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Politik und Gesellschaft

Kohleausstieg 2038 kein Klimaschutz: BUND und NABU werfen SPD Wählertäuschung vor

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Auf Wahlplakaten der SPD will Kanzlerkandidat Olaf Scholz „Anpacken beim Klimaschutz“. Das sorgt bei den Umweltverbänden BUND und NABU für Verwunderung – und Kritik: Denn Olaf Scholz will keinen Kohleausstieg vor 2038.

Bild von S. Hermann & F. Richter auf Pixabay

Trotz des alarmierenden Berichts des Weltklimarats will die SPD weiter am Kohleausstieg 2038 festhalten.

„Kanzlerkandidat Olaf Scholz macht sich unglaubwürdig. Denn: Die im Juni beschlossenen Klimaziele werden so nicht erreicht“, kritisieren der Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Olaf Bandt, und NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger in einem Kommentar. 65 Prozent weniger CO2 bis 2030 seien mit einem Kohleausstieg 2038 nicht realistisch. „So wird den Menschen in Deutschland suggeriert, Klimaschutz gebe es zum Minimalpreis. Das halten wir für unredlich“, heißt es von den Vorsitzenden der beiden Umweltverbände:

„Die Frage ist: Wie will die SPD Klimaschutz anpacken und auf welchem Weg die Klimaziele 2030 konkret erreichen? Hat sie darauf keine Antwort, sollte sie die Wahlplakate ehrlicherweise abnehmen.“

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Politik und Gesellschaft

Stormarn-Mitte: Gero Storjohann (CDU) verliert gegen Bengt Bergt (SPD)

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Bad Oldesloe/Bad Segeberg – Sieg für die Sozialdemokraten in Stormarn-Mitte: Direktkandidat Bengt Bergt hat sich bei der Bundestagswahl überraschend gegen Gero Storjohann (CDU) durchgesetzt.

Fotos: CDU/SPD

Bisher konnte sich die CDU in Stormarn und Segeberg darauf verlassen: Gero Storjohann (li.) holt das Direktmandat für Stormarn-Mitte. Damit ist es jetzt vorbei. Der CDU-Kandidat musste eine Wahlschlappe hinnehmen und verliert den Wahlkreis an Bengt Bergt (re.).

Der SPD-Direktkandidat holte 32 Prozent der Erststimmen – 4,1 Prozent mehr als Gero Storjohann von der CDU.

Damit hat der Bergt einen sicheren Platz im künftigen Bundestag.

Gero Storjohann bleibt dennoch Bundestagsabgeordneter. Er steht auf Listenplatz 1 seiner Partei in Schleswig-Holstein und erhält dadurch sein Mandat.

Enttäuschend dürfte das Ergebnis für ihn dennoch sein. Mit 27,9 Prozent erhält die CDU 13,2 Prozentpunkte weniger als noch bei den Bundestagswahlen 2017. Die SPD holte 4,2 Prozent mehr als vor vier Jahren.

Bei den Zweitstimmen sieht es für die Christdemokraten ähnlich katastrophal aus:

2017 holte die CDU in Stormarn-Mitte noch 34,5 Prozent, bei dieser Bundestagswahl waren es nur noch 22,3 Prozent. Die SPD verbesserte sich von 22,4 auf 28,6 Prozent.

Die Grünen verbesserten sich gegenüber 2017 um 5,9 auf jetzt 16,8 Prozent. Das Ergebnis der FDP ist mit 14 Prozent (+0,4%) nahezu identisch, die AfD verliert 1,6 und steht jetzt bei 7,3 Prozent.

Wie die CDU muss auch die Linke mit herben Verlusten zurechtkommen: Die Partei halbierte ihr Ergebnis von 6,9 auf jetzr nur noch 3,3 Prozent (-3,6%).

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Politik und Gesellschaft

Bundestagswahl: SPD und CDU in erster Prognose gleichauf

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In der ersten Prognose liegen CDU und SPD mit 25 Prozent gleichauf.

Wahlen Symbolfoto: Imfriday/shutterstock

Die Grünen folgen mit 15 Prozent, FDP und AfD kommen jeweils auf 11 Prozent. Die Linke liegt bei 5 Prozent.

Die Zahlen sind allerdings noch mit Vorsicht zu genießen. Sie werden sich am Wahlabend noch ändern.

Es handelt sich dabei um eine Wahlprognose. Die Wahllokale schließen jetzt, die Stimmen werden ausgezählt.

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Politik und Gesellschaft

Betrunkener Hundebesitzer greift Polizisten in Reinfeld an

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Reinfeld – Ein 55 Jahre alter Mann hat Samstagabend (21.08.) zwei Polizeibeamte in Reinfeld angegriffen und verletzt. Einer der Beamten war danach nicht mehr dienstfähig.

Polizist auf Streife. Archivfoto: Stormarnlive.de

Gegen 22 Uhr wurden die Beamten der Polizeistation Reinfeld um Hilfe ersucht, da Passanten in der Mahlmannstraße auf einen scheinbar herrenlosen Hund aufmerksam wurden.

Dort trafen die Polizisten auch auf den offensichtlich stark alkoholisierten Hundebesitzer.

Der Mann griff die Beamten an, beleidigte und bespuckte sie. Auch schlug er einem Polizisten ins Gesicht!

Der 55-jährige Reinfelder konnte überwältigt werden, leistete dabei jedoch erheblichen Widerstand. Hierbei zog sich ein agierender Beamter Verletzungen zu und war nicht mehr dienstfähig.

Der Angreifer kam ins Polizeigewahrsam. Er wird sich in einem Ermittlungsverfahren wegen eines tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte, wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, wegen des Verdachts der Bedrohung, der Beleidigung und der Körperverletzung verantworten müssen. Der Hund wurde vorerst ins Tierheim gebracht.

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