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Bargteheide

Stefan Jürgens mit “Was zählt”-Tour im Kleinen Theater Bargteheide

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Bargteheide – Seit seinem 19. Lebensjahr steht Stefan Jürgens auf Bühnen und vor der Kamera. Er war Mitbegründer der Comedy-Show „RTL Samstag Nacht“, spielte in Kino- und Fernsehfilmen und bekannten Serien wie „Tatort“ und „Soko Wien“ mit.

Foto: Tine Acke

Doch seine erste Leidenschaft galt nicht der Schauspielerei, sondern der Musik. Alles begann mit Klavierstunden, zu denen seine Eltern den Zehnjährigen verdonnerten. Als pubertierender Jugendlicher habe er dann „schwerwiegende Gedichte“ geschrieben, erzählte Jürgens einmal rückblickend in einem Interview, und versucht, diese auf einem braunen Ungetüm – gemeint war das von seinem Großvater geerbte Klavier im Wohnzimmer der Familie – zu vertonen.

Noch heute entwickelt er seine Musik auf Basis der Texte, der Botschaft, die er darin verpackt. Und weil die Texte für ihn einen hohen Stellenwert haben, singt er sie in seiner Muttersprache Deutsch. „Was zählt“ ist der Titel seines jüngsten und fünften Studioalbums, das der Künstler bei seiner aktuellen Tour quer durch Österreich und Deutschland vorstellt.

Im Kleinen Theater Bargteheide können die Zuschauer die musikalische Seite des Stars am Freitag, 19. November um 20 Uhr, live erleben.

Das Publikum kann sich auf ein intensives, authentisches Konzerterlebnis freuen – eben einhundert Prozent Jürgens. In einem Ankündigungsvideo hat er seinen Fans eine „hautnahe Tour“ versprochen, nur „ein Klavier, meine Wenigkeit und ihr“. Direkter und persönlicher gehe es nicht, so Jürgens.

Auch in seinen Liedern, zu denen er sich auf dem Klavier begleitet, gibt der Singer-Songwriter einen intimen Einblick in das, was ihm im Leben wichtig ist. Wer ihn bislang nur in seiner Rolle als cooler Kommissar kannte, kann Jürgens bei seinem Auftritt in Bargteheide von seiner nachdenklichen, gefühlvollen Seite erleben. Die Texte drehen sich um fundamentale Lebensfragen wie die Bedeutung von Familie, Zwischenmenschlichkeit, Älterwerden und Sterblichkeit oder die eine klare politische Haltung. Balladen wechseln mit wuchtigen Nummern wie „irgendwo, nicht hier“, die rhythmische Leichtigkeit in „unvollendet“ steht in Kontrast zu großen Gesangshymnen wie „Vater“ und bei mitreißenden rockigen Nummern wie „keine Ahnung, wie‘s geht“ fällt es manchen Zuhörern schwer, auf den Sitzen zu bleiben. „blinder Passagier“ ist eine Verbeugung vor dem so poetischen wie politischen, viel zu früh gestorbenen Rio Reiser.

Der Mensch Stefan müsse hinter jedem Song erkennbar sein, sagt der Künstler über seine Musik. Dass er nach dem Ausstieg bei „RTL Samstag Nacht“ seinen Humor behalten hat, zeigt sich bei seiner Moderation, bei der er nicht nur über die Songs, sondern auch kleine Anekdoten erzählt. Und bei der Antwort des Künstlers, der seit seiner Jugend auf den witzigen Spitznamen „Schnitzel“ hört, auf die Frage, was er denn als Nächstes plane: „Wenn ich diese Tour hinter mir habe, mache ich den Treckerführerschein und fahre den ganzen Tag Trecker.“ Eine Bemerkung, die zeigt, dass ein erfolgreicher Künstler wie Stefan Jürgens trotz seines Erfolges ein sympathischer, bodenständiger Mensch geblieben ist.

Stefan Jürgens “Was zählt”, Freitag, 19. November 2021, 20 Uhr. Eintritt: 28 Euro, VVK ermäßigt 26 Euro (Abendkasse Euro, ermäßigt 28 Euro). Karten und Informationen zu den Corona-Hygienevorschriften unter www.kleines-theater-bargteheide.de.

