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Bad Oldesloe

Erweiterungsbau der Beruflichen Schule in Bad Oldesloe wird im April eingeweiht

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Bad Oldesloe- Das Gebäude des Erweiterungsbaus der Beruflichen Schule in Bad Oldesloe ist fertiggestellt und wird ab April 2021 bereits teilweise in Nutzung durch die Schule gehen.

Foto: Kreis Stormarn

Die Außenanlagen um den Erweiterungsbau herum sowie Umbauarbeiten im Altbaubereich des Übergangs zum neuen Erweiterungsbau erfolgen nun, sodass die komplette Baumaßnahme zum Schuljahreswechsel 2021/2022 fertiggestellt ist.

Bereits 2015 meldete die Berufliche Schule Bad Oldesloe einen Bedarf an weiteren Klassenräumen an. Grund: Erhöhte Schülerzahlen, neue Ausbildungsbereiche, DAZ Klassen.

Da das Schulgelände weitestgehend bebaut bzw. mit schulischer Nutzung belegt ist, erfolgte eine Standortanalyse.

Als Baufeld wurde der westliche Hügel neben dem unter Denkmalschutz stehenden Hauptgebäude von 1977 (Architekten: Gerkan, Mark + Wiche) festgelegt.

Erste Entwürfe sahen (nach Vorgaben des Schulamtes) eine „Flurschule“ mit 18 Klassen vor. Die Berufliche Schule strebte aber moderne pädagogische Flächen mit Klassenräumen und Differenzierungsflächen an. In einem Workshop, an dem Vertreter der Schule, des Schul- und Bauamtes des Kreises sowie das mit der Planung beauftragte Architekturbüro ams teilnahmen, entstanden Ideen, welche vom Architekturbüro geschickt umgesetzt wurden.

Im September 2018 meldete die Berufliche Schule aufgrund struktureller Veränderungen im Schulentwicklungsplan einen zusätzlichen Mehrbedarf von 270 m² Nutzfläche für Klassenräume, Büroflächen und ein pädagogisches Zentrum an. Im WPBA wurde der Mehrbedarf anerkannt.

Es sollten somit in zweigeschossiger Bauweise 22 Klassenräume mit 2.125 Quadratmetern Nutzfläche und 2.616 Quadratmetern Bruttogrundfläche. Hierfür wurden zunächst Mittel in Höhe von 7,85 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, welche nachträglich durch erfreuliche Submissionsergebnisse auf 7,7Millionen Euro verringert werden konnten.

Die zusätzlichen Büroflächen und das pädagogisches Zentrum werden in den Verwaltungstrakt des Altbaus integriert, die dafür entfallenden Klassenräume im Altbau in den Neubau aufgenommen.

Der Erweiterungsneubau dreht sich im Kontrast zum streng orthogonal ausgerichteten Altbau aus der Parallelität und den Achsen, um spannungsvolle Zwischenräume und sich öffnende Blicke aus Alt- und Neubau zu ermöglichen.

Gegenüber dem Altbau wird der Neubau mit dunklen Farbtönen (anthrazit) verkleidet, um sich baulich und körperlich zurückzunehmen. Der Neubau wird eine direkte Beziehung zur Freifläche herstellen. Alle Erdgeschossklassen und teilweise auch die Obergeschossklassen haben einen direkten Ausgang zu den pädagogisch nutzbaren Freiflächen. Das Dach über dem Obergeschoss wird extensiv begrünt. Die Erschließung der beiden Unterrichtsebenen erfolgt von Osten zwischen Alt- und Neubau über den Schulhof und die Brücke.

Die beiden Geschosse des Erweiterungsbaus sind in jeweils drei Unterrichtsbereiche gegliedert. In diesen Einheiten (Cluster in der Größe von 200-460 m²) sind fach- und klassenübergreifender Unterricht möglich. Die Klassenzwischenräume und die aufgeweiteten Flurzonen sind für Unterrichtsdifferenzierung und Arbeitsgruppen vorgesehen. Blickbeziehungen zwischen den Arbeits- und Unterrichtsbereiche erleichtern die Aufsicht.

Das Gestaltungskonzept findet sich auch in den Ausstattungsobjekten der Innenräume wieder, welche ebenfalls vom Architekturbüro ams geplant wurden.

Mit dem Abtrag des genannten Hügels wurde Mitte März 2019 begonnen. Anfang Juli 2019 konnte mit dem Rohbau begonnen werden.

Das Richtfest fand am 22. November 2019 statt. Der Beginn der Ausbau- und Fassadenarbeiten war im Frühjahr 2020. Das Gebäude des Erweiterungsbaus wurde im März 2021 fertiggestellt.

Die Außenanlagen am Erweiterungsbau und der Umbau im Bestand (Bereich des Übergangs von Bestandsgebäude zum Erweiterungsbau) werden bis zum Schuljahreswechsel 2021/2022 fertiggestellt.

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Bad Oldesloe

Statt Betriebsfeier: SH Netz spendet Geld an Sozial- und Klimaprojekte

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Bad Oldesloe – Weil wegen Corona die Betriebsfeier ausfallen musste, hatte SH Netz noch Geld übrig. Das spendete der Energieversorger jetzt an Sozial- und Klimaschutzprojekte in Schleswig-Holstein. 3000 Euro gingen an den Kinderschutzbund in Stormarn.

