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Reinbek

Reinbek: Unbekannte entsorgen Bauabfälle und Sperrmüll in Feldmark

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Reinbek – Vom 1. auf den 2. November kam es im Bereich eines Wirtschaftsweges in Reinbek zu einer illegalen Abfallentsorgung.

Illegale Abfallentsorgung

Nach derzeitigem Erkenntnisstand befuhren unbekannte Täter von der Sachsenwaldstraße den Wirtschaftsweg gegenüber der Bismarcksäule. Auf dem Weg, ungefähr 100 Meter nach der Einmündung, wurde ein mit Faserzementplatten gefüllter Big Bag abgeladen. Es ist nicht auszuschließen, dass die Platten auch Asbest enthalten. Am Ende des Wirtschaftsweges, vor der Bahntrasse, wurden ungefähr 3-4 Kubikmeter Bauabfälle sowie Kühlschränke und Staubsauger abgelagert. Der oder die Täter dürften für den Transport dieser Abfallmenge mit mehreren Fahrzeugen unterwegs gewesen sein oder haben den Tatort mehrfach aufgesucht.

Die Polizei sucht Zeugen. Wer hat in der Tatzeit verdächtige Fahrzeuge beobachtet oder kann Angaben zur Herkunft der Abfälle machen? Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeiautobahn- und Bezirksrevier Bad Oldesloe unter der Telefonnummer: 04531/ 501-543 oder per E-Mail: BadOldesloe.PABR@polizei.landsh.de entgegen.

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Reinbek

Familie mit Säugling bei Verkehrsunfall in Reinbek verletzt

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Reinbek Am Ostermontag kam es in der Sachsenwaldstraße in Reinbek zu einem Verkehrsunfall bei dem mehrere Personen, darunter ein Säugling, leicht verletzt wurden.

Rettungsdienst im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach derzeitigem Erkenntnisstand kam ein 39-Jähriger aus der Nähe von Geesthacht mit einem BMW von der K 80 und wollte nach links in die Sachsenwaldstraße in Richtung Reinbek abbiegen.

Hierbei übersah er aus ungeklärter Ursache einen Skoda, der aus Richtung Reinbek kam und stieß mit diesem zusammen.

Durch den Zusammenstoß überschlug sich der Skoda. Der 31- jährige Fahrer, die 29- jährige Mitfahrerin und ein zwei Monate alter Säugling wurden bei dem Unfall leicht verletzt und wurden in Krankenhäuser gebracht.

Zum entstandenen Sachschaden können keine Angaben gemacht werden.

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Reinbek

Osterfeuer in Schönningstedt: Reinbek sperrt Oher Straße

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Reinbek Nach zwei Jahren coronabedingter Pause, lässt die Freiwillige Feuerwehr Schönningstedt in diesem Jahr die schöne Tradition des Osterfeuers wieder aufleben.

Osterfeuer. Foto: Stormarnlive.de

Aus Sicherheitsgründen wird daher die Oher Straße in Höhe des Feuerwehrhauses und des Kindergartens am Karsamstag, 16. April, von circa 17 bis 24 Uhr, für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Eine Umleitung erfolgt über die Dorfstraße-Königstraße-Haidkrugchaussee-Am Sportplatz und umgekehrt.

Aufgrund der Erfahrung aus den Vorjahren werden die Busse der Linien 236 und 436 während der Sperrung über die Sachsenwaldstraße, Königstraße, Haidkrugchaussee, Am Sportplatz und umgekehrt geführt. Fahrgäste werden gebeten die Aushänge an den Haltestellen zu beachten.

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Bad Oldesloe

Schnelle Hilfe für Ukraine-Flüchtlinge: Stormarner vernetzen sich

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Reinbek Alle wollen Ukraine-Flüchtlingen helfen: Zu einem Vernetzungstreffen in Reinbek kamen 180 Menschen. Bad Oldesloe plant am Donnerstag eine ähnliche Veranstaltung.

Foto: Stadt Reinbek

In Reinbek kamen so viele Besucher*innen, dass die Veranstalter kurzerhand die Anwesenden auf zwei Räume aufteilen mussten.

Während einige der Anwesenden bereits zuvor in der Flüchtlingshilfe und verschiedenen Initiativen tätig gewesen sind, zeigte eine kurze Vorstellungsrunde, dass die meisten sich erstmals in diesem Bereich engagieren wollen.

