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Bad Oldesloe

Rögen-Erweiterung im Oldesloer Westen: FBO will “Wohnen und Arbeiten” statt Gewerbegebiet-Monokultur

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Bad Oldesloe – Die Wählergemeinschaft FBO hat als Alternative zur bisher geplanten großflächigen Gewerbeansiedlung im Anschluss an das Wohngebiet West ein Konzept entwickelt, das Arbeiten und Wohnen miteinander verbindet.

Foto: Stormarnlive.de

Dass dringend Flächen für die Ansiedlung von Arbeitsplätzen in Gewerbebietsform benötigt werden, ist in Bad Oldesloe derzeit wohl unstrittig.

Die FBO möchte jedoch eine Gewerbegebiets-Monokultur verhindern und Wohnen und Arbeiten auch räumlich sinnvoll zusammenführen:

„Viele Bürger im Oldesloer Westen haben uns angesprochen, dass sie Angst vor einem zu nahen Heranrücken der geplanten neuen Gewerbeflächen an ihr Wohngebiet haben. Das muss man verstehen, schließlich konnten sie bei Erwerb ihres Grundstückes nicht wissen, dass später in der Nähe überhaupt Gewerbe geplant werden würde. Gleichzeitig suchen zudem viele Familien in Bad Oldesloe seit Jahren verzweifelt nach einem Bauplatz für ihren Traum vom eigenen Heim und sind gezwungen, in die umliegenden Dörfer auszuweichen“, stellt FBO-Fraktionsvorsitzender Matthias Rohde fest.

Die Stadtverwaltung arbeitet derzeit an einer Wohnflächenausweisung im Ortsteil Rethwischfeld im Südosten, die WAS dagegen am Ankauf von Flächen im Westen der Stadt.

„Es ist völlig widersinnig, im Westen neue Grundstücke für Gewerbe auszuweisen, Platz für Wohnraum aber nur im Osten der Stadt vorzusehen“, ist der FBO-Vertreter im Wirtschafts- und Planungsausschuss Manfred Lieder überzeugt. „Das produziert völlig unnötig Querverkehre auf den teilweise ohnehin überlasteten Straßenzügen Ratzeburger Straße, Berliner Ring, Lorentzenstraße und Hamburger Straße. Darüber ärgern sich die, die dort im Stau stehen genau so wie die Anwohner dieser Bereiche, die die entstehenden Belastungen in ihrer Wohnung ertragen müssen.“

Die FBO will dieser Fehlentwicklung, wie sie sagt, schon heute durch eine vorausschauende, intelligente Stadtplanung begegnen, und hat hierfür ein neues Bebauungskonzept entwickelt:

Die FBO-Lösung sieht vor, auf den nordwestlichen Flächen zur Grabauer Straße Wohnungsbau zu entwickeln.

Zwischen diesem neuen Wohngebiet und dem südlich davon gelegenen vorhandenen Gewerbegebiet Rögen könnten sich Flächen für das Sportzentrum West und weiter westlich dann die Gewerbeflächen entwickeln. Zusätzliche Grünstreifen zwischen diesen Bereichen soll Platz für Wanderwege und Querverbindungen für einen kurzen Weg zum Arbeitsplatz und zum neuen Sportzentrum schaffen. Die noch zu erwerbende Fläche zwischen dem Meiereiweg in Blumendorf und der Autobahn A21 hat die FBO nach dem Prinzip „Lärm zu Lärm“ gedanklich bereits für zukünftiges Gewerbe reserviert.

„Auf diese Weise gewinnen alle“, ist Matthias Rohde überzeugt: „Es wird dadurch sichergestellt, dass sich im Oldesloer Westen keiner mehr Sorgen machen muss, dass störendes Gewerbe zu nah an sein Haus heranrückt. Gleichzeitig werden unnötige Verkehre quer durch die Stadt vermieden und wir haben Baugrundstücke in Bad Oldesloe für Gewerbe und endlich wieder auch Platz zum Wohnen.“

Wer im neuen Wohngebiet ein Grundstück erwirbt, weiß somit schon vorher, was um ihn herum passieren wird.

Das sei ehrlich und daher ist ein Gesamtkonzept aus Sicht der FBO auch notwendig.

„Wir brauchen eine Entwicklung, die der vorhandenen Nachfrage von Wohnungsbau und Gewerbe gleichermaßen gerecht wird. Schließlich wollen die, die in neuen Betrieben arbeiten auch in der Nähe des Arbeitsplatzes wohnen können. Gesellschaftliche Trends zu flexibler und Teilzeitarbeit sowie Konzepte zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf können auf diese Weise sinnvoll unterstützt werden“, ist Manfred Lieder überzeugt. Der Ausschuss entscheidet am kommenden Montag über die weitere Planung im Oldesloer Westen.

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Bad Oldesloe

80-Jährige sammelt 500 Euro für die Stormarner Werkstätten

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Bad Oldesloe – Die Oldesloerin Dorothea Kaben hat sich zu ihrem 80. Geburtstag von ihren Gästen nur eine Sache gewünscht: Geld, das den Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe gespendet werden soll.

