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Bad Oldesloe

Oldesloer CDU wählt Jens Wieck zum neuen Vorsitzenden

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Bad Oldesloe – Die CDU Bad Oldesloe hat Jens Wieck zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er folgt auf Jörg Feldmann, der nicht erneut kandidierte.

Der neue Vorstands v.l. Jascha Ückert, Jens Wieck, Marie-Christin Schwarz, Jörn Lucas, Katja Claus, Wolfgang gerstand, Katrin Stiller, MArtin Nirsberger und Dr. Janine Rausch. Foto: hfr

Jens Wieck ist kein Unbekannter in Bad Oldesloe. Als überaus engagierter Sprecher der CDU im Umwelt- Verkehr und Energie-Ausschuss sowie im Wirtschafts- und Planungsausschuss hat sich der Stadtverodnete genau so bekannt gemacht, wie mit seinem ehrenamtlichen Engagement bei Plan B für die Hochhäuser im Hölk.

Als Stellvertreter Wiecks fungieren wie bisher Dr. Janine Rausch, Marie Schwarz und Jörn Lucas, sowie als neue Stellvertreterin und Mitgliederbeauftragte Katja Claus. Schatzmeisterin bleibt Katrin Stiller, die den Mitglieder eine grundsolide Haushaltslage berichtet. Bei den Beisitzern gab es keine neuen Gesichter: Wolfgang Gerstand, Wulf Henning reichardt, Jascha Ückert bleiben und Martin Nirsberger wird neuer Beisitzer. Aus gesundheitlichen Gründen war Renata Hoffmann nicht erneut angetreten. Sie erhielt als Dankeschön eine Ehrenmedaille. 

Geehrt wurden außerdem Uwe Rädisch für 50-jährige Mitgliedschaft und in seiner kurzen Dankesrede konnte man sein Engagement und seine politische Energie spüren. Weitere Ehrungen erhielten die beiden ausgeschiedenen Vorsitzenden, Horst Möller als ehemaliger Fraktionsvorsitzender und Jörg Feldmann als ausgeschiedener Vorsitzender.

Zuvor hatte Rainer Fehrmann wissenswertes und erstaunliches aus 75 Jahre Stadtparteigeschichte berichtet, die er in einer Zeitreise zum Jubiläum der Stadtpartei zusammengefasst hatte. Und ganz zu Beginn der Jahreshauptversammlung gab der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann einen Bericht aus Berlin ab,

Mit 34 Mitgliedern waren mehr als 30 Prozent der Einladung in die Festhalle gefolgt, die mit einem Sektempfang und Schnittchen am Platz begleitet worden. Diese waren durch Spenden aus der Mitgliedschaft finanziert und durch die Mensa-Crew des Schulzentrums auf das köstlichste bereitet worden.

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Bad Oldesloe

TÜV gefälscht: Oldesloer Polizei zieht Gammel-Sprinter aus dem Verkehr

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Bad Oldesloe – Völlig durchgerostet und mit gefährlichen Mängeln: Die Oldesloer Autobahnpolizei hat einen Sprinter aus dem Verkehr gezogen. Wie sich herausstellte, war das HU-Gutachten gefälscht.

Fotos. Polizei

Am 25.September 2021, gegen 10:30 Uhr, stoppten Beamte des Polizeiautobahn- und Bezirksrevieres Bad Oldesloe auf der A1 an der Anschlussstelle Bad Oldesloe, einen Hamburger Fiat-Sprinter zu einer Fahrzeugkontrolle.

Bei der Begutachtung des Baufahrzeuges aus Hamburg fielen diverse Mängel wie Unfallschäden, starke Durchrostungen und technische Mängel an der Beleuchtung auf.

Stutzig wurden die Beamten bei der Durchsicht der Fahrzeugpapiere und der Inaugenscheinnahme des Kennzeichens, als diese eine Fälligkeit zur nächsten Hauptuntersuchung für den Juni 2022 aufwiesen.

Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Stempel eines technischen Überprüfungsvereins in den Fahrzeugpapieren gefälscht und die Hauptuntersuchungsplakette von einem anderen Fahrzeug abgelöst und auf das Kennzeichen des LKW geklebt wurde.

Das Fahrzeug selbst fiel zuletzt Ende 2020 mit diversen Durchrostungen und dem Hinweis “gefährlichen Mängel” durch die Hauptuntersuchung.

