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Großhansdorf

DRK-Sozialstation Großhansdorf: Sabine Wardius in Ruhestand verabschiedet

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Viele bunte Wimpel schmückten den Außenbereich der Sozialstation Großhansdorf des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), denn dort gab es etwas zu feiern. Mit einem bunten Sommerfest und rund 60 Gästen wurde die Leiterin der Sozialstation, Sabine Wardius, in den Ruhestand verabschiedet. 

DRK-Vorstand Sibylle Schulze und Olaf Berndsen, Bereichsleiter Pflege und Betreutes Wohnen, verabschieden Sabine Wardius in den Ruhestand. Foto: Iris Lewe/hfr

29 Jahre lang hat sich Sabine Wardius – zunächst beim DRK Trittau und seit 1. Dezember 1999 beim DRK Großhansdorf – um kranke und hilfsbedürftige Menschen gekümmert, und das stets mit großem Engagement und einem noch größeren Herzen. Zahlreiche Fortbildungen hat sie absolviert, darunter Zusatzausbildungen zur Wundexpertin und zur Palliativ-Fachkraft. Am 1. Januar 2017 wurde die gelernte Krankenschwester Leiterin der Sozialstation Großhansdorf. 

DRK-Vorstand Sibylle Schulze und Olaf Berndsen, Bereichsleiter Pflege und Betreutes Wohnen, überreichten ein Präsent und würdigten ihre jahrzehntelangen Verdienste. Auch die Kolleg*innen fanden viele lobende Worte. 

Und fürchtet sie nun Langeweile? Keineswegs! „Ich freue mich auf den neuen Lebensabschnitt. Einfach das Leben und meinen Garten genießen, ohne Verantwortung zu tragen, das wird richtig schön“, so Sabine Wardius. 

Bevor die Gäste den eigens angerollten Foodtruck bestürmen durften, hatten die Kolleginnen und Kollegen aber noch eine besondere Überraschung parat: Durch ein Spalier ging es über einen „roten Teppich“, bepustet von Seifenblasen, zum Geschenk: eine wunderschöne, gemütliche Gartenbank aus Holz, auf der der Gatte bereits Platz genommen hatte. Schließlich soll sich Sabine Wardius ja auch mal ausruhen. Denn das hat sie sich redlich verdient!“ 

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Polizei und Feuerwehr

16-Jährige bei Verkehrsunfall verletzt – Verursacher flüchtig

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Großhansdorf Am 2. Juni kam es gegen 10.20 Uhr in Großhansdorf zu einem Verkehrsunfall an der Einmündung Sieker Landstraße / Hansdorfer Landstraße. Ein Unfallbeteiligter entfernte sich dabei unerlaubt vom Unfallort.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr eine 16-jährige Siekerin mit ihrem Kleinkraftrad die Sieker Landstraße aus Großhansdorf kommend in Richtung Ahrensburg.

Als die Peugeot-Fahrerin in Höhe der Einmündung Hansdorfer Straße war, bog vor ihr ein dunkler bis schwarzer SUV auf die Sieker Landstraße ein, ohne auf die vorfahrtsberechtigte Kleinkraftfahrerin zu achten. Um ein Zusammenstoß zu vermeiden, begann die 16-Jährige mit einer Gefahrenbremsung und wich nach rechts aus. Sie verlor dabei die Kontrolle über ihr Fahrzeug, stürzte und verletzte sich leicht.

Der einbiegende SUV (OD Kennzeichnung) setzte seine Fahrt unvermittelt in Richtung Ahrensburg fort.

Die Polizei in Ahrensburg hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun Zeugen des Unfalles und auch den beteiligten Fahrer des SUV. Insbesondere wird darum gebeten, dass sich der Ersthelfer, welcher dem gesuchten SUV gefolgt sei, bei den Beamten meldet. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer 04102/809-0 entgegengenommen.