Freuen sich über die Geburtstags-Spende von Dorothea Kaben in Höhe von 500 Euro für die Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe: Einrichtungsleiter Stephan Bruns (r.) sowie der Leiter des Begleitenden Dienstes, Falko Wildgrube.

„Wir haben ja nur im kleinen Rahmen gefeiert, aber ich habe eine Box aufgestellt und es sind 500 Euro zusammengekommen“, freut sich die Oldesloerin über die Großzügigkeit ihrer Gäste.

Das Geld hat sie jetzt an den Förderverein der Werkstatt übergeben.

Sie betrachtet ihre Spende als „Wunscherfüller“ für die Mitarbeitenden der Werkstatt.

Wie Dorothea Kaben auf die Werkstätten als Spendenempfänger kam? Es gibt eine lange Verbundenheit: Von 1994 bis zu ihrem Tod im Jahr 2008 war Kabens Tochter Kerstin Mitarbeitende.

„Sie hat immer gerne da gearbeitet“, erinnert sich die Bad Oldesloerin. Einrichtungsleiter Stephan Bruns: „Wir freuen uns riesig, dass Frau Kaben nach so langer Zeit noch immer mit uns, unserer Arbeit und unseren Mitarbeitenden, verbunden ist. Wir bedanken uns herzlich für diese Spende.“

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Bad Oldesloe

Radfahrer wird in Bad Oldesloe von Traktor-Gespann überrollt und stirbt

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Bad Oldesloe – Zwischen den Oldesloer Ortsteilen Schadehorn und Poggensee ist am Montag ein Mann von einem Traktor-Anhänger überrollt worden. Der Radfahrer (82) starb noch an der Unfallstelle.

Symbolfoto: SL

Zu dem schrecklichen Unfall kam es am 18. Oktober gegen 17 Uhr in der Straße Poggensee.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr ein 28-jähriger Fahrer eines Traktors mit voll beladenem Silageanhänger den Verbindungsweg von Poggensee in Richtung Schadehorn.

Ihm kam auf dem schmalen Weg ein Radfahrer entgegen. Der 28- Jährige aus Mecklenburg-Vorpommern stoppte den landwirtschaftlichen Zug auf dem Grünstreifen. Der Radfahrer hielt ebenfalls an, stieg von seinem Fahrrad und wartete auf dem Grünstreifen.

Der Traktor fuhr wieder an, als der Fahrer bemerkte, dass der Radfahrer plötzlich stürzte und vor den Anhänger fiel.

Trotz sofortiger Bremsung konnte der 28-Jährige das Überrollen des Gestürzten nicht mehr verhindern. Der 82-jährige Radfahrer aus Bad Oldesloe verstarb noch an der Unfallstelle.

Für die Ermittlung der Unfallursache wurde ein Gutachter durch die Staatsanwaltschaft Lübeck beauftragt.

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Bad Oldesloe

Stormarner SPD zur Landtagswahl: “CDU in die Opposition schicken”

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Bad Oldesloe/Bargteheide – Am vergangenen Freitag trafen sich die Sozialdemokraten im Bürgerhaus in Bad Oldesloe und kürten den Bargteheider Fraktionsvorsitzenden Mehmet Dalkilinc (36) zu Ihrem Direktkandidaten.

Dalkilinc, der seit kurzen auch in Personalunion mit Marion Meyer Kreisvorsitzender der SPD Stormarn ist, wird den Wahlkreis Stormarn Nord vertreten.

Hierzu gehören die Städte Reinfeld, Bad Oldesloe, Bargteheide sowie die Ämter Nordstormarn, Bad-Oldesloe-Land und Bargteheide-Land.

In einer Kampfabstimmung mit der Kreistagsabgeordneten Franziska Eggen (27) gewann Dalkilinc deutlich mit 31 zu 5 Ja-Stimmen.

Vor Beginn der Abstimmung hielt die stellvertretende Landesvorsitzende der SPD Schleswig-Holstein, Sophia Schiebe, eine Rede und heizte die anwesenden Parteimitglieder auf die anstehende Landtagswahl ein.

In seiner Rede ging Dalkilinc auf die Versäumnisse und Fehler der jetzigen Jamaika-Regierung ein: „Die Fertigstellung der A20 wurde versprochen, Kommunen werden mit Kosten wie bei den Straßenausbaubeiträgen allein gelassen, das neue-Kita-Gesetz ist ein reinstes Desaster. Jamaika hat nicht geliefert. Die CDU gehört ab nächstem Jahr in die Opposition.“

Als Betriebsrat und Schwerbehindertenvertreter kämpfe er täglich gegen ungerechte Löhne, Überstunden, gefüllte Langzeitkonten und für faire Arbeitsbedingungen. Ebenso sei es ihm ein Anliegen sich für Inklusion und gegen Rassismus einzusetzen.

Dalkilinc: „Ein Aufbruch sowie ein Neuanfang kann nur mit einer SPD geführten Regierung gelingen. Es ist an der Zeit für soziale und gerechte Politik. Dies geht nur mit dem neuen Ministerpräsidenten Thomas Losse-Müller.“

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