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Kreis will mit Community-Magazin Kulturschaffende unterstützen

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Bad Oldesloe – Um die durch die Corona-Pandemie und die damit Verbundenen Veranstaltungsverbote schwer getroffenen Kulturschaffenden zu unterstützen, plant der Kreis Stormarn ein neues Projekt: Ein Community-Magazin mit Informationen über die Szene.

Kulturrefferentin Tanja Lütje. Foto: Privat

Die Themen, die in den unterschiedlichsten Formaten wie Artikel, Fotostrecken, Videos, Tipps, Podcasts medial aufbereitet werden, entstehen aus einer Gemeinschaft kulturaffiner und experimentierfreudiger Menschen heraus.

Dieses offene Angebot richtet sich an alle, die sich mit eigenen Ideen einbringen und an der Gestaltung des kulturellen Lebens mitwirken wollen.

Eine Möglichkeit, sich jetzt zu beteiligen, ist die Namensgebung. Der Kreis sucht derzeit nach einem passenden Titel für die Website.

„Unser wichtigstes Anliegen ist es, möglichst viele für eine Beteiligung zu begeistern und den Community-Journalismus auf eine breite Basis zu stellen“, so Tanja Lütje, Kulturreferentin des Kreises. Auch Menschen ohne oder mit wenig Erfahrung in der Erstellung von Artikeln, Videos, Podcasts etc. sollen zur Teilnahme ermutigen werden.

Auf www.kultur-stormarn gibt es bereits erste Beiträge. An einem weiteren arbeiten etwa bekannte Jazz-Trompeter Ingolf Burkhardt und Kirchenmusiker Andis Paegle aus Bargteheide. Beide haben einen Jingle geschrieben. Ein Making-Of über die Entstehung des Stormarn-Lieds ist ab sofort auf der Website und Youtube zu sehen.

“Ein Jingle ist etwa zehn Sekunden lang, zwei Varianten gibt es”, sagt Andis Peagle. Alles sei in Kirche aufgenimmen worden, mit kleiner Truhenorgel oder E-Piano und Trompete: “Wir haben auch ein bisschen improvisiert.”

Trompeter Ingolf Burkhardt hat das kleine Musikprojekt in der Bargtheider Kirche genossen: “Es ging uns vorrangig nicht ums Geld, wir wissen ja wie es um die Kultur bestellt ist, wir unterstützen mit unserer Arbeit gern die lokale Kultur.” Er sehe dabei das große Ganze.

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Wegen Hassrede: Facebook löscht rund 150 “Querdenken”-Seiten

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Wegen der Verbreitung von Hassrede und Verschwörungserzählungen: Facebook geht gegen “Querdenken” auf der eigenen Plattform vor und hat eigenen Angaben zufolge zahlreiche Seiten, Gruppen und Einzelaccounts der Bewegung gelöscht.

Bei vielen Querdenken-Kanälen erscheint jetzt der Hinweis, dass die Seite entfernt wurde. Screenshot: Facebook

Neben Facebook-Seiten sind auch Accounts auf der zu Facebook gehörenden Plattform Instagram betroffen.

Wie viele Seiten, Gruppen und Accounts genau gelöscht wurden, sagte das Unternehmen nicht und nannte nur eine grobe Zahl: 150.

Darunter ist auch die Facebook- und Instagram-Seite “Querdenken711” und der Account von Querdenken-Gründer Michael Ballweg. Dieser hat angekündigt, gegen die Löschung vorgehen zu wollen.

Facebook begründete den Schritt damit, dass die betroffenen Seiten wiederholt gegen die Gemeinschaftsrichtlinien verstoßen hätten:

“Hierzu zählen die Veröffentlichung von gesundheitsbezogenen Falschinformationen, Hassrede und Anstiftung zur Gewalt.”

Laut Facebook haben die Seiten unter anderem die Verschwörungserzählung einer “Coronadiktatur” verbreitet und dass die Corona-Beschränkungen Teil eines groß angelegten Plans der Regierung seien, Freiheiten und Grundrechte einzuschränken.