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Ahrensburg

Halter quält Hund während Gassirunde: Polizei sucht Zeugen

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Großhansdorf Bereits am 19. April wurde bei der Polizei in Ahrensburg ein Fall von Tierquälerei angezeigt. Ein Hundehalter hatte so stark auf seinen mitgeführten Hund eingetreten und mit der Leine geschlagen, dass dieser lautstark aufschrie.

Polizei Symbolfoto: Maximilian Weber/Pixabay

Der Hundehalter habe sich mit einem Hund, augenscheinlich ein kniehoher „Kampfhund“, grau/blaues Fell und weiße Brust am U-Bahnhof “Kiekut” in Großhansdorf aufgehalten. Gegen 17.30 Uhr habe der Tatverdächtige seinen Hund in die Rippen getreten, mit der Faust und der Leine geschlagen. Nur durch das Einschreiten eines offensichtlich Bekannten des Hundeführers ließ dieser von seinem Hund ab.

Der Tatverdächtige entfernte sich unerkannt vor dem Eintreffen der verständigten Einsatzkräfte, so dass die ermittelnden Beamten der Polizeistation Großhansdorf nach Zeugen suchen.

Der gesuchte Hundehalter wird wie folgt beschrieben: Er sei ca. 20-30 Jahre alt, ca. 1,75 cm groß und schwarzhaarig. Er war bekleidet mit einer dunklen Weste und dunklen Hose. Insgesamt machte er einen ungepflegten Eindruck.

Wer die Tat beobachtet habe oder Hinweise auf den beschriebenen Hundehalter geben kann, melde sich bitte bei den Beamten unter der Telefonnummer 04102/45650.

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Großhansdorf

So bereitet sich Großhandorf auf Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine vor

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Großhansdorf Bevor Bürgermeister Janhinnerk Voß in der Gemeindevertretersitzung im Waldreitersaal die künftigen Wohnraumpläne für die Unterbringung ukrainischer Flüchtlinge vorstellte, gab der Verwaltungschef einen Bericht über die augenblickliche Situation ab.

Bürgermeister Janhinnerk Voß Foto: SL

Zum Zeitpunkt der Gemeindevertretersitzung waren ca. 30 Personen aus der Ukraine im Ort und überwiegend in privaten Unterkünften untergebracht. Voß berichtete, dass die ukrainischen Familien, die teilweise über private Initiativen nach Großhansdorf gelangen, unmittelbar mit dem Wunsch um Wohnung am Rathaus stünden.

Die Gemeinde bittet darum, dass, wenn Pläne bestehen, auf privatem Wege Ukrainerinnen und Ukrainer aus Polen zu holen, unbedingt im Vorwege eine Info an das Rathaus gehen sollte, wann mit wie viel Personen zu rechnen ist.

Enorm sei das Engagement der Großhansdorferinnen und Großhansdorfer. Es liegen der Gemeinde für über 50 mögliche Vertriebene Wohnmöglichkeiten in Einliegerwohnungen, Dachgeschossen, ehemaligen Kinderzimmern und Gästezimmern vor.

Damit dürften die Zuzüge der nächsten Tage untergebracht werden können.

Problem ist nur, dass viele Wohnungen ohne bisher beabsichtigte zeitliche Begrenzung zur Verfügung gestellt werden, einzelne aber auch für ein „paar Wochen – mal sehen, wie es geht“, aber auch mit der klaren Ansage, den Bettenplatz nur für einzelne Tage zur Verfügung zu stellen.

Daraus ergibt sich der dringende Bedarf an öffentlichen Wohnungen, weil völlig unklar ist, wie viele Vertriebene den Weg nach Großhansdorf finden und in welchem Zeitraum dies geschieht. Die Aussagen der Ankommenden reichen von „wir gehen bald zurück, wollen bald zurück“ bis zu „wir wollen einen Asylantrag stellen und für immer bleiben“.

