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Bargteheide

Kleines Theater: Wechsel im Vorstand

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Bargteheide – Wie Olaf Nehls, Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins Kleines Theater Bargteheide e.V. mitteilt, wurden in der letzten Online-Sitzung zwei neue Mitglieder in den Geschäftsführenden Vorstand berufen.

Fließender Wechsel im Geschäftsführenden Vorstand des Kleinen Theaters: Dr. Christian Bücker (v.l) übernimmt Marketing und Pressearbeit von Joachim Krämer (h.r.) Olaf Nehls, (h.l.) Vorsitzender des Vereins Kleines Theater Bargteheide e.V. Günther Russ (v.r.) ist zuständig für Events und die räumlich-bauliche Zukunftsausrichtung. Foto: Jürgen Müller

In einem fließenden Übergang werden die Bargteheider Dr. Christian Bücker und Günther Russ in die laufende Theaterarbeit einbezogen.

Russ ist im Kleinen Theater bestens eingebunden und übernimmt ehrenamtlich den Bereich Events sowie die räumliche und bauliche Zukunftsausrichtung des Hauses als Kulturzentrum in Stormarn.

Russ war bis Anfang März diesen Jahres Produzent der Letterbox Filmproduktion GmbH, ein Unternehmen der Studio Hamburg Produktions Gruppe, bei der er auch als Geschäftsführer fungierte. Russ mitverantwortete unter anderem die Erfolgsfilme „Simpel“, die TV-Serie „Bad Banks“ sowie den Riesenerfolg „Lindenberg – Mach Dein Ding“, der auch im Bargteheider Kino für ausverkaufte Säle sorgte.

Russ: „Ich freue mich sehr über das Vertrauen, das mir entgegengebracht wird und auf die neuen Aufgaben hier im Kleinen Theater. Für mich ist dieser Ort ein Juwel, ein Quell des kulturellen Engagements und wichtiger Treffpunkt der Bürger unserer Stadt.“

Bücker hat das Theaterteam bereits mehrere Monate kennengelernt und übernimmt nun die ehrenamtliche Leitung des Bereiches Marketing und Öffentlichkeitsarbeit als einer der sechs Geschäftsführenden Vorstände. Auch er ist seit kurzer Zeit im Ruhestand und verfügt über langjährige berufliche Erfahrung in Marketing und Pressewesen. Bücker: „Ich freue mich sehr auf diese spannenden Aufgaben in einem exzellenten Team. Das Kleine Theater Bargteheide ist eine Perle in der Kulturlandschaft und es ist mir eine Ehre, hier mitwirken zu dürfen“.

Aktuell ist der Geophysiker Präsident des Dachverbands Geowissenschaften (DVGeo) und Lehrbeauftragter an der Universität Hamburg.

An ihn übergibt Joachim Krämer als bisheriger geschäftsführender Marketing- und Presse-Vorstand im Kleinen Theater. Krämer scheidet aus dem Vorstand auf eigenen Wunsch aus, da er gern zwei andere Projekte im kreativen Bereich fertigstellen möchte. Dazu Krämer: „Nach fünf spannenden Jahren bin ich glücklich, dass ich meinen ehrenamtlichen Job an einen so qualifizierten Nachfolger übergeben kann. Und ich freue mich sehr, dass ich helfen konnte, gemeinsam mit dem 11-köpfigen Gesamtvorstand nach der schwierigen Zeit des Neuaufbaues der Theaterorganisation durch unseren Verein, die Bühne seit 2016 und das Kino seit 2019 erfolgreich in Bargteheide und Stormarn zu der Bedeutung zu führen, die dieses wunderschöne Theater/Kino verdient hat. Ich bleibe dem Haus weiterhin verbunden, bleibe Mitglied im Verein und wenn ‚Not am Mann‘ ist, werde ich auch gern als Helfer einspringen.“

Zu normalen Zeiten besuchen etwa 30.000 Zuschauer die Theater- und Kino-Vorstellungen pro Jahr. In rund 65 Vorstellungen pro Theatersaison bringt die Bühne Schauspiel, Kabarett, Musik, Tanz, Musical, Show, Vorträge, Lesungen, Poetry Slam u.a. auf die Bühne. Neben den zahlreichen Gastspielen renommierter Theater und Künstlergruppen wird im Haus auch inszeniert: Die „Theaterwerkstatt im Kleinen Theater Bargteheide e.V.“ studiert mit über 100 Kindern zwischen vier und 20 Jahren bis zu drei Theaterstücke – meist Weihnachtsmärchen – ein. Hinzu kommt noch eine jährliche Inszenierung der Theater-Jugendgruppe.