Mit der Löschung setzt Facebook erstmals eine neue Regel in der Praxis um, mit der das Unternehmen stärker gegen sogenannte “bedrohliche Netzwerke” vorgehen will.

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Jede dritte Frau erlebt Gewalt: Männer, wir müssen reden!

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Bad Oldesloe – In Deutschland gab im Jahr 2014 rund jede dritte Frau an, mindestens einmal körperliche und/oder sexuelle Gewalt seit ihrem 16. Lebensjahr erlebt zu haben. Die Täter sind ganz überwiegend Männer.

Gewalt gegen Frauen (Symblbild). Foto: Pixabay

Dr. Fabian Lamp, Professor für Theorien der Sozialen Arbeit und Gender Studies an der Fachhochschule Kiel, stellt in einem Vortrag in Bad Oldesloe (28. September) dar, welche Zusammenhänge es zwischen männlicher Sozialisation, traditionell-patriarchalen Männlichkeitsbildern und Gewalt gibt.

Mit der Verbreitung des Begriffs der „toxischen Männlichkeit“ geriet die gesellschaftliche Diskussion über Geschlechtergerechtigkeit ins Rollen.

Die sogenannte toxische Männlichkeit beschreibt Denk- und Verhaltensmuster von Männern, die dem Zusammenleben schaden.

Neben dem Thema der Gewalt werden auch andere Aspekte „toxischer Männlichkeit“ beleuchtet, etwa alltäglicher Sexismus oder die Benachteiligung von Frauen im Arbeitsleben. Anschließend sind die Zuhörenden eingeladen, darüber zu diskutieren, wie sich Männer und Vorstellungen über Männlichkeit verändern müssen, um das Ziel der Geschlechtergerechtigkeit zu erreichen.

Der Vortrag „Männlichkeit entscheidest Du“ ist eine Kooperation zwischen der Frauenfachberatungsstelle von Frauen helfen Frauen Stormarn, dem Kulturbüro der Stadt Bad Oldesloe und der Gleichstellungsbeauftragten.

Wer sich einen Platz sichern möchte, kann in der Stadtinfo oder auf www.kub-badoldesloe.de vorab eine kostenfreie Eintrittskarte erhalten.

Männlichkeit entscheidest Du“, Vortrag, am Dienstag, 28. September 2021, 19 Uhr im KuB – Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe, Beer-Yaacov-Weg 1, 23843 Bad Oldesloe Ticketbestellung: 04531/504-199 oder www.kub-badoldesloe.de. Eintritt frei mit Karte.

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Corona-Ausbruch in Seniorenheim: Inzidenz in Stormarn bei 45

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Bad Oldesloe – In einem Stormarner Seniorenheim haben sich 17 Bewohner*Innen und fünf Mitarbeiter*innen mit dem Corona-Virus angesteckt. Ein Grund, warum der Inzidenzwert jetzt bei 44,6 liegt (Stand 14.9.).

(Symbolbild). Foto: Shutterstock

“Für die höhere Zahl der Neuinfektionen am Samstag ist auch ein COVID-19-Ausbruch in einer Seniorenwohnanlage verantwortlich”, heißt es vom Gesundheitsamt. Wie am Freitagabend bekannt wurde, haben sich dort 17 Bewohner**innen und fünf Mitarbeitende infiziert.

Dank der engen Zusammenarbeit zwischen Einrichtungsleitung und Gesundheitsamt konnte der sogenannte Indexfall, also der mögliche Grund für den Eintrag in das Heim, ermittelt werden.

Erforderliche Maßnahmen wurden frühzeitig eingeleitet.

Alle Bewohner*innen sowie vier der fünf Mitarbeitenden sind geimpft, nur eine Bewohnerin weist Symptome auf und wird im Krankenhaus behandelt.

Insgesamt gelten in Stormarn 7.433 Personen als genesen, 142 Personen sind aktuell infiziert. Am Dientag meldete der Kreis Stormarn einen Todesfall. Ein Mann in der Altersgruppe über 80 Jahre ist an den Folgen der Infektion gestorben.

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