Regina Maiwald (von links), Petra Lüning, Stephanie Wohlers, Geschäftsführerin Deutscher Kinderschutzbund KV Stormarn e.V. und Carsten Hack. Foto: SH Netz

Als die Nachricht von Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) kam, war die Freude bei Stephanie Wohlers, Geschäftsführerin des Deutschen Kinderschutzbunds Kreisverband Stormarn e.V., groß: „Wir freuen uns sehr über die Unterstützung und danken der Schleswig- Holstein Netz AG für die Spende. Wir verstehen sie als Motivation und Wertschätzung.“

Seit der Gründung setzt sich der Kinderschutzbund Kreisverband Stormarn e.V. für die Interessen und Rechte von Kindern und für ein gutes Zusammenleben in Familien ein. Die Richtschnur ist die UN-Konvention, in dem die Grundrechte aller Kinder weltweit festgeschrieben sind.

SH Netz unterstützt dieses Anliegen und hat heute einen Spendenscheck in Höhe von 3.000 Euro überreicht.

Kommunalbetreuerin Petra Lüning sagt: „Der Deutsche Kinderschutzbund Kreisverband Stormarn e.V. stärkt Kinder und hilft ihnen, dass ihre Rechte anerkannt und durchgesetzt werden. Wir freuen uns, den Verein unterstützen zu können.“

Das Geld stammt aus dem sogenannten Sozialbudget des Unternehmens, das eigentlich dem gemeinschaftlichen Miteinander der Belegschaft dient.

Betriebsrätin Regina Maiwald aus Ahrensburg erläutert: „Im vergangenen Jahr konnte wegen der Corona-Pandemie kein Betriebsfest stattfinden. Für uns stand sofort fest, dass wir das Budget stattdessen für wohltätige Zwecke verwenden möchten.“

Netzcenter-Leiter Carsten Hack aus Ahrensburg ergänzt: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten Vorschläge einreichen, welche gemeinnützige Einrichtung wir unterstützen. Bei der anschließenden Abstimmung im Intranet konnten alle für ihr Herzensprojekt stimmen. Der Der Deutsche Kinderschutzbund Kreisverband Stormarn e.V. hat die meisten Stimmen bekommen.“

Die 3.000 Euro kamen zur rechten Zeit: „Die Spende wird in den Bereich ,Frühe Hilfen‘ gehen“, so Stephanie Wohlers. „In diesem Arbeitsbereich tragen unsere Familienhebammen dazu bei, dass in der Arbeit mit Familien Risiken für das Wohl und die Entwicklung des Kindes frühzeitig wahrgenommen und reduziert werden. Trotz Bundes-, Landes- und Kreismitteln müssen wir hier noch immer Eigenmittel einbringen, um alle Familie versorgen zu können.“

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Bad Oldesloe

Beim Einsteigen in seinen VW Bus: Mann wird in Rethwisch von Auto erfasst

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Rethwisch/Bad Oldesloe – Am Mittwoch ist in der Hauptstraße in Rethwisch ein 64-jähriger Mann beim Einsteigen in seinen VW Bus von einem vorbeifahrenden Fahrzeug erfasst und tödlich verletzt worden.

Notarzt im Einsatz (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Gegen 06.35 Uhr ging der 64 Jahre alte Mann zu seinem am Fahrbahnrand, in Fahrtrichtung Bad Oldesloe stehend, ordnungsgemäß abgestellten VW Bus und öffnete die Fahrertür. Aus noch ungeklärter Ursache wurde er in diesem Moment von einem an ihm vorbeifahrenden Golf erfasst.

Der aus dem Kreis Herzogtum-Lauenburg stammende Mann stürzte zu Boden.

Trotz sofort durchgeführter Reanimation erlag der 64-Jährige Mann noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.

Die 27-jährige Fahrerin des am Unfall beteiligten Golfs erlitt einen Schock und wird psychologisch betreut.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde ein Gutachter zur genauen Klärung der Unfallursache zur Unfallstelle entsandt.

Die B 208, im Bereich der Unfallstelle, wurde bis 09.50 Uhr voll gesperrt.

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Bad Oldesloe

80-Jährige sammelt 500 Euro für die Stormarner Werkstätten

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Bad Oldesloe – Die Oldesloerin Dorothea Kaben hat sich zu ihrem 80. Geburtstag von ihren Gästen nur eine Sache gewünscht: Geld, das den Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe gespendet werden soll.

Freuen sich über die Geburtstags-Spende von Dorothea Kaben in Höhe von 500 Euro für die Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe: Einrichtungsleiter Stephan Bruns (r.) sowie der Leiter des Begleitenden Dienstes, Falko Wildgrube.

„Wir haben ja nur im kleinen Rahmen gefeiert, aber ich habe eine Box aufgestellt und es sind 500 Euro zusammengekommen“, freut sich die Oldesloerin über die Großzügigkeit ihrer Gäste.

Das Geld hat sie jetzt an den Förderverein der Werkstatt übergeben.

Sie betrachtet ihre Spende als „Wunscherfüller“ für die Mitarbeitenden der Werkstatt.

Wie Dorothea Kaben auf die Werkstätten als Spendenempfänger kam? Es gibt eine lange Verbundenheit: Von 1994 bis zu ihrem Tod im Jahr 2008 war Kabens Tochter Kerstin Mitarbeitende.

„Sie hat immer gerne da gearbeitet“, erinnert sich die Bad Oldesloerin. Einrichtungsleiter Stephan Bruns: „Wir freuen uns riesig, dass Frau Kaben nach so langer Zeit noch immer mit uns, unserer Arbeit und unseren Mitarbeitenden, verbunden ist. Wir bedanken uns herzlich für diese Spende.“

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