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Gesellschaft

Schon 300 Ehrenamtliche: Bürger-Stiftung will noch größer werden

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Bad Oldesloe/Ahrensburg Gemeinsam sind sie stark — rund 300 Frauen und Männer engagieren sich mittlerweile unter dem Dach der Bürger-Stiftung Stormarn für ein Ziel: Sie tragen dazu bei, den Gemeinsinn in ihren Heimatkommunen zu stärken. Sie wollen Gutes tun — und künftig mehr darüber reden. Damit noch mehr Menschen mitmachen.

Vorstand Bürger-Stiftung Stormarn (v.l.): Michael Ringelhann, Uwe Sommer, Christa Zeuke, Ernst-Jürgen Gehrke und Ralph Klingel-Domdey. Foto: Verena Künstner

Einer von ihnen heißt Ernst-Jürgen Gehrke. Der Ahrensburger ist Vorstandsvorsitzender der Dachstiftung, zu der heute 32 Stiftungsfonds und sechs regionale Bürgerstiftungen zählen. Er sagt: „Auf die ungeheure Leistung all dieser Ehrenamtler sind wir ebenso stolz wie darauf, dass unser Stiftungskapital und die Zahl der Mitstreiter weiter stark wachsen.“
Damit das so bleibt, möchten Gehrke und seine Vorstandskollegen einer breiteren Öffentlichkeit deutlich machen, wie einfach es ihre Dachorganisation möglichen neuen Stiftern macht, einen Fonds zu gründen. Gehrke: „Sie liefern eine Idee oder die Mittel, wir übernehmen die gesamte Administration.“ So könnten sich die Stifter voll auf die Verwirklichung ihrer Zwecke konzentrieren.

An der Seite Gehrkes stehen im Vorstand die ehemalige Kreispräsidentin Christa Zeuke, Michael Ringelhann, Uwe Sommer und Ralph Klingel-Domdey. Dieses Gremium trägt im Zusammenspiel mit Jörg Schumacher als Geschäftsführer die Verantwortung für die Stiftung. Mindestens fünf Mal im Jahr stecken sie die Köpfe zusammen, um aktuelle Themen zu besprechen. Von Aug‘ zu Aug‘, in Zeiten von Corona auch digital. Ihre Entscheidungen werden regelmäßig von einem Stiftungsrat auf Herz und Nieren geprüft. Dieser setzt sich zusammen aus aktiven und ehemaligen Politikern sowie Vertretern von Verbänden. Auch der Landrat Stormarns mischt mit.

Gehrkes Stellvertreter im Vorstand, Michael Ringelhann, arbeitet beruflich für die Sparkasse Holstein, wurde dort erst kürzlich als Vize-Vorstand bestätigt. Das Kreditinstitut unterstütze die Stiftung finanziell auch, „weil wir das Engagement der Ehrenamtlichen schätzen und vorantreiben wollen“, so Ringelhann. Sein Vorstandskollege Sommer würdigt den Einsatz des operativen Teams der Bürger-Stiftung Stormarn, welches die Finanzen verwaltet und organisatorische Aufgaben übernimmt. Dazu zählen neben Jörg Schumacher und Katharina Schlüter die Referenten Jörg Schepers und Susanne Dox. „Mit unserem Fonds-Modell ist es für uns als Dachstiftung einfacher, Stiftungskapital zu gewinnen“, sagt Geschäftsführer Schumacher. „2021 betrugen die Zustiftungen in die Stiftungsfonds rund 857.000 Euro. Die Spenden – also zeitnah zu verwendende Mittel – lagen bei rund 63.000 Euro. Wir sind trotz Niedrigzinsen finanziell gut aufgestellt.“

Das Stiftungskapital sei von 2020 (rund 5,7 Millionen Euro) im Jahr 2021 um 1,1 Millionen Euro auf nun 6,8 Millionen Euro angewachsen. Dies entspricht einem Wachstum von 360 Prozent im Vergleich zum Gründungszeitraum.

„Wir sind die kapitalstärkste und größte Bürger-Stiftung in Schleswig-Holstein“, sagt Gehrke. Rund 1,4 Millionen Euro des Gesamtkapitals liegen in der Dachstiftung. Weiter auf der nächsten Seite.

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Polizei und Feuerwehr

Hohenfelde: Diebe schleichen sich ins Schlafzimmer und klauen Schmuck

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Während die Bewohner Fernsehen schauten, schlichen sich Diebe in das Haus in Hohenfelde und klauten Schmuck aus dem Schlafzimmer.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Am 23. Juni 2022 kam es gegen 15 Uhr in Hohenfelde zu einem sogenannten Einschleichdiebstahl.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand befand sich die Hausbewohnerin in ihrem Wohnzimmer und schaute Fernsehen. Sie entdeckte gegen 15 Uhr zwei männliche Personen im Vorgarten. Als einer der beiden die Dame bemerkte flüchteten die beiden Männer.

Im Anschluss stellten die Bewohner fest, dass Goldschmuck aus dem Schlafzimmer entwendet wurde.