Das Kino im Kleinen Theater Bargteheide wird seit Mitte 2019 ebenfalls vom Verein betrieben.

Mit einem Kinoprogramm von sieben Vorstellungen pro Woche unterschiedlicher Filme wird nahezu ein Vollprogramm präsentiert. Samstag und Sonntag werden jeweils zwei Vorstellungen, (nachmittags Kinderfilme), gezeigt. Nur montags und mittwochs gibt es kein Kinoprogramm, weil dann die Bühne für abendliche Proben reserviert ist.

Technisch sind Bühne und Kino nach fünf Jahren Vereinsarbeit auf dem neuesten Stand und übertreffen sogar mehrere Häuser in Hamburg. LEDs ermöglichen außergewöhnliche Lichteffekte und gleichzeitig eine erhebliche Einsparung von Stromkosten. In 2019 wurde eine neue Tonanlage für höchste Ansprüche auf der Bühne und für das Kino eingebaut. Seitdem müssen kaum noch Ton- oder Licht-Technik ausgeliehen werden. Und für hervorragende digitale Bildqualität sorgt der neue Filmprojektor, der ebenfalls in 2019 zum Kinostart eingebaut wurde. Mehrere Filmverleihe wählten das Bargteheider Kino bereits für spezielle, höchst anspruchsvolle Kinoevents aus. So bekam das Kleine Theater die Serie von zehn Opernfilmen zum 100. Geburtstag der Salzburger Festspiele.

Alle baulichen und technischen Maßnahmen wurden von der Stadt Bargteheide finanziert, durchgeführt oder begleitet.

Zum 1. Januar 2021 hatte die Stadt Bargteheide einen neuen Fünfjahresvertrag mit Option auf zusätzliche fünf Jahre mit dem Verein geschlossen. Damit beginnt nun eine neue Ära im Bargteheider Kunsttempel. Eigentlich – wenn Corona nicht wäre.

Dazu der Vorsitzende Olaf Nehls: „Leider sieht es auf Grund wieder steigender Inzidenzzahlen so aus, dass wir unsere Planungen für Oster-Programme und anschließende Theater- und Kinovorstellungen erneut verwerfen müssen. Das wäre sehr bedauerlich. Trotzdem bleiben wir optimistisch, dass wir in der zweiten Jahreshälfte wieder mit einem attraktiven Normalprogramm auf Bühne und Leinwand starten können.

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Bargteheide

Nachwuchspolitiker Nils Bollenbach aus Bargteheide geht in Knast

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Nachwuchspolitiker Nils Bollenbach aus Bargteheide geht in Knast. Ganz freiwillig. Etwas ausgefressen hat der 21-Jährige nicht. „The Knast“ ist ein Kunstprojekt in in Berlin.

Nils Bollenbach geht in Knast. Foto: Privat

Nils Bollenbach hatte in den vergangenen Jahren eine steile Karriere Hingelegt. Mit 17 ist er bereits in den Ortsvorstand der Grünen Bargteheide gewählt worden, im Jahr darauf in den Kreisvorstand. 2019 wurde er zusätzlich in den Landesparteirat der Grünen Schleswig Holsteiner gewählt, kandidierte 2021 für den Bundestag und zuletzt für den Landtag.

„Es war eine super intensive Zeit. Ich habe sehr viel gelernt über mich, unsere Gesellschaft und das politische Zusammenleben“, sagt Bollenbach rückblickend auf die letzten Jahre. „Danken möchte ich vor allem den Mitgliedern im Orts- und Kreisverband die alle immer sehr herzlich zu mir wahren und mich auf meinem Weg unterstützt haben.“

Jetzt, wo die Politik für ihn erst mal ruht, setzt er dieses Interesse fort.

Im ehemaligen Frauengefängnis in Berlin Lichterfelde. Schon im Wahlkampf machte Bollenbach keinen Hehl darum, dass es in seinem Leben auch noch was anderes gibt als Politik – die Kunst.

„The Knast“ auf deutsch „der Knast“ heißt das neue Projekt, das von Künstler Lars Deike und dem prideART Berlin e.V. gestartet wurde. Das ehemalige Gefängnis diente bereits als Filmkulisse in Produktionen wie „Babylon Berlin“, nun dient es insgesamt 28 queeren Künstler*innen als Atelier und Ausstellungsfläche. Seit Anfang des Jahres ist auch Bollenbach Mitglied und bezieht seit Juni eine eigene Zelle, in der er sich überwiegend der Malerei und Akt Fotografie widmet. Auch neue Filmprojekte sind geplant.

