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Bad Oldesloe

Neue Förderung: Kreis Stormarn startet Kultur- und Kreativlabor

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Bad Oldesloe – Mit dem Kultur- und Kreativlabor startet eine weitere Kulturförderung des Kreises Stormarn.

Foto: pixabay.de (Symbolbild)

Neben dem Förderprogramm Kultur und Schule, dem innovativen Kulturfonds Stormarn ist das Kultur- und Kreativlabor die dritte neue Fördersäule, die der Schul- Kultur und Sportausschuss im Rahmen des Kulturentwicklungsprozesses implementiert hat.

Mit dem Kreativlabor sollen Fortbildungen, Qualifizierungsmaßnahmen und innovative Formate für Kulturschaffende, Kreative und Kulturveranstaltende angeboten und gemeinsam entwickelt werden.

Themen und Schwerpunktsetzungen für diese Angebote werden zusammen mit den jeweiligen Akteuren im Kreis erarbeitet, um auf konkrete und spezifische Bedürfnisse vor Ort eingehen zu können.

„Mit dem Kultur- und Kreativlabor bilden wir auch einen inhaltliche Klammer zur Verstetigung kultureller Bildung in unseren Förderbereichen“, so Kirstin Krochmann, Vorsitzende des Schul-, Kultur- und Sportausschusses.

Gemeinsam gestalten, vernetzen und lebenslanges Lernen sind wichtige Themen und Bestandteil des Fundaments der Arbeit im Stabsbereich Kultur des Kreises Stormarn. „Gesellschaftlich relevante Themen basieren auf kulturellen Fragestellungen, daher ist es wichtig, dass das gemeinsame Lernen und gemeinsam Weiterentwickeln in alle Richtungen angelegt wird.

So kann beispielsweise Verwaltung von Kreativen und Kulturakteuren unglaublich viel lernen und ein Jurist kann Kulturschaffende in Urheberrechtsfragen unterstützen“, ergänzt Tanja Lütje, Kreiskulturreferentin.

Das agil angelegte Programm richtet sich somit an alle Kulturschaffenden und Kulturakteure sowie an alle Interessierten aus allen Branchen.

Unter Pandemiebedingungen finden zunächst die ersten geplanten Angebote digital statt.

Auf Bitte zahlreicher Kulturakteure startet das Programm mit einem juristischen Input. Der Rechtsanwalt Christian Korte gibt eine ca. zweistündige Einführung in das Urheberrecht in der Öffentlichkeitsarbeit.

Kunst- und Kulturschaffende wie die Verantwortlichen in Vereinen, Institutionen oder Projekten sind gleichermaßen oftmals geradezu gefordert, für das eigene Anliegen Öffentlichkeit herzustellen.

Am Donnerstag, den 17. Februar ab 18 Uhr zeigt Korte auf, wie die aktuelle Gesetzeslage konkret aussieht, was erlaubt ist und was für eigene Anliegen genutzt werden darf.

Der Workshop findet digital statt und vermittelt einen Überblick über die rechtlichen Prämissen bei der Nutzung von Bildern, Grafiken und Fotos, von fremden Texten, Musik oder Videos. Es geht um Fragen des Rechtsrahmens beim Verlinken und Posten sowie um Haftungsfragen. Interessierte können sich bis zum Dienstag, den 15 Februar per Mail an kultur@kreis-stormarn.de anmelden.

Aus den Reihen der Kulturakteure und auch dem Bereich der ehrenamtlichen Kulturanbietenden ist der Wunsch nach Input zu digitaler Öffentlichkeitsarbeit benannt worden. Im März geht es somit weiter mit einer Veranstaltung zum Thema „Social Media“.

Imke Schröder, Social-Media-Redakteurin der Landeshauptstadt Kiel, gibt am Donnerstag, den 10. März ab 18 Uhr einen Überblick über die wichtigsten sozialen Medien.

Weitere Workshops sind in den kommenden Monaten geplant. Interessierte können sich mit Themenvorschlägen gerne beim Stabsbereich Kultur melden. Alle Informationen und auch Hinweise zur Anmeldung gibt es unter www.kultur-stormarn.de.

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Bad Oldesloe

Aktion und Performance vor dem KuB: Eine Hommage ans Jammern

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Am Samstag, den 2. Juli macht das Jammermobil Station vor dem KuB in Bad Oldesloe.

