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Bad Oldesloe

Ausbildungsmarkt bietet Chancen für Berufseinstieg

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Bad Oldesloe – In der bundesweiten Woche der Ausbildung vom 15. bis zum 19. März werben die Agenturen für Arbeit unter dem Motto „Ausbildung klarmachen“ verstärkt für die duale Ausbildung.

Agenturchefin Kathleen Wieczorek: „Der Ausbildungsmarkt bietet auch in Corona-Zeiten Chancen für den Berufseinstieg“

Kathleen Wieczorek, Chefin der Arbeitsagentur in Bad Oldesloe betont Jugendlichen und Unternehmen gegenüber Chancen und Vorteile einer Ausbildung – auch in Corona-Zeiten.

„Auf der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern von morgen ist die Ausbildung junger Menschen der zentrale Baustein“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe. „Unternehmen sichern sich insbesondere über die duale Ausbildung ihre Fachkräfte für die Zukunft, Jugendliche legen auf diesem Weg den Grundstein für ihre berufliche Karriere. Diese Grundsätze gelten auch in Corona-Zeiten.“

Unternehmen: Ausbildungs-Engagement auch in Corona-Zeiten – bereits über 2.000 Ausbildungsangebote für den Ausbildungsstart im Herbst

Genau 2.068 Ausbildungsstellen (1.302 im Kreis Stormarn, 766 im Kreis Herzogtum Lauenburg) sind der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe von Unternehmen aus den Kreisen Stormarn und Herzogtum Lauenburg bis zum Februar bereits gemeldet worden – der zweithöchste Wert nach dem Vorjahr seit zehn Jahren.

„Damit steht den Jugendlichen, die in diesem Jahr die Schule verlassen, wieder ein breites Angebot zur Verfügung. Es freut mich, dass die Unternehmen auch in dieser schwierigen Zeit an ihrem Bestreben, junge Menschen auszubilden, festhalten“, sagt Kathleen Wieczorek, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe. „Sie wissen um die Bedeutung der betrieblichen Ausbildung für die Sicherung ihrer Fachkräftebedarfe von morgen.“

Appell an Jugendliche: Chancen zur Ausbildung und Beratungsangebote der Berufsberatung nutzen

Bislang haben sich 1.244 (602 im Kreis Stormarn, 642 im Kreis Herzogtum Lauenburg) junge Menschen als Ausbildungssuchende bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Bad OIdesloe gemeldet. Das sind 88 weniger als im Vorjahr und ist der niedrigste Wert seit elf Jahren.

„Der Ausbruch der Corona-Pandemie vor einem Jahr hat Jugendliche und Eltern verunsichert, was das Thema Ausbildung angeht. Die Zahl der Ausbildungsinteressenten war im vergangenen Jahr um sieben Prozent gesunken und es sieht so aus, als ob deren Zahl in diesem Jahr nochmals zurückgeht“, erklärt Wiezcorek. “Dabei zeigt die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen, dass die Unternehmen ausbilden möchten. Bereits im letzten Jahr fehlten ihnen jedoch die Ausbildungsbewerberinnen und – bewerber. Deshalb appelliere ich an die jungen Menschen und ihre Eltern: Auch unter Pandemie-Bedingungen bietet der Ausbildungsmarkt viele Chancen für den Berufseinstieg. Unsere Berufsberaterinnen und Berufsberater helfen dabei, den richtigen Beruf und eine passende Ausbildungsstelle zu finden. Nutzen Sie unsere telefonischen und virtuellen Angebote in der kommenden Woche der Ausbildung oder vereinbaren einen Termin bei unserer Berufsberatung.“

Die Agentur für Arbeit Bad Oldesloe hat in der Woche der Ausbildung vom 15. bis 19. März jeden Tag ein Angebot für Jugendliche oder ihre Eltern:

Montag, 15. März 16:00 bis 18:00 Uhr: Elternhotline der Berufsberatung (04531 167 154)

Dienstag, 16. März 09:00 bis 18:00 Uhr: Der direkte Draht zum Berufsberater für Jugendliche (04531 167 154)

Mittwoch, 17. März 15:00 bis 17:00 Uhr: Fragen zum Thema Ausbildung? Experten aus der Ausbildungspraxis antworten 

Donnerstag, 18. März 09:00 bis 18:00 Uhr: Persönliche Videoberatungen für Jugendliche zu Ausbildung und Studium – Anmeldungen bis 15. März an badoldesloe.biz@arbeitsagentur.de

Freitag, 19. März 09:00 bis 11:00 Uhr: Teilzeitausbildung – Flexibler zum Berufsabschluss

Näheres zu den Angeboten und zur Anmeldung online bei der Agentur für Arbeit unter „Veranstaltungen in der Region Bad Oldesloe finden“.

