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Glinde

Toter Säugling aus Glinde: Polizei gibt Suche nach Mutter auf

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Glinde – Die Herkunft des männlichen Säuglings, dessen Leichnam am 22. März 2019 von Schülern im Gellhornpark in Glinde aufgefunden wurde, konnte trotz intensiver, umfangreicher Ermittlungen und der Durchführung einer gerichtlich angeordneten DNA-Reihenuntersuchung nicht geklärt werden.

Polizeiabsperrung Symbolfoto: SL

Von den Ermittlern wurden 528 Frauen und Mädchen im Alter zwischen 13 und 48 Jahren aus dem geographischen Nahbereich um den Gellhornpark angeschrieben und aufgefordert, sich durch die freiwillige Abgabe einer Speichelprobe an der DNA-Reihenuntersuchung zu beteiligen.

Insgesamt 523 Frauen haben an drei Entnahmeterminen im Februar bzw. Juni 2020 entweder eine Speichelprobe abgegeben oder durch ein Attest nachgewiesen, dass sie als Mutter des Kindes ausscheiden.

Gegen die fünf Frauen, die weder eine Speichelprobe abgegeben noch ein Attest vorlegt haben, konnte nach weiteren Überprüfungen ein Anfangsverdacht nicht begründet werden.

Die Identität der Kindesmutter ist mithin weiter ungeklärt.

Da aktuell weitere Ermittlungsansätze nicht vorhanden sind, ist das Ermittlungsverfahren eingestellt worden.

Da die Ermittlungen bis zum Eintritt der Verjährung jederzeit wieder aufgenommen werden können, nimmt die Kriminalpolizei Lübeck Hinweise, die zur Klärung der Herkunft des Kindes führen könnten, nach wie vor unter 0451-131- 0 entgegen.

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Glinde

Glinder Feuerwehr-Mitglied postet rechtsextreme Fotos und Videos in Whatsapp-Gruppe

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Glinde – Bei der Freiwilligen Feuerwehr Glinde hat ein Mitglied in einer privaten WhatsApp-Gruppe von Feuerwehrkamerad*innen über einen längeren Zeitraum Fotos und Videos mit verfassungsfeindlichen rechtsextremen und sexistischen Inhalten gepostet.

Als die Wehrführung davon erfuhr, reagierte sie sofort, erstattete Anzeige und beurlaubte das betroffene Mitglied vom Übungs- und Einsatzdienst.

Zeitgleich hat der Wehrvorstand, im Rahmen der gesetzlichen und satzungsmäßigen Möglichkeiten, ein Ausschlussverfahren des betreffenden Mitgliedes aus den Reihen der Feuerwehr eingeleitet.

Dieses Verfahren hatte jedoch keinen Erfolg, da die erforderliche 2/3 Mehrheit der Mitglieder nicht erreicht werden konnte.

Somit verbleibt das Mitglied weiterhin im aktiven Dienst der Feuerwehr.

Nach dem Gesetz gibt es für die Feuerwehr nun keine weiteren Möglichkeiten, dieses Mitglied dauerhaft auszuschließen.

“Diese Vorgänge sind der Versuch, die Wehr mit „rechtsextremistischen Gedanken und einer menschenverachtenden Haltung“ zu unterwandern”, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Stadt Glinde, der Stadtvertretung und des Gemeindewehrführers.

Die Glinder Wehr, das Glinder „Parteienbündnis gegen Rechts“ und der Bürgermeister der Stadt Glinde stellen sich gegen einen solchen Versuch.

“Diese Einstellungen oder der unreflektierte Umgang mit „post`s“ haben in der Freiwilligen Feuerwehr, in Glinder Vereinen, Verbänden, Kirchen und Organisationen keinen Platz”, heißt es in der Erklärung weiter:

“Solche Handlungen werden mit Nachdruck abgelehnt und ihnen wird aktiv entgegengetreten: Rechtsradikalismus und Sexismus werden nirgendwo geduldet und das betreffende Mitglied wurde und wird aufgefordert, aus Respekt vor der Wehr, diese freiwillig zu verlassen.”

Wehrführung, Politik und Stadtverwaltung haben eine Aufarbeitung des Vorfalls mit externer Unterstützung begonnen.

“Die vielen aktiven Kamerad*innen der Freiwilligen Feuerwehr Glinde leisten einen sehr wichtigen, zu jeder Tages- und Nachtzeit 100 Prozent verlässlichen, anständigen und ehrenhaften Dienst für unser Gemeinwesen. Die Menschen können sich darauf verlassen, dass ihnen ungeachtet ihres Geschlechts, ihrer Herkunft, Religion oder Hautfarbe, auch weiterhin gleichermaßen Hilfe durch die Kamerad*innen unserer Freiwilligen Feuerwehr zukommen wird!”, heißt es seitens der Stadt Glinde.

