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Bargteheide

Freibad-Sanierung in Bargteheide: Stadtvertretung entscheidet über Badesaison 2021

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Bargteheide – Im November vergangenen Jahres startete der offizielle Baubeginn für den Neubau des Umkleide- und Personaltrakts im Freizeitbad Bargteheide mit dem Abriss der alten Gebäude.

Foto: Stadt Bargteheide

Zum Jahresbeginn wurde bereits ein umfangreicher Bodenaustausch vorgenommen. Eine Fertigstellung des Bauvorhabens war laut anfänglichem Zeitplan für Mitte Juli 2021 vorgesehen.

Wie das ausführende Architekturbüro „ams architekten“ mitteilt, verzögert sich das Bauvorhaben aufgrund der Witterungslage im Februar mit Frost und Schnee um vier Wochen, so dass mit einer Fertigstellung nicht vor Mitte August 2021 (KW 33) zu rechnen ist.

Ergänzend hierzu ist zu berücksichtigen, dass bereits zwei Gewerke signalisiert haben, dass aktuell mit längeren Lieferfristen bestimmter Baumaterialien zu rechnen ist, wodurch weitere Verzögerungen nicht auszuschließen sind.

Foto: Stadt Bargteheide

Da aus rechtlichen Gründen (30m Waldabstand, Baugenehmigungen für Kassen-, Toilettencontainer erforderlich) keine umsetzbaren Interimslösungen gefunden wurden, kann eine Badesaison 2021 nicht vor Mitte August starten. Das Freibadteam benötigt zudem für die Auswinterung rund acht Wochen und für die Einwinterung rund sechs Wochen. Die Becken müssen zur Instandhaltung entleert, gereinigt und über die Sommermonate durchströmt werden.

Eine Saisonverlängerung über die erste Septemberwoche hinaus ist nicht möglich, da zum einen die Tageslichtverhältnisse die Beckenaufsicht einschränken und zum anderen die Witterungsverhältnisse einen Badebetrieb nicht erlauben.

Die Sommerferien in Schleswig-Holstein enden am 1. August 2021. Die Besucherzahlen sind erfahrungsgemäß nach den Ferien deutlich geringer. Theoretisch ist somit eine Badesaison von vier Wochen möglich. Die Stadtvertretung entscheidet in ihrer Sitzung am 25. März 2021, wie mit der diesjährigen Badesaison umgegangen werden soll.

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Bargteheide

Raubüberfall auf Bargteheider Restaurant

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Bargteheide – Am 18. April 2021 kam es in einem Restaurant in der Straße Am Markt in Bargteheide zu einem Raub.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach bisherigen Erkenntnissen betrat gegen 22 Uhr eine unbekannte Person das Restaurant und bedrohte eine 38- jährige Mitarbeiterin mit einem Messer und erbeutete einen Schuhkarton sowie einen geringen Bargeldbetrag.

Der Täter wird beschrieben als: männlich, ca. 1,75 – 1,80m groß, schlank, dunkles Oberteil, dunkle Wollmütze und Mund- Nase- Bedeckung.

Die Kriminalpolizei Ahrensburg hat die Ermittlungen übernommen. Wer hat verdächtige Personen zur Tatzeitpunkt in der Straße “Am Markt” beobachtet oder kann Angaben zu dem Täter machen? Hinweise nimmt die Polizei Ahrensburg unter der Telefonnummer: 04102/809-0 entgegen.

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Polizei und Feuerwehr

Autofahrer übersieht Motorrad: Fahrer (41) schwer verletzt

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Bargteheide – Am 17. April 2021 kam es gegen 13:15 Uhr in der Lübecker Straße zwischen Bargteheide und Elmenhorst zu einem Verkehrsunfall mit einem schwer verletzten Kradfahrer.

Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach aktuellem Erkenntnisstand befuhr ein 33-jähriger Golffahrer aus dem Kreis Segeberg die Lübecker Straße aus Elmenhorst kommend.

Als er nach links in die Straße Hüls abbiegen wollte, übersah er lautPolizei den entgegenkommenden 41-jährigen Hamburger Motorradfahrer.

Die Fahrzeuge stießen zusammen. Der 41-jährige Suzuki- Fahrer wurde bei dem Unfall schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Die Lübecker Straße war für die Unfallaufnahme ungefähr eine Stunde gesperrt.

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Bargteheide

Bargteheider Streetworker veranstalten Graffiti-Aktion gegen tristen Corona-Alltag

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Bargteheide – Fast ein Dutzend Jugendliche und junge Erwachsene atmeten am Freitag, dem 26. März, förmlich auf. Endlich war wieder etwas los in Bargteheide – ganz speziell für sie organisiert.

Fotos: tohus

In Bahnhofsnähe, auf dem Geländer der Villa Wacker, wo die Streetworker der tohus gGmbH einmal wöchentlich schmackhafte Gemüseeintöpfe für jeden, der kommt, ausgeben und auch Workshops über den Bau von Lastenfahrräder oder nachhaltige Jugendarbeit veranstalten, hatten die Streetworker Fabian Josten und Maike Beecken eine 12 Quadratmeter große Wand aus Holzplatten aufbauen lassen.

Sechs Stunden lang konnten die Jugendlichen diese Wand mit phantasievollen Bildern und ihren Tags besprühen – mit Abstand und Maske.

Denn zuvor hatten die jungen Leute sich per Unterschrift bereit erklärt, sich an das von den Streetworkern ausgearbeitete Hygienekonzept zu halten.

„Wir betrachten diese Aktion als Lichtblick mit Sicherheitsgarantie, quasi als Experiment, was unter den harten Bedingungen eines Lockdowns funktioniert“, sagt Streetworker Fabian Josten, denn ansonsten würden Treffen von Jugendlichen manchmal auch ohne Beachtung des Infektionsschutzes stattfinden und das sei eben nicht sicher.

Einige der am Graffity-Event auf dem Gelände der Villa Wacker teilnehmenden Jugendlichen und Jung-Erwachsenen zeigen sich über die eingeschränkten Möglichkeiten im Lockdown denn auch etwas frustriert. Paula (18 Jahre):

„Schade, dass bestehende Angebote zur Zeit gestrichen sind und es für Jugendliche kaum Möglichkeiten gibt, zusammen zu kommen.“

Der ebenfalls 18-jährige Ole ergänzt: „Schön wäre es, wenn es für die große Graffity-Szene in Bargteheide und Umland mehr freie Flächen zum kunstvollen Besprühen gäbe.“ Für die Streetworker der tohus gGmbH, die im Auftrag der Stadt in Bargteheide unterwegs sind und sich um geeignete Unterstützung für Menschen in prekären Lebenssituationen, mit Suchtproblemen oder psychischen Schwierigkeiten kümmern, wird es aber zunehmend schwieriger, sich auch für die Jugendlichen zu engagieren. Ihnen fehlt einfach die Zeit. Bedarf gibt es aber auf jeden Fall.

Das zeigt schon die stark frequentierte Wand an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule, die im vergangenen Jahr mit der Graffity-Party Bagdad-City unter Beteiligung einer Szenebekannten Künstlergruppe aus Hamburg eingeweiht wurde.

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