Termine beim Berufsberater können über die kostenlose Service-Rufnummer        0800 / 4 5555 00 oder per Mail an badoldesloe.berufsberatung@arbeitsagentur.de vereinbart werden.

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Bad Oldesloe

Corona-Maßnahmen: Deutlich weniger Windpocken-Fälle im Kreis Stormarn

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Bad Oldesloe – Die Kontaktbeschränkungen, Abstands- und Hygieneregeln während der Corona-Pandemie haben einen positiven Nebeneffekt: Im Kreis Stormarn sind im Jahr 2020 viele Infektionskrankheiten deutlich zurückgegangen.

Die Corona-Maßnahmen haben zu einem starken Rückgang der Windpocken-Fälle geführt, denn Auslöser für Windpocken ist das sogenannte Varizellen-Zoster-Virus, das durch Tröpfcheninfektion über die Luft übertragen wird. AOK/hfr.

Dazu gehören auch die nach dem Infektionsschutzgesetz gemeldeten Windpocken-Fälle. Insgesamt wurden im letzten Jahr nur 18 Infektionsfälle gemeldet, im Vorjahr waren es noch 38.

Diese Entwicklung spiegelt sich auch bundesweit wieder. Das teilt die AOK NordWest auf Basis aktueller Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin mit.

„Wir gehen davon aus, dass die AHA-Regeln und die KiTa- sowie Schulschließungen zu diesem starken Rückgang geführt haben, denn Auslöser für Windpocken ist das sogenannte Varizellen-Zoster-Virus, das durch Tröpfcheninfektion über die Luft übertragen wird“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch.

Windpocken (Varizellen) gehören zu den häufigsten Kinderkrankheiten und sind äußerst ansteckend.

„Daher raten wir dazu, insbesondere Kinder gegen Windpocken impfen zu lassen. Die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am RKI empfohlenen Impfungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen selbstverständlich für ihre Versicherten bezahlt“, so Wunsch. Die erste Impfung für Kinder wird von der STIKO im Alter von 11 bis 14 Monaten empfohlen. Die zweite Impfung sollte in einem Lebensalter von 15 bis 23 Monaten erfolgen.

„Die Entscheidung, ob Eltern ihr Kind impfen lassen, kann ihnen niemand abnehmen. Es ist jedoch wichtig, dass sich Eltern mit diesem Thema auseinandersetzen, um gestärkt im Sinne ihres Kindes zu handeln“, so Wunsch. Eine Impfung kann nachgeholt werden, wenn sie nicht im empfohlenen Alter erfolgte.

Die Ansteckungsgefahr beginnt einen Tag, bevor der Hautausschlag auftritt, und endet, wenn die Bläschen austrocknen.

Erst zehn Tage bis drei Wochen nach der Ansteckung äußert sich die Infektion in Form von Kopf-, Rücken- oder Gliederschmerzen und Fieber.

Ein bis zwei Tage später treten linsengroße rote Flecken auf der Haut auf, die sich zunächst in stark juckende Knötchen, anschließend in Bläschen verwandeln. Die Bläschen sind mit einer wässrigen Flüssigkeit gefüllt, die in hohem Maße ansteckend ist. Innerhalb von ein bis zwei Wochen verkrusten sie und fallen ab.

Trotz des extremen Juckreizes sollten Windpocken nicht aufgekratzt werden.

Dies kann nicht nur Narben hinterlassen. Durch das Kratzen können sich die Bläschen auch entzünden und es kann zu schweren Hautinfektionen kommen. Vom Arzt verordnete Salben oder Lotionen lindern den Juckreiz.

Wie bei allen Virusinfektionen hilft Bettruhe bei der Genesung. Die Windpocken-Erreger verbleiben, wie alle Herpesviren, nach einer durchgemachten Windpockeninfektion im Körper. Sie ruhen sozusagen und können unter besonderen Umständen reaktiviert werden. Dann verursachen sie die sogenannte Gürtelrose (Zoster).

Einen Überblick über alle wichtigen Fakten zum Impfschutz und eine Hilfestellung bei der Entscheidung „Impfen ja oder nein“ sind abrufbar im Internet unter aok.de/nw Rubrik Leistungen & Services > Leistungen von A bis Z.

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Bad Oldesloe

Inzidenzwert bei 55: Infektionszahlen in Stormarn gehen weiter zurück

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Bad Oldesloe – Das Gesundheitsamt des Kreises Stormarn meldet am Freitag 12 Neuinfektionen (Stand: 13.05., 13:30 Uhr) und einen Inzidenzwert von 54,9.