Wahrscheinlich gelangten die Täter unbemerkt durch eine unverschlossene Nebeneingangstür in das Haus.

Die Männer wurden als ca. 40 Jahre alt, ungefähr 1,80m groß, kräftig und mit Glatze beschrieben. Zur Schadenshöhe können derzeit keine Angaben gemacht werden.

Die Polizei sucht Zeugen. Wer hat zum Tatzeitpunkt verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet? Wer kann Angaben zu den Tätern machen? Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ahrensburg unter der Telefonnummer: 04102/ 809-0 entgegen.

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Polizei und Feuerwehr

Enkeltrick im Chat: Polizei in Stormarn warnt vor Whatsapp-Betrügern

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Die Masche der Betrüger beginnt zumeist so: Die falschen Enkel oder angeblichen Angehörigen teilen den Geschädigten dabei per WhatsApp-Nachricht von einer unbekannten Nummer mit, dass ihr eigenes Smartphone defekt oder verloren sei und sie dringend Geld benötigten.

Foto: Shutterstock.com(Symbolbild)

Die erfundenen Szenarien rund um die vermeintliche Notlage variieren und reichen von Rechnungen, die schnell bezahlt werden müssten, bis hin zu Probleme beim Online-Banking. Häufig werden mehrere tausend Euro gefordert.

“Hallo Mama, mein altes Handy ist kaputt, hier ist meine neue Nummer.” Dann kommen noch ein paar allgemeine Fragen, bevor es zum eigentlichen Anliegen kommt: “Habe noch kein Onlinebanking und muss dringend eine Rechnung bezahlen, kannst Du das für mich machen?”

So oder ähnlich beginnen viele der in betrügerischer Absicht formulierten Chatverläufe.

Emojis und ein vertraulicher Ton suggerieren eine enge Beziehung, auch wenn keine Namen genannt werden und häufig nur “Dein Sohn” oder “Deine Enkelin” unter den Texten steht – verbunden mit der Aufforderung, die alte, vermeintlich nicht mehr gültige Nummer zu löschen.

So soll verhindert werden, dass die Geschädigten Kontakt zu ihren Familienangehörigen unter deren echten Nummern aufnehmen.

In der Regel bitten die unbekannten Betrüger ihre “Verwandten” um Überweisung von bis zu vierstelligen Geldbeträgen auf Konten einschlägiger Onlinebanken – aufgrund der “zeitlichen Dringlichkeit” per Echtzeitüberweisung.

Damit ist das Geld verloren und eine spätere Rückholung aussichtslos.

Alternativ versuchen die Täter durch konstruierte Geschichten und/oder geschickte Fragen an Informationen zu gelangen, die ihnen am Ende Zugriff auf das Onlinebanking oder den WhatsApp-Account der Geschädigten ermöglichen.

Deshalb rät die Polizei hier dringend zur Vorsicht. Check Deinen Kontakt: Wenn vermeintliche Kontakte Dich um einen Gefallen bitten, z. B. um Geld oder andere finanzielle Leistungen, überprüfe ihre Identität, indem Du um eine Sprachnachricht bittest oder einfach anrufst.

Freunde oder Familie in Not sind es wert angerufen zu werden und ein kurzer Anruf oder die Bitte um eine Sprachnachricht ist der schnellste Weg, die Identität zu überprüfen.

Zwar schützt WhatsApp unsere Nachrichten mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, aber wir alle müssen dazu beitragen, uns und unsere Kontakte zu schützen. Die Polizei empfiehlt Nutzerinnen und Nutzern, achtsam und sich der möglichen Bedrohung durch Betrügerinnen und Betrüger bewusst zu sein.

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Bargteheide

Neue Babysitter in Bargteheide ausgebildet

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In den zurückliegenden Ferien startete im Kinderhaus Blauer Elefant Bargteheide erstmals wieder eine Ausbildung für Jugendliche, die gern Kinder betreuen möchten.

Foto: Kinderhaus Blauer Elefant

Nun stehen in Bargteheide neun neue und motivierte Babysitter*innen zur Verfügung.

Diese haben eine Ausbildung durchlaufen, in der sie die wesentlichen Dinge im Umgang mit Säuglingen und Kleinkindern gelernt haben.

Jugendliche wurden von Hebammen ausgebildet

Dazu gehörte Basiswissen in der Säuglingspflege, das sie von einer erfahrenen Hebamme erlernen konnten, ein Erster-Hilfe-Kurs speziell für Kinder, die Grundlagen der Kleinkindpsychologie und ein Repertoire an Beschäftigungsmöglichkeiten mit Kindern.

Darüber hinaus hospitierten sie einen Tag in einer KiTa, welche die Jugendlichen freundlicherweise aufnahm.

Eltern, die eine Betreuung für ihre Kinder benötigen, egal, ob sie dies nur einmal oder regelmäßig wünschen, können sich an das Kinderhaus Blauer Elefant Bargteheide wenden, das die Babysitter*innen vermittelt. Es ist erreichbar von montags bis freitags von 9:00 bis 17:00 Uhr unter der Telefonnummer 04532 5170.

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