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Bargteheide

Coronavirus: Bargteheide plant Aufbau einer Schnelltest-Infrastruktur

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Bargteheide – Seit dem 8. März hat der Einzelhandel in Schleswig-Holstein wieder geöffnet. Weitere Lockerungen sind für die nächsten Wochen geplant. Ab Montag, 15. März 2021 findet an den weiterführenden Schulen im Kreis Stormarn für die Klassenstufen 7 bis Q1 Wechselunterricht in Präsenzform statt.

Archivbild: Nicole Wenzel/Johanniter

Mit den Lockerungen wird auch die Frage nach einer umfangreichen Teststrategie deutlicher. Die Organisation dafür liegt beim Kreis Stormarn, der als Gesundheitsamt zuständig ist.

Derzeit bieten etwa die Johanniter an mehreren Orten Schnelltests an, doch das wird in der Masse nicht reichen, um genug Menschen zu testen.

Die Stadt Bargteheide arbeitet zusammen mit dem Kreis Stormarn derzeit mit Hochdruck an einem Konzept zum Aufbau einer Teststruktur.

Die Stadt unterstützt wo Bedarf sichtbar wird, stellt Räume zur Verfügung, bringt ihre Ortskenntnis sowie lokale Netzwerkpartner ein.

Bis zum Aufbau einer Teststruktur wird auf die bereits bestehenden Testangebote in Bargeheide verwiesen. In jedem Fall sollte vorher ein Termin vereinbart werden.

  • Arztpraxis Dr. Hinderer, Rathausstraße 32, 22941 Bargteheide, Tel. 04532 / 6364
  • Rathausapotheke, Rathausstraße 11, 22941 Bargteheide, Tel. 04532/3111 (Der Test ist kostenpflichtig.)
  • Fa. AfA GmbH, Lise-Meitner-Straße 7, Tel. 04532/286799-0 (Der Test ist kostenpflichtig.; Das Angebot richtet sich an Personen mit Berechtigungsschein des Landes Schleswig-Holstein z.B. Erzieher*innen oder Lehrer, Unternehmen sowie an privat Personen gegen Gebühr.)

Eine Anbindung der LucaApp durch das Gesundheitsamt des Kreises wird derzeit geprüft. Ziel ist es, dass die App ab dem 22. März 2021 verfügbar ist.

Es sind derzeit viele offene Fragestellungen in der Klärung, die am kommenden Montag in der nächsten Videokonferenz mit dem Kreis Stormarn und den Stormarner Verwaltungsleitungen erörtert werden müssen.

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Bargteheide

Raubüberfall auf Bargteheider Restaurant

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Bargteheide – Am 18. April 2021 kam es in einem Restaurant in der Straße Am Markt in Bargteheide zu einem Raub.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach bisherigen Erkenntnissen betrat gegen 22 Uhr eine unbekannte Person das Restaurant und bedrohte eine 38- jährige Mitarbeiterin mit einem Messer und erbeutete einen Schuhkarton sowie einen geringen Bargeldbetrag.

Der Täter wird beschrieben als: männlich, ca. 1,75 – 1,80m groß, schlank, dunkles Oberteil, dunkle Wollmütze und Mund- Nase- Bedeckung.

Die Kriminalpolizei Ahrensburg hat die Ermittlungen übernommen. Wer hat verdächtige Personen zur Tatzeitpunkt in der Straße “Am Markt” beobachtet oder kann Angaben zu dem Täter machen? Hinweise nimmt die Polizei Ahrensburg unter der Telefonnummer: 04102/809-0 entgegen.

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Polizei und Feuerwehr

Autofahrer übersieht Motorrad: Fahrer (41) schwer verletzt

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Bargteheide – Am 17. April 2021 kam es gegen 13:15 Uhr in der Lübecker Straße zwischen Bargteheide und Elmenhorst zu einem Verkehrsunfall mit einem schwer verletzten Kradfahrer.

Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach aktuellem Erkenntnisstand befuhr ein 33-jähriger Golffahrer aus dem Kreis Segeberg die Lübecker Straße aus Elmenhorst kommend.

Als er nach links in die Straße Hüls abbiegen wollte, übersah er lautPolizei den entgegenkommenden 41-jährigen Hamburger Motorradfahrer.

Die Fahrzeuge stießen zusammen. Der 41-jährige Suzuki- Fahrer wurde bei dem Unfall schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Die Lübecker Straße war für die Unfallaufnahme ungefähr eine Stunde gesperrt.

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Bargteheide

Bargteheider Streetworker veranstalten Graffiti-Aktion gegen tristen Corona-Alltag

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Bargteheide – Fast ein Dutzend Jugendliche und junge Erwachsene atmeten am Freitag, dem 26. März, förmlich auf. Endlich war wieder etwas los in Bargteheide – ganz speziell für sie organisiert.

Fotos: tohus

In Bahnhofsnähe, auf dem Geländer der Villa Wacker, wo die Streetworker der tohus gGmbH einmal wöchentlich schmackhafte Gemüseeintöpfe für jeden, der kommt, ausgeben und auch Workshops über den Bau von Lastenfahrräder oder nachhaltige Jugendarbeit veranstalten, hatten die Streetworker Fabian Josten und Maike Beecken eine 12 Quadratmeter große Wand aus Holzplatten aufbauen lassen.

Sechs Stunden lang konnten die Jugendlichen diese Wand mit phantasievollen Bildern und ihren Tags besprühen – mit Abstand und Maske.

Denn zuvor hatten die jungen Leute sich per Unterschrift bereit erklärt, sich an das von den Streetworkern ausgearbeitete Hygienekonzept zu halten.

„Wir betrachten diese Aktion als Lichtblick mit Sicherheitsgarantie, quasi als Experiment, was unter den harten Bedingungen eines Lockdowns funktioniert“, sagt Streetworker Fabian Josten, denn ansonsten würden Treffen von Jugendlichen manchmal auch ohne Beachtung des Infektionsschutzes stattfinden und das sei eben nicht sicher.

Einige der am Graffity-Event auf dem Gelände der Villa Wacker teilnehmenden Jugendlichen und Jung-Erwachsenen zeigen sich über die eingeschränkten Möglichkeiten im Lockdown denn auch etwas frustriert. Paula (18 Jahre):

„Schade, dass bestehende Angebote zur Zeit gestrichen sind und es für Jugendliche kaum Möglichkeiten gibt, zusammen zu kommen.“

Der ebenfalls 18-jährige Ole ergänzt: „Schön wäre es, wenn es für die große Graffity-Szene in Bargteheide und Umland mehr freie Flächen zum kunstvollen Besprühen gäbe.“ Für die Streetworker der tohus gGmbH, die im Auftrag der Stadt in Bargteheide unterwegs sind und sich um geeignete Unterstützung für Menschen in prekären Lebenssituationen, mit Suchtproblemen oder psychischen Schwierigkeiten kümmern, wird es aber zunehmend schwieriger, sich auch für die Jugendlichen zu engagieren. Ihnen fehlt einfach die Zeit. Bedarf gibt es aber auf jeden Fall.

Das zeigt schon die stark frequentierte Wand an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule, die im vergangenen Jahr mit der Graffity-Party Bagdad-City unter Beteiligung einer Szenebekannten Künstlergruppe aus Hamburg eingeweiht wurde.

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