Ausgehend von der gestrigen Mitteilung der Landesmeldestelle zur offiziellen Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn (6.781) ergibt sich, sofern die Landesmeldestelle im Laufe des Tages keine Veränderungen vornimmt, für heute eine neue Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle von 6.793.

6.195 Personen gelten als genesen, 303 Personen sind aktuell infiziert. 295 Personen sind verstorben.

Ausgehend von der letzten Mitteilung der Landesmeldestelle zur 7-Tage-Inzidenz sind im Kreis Stormarn innerhalb der letzten sieben Tage 134 Neuinfektionen zu bestätigen. Das entspricht einem Inzidenzwert von 54,9 Infektionen pro 100.000 Einwohner*innen.

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Bad Oldesloe

“Pendler werden bestraft”: Oldesloer Wählergemeinschaft kritisiert neue Parkgebühren

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Bad Oldesloe – Die Wählergemeinschaft Für Bad Oldesloe (FBO) stemmt sich gegen die von der Stadtverwaltung vorgeschlagene Ausweitung der Parkgebührenpflicht auf Bereiche an Bahnhof und Schulen sowie die zudem noch geplanten weiteren Gebührenerhöhungen in der Innenstadt.

Parkautomat (Symbolbild)

Die Erhöhung der Parkgebühren im Innenstadtbereich wird nach Meinung der Wählergemeinschaft dazu führen, dass Einkaufen in Oldesloes City deutlich unattraktiver wird und schadet den ohnehin durch Corona arg gebeutelten Geschäften noch weiter.

„Schlimmer geht es nicht! Der Zeitpunkt zur Verteuerung des Parkens in der Oldesloer Innenstadt ist fatal. Was denken sich die Parteien bloß dabei? Ich kann es nicht fassen, dass allein die FBO sich gegen diese zerstörerischen Beschlüsse wendet“, ist Karin Harms empört. „Ich bin überzeugt davon, dass hier total am Bürgerwillen vorbeientschieden wird. Ich habe mich umgehört: In meinem Bekanntenkreis ist man ausnahmslos entsetzt!“

Viele Einzelhändler kämpften bekanntlich nach monatelangen Zwangsschließungen und Lockdown um ihr wirtschaftliches Überleben.

Sie brauchen nach Auffassung der FBO Unterstützung durch die Innenstadt fördernde Rahmenbedingungen, denn viele Kunden hätten sich in den letzten Monaten das Bestellen im Internet angewöhnt.

Diese Kundschaft für Kaufen in Oldesloe zurückzugewinnen brauche Zeit, die viele Einzelhändler schon jetzt kaum haben.

„Alle in unserer Stadt Verantwortung tragenden Menschen sollten stattdessen gemeinsam an einem Strang ziehen und Einkaufen in Oldesloe attraktiver machen. So hat die FBO schon vor einem Jahr vorgeschlagen, für die Zeit der Pandemie ganz auf Parkgebühren zu verzichten und stattdessen mit Parkscheiben kostenfreies Parken im Innenstadtbereich zu ermöglichen. Die Oldesloer Politik aber versetzt den Geschäften und damit der Innenstadt durch die nun geplanten Maßnahmen auch noch gezielt den Todesstoß“, ist Karin Harms überzeugt.

Auch die Einführung von Parkgebühren im Park-and-Ride-Haus und den Stellplätzen rund um den Oldesloer Bahnhof wird von der FBO abgelehnt.

„Man kann doch nicht ernsthaft diejenigen bestrafen, die Bahn und Bus nutzen. Solche Beschlüsse sind in jeder Beziehung auch extrem klimaschädlich: Kommen zum ohnehin teuren Bahnfahren auch noch Parkgebühren am Bahnhof, werden die ohnehin gegenüber anderen Arbeitnehmern benachteiligten Pendler vielfach gleich ganz das Auto zur Fahrt zum Arbeitsplatz nutzen”, sagt Harms.

Die FBO wünscht sich offenere Diskussionen im Vorfeld von Entscheidungen. Transparenz und Offenheit seien wichtig. Ohne die Öffentlichkeit ausgehandelte „gemeinsame Anträge“, die dann schnell durchbeschlossen werden, ohne dass eine öffentliche Diskussion mit den Bürgern stattfinde, führten zu unnötiger Politikverdrossenheit.

„Niemand kann alles wissen. Öffentliche Diskussion mit den Bürgern und ein fairer Austausch von Argumenten sind unerlässlich für gute Entscheidungen. Das fehlt in Bad Oldesloe leider weitgehend“, ist Karin Harms überzeugt. Da eine öffentliche Veranstaltung zum Thema wegen der Pandemie derzeit nicht möglich ist, bittet die FBO um Rückmeldungen der Bürger auch zum Thema Parkgebühren an info@fboldesloe.de .

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