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Gesundheit

Johanniter: Hoher Bedarf an Coronatest-Angeboten

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Bad Oldesloe/Lübeck – Die Johanniter in Schleswig-Holstein Süd/Ost leisten mit ihren Testangeboten einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie. Dazu gehören neben Teststationen an fünf Standorten auch die mobilen Testteams, die in den eigenen Kindertagesstätten die Erzieherinnen und Erzieher testen.

Matthias Rehberg führt an der Johanniter-Dienststelle Lübeck Antigen-Schnelltests durch: „Für den hohen Bedarf an Tests suchen wir noch Personal, das uns unterstützen kann.“ Foto: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

„Der hohe Bedarf an Schnelltests ist eine weitere Herausforderung in Zeiten von Corona, die wir gemeinsam mit allen Beteiligten, viel Energie und kollegialem Zusammenhalt stemmen – und dies neben unseren alltäglichen Aufgaben“, sagt Matthias Rehberg, zuständiger Bereichsleiter.

Kaum eine Woche hatten die Johanniter Zeit, Stationen für die kostenlosen Schnelltests einzurichten. „Das erfordert natürlich viel organisatorischen Aufwand“, so Rehberg. „Im letzten Jahr standen wir aber schon oft vor der Herausforderung, innerhalb kürzester Zeit aktiv zu werden.“ Da die Hilfsorganisation bereits für die Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein und im Auftrag von verschiedenen Firmen mobile Abstriche über­nommen hat, sind die Mitarbeitenden mit den Testaktivitäten und den hygienischen Vorsichtsmaßnahmen sehr vertraut.

Mittlerweile sind alle Teststationen an den Dienststellen in Lübeck, Eutin, Bad Oldesloe, Quickborn sowie am Lübecker CITTI-Park gestartet.

Das Angebot wird von den Bürgerinnen und Bürgern sehr gut angenommen. Die Terminbuchung erfolgt online unter www.johanniter.de/testen-shso.

Neben den Teststationen sind außerdem mobile Testteams in den Kindertagesstätten und Ganztagsbetreuungen der Johanniter unterwegs. Sie testen die Erzieherinnen und Erzieher direkt vor Ort. Auf diese Weise können 22 Kitas und drei Schulbetreuungen weitestgehend uneingeschränkt arbeiten.

„In unseren Kitas achten wir natürlich weiterhin auf die Hygieneregeln, arbeiten nur mit medizinischem Mund-Nasenschutz und haben den einzelnen Gruppen feste Bezugspersonen zugeordnet“, erklärt Madeleine Blank, Fachbereichsleiterin Kindertagesstätten und Offene Ganztagsschulen. „Wir freuen uns, dass die Testbereitschaft sehr hoch ist.“

Für die Testaktivitäten setzt der Regionalverband Schleswig-Holstein Süd/Ost zusätzliches Personal ein. „Einige unserer Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen übernehmen neben ihren eigentlichen Aufgaben zusätzlich das Testen“, so Rehberg. „Deswegen suchen wir noch mehr Personal, das uns unterstützen kann.“

Informationen finden Interessierte auf der Webseite www.johanniter.de/shso.

Die Johanniter testen symptomlose Personen mit dem sogenannten PoC-Antigen-Test, der nach ca. 15 Minuten ein Ergebnis anzeigt. Die Tests unterstützen die Eindämmung der Pandemie, da asymptomatische, möglicherweise ansteckende Personen entdeckt werden können.

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Gesundheit

Corona-Pandemie stoppt Grippewelle

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Die Grippewelle fällt in diesem Winter und Frühjahr voraussichtlich komplett aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Auswertung unter krankgeschriebenen BARMER-versicherten Erwerbstätigen zwischen 15 und 64 Jahren.

Bild von Anastasia Gepp auf Pixabay

Demnach war nach den jeweiligen Jahreswechseln ab 2018 die Zahl der Grippe-Krankschreibungen in Schleswig-Holstein auf bis zu rund 700 Fälle pro Woche angestiegen.