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Bargteheide

Rotary Club Bargteheide: 10.000 Euro für zehn Projekte

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Bargteheide – Aus dem Förderfonds des Fördervereins „Freunde des Rotary Clubs Bargteheide e.V.“ schütteten die Rotarier insgesamt 10.000 Euro für zehn soziale und kulturelle Projekte in Bargteheide und Umgebung aus.

Mit der Förderung von zehn Projekten in Bargteheide und Umgebung zeigen die Rotarier, welche vielfältigen sozialen und kulturellen Projekte es in der Region gibt. Foto: Rotary Club Bargteheide/Özren

„Wir haben unseren Fonds zum dritten Mal ausgelobt und freuen uns, in diesem Jahr die maximal zur Verfügung stehende Summe ausschütten zu können“, sagt Präsident Ronald Lebelt. „Da das öffentliche Leben Pandemie-bedingt seit fast zwei Jahren weitgehend ruht, fehlen viele Vereinen die Einnahmen durch Veranstaltungen. Unser Club hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihre neuen Projekte oder laufende Arbeit zu fördern und damit einen Beitrag zum Gemeinwohl zu leisten.“

Bewerben konnten sich Vereine, Verbände, Schulen und Einzelpersonen aus Bargteheide und Umgebung.

Eine Jury aus Rotariern und einem externen Mitglied suchten die zu fördernden Projekte aus uns legten fest, wie hoch die jeweilige Fördersumme ist. „Dank einer strenger Ausgabendisziplin sind wir trotz ausbleibender Einnahmen finanziell handlungsfähig. Mit der Unterstützung aus unserem Förderfonds geben wir der Region etwas von dem zurück, was die Menschen uns für unsere Projekte gespendet haben“, betont Lebelt und dankt allen Sponsoren und Spendern, die die Projekte der Rotarier seit Jahren finanziell unterstützen.

Präsident Lebelt kündigte an, dass die Bürger und Unternehmen in Bargteheide in den kommenden Wochen zwei Projekte der Rotarier unterstützen können.

Ab sofort verkaufen die Mitglieder des Clubs wieder das Gutscheinheft. Als Dankeschön für eine Spende von mindestens 20 Euro erhalten die Käufer rund 60 Gutscheine, mit denen sie insgesamt mehrer Hundert Euro im Einzelhandel, in der Gastronomie sowie bei weiteren Anbietern von Dienstleistungen sparen können.

„Erhältlich ist das Gutscheinheft bei Jessen Fotografie, Optiker Scheel und an unseren Ständen auf dem Wochenmarkt und anderen Orten in der Stadt“, sagte der zukünftige Präsident Ulrich Borchert. „Zum ersten Mal bieten wir in diesem Jahr den Bargteheide-Taler aus Marzipan von Niederegger an. Er kostet zehn Euro. Fünf Euro aus dem Verkauf fließen in unser Projekt ‚Förderung der Schwimmfähigkeit von Kindern und Jugendlichen‘ des DLRG-Ortsverbands Bargteheide“, so Borchert. Erhältlich ist der Bargteheide-Taler bei Ramckes Köstlichkeiten oder per E-Mail: bargteheide.taler@gmail.com.

In diesem Jahr fördert der Rotary Club Bargteheide mit den Mitteln des Fördervereins „Freunde des Rotary Clubs Bargteheide e.V.“:

1. den Förderverein der Bargteheider Kita Kruthorst mit 1.800 Euro für die Anschaffung von Spielgeräten und einer Spielhütte für den Außenbereich,

2. die Albert-Schweitzer-Schule in Bargteheide mit 1.500 Euro für das Projekt mobiler Hochseilgarten,

3. die Beratungsstelle für Frauen und Mädchen in Ahrensburg mit 1.000 Euro für die Unterstützung der defizitären Arbeit,

4. das Bargteheider Inklusionsprojekt im neuen Wohngebiet am Bornberg, Bornberg inklusiv (BornInk), mit 1.000 Euro für die Anschaffung von iPads für den Bürgertreff,

5. die Bläserbanden des Kopernikus Gymnasiums Bargteheide mit 1.000 Euro als Zuschuss für die Anschaffung einer neuen Klarinette,