In einer Stadt, die sich mit einem starken Parteienbündnis und einer Bürgerinitiative erfolgreich gegen den „rechten Mode-Laden Tønsberg“ gewehrt hat, unterstützen die Unterzeichner gemeinsam ihre Freiwillige Feuerwehr.

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Glinde

Glinde verteilt kostenlose Luca-App-Schlüsselanhänger

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Glinde – Die Stadt Glinde hilft mit, die Vorteile der Luca-App allen Bürger*innen zugänglich zu machen. Personen ohne Smartphone können dafür Schlüsselanhänger mit QR-Code nutzen, die der Kreis Stormarn an die Rathäuser verteilt hat.

Foto: Stadt Glinde

Die für Smartphones (auf Android- und iOS-Basis) kostenfrei verfügbare luca-App bietet eine schnelle und lückenlose Kontaktnachverfolgung, erstellt automatisch eine persönliche Kontakt- und Besuchshistorie und ermöglicht im Infektionsfall eine verschlüsselte und sichere Kontaktdatenübermittlung an das Gesundheitsamt. All jene, die kein Smartphone haben, sollten die Anwendung mit einem speziellen Schlüsselanhänger nutzen können, der die gleichen Daten speichert. Entsprechende Schlüsselanhänger können ab sofort kostenlos in der Glinder Stadtverwaltung bestellt werden.

Der QR-Code muss beim Betreten eines luca-Standorts von den Betreibern gescannt werden. Die Seriennummer darauf hat zwei Funktionen. Man braucht sie: 1. um den Schlüsselanhänger zu registrieren und 2. um im eigenen Infektionsfall die luca-Historie an das Gesundheitsamt zu übermitteln. Übermittelst man die Seriennummer, kann das Gesundheitsamt die Check-ins der letzten 14 Tage sehen. Anschließend kann das Gesundheitsamt diejenigen informieren, mit denen man zeitgleich an einem Ort war.

Die Schlüsselanhänger mit analogem QR-Code werden ab sofort kostenlos auf Anfrage verschickt. Mail mit Vor-/Nachname und Adresse presse@glinde.de.

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Glinde

Neue Brücke an der Sebaldkoppel in Glinde freigegeben

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Glinde – Im Verlauf des Wanderweges zwischen Sebaldkoppel/Im Grund und dem Havighorster Weg ist die neue Brücke über die Glinder Au fertiggestellt.

In dieser Woche erfolgte die Abnahme für die Gewerke Ingenieurbau und Brückenbau. Der Brückenneubau, der aus einer vormonierten Stahlkonstruktion besteht, kann nun auch offiziell benutzt werden.

Die wiederhergestellte Querung der Glinder Au wurde bereits in den vergangenen Tagen von zahlreichen Bürger:innen angenommen und genutzt. Der Wegebau konnte leider nur mit einem Provisorium, der aber verkehrssicher ist, hergestellt werden, da der Untergrund aufgrund von Durchnässung derzeit nicht bearbeitet werden kann. Gemäß naturschutzrechtlichen Belangen darf in der Zeit vom 1. März bis zum 1. Oktober nicht am Untergrund gearbeitet werden. Da die Baustelle während der Bauzeit durch Hochwasser in der Glinder Au zweimal überflutet wurde, hatte die Stadt eine Sondergenehmigung von der Unteren Naturschutzbehörde bekommen, sodass die Räumung der Baustelle noch bis Mitte März erfolgen konnte. Der schlussendliche Wegebau – hier ist ein frostsicherer Aufbau und Asphaltierungsarbeiten vorgesehen – sowie der Garten- und Landschaftsbau werden in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt.

Die alte Brücke musste 2017 gesperrt und dann abgerissen werden. Die Notwendigkeit einer Sanierung der vorhandenen Querung war seit etwa 10 Jahren in der Diskussion der politischen Gremien. Im September 2015 war noch mit 180.000 Euro kalkuliert worden. In der Planungsphase stellte sich dann aber heraus, dass aufgrund des sumpfigen Baugrundes nicht nur die Holzkonstruktion zwischen den Auflagern ersetzt werden muss, sondern auch die Fundamente per Pfahlgründung neu hergestellt werden müssen.

Das Bauvorhaben kostet rund 300.000 Euro, von denen aber ein großer Teil im Rahmen der Förderung des Landesprogrammes ländlicher Raum (LPLR) von der Europäischen Union übernommen werden.

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