In diesem Jahr hingegen liegt die Zahl der Krankschreibungen bei dieser Erkrankung kontinuierlich bei unter 20 BARMER-Versicherten pro Woche.

„Die Abstand- und Hygieneregeln zum Schutz vor Corona senken ganz offensichtlich auch das Influenzarisiko. Wenn sich die Menschen weiterhin an die Vorgaben halten, wird die Grippe auch in nächster Zeit keine nennenswerte Rolle spielen. Das ist sehr wichtig, damit unser Gesundheitssystem nicht überlastet wird“, sagt Dr. Bernd Hillebrandt, Landesgeschäftsführer der BARMER in Schleswig-Holstein mit Blick auf die steigende Zahl der Corona-Kranken.

Eine zusätzliche Grippewelle wie zu Beginn des Jahres 2018 wäre für das Gesundheitswesen derzeit eine extreme Herausforderung.

Damals seien bereits in der zehnten Kalenderwoche mit rund 700 Betroffenen etwa vierzigmal so viele Personen wegen Influenza arbeitsunfähig gewesen wie in der zehnten Kalenderwoche dieses Jahres mit weniger als 20 Personen.

Zahl der Atemwegserkrankungen insgesamt gering

Laut der BARMER-Analyse sei nicht nur die Zahl der Krankschreibungen wegen Grippe seit Jahresbeginn vergleichsweise gering, so Hillebrandt weiter. Dasselbe gelte für Atemwegserkrankungen insgesamt. So seien in der neunten Kalenderwoche dieses Jahres in Schleswig-Holstein nur rund 1.000 BARMER-versicherte Erwerbstätige mit Atemwegserkrankungen arbeitsunfähig gewesen.

In derselben Kalenderwoche des Jahres 2018 waren es mit 6.875 Betroffenen über sechsmal so viele Personen.

„Atemwegserkrankungen spielten in diesem Winter abgesehen von Corona nur eine geringe Rolle. Dennoch dürfen wir uns nicht in falscher Sicherheit wiegen. Gerade in der aktuellen dritten Corona-Welle ist die Einhaltung der AHA-Regeln wichtiger denn je. Zusätzliche Patienten mit schweren Atemwegserkrankungen belasten die Intensivstationen. Das gilt es zu vermeiden“, sagt Hillebrandt.

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Gesundheit

Barsbüttel: Kostenlose Corona-Schnelltests für alle im Bürgerhaus

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Barsbüttel – Der Ortsverein Barsbüttel des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) bietet jetzt ebenfalls Corona-Schnelltests an.

Foto: Stormarnlive.de

Alle Bürger haben ab Donnerstag, 8. April, die Möglichkeit, sich kostenlos testen zu lassen.

Die Testungen finden jeweils donnerstags in der Zeit von 8 bis 12 Uhr im Bürgerhaus Barsbüttel, Soltausredder 20, statt.

Eine Anmeldung ist unter der Telefonnummer 040/670 72 319 möglich, aber nicht zwingend erforderlich.

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Bad Oldesloe

Inzidenzwert in Stormarn sinkt nach Osterwochenende auf 60

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Bad Oldesloe – Ausgehend von der gestrigen Mitteilung der Landesmeldestelle zur 7-Tage-Inzidenz sind im Kreis Stormarn innerhalb der letzten sieben Tage 145 Neuinfektionen zu bestätigen. Das entspricht einem Inzidenzwert von 59,4 Infektionen pro 100.000 EinwohnerInnen.

Ausgehend von der gestrigen Mitteilung der Landesmeldestelle zur offiziellen Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn (5.668) ergibt sich für heute eine neue Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle von 5.678.

5.021 Personen gelten als genesen, 376 Personen sind aktuell infiziert.

281 Personen sind verstorben.

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