6. das Gymnasium Eckhorst Bargteheide mit 1.000 Euro als Zuschuss für medienpädagogische Projekte,

7. das Bargteheider Weihnachtshilfswerk mit 1.000 Euro für die Unterstützung bedürftiger Bürgerinnen und Bürger zuu Weihnachten,

8. das Jugendarbeitsteam der Stadt Bargteheide mit 700 Euro für ein „legales“ Graffiti-Projekt an der Sporthalle der Dietrich-Bonhoeffer-Schule,

9. den Pfadfinderstamm Nepomuk in Bargteheide mit 500 Euro als Zuschuss für die Jugendarbeit,

10. das Projekt „Fair ist cool“ der Anne-Frank-Schule Bargteheide mit 500 Euro für die Projektwoche zur Gewaltprävention.

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Politik und Gesellschaft

Online-Theaterstück setzt Zeichen gegen Gewalt an Frauen

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Bargteheide – Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen lädt die Bargteheider Gleichstellungsbeauftrage, Anna Roggensack, gemeinsam mit der Stadtbibliothek zum Theaterstück „Die Wortlose“ von Wilfried Happel ein.

Gewalt gegen Frauen (Symblbild). Foto: Here and now, unfortunately, ends my journey on Pixabay/Pixabay

Die Veranstaltung samt Podiumsdiskussion mit der Schauspielerin Susann Kloss findet aufgrund der aktuellen Pandemielage digital statt und ist am Freitag, 26. November von 19 bis 20 Uhr (Einlass 18.45 Uhr) per Webex zu sehen. Der entsprechende Link wird nach Anmeldung bis 25. November (stadtbibliothek@bargteheide.de) per Mail zugeschickt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Das Thema geschlechtsspezifische Gewalt ist eine der schwerwiegendsten Formen der Ungleichheit zwischen den Geschlechtern und nach wie vor eine der am häufigsten verbreiteten Menschenrechtsverletzungen von der Frauen unverhältnismäßig stark betroffen sind.

Häusliche Gewalt gegen Frauen nahm in der Corona-Pandemie besonders zu und kennt keine Grenzen.

Sie beschränkt sich nicht auf ein bestimmtes Alter oder eine bestimmte Hautfarbe und betrifft alle Arten familiärer Beziehungen und soziale Klassen.

Inhalt des Theaterstückes: Renate – abgestempelt als stummer Schatten ihrer selbst, als ein Mauerblümchen – nimmt die Gerechtigkeit in ihre Hände: Sie kann auch anders!

Das Martyrium ihrer Ehe mit Reinald Rommel beendet Renate als Mörderin. Jetzt beginnt das Kapitel der Aufarbeitung. Ihr Schweigen bricht, Worte sprudeln aus ihr heraus und verwandeln sie. Voller herzzerreißender Komik und erschütternder Tragik erzählt Renate ihre Geschichte.

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Barnitz

Einbrecher in Bargteheide und Barnitz unterwegs: Kripo sucht Zeugen

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Bargteheide/Barnitz – Freitagnachmittag (19.11.) wurde in der Zeit von 16.30 Uhr bis 16.50 Uhr in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Straße Traberstieg in Bargteheide eingebrochen.

Einbrecher an einer Terrassentür (Symbolbild). Foto: Shutterstock.vom

Der oder die Täter kletterten zunächst auf den Balkon, verschafften sich dann Zutritt, indem sie die Balkontür der Wohnung gewaltsam öffneten.

Entwendet wurden Bargeld, Fahrzeugschlüssel und persönliche Papiere.

Zu einem Einbruchsversuch kam es außerdem in der Straße Klein Barnitz in Barnitz.

Dort scheiterten die Täter an der Hauseingangstür eines Einfamilienhauses. Im Zeitraum vom 18. bis zum 20. November, 9 Uhr versuchten sie die Tür gewaltsam zu öffnen.

Die Kriminalpolizei in Ahrensburg hat die Ermittlungen aufgenommen und fragt: Wer hat in Bargteheide oder auch in Barnitz Personen oder Fahrzeuge beobachtet, die mit dem Einbruch bzw. Einbruchsversuch in Verbindung stehen könnten? Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04102/809-0 bei den Beamten zu melden.

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