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Glinde

Neue Brücke an der Sebaldkoppel in Glinde freigegeben

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Glinde – Im Verlauf des Wanderweges zwischen Sebaldkoppel/Im Grund und dem Havighorster Weg ist die neue Brücke über die Glinder Au fertiggestellt.

In dieser Woche erfolgte die Abnahme für die Gewerke Ingenieurbau und Brückenbau. Der Brückenneubau, der aus einer vormonierten Stahlkonstruktion besteht, kann nun auch offiziell benutzt werden.

Die wiederhergestellte Querung der Glinder Au wurde bereits in den vergangenen Tagen von zahlreichen Bürger:innen angenommen und genutzt. Der Wegebau konnte leider nur mit einem Provisorium, der aber verkehrssicher ist, hergestellt werden, da der Untergrund aufgrund von Durchnässung derzeit nicht bearbeitet werden kann. Gemäß naturschutzrechtlichen Belangen darf in der Zeit vom 1. März bis zum 1. Oktober nicht am Untergrund gearbeitet werden. Da die Baustelle während der Bauzeit durch Hochwasser in der Glinder Au zweimal überflutet wurde, hatte die Stadt eine Sondergenehmigung von der Unteren Naturschutzbehörde bekommen, sodass die Räumung der Baustelle noch bis Mitte März erfolgen konnte. Der schlussendliche Wegebau – hier ist ein frostsicherer Aufbau und Asphaltierungsarbeiten vorgesehen – sowie der Garten- und Landschaftsbau werden in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt.

Die alte Brücke musste 2017 gesperrt und dann abgerissen werden. Die Notwendigkeit einer Sanierung der vorhandenen Querung war seit etwa 10 Jahren in der Diskussion der politischen Gremien. Im September 2015 war noch mit 180.000 Euro kalkuliert worden. In der Planungsphase stellte sich dann aber heraus, dass aufgrund des sumpfigen Baugrundes nicht nur die Holzkonstruktion zwischen den Auflagern ersetzt werden muss, sondern auch die Fundamente per Pfahlgründung neu hergestellt werden müssen.

Das Bauvorhaben kostet rund 300.000 Euro, von denen aber ein großer Teil im Rahmen der Förderung des Landesprogrammes ländlicher Raum (LPLR) von der Europäischen Union übernommen werden.

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Glinde

Glinde: Neujahrskonzert mit verschärften Corona-Regeln

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Glinde – Das lange geplante und ausverkaufte Neujahrskonzert der Stadt Glinde findet am Sonntag. 16. Januar 2022, um 17 Uhr im Forum im Schulzentrum Glinde trotz der aktuellen Corona-Lage wie geplant mit dem Blechbläserquintett „Harmonic Brass“ statt. Es werden aber für die Besucher*innen verschiedene Sonderregeln gelten.

Die „Harmonic Brass“ sind das erfolgreichste Blechbläserquintett Europas. Foto: Igor Semechin

Nach derzeitigem Stand (04.01.2022) gilt für den Konzertbesuch die 2G-Regel. Am Einlass ist das gültige Impfzertifikat mit dem Personalausweis zur Kontrolle vorzulegen. Es ist nur der Haupteingang geöffnet. Die Registrierung mit der LUCA-App ist freiwillig. Papierformulare werden nicht mehr bereit gehalten.

Die Maskenpflicht gilt im gesamten Gebäude, auch während des Konzerts auf dem Sitzplatz.

Die Garderobe ist kostenfrei im Foyer abzugeben. Das Konzert wird ohne Pause gespielt, ca. 75 Minuten, eine Kurze WC-Pause wird mittig erfolgen. Es wird leider kein Getränkecatering angeboten.

Mit ihrem neuesten Konzertprogramm „Die Donaureise“ ist dem Ensemble ein großer Wurf gelungen. „Harmonic Brass“ sucht die schönsten Geschichten über den Fluss, besteigt eine Ulmer Schachtel, erkundet die großartigsten Landschaften und Städte und präsentiert vor allen Dingen eines: Die Musik der Donau! Wie der Fluss ist auch die Musik seiner Anrainerstaaten: Mal lieblich verspielt, mal wild und ungezügelt. Wiener Schmäh` im Dreivierteltakt wird von wilden rumänischen Klängen abgelöst. Mal sind Fluss und Melodie kaum zu hören, mal sind sie ein gewaltiger Strom. Alles dargeboten mit typisch perfektem „Harmonic Brass“-Sound und einer ungebändigten Musizierlust.

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Glinde

Gebäudereiniger droht Konkurrenten mit Schusswaffe

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Glinde – Am Vormittag des 3. Januar 2022 ist es nach einer versuchten räuberischen Erpressung mit einer Schusswaffe in Glinde zur Festnahme zweier Tatverdächtiger gekommen.

SEK-Einsatz (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Nach bisherigen Erkenntnissen suchte gegen 10.20 Uhr der 33-jährige Tatverdächtige aus Hamburg zusammen mit einer 43-jährigen Frau den Geschädigten in Glinde, Möllner Landstraße auf. Hintergrund sind mutmaßlich geschäftliche Auseinandersetzungen um Kunden im Reinigungsgewerbe.

Im weiteren Verlauf forderte der Täter Bargeld zum Ausgleich für Kundenabwerbungen unter Vorhalt einer Waffe.

Vor dem Eintreffen der Polizeibeamten setzten sich der Hamburger und die 43-jährige Frau bereits vom Tatort mit einem Fahrzeug ab.

Die beiden Tatverdächtigen wurden wenig später an ihrer Wohnanschrift in Hamburg durch ein Spezialeinsatzkommando der Hamburger Polizei festgenommen.

Die Staatsanwaltschaft Lübeck wird am heutigen Tage den Erlass eines Untersuchungshaftbefehls wegen des dringenden Verdachts der versuchten schweren räuberischen Erpressung beim Amtsgericht Lübeck beantragen.

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Polizei und Feuerwehr

Glinder (44) erschießt seine Kinder und sich selbst – Mutter schwer verletzt

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Glinde – Ein Mann (44) aus Glinde hat am zweiten Weihnachtsfeiertag seine zwei Kinder (11, 13) und dann sich selbst erschossen. Seine Frau (38) wurde mit schweren Schussverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Am Sonntagabend (26.12.), gegen 22:53 Uhr, wurde über den Polizeinotruf mitgeteilt, dass es in einem Wohnhaus in der Straße Kleiner Glinder Berg in Glinde zu einer Schussabgabe gekommen sei.

Die alarmierten Einsatzkräfte konnten in dem Haus zwei leblose Kinder sowie eine regungslose männliche Person vorfinden, die trotz Reanimation noch am Einsatzort verstarb. Eine Frau wurde nach einer medizinischen Erstversorgung schwerverletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Bei den betroffenen Personen handelt es sich um eine Familie, die bereits seit längerer Zeit in dem Haus lebt.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurden sowohl bei den zwei Kindern im Alter von 11 und 13 Jahren als auch bei dem 44-jährigen Mann und der 38 Jahre alten Frau Schussverletzungen festgestellt.

Aktuelle Erkenntnisse deuten darauf hin, dass sich das Geschehen innerfamiliär zugetragen hat.

Vor diesem Hintergrund haben die Lübecker Staatsanwaltschaft und die Mordkommission der Lübecker Kriminalpolizei die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes aufgenommen.

Die Klärung der weiteren Hintergründe ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

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