Die Polizei ermittelt nun gegen den 20- jährigen Halter und den 52- jährige Fahrer aus Hamburg wegen des Verdachts der Urkundenfälschung in zwei Fällen. Die Weiterfahrt mit dem Fahrzeug wurde untersagt.

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Bad Oldesloe

Nach CDU-Pannen-Wahlkampf: Junge Union greift Laschet an

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Zahnloses Programm, Beschimpfungen im Wahlkampf, zahlreiche Patzer des CDU-Kandidaten: Die Junge Union Herzogtum Lauenburg übt nach der Bundestagswahl heftige Kritik an Armin Laschet und fordert “personelle Konsequenzen”.

Foto: JU

„Lange Monate haben wir nichts gesagt und an einem Strang gezogen“, sagt Florian Slopianka, Kreisvorsitzender der Jungen Union Herzogtum Lauenburg und Mitglied im Landesvorstand der Jungen Union Schleswig-Holstein.

Mit dem Rückhalt ist es jetzt, einen Tag nach dem CDU-Wahldesaster, offenbar vorbei:

„Wir haben an tausenden Haustüren geklingelt, uns an Wahlständen für Lacher und Ideenlosigkeit beschimpfen lassen und rechtfertigen müssen. Geholfen hat dies offensichtlich nichts.“

In einer Pressemitteilung schreibt sich der Jungpolitiker den Frust der letzten Monate von der Seele. Armin Laschet und alle, die für seine Kanzlerkandidatur verantwortlich sind, kommen dabei alles andere als gut weg.

„Die Bundestagswahl ist eine Katastrophe für die CDU. Dieses Ergebnis haben diejenigen persönlich zu verantworten, die der Parteibasis und der Bevölkerung bei der Nominierung des Kanzlerkandidaten bewusst den Rücken zugekehrt haben. Hier müssen jetzt auch persönliche Konsequenzen folgen.“

Und für die JU ist an der Zeit für einen „radikalen Neuanfang“

„Zu sehr haben Proporz und Genügsamkeit die letzten Jahre geprägt. Zu wenig haben wir den Mut zu klaren Positionen gefunden. Das muss sich jetzt dringend ändern. Die alten Parteistrukturen der CDU haben ausgedient“, so Florian Slopianka. Er fordert eine stärkere Einbindung aller Parteimitglieder, „um den Neuanfang auf die Beine zu stellen.“

Neben dem Kanzlerkandidaten und „zahnlosen“ Programm kritisiert Florian Slopianka auch die Kampagne zur Bundestagswahl:

„Die SPD spielte in den Betrachtungen des Adenauerhauses offensichtlich keine Rolle. Eine fatale Fehleinschätzung. Konfrontationen wurden bei nahezu keinen Themen gesucht.“

Gleichzeitig bekennt er: „Es tut mir weh, diese Worte zu wählen. Jetzt werden sicherlich viele Kritik üben daran, dass ich meine Einschätzung der Dinge öffentlich mache. Doch das, was wir mit dieser Bundestagswahl erlebt haben, verlangt nach einem lauten Aufschrei.“

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Mann verletzt sich während der Fahrt mit Schusswaffe

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Bad Oldesloe – Während der Fahrt hat sich ein Mann auf der Autobahn 1 bei Bad Oldesloe mit einer Schusswaffe lebensgefährlich verletzt. Der Hamburger verstarb Stunden später im Krankenhaus.

Rettungsdienst im Einsatz Symbolfoto: SL

Zu dem tragischen Vorfall kam es am 25. September zwischen den Anschlussstellen Bad Oldesloe und Bargteheide.

Nach derzeitigen Erkenntnissen ist ein 68- jähriger Fahrer aus Hamburg in Fahrtrichtung Fehmarn unterwegs gewesen. Im Verlauf der Fahrt habe er vermutlich in suizidaler Absicht eine Schusswaffe gegen sich selbst gerichtet. Das Fahrzeug fuhr danach gegen die Mittelschutzplanke und kam im Anschluss nach rechts von der Fahrbahn ab. Ungefähr 100 Meter neben der Fahrbahn kam das Fahrzeug auf einem Feld zum Stehen.

Der Fahrzeugführer wurde lebensgefährlich verletzt in ein Krankenhaus gebracht, wo er wenige Stunden später verstarb.

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