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Lübeck

Gammel-VW auf der A1 von Polizei stillgelegt

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Lübeck/Scharbeutz – Beamte des Polizei- Autobahn- und Bezirksreviers (PABR) Scharbeutz kontrollierten am Freitagnachmittag (14.05.) auf der Autobahn 1 einen VW Bora.

Rostiger Schweller Foto: Polizei

Die Bodengruppe und Fahrzeugschweller waren erheblich vom Rost betroffen, so dass eine erhebliche Gefahr bei Weiterfahrt bestand.

Die Beamten legten das Fahrzeug still. Eine Weiterfahrt wurde untersagt.

Gegen 14:00 Uhr fuhren die Beamten auf der A 1 in Richtung Hamburg. Im Bereich Bad Schwartau fiel ihnen ein VW Bora mit ausländischem Kennzeichen auf. Zunächst konnten sie sehen, dass die Rückleuchten kaum leuchten.

Bei der Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass die Rückleuchten nachträglich mit dunklem Lack abgetönt waren. Dieses führte zu einer deutlich schlechten Signalwirkung. Die Fahrzeugschweller waren auf beiden Seiten über die gesamte Fahrzeuglänge korrosionsgeschwächt und teilweise war kein Metall mehr vorhanden.

Zudem hatte der Fahrer die Hohlräume mit Bauschaum ausgefüllt und der Fahrzeugform nachgeschnitten sowie in der passenden Fahrzeugfahre nachlackiert.

Die hinteren Bremsen waren ebenfalls zu bemängeln.

Dem 36-jährigen Fahrzeugführer wurde die Weiterfahrt aufgrund dieser erheblichen Mängel untersagt und der Wagen bei einem Betriebssitz in der Nähe abgestellt. Der Fahrer erhielt eine Verwarnung und darf den VW Bora in diesem Zustand nicht mehr nutzen.

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Lübeck

Keine Entführung in Lübeck: Polizei warnt vor “Fake News”

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Lübeck – Am Dienstag (26.10.) wurde über das soziale Netzwerk Facebook ein Link verbreitet, der über einen angeblichen Entführungsfall der 8-jährigen Julie S. berichtet.

Demnach soll das Mädchen in einem Lübecker Einkaufszentrum spurlos verschwunden sein.

Der Post suggeriert, dass die Polizei um Mithilfe bei der Ergreifung des Täters bittet und verweist auf ein Video, das sich nicht öffnen lässt.

Die Polizeidirektion Lübeck möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass ein Entführungsfall nicht bekannt ist und der Post augenscheinlich in betrügerischer Absicht erstellt und verbreitet wurde.

Sollte die Polizei einen Zeugenaufruf für notwendig erachten, dann erfolgt dieser auch unmittelbar durch die Polizei und nicht durch Beauftragte. Es wird empfohlen, die Links genau zu prüfen und im Zweifel sowohl auf ein Anklicken als auch auf ein weiteres Teilen zu verzichten.

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Lübeck

Mann vergisst Brieftasche auf Autodach: Geldregen auf der B75

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Lübeck – Ein Mann hat seine Geldbörse auf dem Autodach vergessen. Das hatte Folgen: Der Inhalt verteilte sich auf der Bundesstraße in Lübeck-Kücknitz.

Foto: Stormarnlive.de

Einen nicht alltäglichen Einsatz hatten Beamte der Diensthundestaffel Lübeck am vergangenen Freitag (15.10.). Auf der Bundesstraße 75 im Bereich Kücknitz sammelten die Beamten 905 Euro in Scheinen von den Fahrbahnen und dem dortigen Mittelstreifen auf.

Bei der Polizeistation Kücknitz hatte am Vormittag ein städtischer Mitarbeiter eine Geldbörse als Fundsache abgegeben und gab gegenüber den Beamten an, dass er lose liegende Geldscheine im Bereich der 6-spurigen Bundesstraße 75, dem Fundort, gesehen habe.

Eine Funkstreife der Diensthundestaffel war direkt in der Nähe und die Beamten sammelten insgesamt Scheine im Wert von 905 Euro auf.

Die Beamten der Station Kücknitz konnten den Eigentümer der aufgefundenen Geldbörse ermitteln. Er konnte glaubhaft angeben, dass er gut 900 Euro im Portmonee hatte. Somit war die Zugehörigkeit der Geldscheine glaubhaft.

Offenbar hatte der 63-jährige Lübecker seine Geldbörse auf dem Fahrzeugdach vor Fahrtantritt abgelegt und dort vergessen.

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Lübeck

Polizei: Pöbeleien und versuchter Wahlbetrug in Lübeck

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Lübeck – In und um die Wahllokale kam es zu Streitigkeiten und Beleidigungen: Am Sonntag musste die Polizei in Lübeck und Ostholstein mehrere Einsätze im Zusammenhang mit der laufenden Bundestagswahl wahrnehmen.

Gegen 12:30 Uhr wurden Beamte des 4. Polizeireviers Lübeck zu einem Wahllokal in St. Jürgen geschickt. Dort sollten aufgrund des hohen Personenaufkommens die erforderlichen Mindestabstände nicht eingehalten werden.

Als die Polizei kurz darauf eintraf, hatte sich die Anzahl der Wähler vor Ort stark reduziert. Die Abstände wurden eingehalten.

In einem Wahllokal in St. Gertrud versuchte ein 55 Jahre alter Lübecker gleich zweimal seine Stimme abzugeben.

Nachdem er bereits um 9 Uhr gewählt hatte, betrat der Mann das Wahllokal gegen 15 Uhr erneut, um erneut zu wählen. Als ein Wahlhelfer dies bemerkte und ihm sagte, dass das nicht erlaubt ist, begann die Person lautstark zu pöbeln.

Erst als der Mann merkte, dass die Polizei verständigt wurde, verließ er fluchtartig die Örtlichkeit. Die Polizei Neustadt in Holstein wurde indes, gegen 11 Uhr, zu einem Wahllokal in Schönwalde am Bungsberg geschickt.

Es wurde zunächst gemeldet, dass einem 57-jährigen Mann die Teilnahme an der Wahl verweigert werden soll. Die eingesetzten Polizisten konnten jedoch schnell schlichten. Es lag lediglich ein Missverständnis vor. Der Ostholsteiner konnte seine Stimme regulär abgeben. In den Wahlbüros Eutin und Süsel kam es zu insgesamt zwei Einsätzen, bei denen jeweils eine Einzelperson sich weigerte, den vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

In einem Fall wurden die anwesenden Wahlhelferinnen und Wahlhelfer beleidigt. Die eingesetzten Beamten der Wache Eutin haben hierzu Ermittlungsverfahren eingeleitet. Auch weit nach Schließung der Wahllokale kam es noch zu einem polizeilichen Einsatz in der Lübecker Innenstadt. Im Bereich An der Untertrave war es zu Streitigkeiten zwischen zwei Personen, aufgrund der Wahl, gekommen. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten den Streit aber schnell schlichten. Zu Straftaten ist es hierbei nicht gekommen.

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