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Ahrensburg

Zahlreiche Schnittverletzungen: Tote Ahrensburgerin (23) wurde wohl umgebracht

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Ahrensburg – Die Leiche wies mehrere Schnittverletzungen auf: Laut einem Rechtsmediziner hat sich die tote in einer Flüchtlingsunterkunft in Ahrensburg gefundene Frau (23) nicht selbst umgebracht.

Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Am Dienstag hatte die Polizei wie berichtet den Leichnam entdeckt, nachdem sie von bayrischen Kollegen einen entsprechenden Hinweis bekommen hatte.

In den frühen Morgenstunden (1:45 Uhr) des gestrigen Tages (7.9.) wurde ein 38 Jahre alter Mann bei einer Routinekontrolle eines Reisebusses mit Fahrtziel Mailand an der Bundesautobahn BAB 9, am Autohof in Münchberg, Landkreis Hof, durch Polizeibeamte der Bundespolizeiinspektion Selb kontrolliert.

Hierbei konnte festgestellt werden, dass der gebürtige Afghane einen gültigen Reisepass seines Heimatlandes vorzeigen konnte und er über eine noch gültige Duldung für die Bundesrepublik Deutschland verfügte (Ersteinreise 2018).

Zugleich wurde jedoch ein abgelaufener italienischer Aufenthaltstitel bei ihm aufgefunden und die mündlichen Angaben des Mannes zu seinem Aufenthalt in der Bundesrepublik deckten sich nicht mit den diesbezüglichen Erkenntnissen der Polizeibeamten.

Während der Vernehmung gab der Mann an, dass seine Ehefrau tot in der gemeinsamen Wohnung in Ahrensburg liege, wo sie sich zwei Tage zuvor selbst gerichtet haben soll.

Eine Nachschau in der von dem Mann benannten städtischen Flüchtlingsunterkunft durch Polizeibeamte aus Ahrensburg führte in den dort von den Eheleuten bewohnten Räumlichkeiten zum Auffinden eines weiblichen Leichnams.

Dieser konnte zwischenzeitlich als die 23 Jahre alte, ebenfalls aus Afghanistan stammende Ehefrau des Beschuldigten identifiziert werden.

Der Leichnam wies eine erhebliche Anzahl scharfer Verletzungen auf.

Nach erster Einschätzung eines Rechtsmediziners aufgrund der Untersuchung des Leichnams am Fundort spricht nichts dafür, dass die Frau sich die Verletzungen selbst beigebracht haben könnte.

Die Obduktion des Leichnams erfolgt am heutigen Tage (08.09.).

Die Staatsanwaltschaft Lübeck hat beim Amtsgericht Hof den Erlass eines Untersuchungshaftbefehls wegen des dringenden Verdachts des Totschlags gegen den 38-jährigen Ehemann des Opfers beantragt.

Die Vorführung vor den dortigen Ermittlungsrichter wird im Laufe des heutigen Tages erfolgen.

Die Ermittlungen haben die Staatsanwaltschaft Lübeck und das Kommissariat 1 der Bezirkskriminalinspektion (BKI) Lübeck übernommen. Die Bundespolizeiinspektion Selb und die Kriminalpolizeiinspektion der Landespolizei Bayern in Hof sind an den Ermittlungen maßgeblich beteiligt.

Der Hintergrund des Tatgeschehens sowie dessen genauer Ablauf und der Tattag sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. 

Anmerkung der Redaktion: (1) Die Polizei hat das Alter des mutmaßlichen Täters von 28 auf 38 Jahre korrigiert.

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Ahrensburg

Kinderhaus Blauer Elefant feiert Sommerfest in Ahrensburg

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Ahrensburg Am Freitag, den 17. Juni 2022 findet von 14-17 Uhr ein großes Familienfest im Kinderhaus Blauer Elefant Ahrensburg statt.

Foto: Kinderhaus Blauer Elefant

Das Spielmobil des Deutschen Kinderschutzbundes hat neben vielen Spielen auch seine Bewegungsbaustelle und die neue große Murmelbahn dabei. Hier können Groß und Klein nach Herzenslust bauen und spielen.

