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Politik und Gesellschaft

Bundestagswahl: SPD und CDU in erster Prognose gleichauf

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In der ersten Prognose liegen CDU und SPD mit 25 Prozent gleichauf.

Wahlen Symbolfoto: Imfriday/shutterstock

Die Grünen folgen mit 15 Prozent, FDP und AfD kommen jeweils auf 11 Prozent. Die Linke liegt bei 5 Prozent.

Die Zahlen sind allerdings noch mit Vorsicht zu genießen. Sie werden sich am Wahlabend noch ändern.

Es handelt sich dabei um eine Wahlprognose. Die Wahllokale schließen jetzt, die Stimmen werden ausgezählt.

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Politik und Gesellschaft

Stormarn-Mitte: Gero Storjohann (CDU) verliert gegen Bengt Bergt (SPD)

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Bad Oldesloe/Bad Segeberg – Sieg für die Sozialdemokraten in Stormarn-Mitte: Direktkandidat Bengt Bergt hat sich bei der Bundestagswahl überraschend gegen Gero Storjohann (CDU) durchgesetzt.

Fotos: CDU/SPD

Bisher konnte sich die CDU in Stormarn und Segeberg darauf verlassen: Gero Storjohann (li.) holt das Direktmandat für Stormarn-Mitte. Damit ist es jetzt vorbei. Der CDU-Kandidat musste eine Wahlschlappe hinnehmen und verliert den Wahlkreis an Bengt Bergt (re.).

Der SPD-Direktkandidat holte 32 Prozent der Erststimmen – 4,1 Prozent mehr als Gero Storjohann von der CDU.

Damit hat der Bergt einen sicheren Platz im künftigen Bundestag.

Gero Storjohann bleibt dennoch Bundestagsabgeordneter. Er steht auf Listenplatz 1 seiner Partei in Schleswig-Holstein und erhält dadurch sein Mandat.

Enttäuschend dürfte das Ergebnis für ihn dennoch sein. Mit 27,9 Prozent erhält die CDU 13,2 Prozentpunkte weniger als noch bei den Bundestagswahlen 2017. Die SPD holte 4,2 Prozent mehr als vor vier Jahren.

Bei den Zweitstimmen sieht es für die Christdemokraten ähnlich katastrophal aus:

2017 holte die CDU in Stormarn-Mitte noch 34,5 Prozent, bei dieser Bundestagswahl waren es nur noch 22,3 Prozent. Die SPD verbesserte sich von 22,4 auf 28,6 Prozent.

Die Grünen verbesserten sich gegenüber 2017 um 5,9 auf jetzt 16,8 Prozent. Das Ergebnis der FDP ist mit 14 Prozent (+0,4%) nahezu identisch, die AfD verliert 1,6 und steht jetzt bei 7,3 Prozent.

Wie die CDU muss auch die Linke mit herben Verlusten zurechtkommen: Die Partei halbierte ihr Ergebnis von 6,9 auf jetzr nur noch 3,3 Prozent (-3,6%).

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Politik und Gesellschaft

Betrunkener Hundebesitzer greift Polizisten in Reinfeld an

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Reinfeld – Ein 55 Jahre alter Mann hat Samstagabend (21.08.) zwei Polizeibeamte in Reinfeld angegriffen und verletzt. Einer der Beamten war danach nicht mehr dienstfähig.

Polizist auf Streife. Archivfoto: Stormarnlive.de

Gegen 22 Uhr wurden die Beamten der Polizeistation Reinfeld um Hilfe ersucht, da Passanten in der Mahlmannstraße auf einen scheinbar herrenlosen Hund aufmerksam wurden.

Dort trafen die Polizisten auch auf den offensichtlich stark alkoholisierten Hundebesitzer.

Der Mann griff die Beamten an, beleidigte und bespuckte sie. Auch schlug er einem Polizisten ins Gesicht!

Der 55-jährige Reinfelder konnte überwältigt werden, leistete dabei jedoch erheblichen Widerstand. Hierbei zog sich ein agierender Beamter Verletzungen zu und war nicht mehr dienstfähig.

Der Angreifer kam ins Polizeigewahrsam. Er wird sich in einem Ermittlungsverfahren wegen eines tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte, wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, wegen des Verdachts der Bedrohung, der Beleidigung und der Körperverletzung verantworten müssen. Der Hund wurde vorerst ins Tierheim gebracht.

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Politik und Gesellschaft

AWO fordert schnelle und unbürokratische Hilfe für Menschen in Afghanistan

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Kiel – Das Tempo der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan hat Deutschland unverständlicherweise völlig unvorbereitet getroffen. Jetzt ist das Leben von Ortskräften, Menschenrechtler*innen, Aktivist*innen, Journalist*innen und vielen weiteren Menschen vor Ort stark gefährdet.

In Panik vor den Taliban: Afghanische Flüchtlinge in einer US-Militärmaschine. Foto: US Luftwaffe

Zudem wird erneut eine massive Einschränkung der Frauenrechte erwartet und damit eine lebensbedrohliche Situation für Frauen und Mädchen in Afghanistan.

Die Arbeiterwohlfahrt Schleswig-Holstein fordert daher eine schnelle und unbürokratische Hilfe für alle gefährdeten Menschen aus Afghanistan.

„Deutschland war 20 Jahre lang in Afghanistan im Einsatz und trägt daher eine besondere Verantwortung beim Schutz der betroffenen Menschen. Wir begrüßen den Vorstoß zur Aufnahme von Geflüchteten aus Afghanistan in Schleswig-Holstein und unterstützen die Forderung nach einer Luftbrücke. Den Menschen vor Ort muss jetzt schnell und unbürokratisch geholfen werden. Die Migrationsberatungen und IntergrationsCenter der AWO Schleswig-Holstein sind auf die Unterstützung der Menschen vorbereitet und die Aufnahmebereitschaft der Kommunen in unserem Bundesland ist sichtlich groß“, sagt der AWO Vorstandsvorsitzende Michael Selck.

Es ist zu erwarten, dass die Entwicklungen in Afghanistan langanhaltende Fluchtbewegungen hervorrufen werden, daher betont Michael Selck zusätzlich:

„Wir dürfen jetzt nicht nur kurzfristig denken. Schleswig-Holstein muss Programme ins Leben rufen, die einen dauerhaften Aufenthalt der langfristig gefährdeten Menschen ermöglichen. Dafür müssen jetzt Taten folgen.“

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