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Gesundheit

Ab sofort dauerhaft auch ohne Termin: Stormarn öffnet Impfzentren

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Bad Oldesloe – Offene Impfaktionen ( Impfen ohne Termin ) finden in den Impfzentren ab dem 24. Juli in allen drei Impfzentren in Stormarn statt.

Impfung (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com

Ohne Termin können die Impfzentren bis auf weiteres immer von Mittwoch – Sonntag in der Zeit von 9:30 Uhr bis 12 Uhr und 13 Uhr bis 17:30 Uhr aufgesucht werden.

Dabei kommen in Bad Oldesloe die Impfstoffe von Moderna (mRNA Impfstoff ), BioNTech (mRNA Impfstoff) nur für die Altersgruppe 12 bis 18 Jahre und der Impfstoff von Johnson+Johnson ( Vectorimpfstoff ) zum Einsatz.

In Reinbek und Großhansdorf kommen die Impfstoffe  BioNTech ( mRNA Impfstoff) und der Impfstoff  von AstraZeneca sowie von Johnson+Johnson ( Vectorimpfstoffe ) zum Einsatz.

Die Impfungen ohne Termin sind abhängig von den Kapazitäten der Impfzentren und der Verfügbarkeit von Impfstoff.

Selbstverständlich können die Bürger auch weiterhin Termine über www.impfen-sh.de buchen. Insbesondere in Bad Oldesloe stehen auch kurzfristig viele Termine zur Verfügung.

Die Auslastung der Impfzentren in Großhansdorf und Reinbek ist noch sehr hoch.

Der Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson ist bislang der erste COVID-19-Impfstoff, bei dem nur eine Impfdosis für einen umfassenden Schutz nötig ist. Bereits nach 14 Tagen nach der Impfung genießen Bürgerinnen und Bürger den vollen Impfschutz und gelten als vollständig geimpft. Dies wird sowohl im gelben Impfpass, als auch nach Scannen des QR-Codes auf dem Impfzertifikat in den Apps wie der Corona-Warn-App und der CovPass-App so angezeigt.

Auf Basis der derzeit verfügbaren Daten ist die Corona-Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson von der Ständigen Impfkommission (STIKO) für Personen ab 60 Jahren empfohlen. Jüngere können sich ebenfalls damit impfen lassen, wenn sie sich nach sorgfältiger Aufklärung durch die impfende Ärztin bzw. den impfenden Arzt und individueller Risikoanalyse dafür entscheiden.

Mitzubringen sind bei allen Impfungen nur ein Ausweisdokument und – wenn möglich – Impfausweis sowie ausgedruckte und ausgefüllte Dokumente für die Impfung mit einem Vektor-Impfstoff.  Die tatsächliche Verfügbarkeit und Wartezeiten vor Ort sind abhängig von der Inanspruchnahme der Sonderaktionen.

Bei den Impfungen mit Termin bitte die Anmeldebestätigung mitbringen.

Impfungen für Kinder und Jugendliche

Nach der Zulassungserweiterung der Europäischen Arzneimittelagentur EMA am 28. Mai 2021 ist die Impfung mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer zusätzlich auch für 12- bis 15-Jährige zugelassen (vormals ab 16 Jahren).

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt momentan die Impfung für Kinder und Jugendliche noch nicht regelhaft – sondern nur für diejenigen Kinder und Jugendlichen mit bestimmten Vorerkrankungen.

Trotzdem können sich in Schleswig-Holstein – nach individueller Abstimmung mit dem Hausarzt oder der Impfärztin/ dem Impfarzt und mit Begleitung mindestens einer zur Einwilligung berechtigten Person (bei 12 bis 14 Jährigen zusätzlich mit der Unterschrift beider berechtigten Personen) – bereits heute Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren mit dem BioNTech-Impfstoff impfen lassen. Das ist sowohl in den Impfzentren als auch bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten möglich.

Weitere Informationen dazu finden Sie auch beim Robert – Koch – Institut

Hier finden Sie die Impfzentren:

Impfzentrum Mitte – Großhansdorf (Wöhrendamm 80, 22927 Großhansdorf), Impfzentrum Süd – Reinbek (Schulstraße 7, 21465 Reinbek), Impfzentrum Nord – Bad Oldesloe (Konrad-Adenauer-Ring, 23843 Bad Oldesloe)

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Wirtschaft

Kein Verdienst während Quarantäne: SH streicht Entschädigung für Ungeimpfte ab Oktober

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Ungeimpfte bekommen während einer Quarantäne keine Entschädigung für Verdienstausfall. Diese Regelung soll in Schleswig-Holstein bereits ab dem 1. Oktober gelten – einen Monat früher als in anderen Bundesländern.