„Ich bin unglaublich froh, Teil dieser wunderbaren Gemeinschaft sein zu können. „The Knast“ bietet mir viele Möglichkeiten, mich als Künstler zu entfalten und weiterzuentwickeln“, so Bollenbach.

Dem Norden bleibt der 21-Jährige allerdings noch erhalten.

Anfang des Monats ist er nach Hamburg gezogen: „Berlin ist aufregend und ich bin gerne dort, da leben kann ich mir jedoch nicht vorstellen. Ich brauche meinen sicheren Anker und mein Herz schlägt nach wie vor für Bargteheide, nur braucht es im leben auch Veränderung um neue Prozesse zu starten.“

Auch der Politik will Bollenbach erhalten bleiben. Zwar legt er bis auf weiteres alle Ämter nieder, um sich auch auf seine berufliche Zukunft zu konzentrieren. Ab Oktober würde er gerne in Hamburg studieren. Jedoch fängt er bereits im nächsten Monat an, für den Hamburger Abgeordneten Dennis Paustian-Döscher zu arbeiten:

„Ich glaube, wenn man einmal drin war bleibt man politisch. Auch meine Kunst ist teilweise politisch und natürlich werde ich mich auch in Zukunft einmischen, wenn ich mit einer Sache unzufrieden bin. Ich freue mich meine Erfahrungen aus der Mitarbeiter Perspektive zu stärken und den Abgeordneten tatkräftig zu unterstützen.“

In jedem Fall steht fest, Bollenbach bleibt nicht tatenlos und wird auch in Zukunft von sich hören lassen.

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Die DLRG in Bargteheide sucht kurzfristig einen neuen Bufdi

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Bundesfreiwilligendienst bei den Lebensrettern: Bei der DLRG Bargteheide ist kurzfristig eine Stelle freigeworden. Bewerbungen werden ab sofort angenommen.

Rettungsring (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com

„Wir waren so glücklich, dass wir frühzeitig in diesem Jahr die Stelle besetzen konnten, um so schmerzlicher ist es, dass wir jetzt eine kurzfristige Absage aufgrund persönlicher Umstände erhalten haben“, so Martin Knaffel, Vorsitzender der Ortsgruppe.

Die Stelle ist zum 1. August oder spätestens zum 1. September dieses Jahres frei. „Wir bieten vielfältige Aufgabengebiete und geben viel Raum für die persönliche Gestaltung und Projektarbeit. Die Mitarbeit erfolgt hauptsächlich in der Schwimmausbildung, der Jugendarbeit, dem Kindergartenprojekt und im Wasserrettungsdienst, dazu kommt dann noch der persönliche Einsatz nach eigener Interessenslage.“, ergänzt Carsten Rüscher, stellv. Vorsitzender der Ortsgruppe.

Die DLRG Bargteheide hofft nun, dass die Stelle sehr schnell besetzt werden kann und freut sich auf die Kontaktaufnahme von interessierten jungen Menschen, die die kommenden 12 Monate die Ortsgruppe unterstützen möchte, über die Homepage unter www.bargteheide.dlrg.de/bfd oder telefonisch oder per Mail an einen der beiden Vorsitzenden.

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Neue Babysitter in Bargteheide ausgebildet

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In den zurückliegenden Ferien startete im Kinderhaus Blauer Elefant Bargteheide erstmals wieder eine Ausbildung für Jugendliche, die gern Kinder betreuen möchten.

Foto: Kinderhaus Blauer Elefant

Nun stehen in Bargteheide neun neue und motivierte Babysitter*innen zur Verfügung.

Diese haben eine Ausbildung durchlaufen, in der sie die wesentlichen Dinge im Umgang mit Säuglingen und Kleinkindern gelernt haben.

Jugendliche wurden von Hebammen ausgebildet

Dazu gehörte Basiswissen in der Säuglingspflege, das sie von einer erfahrenen Hebamme erlernen konnten, ein Erster-Hilfe-Kurs speziell für Kinder, die Grundlagen der Kleinkindpsychologie und ein Repertoire an Beschäftigungsmöglichkeiten mit Kindern.

Darüber hinaus hospitierten sie einen Tag in einer KiTa, welche die Jugendlichen freundlicherweise aufnahm.

Eltern, die eine Betreuung für ihre Kinder benötigen, egal, ob sie dies nur einmal oder regelmäßig wünschen, können sich an das Kinderhaus Blauer Elefant Bargteheide wenden, das die Babysitter*innen vermittelt. Es ist erreichbar von montags bis freitags von 9:00 bis 17:00 Uhr unter der Telefonnummer 04532 5170.

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