Hektor, der Gaukler wird mit seinen Zauberkindern ein paar Tricks vorführen und natürlich wieder verschiedene Tiere aus Luftballons zaubern.

Wer es lieber etwas ruhiger mag, kann das Bastelangebot nutzen, sich phantasievoll schminken lassen oder sich im Café mit leckeren Waffeln, Kuchen oder Obstspießen verwöhnen.

Etwas abseits vom Trubel gibt es zusätzlich Spielangebote für Eltern mit kleinen Kindern.

Das Kinderhaus Blauer Elefant befindet sich im Stadtteil Gartenholz, im Hörnumweg 2. Die Mitarbeitenden des Kinderhauses freuen sich auf zahlreiche Besucher.

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Ahrensburg

Schläge ins Gesicht: Männer überfallen 26-Jährigen am Ahrensburger Bahnhof

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Ahrensburg Er wurde von vier Männern ins Gesicht geschlagen und ausgeraubt: Am Ahrensburger Bahnhof ist ein 26-Jähriger Opfer eines Raubüberfalls geworden.

Bahnhof Ahrensburg Archivfoto: SL

Die Tat ereignete sich am vergangenen Samstagmorgen (28.05.2022), gegen 0.40 Uhr auf dem Bahnsteig der Gleise 3 und 4.

Nach bisherigen Stand der Ermittlungen hielt sich der Geschädigte auf dem Bahnsteig auf, um von dort nach Hamburg fahren zu können. Plötzlich und unerwartet sei er dort von vier Männern mehrfach ins Gesicht geschlagen worden. Zudem sei er zu Boden gestürzt.

Die Täter nahmen ihm daraufhin seine Lederjacke und Portmonee ab. Anschließend flüchteten sie zu Fuß vom Bahnhof in Richtung Hagener Allee / Voßberg.

Der 26-jährige Kieler wurde leicht verletzt und musste ärztlich behandelt werden.

Die Fahndung nach den Tatverdächtigen verlief negativ. Beschrieben werden konnten sie wie folgt: ca. 30 – 40 Jahre, südländisches Erscheinungsbild. Drei Männer trugen eine dunkle Jacke und eine Person war mit einer weißen Jacke bekleidet.

Bereits am Morgen, gegen 06.30 Uhr, wurde die EC-Karte des Geschädigten, welches sich in seinem entwendeten Portmonee befand, in der Waldstraße aufgefunden.

Die Kriminalpolizei in Ahrensburg hat die Ermittlungen übernommen und sucht Zeugen. Wer hat die Tat im Ahrensburger Bahnhof beobachtet? Wer kann Angaben zu den Tätern machen und hat diese im weiteren Verlauf im Bereich der Hagener Allee / Voßberg beobachtet? Sachdienliche Hinweise nehmen die Beamten unter der Telefonnummer 04102/809-0 entgegen.

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Ahrensburg

Mehrere Schläge gegen den Kopf: Ahrensburger (40) brutal ausgeraubt

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Ahrensburg Ein 40-Jähriger ist am Mittwochmorgen in der Ahrensburger Innenstadt ausgeraubt worden. Der unbekannte Täter ging dabei äußerst brutal vor.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Der Raub ereignete sich am 18. Mai gegen 0.45 Uhr in der Klaus-Groth- Straße in Ahrensburg.

Nach aktuellem Erkenntnisstand saß der 40-jährige Ahrensburger auf einer Bank in der Ahrensburger Innenstadt in der Nähe des City Centers.

Dann wurde er von einer unbekannten Person mehrfach gegen den Kopf geschlagen. Der Täter verlangte dabei die Herausgabe von Wertgegenständen.

Nachdem die unbekannte Person sich Geldbörse und E-Zigarette genommen hatte, verschwand sie in unbekannte Richtung.

Der 40- jährige Ahrensburger wurde bei dem Raub schwer, aber nicht lebensgefährlich, verletzt. Der Sachschaden wird auf mehr als 200 Euro geschätzt.

Die Polizei sucht Zeugen. Wer hat die Tat beobachtet oder kann Angaben zu dem Täter machen? Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ahrensburg unter der Telefonnummer: 04102/ 809-0 entgegen.

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