Foto: Tumisu/Pixabay

Bisher werden Arbeitnehmer im Falle einer Quarantäne entschädigt. Wer wegen einer Coronaerkrankung zu Hause bleiben muss, bekommt trotzdem eine Lohnfortzahlung.

Das wird sich jetzt ändern, zumindest für Ungeimpfte.

Die Landesregierung hat am Mittwoch beschlossen, bereits ab dem 1. Oktober keine Entschädigungen mehr an ungeimpfte Arbeitnehmer zu zahlen.

Ausgenommen sind nur Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Auch Ungeimpfte, die krank sind, sollen weiter Geld erhalten. Alle anderen müssen das finanzielle Risiko dann selbst tragen.

Das Land setzt damit einen Bundesbeschluss um, einen Ermessensspielraum gibt es nicht.

Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP): “Der Bundesgesundheitsminister hat unmissverständlich klargemacht, dass die Länder keinen Ermessensspielraum haben, dass es geltendes Recht ist, das umzusetzen.” 

Hintergrund der Entscheidung ist, dass am 26. September alle Impfzentren schließen. Jeder, der sich impfen lassen möchte, hat bis dahin die Möglichkeit gehabt und somit ein Impfangebot bekommen.

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Gesundheit

Welt-Alzheimer-Tag: Ein gesunder Lebensstil kann Demenz vorbeugen

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In Schleswig-Holstein leiden laut Alzheimer Gesellschaft Schleswig-Holstein e.V. über 62.000 Menschen an einer demenziellen Erkrankung, Tendenz steigend.

Grafik: Gerd Altmann/Pixabay

Denn weit verbreitete Volkskrankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck können aktuellen Studien zufolge die Entstehung einer Demenz oder Alzheimererkrankung begünstigen. „Neben genetischen Veranlagungen stehen Bluthochdruck und Diabetes mellitus Typ 2 in Zusammenhang mit einem ungesunden Lebensstil. Beide Erkrankungen sollten als Risikofaktor für demenzielle Erkrankungen ernst genommen und möglichst früh behandelt werden“, sagt Dr. Bernd Hillebrandt, Landesgeschäftsführer der BARMER in Schleswig-Holstein anlässlich des Welt-Alzheimer-Tages am 21. September.

Mehr als jede vierte Person in Schleswig-Holstein hat Bluthochdruck

Im Jahr 2019 diagnostizierten Schleswig-Holsteins Ärztinnen und Ärzte bei über 27 Prozent der Bevölkerung einen Bluthochdruck und bei knapp sieben Prozent Diabetes mellitus Typ 2.

Nach aktueller Studienlage gehen 30 Prozent aller demenziellen Erkrankungen auf Bluthochdruck im mittleren Lebensalter zurück. Wer an Diabetes leidet hat ein um 50 Prozent erhöhtes Risiko, an einer Demenz zu erkranken. „Neben Diabetes und Bluthochdruck gilt auch Rauchen als großer Risikofaktor für eine demenzielle Erkrankung“, sagt Hillebrandt. So hätten starke Raucher eine 80 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit an Demenz zu erkranken als Menschen, die niemals geraucht haben. Ursache sei die gefäßschädigende Wirkung des Rauchens.

Auf ausgewogene Ernährung und viel Bewegung setzen

Lässt sich eine Demenz also durch den Verzicht auf Tabak und einen gesunden Lebensstil vorbeugen? Studien legen dies nahe.

„Insbesondere der Effekt einer mediterranen Ernährung mit einem hohen Anteil an Früchten, Gemüse, Hülsenfrüchten, Getreideprodukten, Fisch und ungesättigten Fettsäuren bei gleichzeitig niedrigem Anteil an Fleisch und Milchprodukten, wirkt sich laut Studien positiv auf kognitive Fähigkeiten aus“, sagt Hillebrandt. Außerdem reduziere regelmäßig körperliche Aktivität das Demenzrisiko um 28 Prozent und das Alzheimerrisiko um 45 Prozent.

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Gesundheit

Stormarner können sich nächste Woche ohne Termin gegen Corona impfen lassen

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Bad Oldesloe – Alle drei Impfzentren im Kreisgebiet werden in der nächsten Woche offene Impfaktionen von Montag bis Sonntag jeweils von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 17.30 Uhr durchführen.

Impfzentrum in Reinbek. Foto: Iris Lewe/DRK

Der Besuch der offenen Impfaktionen ist ohne vorherige Terminvereinbarung möglich.

Für die Impfungen kommen die Impfstoffe der Firmen Johnson & Johnson, BioNTech oder Moderna zum Einsatz.

Benötigt wird ein Personalausweis und, wenn vorhanden, der gelbe Impfausweis, sowie die vorausgefüllten Unterlagen zur Impfdokumentation mit in das Impfzentrum ihrer Wahl.

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