Ab 10 Uhr darf bei dieser Aktion jede Bürgerin und jeder Bürger jammern was das Zeug hält. Das Jammermobil ist eine Aktion von BAUCHLADEN MONOPOL und wird gefördert vom Fonds Darstellende Künste.

Das Bauchladen Monopol macht Jammern salonfähig! Dafür touren sie mit einem Transporter – dem Jammermobil – durch die ganze Republik und öffnen ihre Mobiltüren auf belebten Plätzen und sammeln Töne und Ausdrucksweisen des Jammerns sowie regionale Reizthemen.

Nicht das beiläufige, zerstörerische, anklagende Jammern wird gesucht, sondern ein persönliches, erleichterndes und stärkendes Jammern.

„Wir halten den öffentlichen Raum für einen wichtigen Ort, an dem gesellschaftliche Austausch stattfindet. Trotz des durch die Pandemie bekannte social distancing, Lockdown und geschlossenen Kulturorten schaffen wir Räume, in denen Begegnungen möglich werden.“, so die Performerin Sophia Guttenhöfer, die seit 2010 Straßentheater und Interventionen an theaterunübliche Orte durchführt. 

Zwei clowneske Figuren stellen sich als Jammerlappen zur Verfügung, finden in ihrem breiten Jammerrepertoire den passenden Ausdruck und jammern für die oder mit den Besuchenden gemeinsam.

Auf Wunsch wird eine „personalisierte Jammerpartitur to go“ für den weiteren Gebrauch erlernt. 

Außerdem sind Passant*innen vor dem Jammermobil eingeladen, Fragen, Kommentare  aufzugeschrieben oder zu malen, Kurzvideos oder Tonspuren mit Jammervollem zu hinterlassen. So wächst über die verschiedenen Stationen hinweg ein mobiler Ausstellungs- und Kommunikationsort, der die Stimmungslage der Menschen über verschiedene Regionen hinweg widerspiegelt.

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Bad Oldesloe

Inklusionsmannschaft des VfL Oldesloe mit erster Turnierteilnahme

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Gut neun Monate nach Gründung der Fußball-Inklusionsmannschaft des VfL Oldesloe, in Kooperation mit den Stormarner Werkstätten und dem Kreissportverband Stormarn, nahm dieses Team erstmals an einem Turnier teil.

Christian Bauer (blaues Trikot) stoppt diesen Angriff mit vollem Einsatz. Fotos: VfL Oldesloe

Es ging zum „Kalle-Stawikowski-Cup“, der von der Vorwerker Diakonie ausgerichtet und an der Lübecker Lohmühle auf Kunstrasen ausgetragen wurde. Hier sollte man auf Kleinfeld auf andere Werkstätten, Förderschulen und soziale Einrichtungen treffen.

Die Aufregung war bei allen Spielern riesengroß. Für die meisten Kicker des Teams war es absolutes Neuland.

„Aufgrund von Corona konnten wir leider auch nicht so trainieren wie wir es uns gewünscht hätten, aber für mich war klar das wir diese Einladung gerne annehmen“, so Trainer Rainer Fischer. Schon vor dem Beginn war die Platzierung für den bekannten Oldesloer Coach Nebensache.

„Sie sollen das hier einfach genießen und auf sich wirken lassen. Der Spaß steht absolut im Vordergrund“, erklärte „Fischi“. So hatte der Veranstalter auch extra darauf hingewiesen das man keine Scheu haben sollte spielschwächere Akteure mitspielen zu lassen. Da immer ein Betreuer mit auf dem Platz stehen durfte, kickten Daniel Elten von den Stormarner Werkstätten und Pia Görrissen vom KSV Stormarn mit.

Für Görrissen, die selbst Fußball gespielt hat, und die Inklusionsmannschaft wie Elter bei jedem Training begleitet auch eine tolle Erfahrung.

Im ersten Spiel sah man allen die Aufregung und Nervosität an. Mit einer knappen 0:1 Niederlage verließ man den Platz.

Im zweiten Vorrundenspiel steigerte man sich schon ein wenig und spielte Remis, wobei Stephan Knorr für seinen bereits geschlagenen Keeper in höchster Not rettete. Nach der Vorrunde wurde in zwei leistungsgerechte Gruppen eingeteilt.