Der Flüchtlingsbeauftragte der Gemeinde Großhansdorf, Jan Wintjen, organisiert die Unterbringung vor Ort mit dem zuständigen Amtsleiter Andreas Pump.

So laufen Gespräche mit vielen Institutionen und Wohnungsgebern in Großhansdorf, ob vorübergehend oder dauernd Räume zur Verfügung gestellt werden können. Hier ergeht der Appell an die Großhansdorfer Wohnungs- und Hausbesitzer, dass – wenn verlässlich geeignete Räumlichkeiten angeboten werden können – diese unbedingt der Gemeinde zu melden sind. Die Vertriebenen erhalten umgehend nach Eintreffen in Großhansdorf staatliche Leistungen, und auch eine angemessene Miete wird übernommen.

Großartig ist auch das Engagement einzelner Großhansdorferinnen und des Großhansdorfer Flüchtlingskreises.

So haben Einzelne innerhalb von 24 Stunden drei leerstehende Wohnungen der Gemeinde völlig bezugsfertig gemacht, einschließlich Handtüchern, Bettwäsche, Kaffeekochern und allen Gegenständen des täglichen Bedarfs.

Der Bürgermeister hat alle ukrainischen Staatsangehörigen, die im Ort wohnen, zum Gespräch gebeten, um zu erfahren, ob und welche Nachzüge noch erfolgen und wie konkret Hilfe geleistet werden kann.

Der Flüchtlingskreis reaktivierten gerade wieder Helferinnen und Helfer für die Betreuung der Flüchtlinge.

Die Gemeinde hat sich entschlossen, keinen Spendenaufruf für allgemeine Kleiderspenden oder Ähnliches zu tätigen und auch keine Sammeltransporter an die polnisch-ukrainische Grenze durchzuführen. Der Landrat des Kreises Stormarn und die Innenministerin des Landes Schleswig-Holstein haben von entsprechenden Transporten abgeraten. Ziel der Verwaltung ist es vielmehr, den in Großhansdorf wohnenden Vertriebenen konkret und bedarfsgerecht zu helfen. Dafür werden entsprechende Netzwerke zurzeit aufgebaut.

Schulkinder bis 10 Jahre können ab sofort über die DAZ-Klasse an der Grundschule Schmalenbeck und allen anderen Grundschulen unterrichtet werden, Jugendliche von 10-16 Jahren in Ahrensburg und über 16-jährige Schülerinnen und Schüler an der beruflichen Schule Ahrensburg. Auch die Aufnahme in die Kindergärten ist geplant. Hier fehlen allerdings noch landesrechtliche Regelungen.

Jan Wintjen, aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einwohnermeldeamt und im Sozialamt der Gemeinde berichten von Menschen mit vielen Fragen, erschöpft, aber stets freundlich, offen und dankbar.

In der Gemeindevertretung wurde einstimmig beschlossen, dass am Waldreiterweg eine weitere Flüchtlingsunterkunft im Stil der bereits in Großhansdorf stehenden Container-Module gebaut wird.

Diese bietet bis zu 24 Personen Platz. Vorausschauend hat die Leiterin des Haupt- und Ordnungsamtes Frau Hettwer bereits im Vorwege eine Baugenehmigung beantragt, so dass unmittelbar mit dem Bau begonnen werden kann.

Eine Fertigstellung zum Herbst wird erwartet. Die Kosten hierfür liegen bei rund 500.000 Euro.

Die Politiker haben auch beschlossen, leerstehenden Wohnraum in der Straße Kortenkamp wieder zu aktivieren und stellen dafür weitere 50.000 zur Verfügung. Die gemeindlichen Häuser am Kortenkamp sollten eigentlich „leergewohnt“ und abgerissen werden, um die nicht sanierungsfähigen Häuser gegen Neubauten auszuwechseln. Der absolute Wohnungsmangel in Großhansdorf lässt dies jedoch nicht verantwortlich erscheinen. Dort stünden dann weitere sechs bis acht Wohnungen zur Verfügung.

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