Auch einige ukrainische Geflüchtete waren ins Jürgen Rickertsen Haus gekommen.

Für sie war dank einer mehrsprachigen Bürgerin vor Ort eine russische Simultanübersetzung möglich.

Da Bürgermeister Björn Warmer kurzfristig erkrankt war, stellten Torsten Christ, Fachbereichsleiter Bürgerangelegenheiten, Kathrin Schöning, Fachbereichsleiterin Bildung und Stadtleben, sowie der städtische Mitarbeiter Lukas Siemers den beiden Gruppen das Programm vor.

„Die Bereitschaft zur Hilfe ist enorm“, so Torsten Christ, „und die Verwaltung erreichen so viele Anfragen von Bürgern, die helfen wollen, daher haben wir uns entschieden, dieses Vernetzungstreffen abzuhalten.“

Christ gab zunächst mit einer Präsentation einen kurzen Überblick über die aktuelle Lage in Reinbek:

„Inzwischen sind 160 ukrainische Geflüchtete hier angekommen. Drei Viertel von ihnen konnten wir glücklicherweise privat unterbringen, ein Viertel ist in verschiedenen öffentlichen Unterkünften wie in der Begegnungsstätte Neuschönningstedt untergekommen. Wir arbeiten derzeit daran, weitere Unterkunftsmöglichkeiten zu schaffen. Doch jetzt kommt es auch darauf an, den Geflüchteten den Weg in den Alltag zu erleichtern, und dazu sind wir auf ehrenamtliche Hilfe angewiesen.“

Nach der Einführung fanden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann je nach Interesse in Einzelgruppen zu den Themen Alltagsgestaltung, Netzwerk, Ankommen in Reinbek sowie Sprache zusammen.

Eine fünfte Gruppe bildete sich für das Thema Gesundheit. Rund anderthalb Stunden lange wurde sich in den Gruppen über Erfahrungen und bereits bestehende Angebote für Geflüchtete ausgetauscht, eifrig diskutiert sowie weitere Bedarfe ermittelt und auf großen Stellwänden notiert. Schnell wurden in den Gruppen Netzwerke gegründet, Kontaktdaten ausgetauscht und Folgetreffen vereinbart.

Mitarbeiter*innen der Verwaltung sowie Schwester Luise, die Flüchtlingsbeauftragte des Reinbeker Krankenhauses, beantworteten dabei aufkommende Fragen.

Foto: Stadt Reinbek

In den regen Austausch brachten sich auch die anwesenden Ukrainer mit ein und äußerten auf Englisch, mit Hilfe von Übersetzungs-Apps und Dolmetschern ihre Wünsche, Erwartungen und Ideen. Vielen war es wichtig, möglichst schnell arbeiten zu können.

Zum Abschluss benannten die Gruppen feste Sprecher aus ihren Reihen, um den stetigen Kontakt und Austausch mit der Stadt Reinbek zu gewährleisten.

Für Torsten Christ war es eine gelungene Veranstaltung: „Trotz einiger kleiner Schwierigkeiten aufgrund der hohen Besucherzahl, bin ich sehr zufrieden. Es ist schön zu sehen, dass sich so viele Menschen ehrenamtlich engagieren wollen, um Geflüchteten zu helfen. Der Grundstein ist nun gelegt, die Helferinnen und Helfer haben sich in festen Gruppen organisiert und wir können nun darangehen, den steten Austausch zu organisieren, so dass Raum ist für neue Angebote und Hilfe, die ankommt.“

Die Stadt Bad Oldesloe plant am Donnerstag, 31. März, um 18 Uhr in der Festhalle (Olivet-Allee 4–6) eine ähnliche Veranstaltung.

„Mit dem Ankommen der Geflüchteten in Bad Oldesloe konkretisiert sich nun auch der Bedarf an weiteren Hilfeleistungen“, sagt Bürgermeister Jörg Lembke.

Benötigt werden beispielsweise Sprachmittler und Dolmetscher, die Geflüchtete während der Antragsstellungen bei der Stadtverwaltung oder bei anderen Stellen begleiten.

Ebenso wie Freiwillige für die einfache Betreuung von Kindern oder hauswirtschaftliche Unterstützung in den städtischen Gemeinschaftsunterkünften, außerdem Sprachpaten, Sport- und Freizeitangebote für alle Altersgruppen und private Aufnahmemöglichkeiten von Haustieren.

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