Im dritten Spiel konnte man gegen Marli II dann auch endlich jubeln. Das erste Tor war zudem wohl auch das Tor des gesamten Turnieres, denn Davor Peric hob den Ball gekonnt aus 30 Metern über den Torwart hinweg. „Der Jubel nach dem ersten eigenen Tor war unbeschreiblich“, beschrieb VfL-Pressewart Nico v. Hausen die Szenerie nach dem Treffer.

Nun hatte man Blut geleckt und gewann die Partie noch mit 3:0. Zwischen den Spielen bot der VfB Lübeck eine Stadionführung an.

Auch der VfL nahm dieses Angebot gerne an und ließ sich von dem Geschäftsstellenleiter Florian Möller das Innenleben der alterwürdigen Lohmühle zeigen.

Nach dem Mittagsessen gab es noch weitere Partien. Und die Inklusionsmannschaft des VfL Oldesloe wurde immer stärker, zeigte als Mannschaft sogar richtige Spielzüge. Auch der Leiter des Bildungszentrums der Stormarner Werkstätten, Jan Domeier, konnte sich davon überzeugen und staunte wie einige mitgereiste Eltern nicht schlecht. „Das sieht ja schon nach Fußball aus. Wie haben Sie das gemacht“, fragte ein Elternteil in Richtung Trainer Fischer.

Rainer Fischer grinste erfreut und war sichtbar stolz auf seine Schützlinge. Wobei gerade er einen großen Anteil daran hat.

„Rainer hat seine ganz eigene Art mit den Jungs umzugehen. Sie vertrauen ihm und das ist die halbe Miete. Wie er in dieser kurzen Zeit aus den Jungs eine richtige Einheit geformt hat ist schon eine ganz tolle Sache“, so von Hausen. Auch Werkstätten-Betreuer Daniel Elter ist voll des Lobes.

„Einige Jungs sind bei ihrer Arbeit oft allein oder kapseln sich ab. Hier blühen sie richtig auf. Einige reden jetzt wo sie früher kaum ein Wort gesprochen haben. Und vorallem, sie lachen. Das ist besonders schön!“ In der Tat genoss jeder Spieler diese für sie neuen Eindrücke und Erlebnisse auf diesem Turnier. Am Ende langte es sogar für Platz zwei in ihrer Leistungsgruppe, punktgleich und ungeschlagen.

Steven Burmeister freute sich als Sieger der Geschicklichkeitsübung über Eintrittskarten für ein Heimspiel des VfB Lübeck

Bei der Siegerehrung herrschte nochmal große Freude, denn neben Pokalen und Medaillen hatte die Vorwerker Diakonie auch einige Geschicklichkeitsübungen wie Fußballcurling oder Torwandschießen als Rahmenproramm vorbereitet. Und hier sahnte die Inklusionsmannschaft des VfL ab. Der 1. Platz ging an Steven Burmeister, der sich über zwei Karten für ein Heimspiel des VfB Lübeck freute. Auch Panuwatra Tangboon und Günter Timmann belegten vordere Plätze und bekamen Präsente.

„Wir bedanken uns bei der Vorwerker Diakonie für dieses tolle Turnier bei dem Toleranz und Fairplay im Vordergrund standen und auch beim VfB Lübeck für die Stadionführung. Die strahlenden Gesichter unserer Spieler sprachen Bände“, so VfL-Pressewart von Hausen abschließend.

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Bad Oldesloe

Betrunken durchs Parkhaus: Oldesloer Polizei nimmt Seat-Fahrer Führerschein ab

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Bad Oldesloe Am vergangenen Mittwoch (25.05.2022), gegen 19.25 Uhr fuhr ein 44-jähriger Bad Oldesloer mit einem Seat Ibiza im Parkhaus in der Lübecker Straße diverse “Schleifen”.

Alkoholtest (Symbolbild). Foto: polizei

Bei einer Kontrolle kam zutage, dass der Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Alkohol stand. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 1,82 Promille.

Es folgte eine Entnahme einer Blutprobe, die Beschlagnahme seines Führerscheines und die Sicherstellung des Fahrzeugschlüssels.

Ihn erwartet nun ein Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.

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