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Polizei und Feuerwehr

Dachstuhlbrand: Feuer zerstört Wohnhaus in Schwissel

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Schwissel – Am Abend des 25. Februar 2021 kam es in Schwissel (Kreis Segeberg) zu einem Dachstuhlbrand, bei dem ein Einfamilienhaus komplett zerstört wurde.

Foto: Feuerwehr

Gegen 21:05 Uhr gingen die ersten Anrufe in der Rettungsleitstelle Holstein ein, dass ein Einfamilienhaus in Schwissel brennen sollte. Die Rettungsleitstelle alarmierte daraufhin die Feuerwehren mit dem Einsatzstichwort “Feuer Groß”.

Bereits kurze Zeit später, als die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle ankamen, brannte der Dachstuhl des eingeschossigen Gebäudes bereits in voller Ausdehnung. Ein Innenangriff war zu dem Zeitpunkt nicht mehr möglich, da bereits das Dach einstürzte.

Aufgrund des Objektes, wurde die Feuerwehr Bad Segeberg mit dem Drehleiterzug nachalarmiert, um entsprechend eine Brandbekämpfung mit der Drehleiter und dem Wenderohr vornehmen zu können.

Schwierigkeiten bereitete die Wasserversorgung vor Ort.

So wurden an dem 400 Meter entfernten Regenrückhaltebecken drei Tragkraftspritzen aufgestellt und mit 3-B Leitungen, mit einer über 1200 Meter langen Wegstrecke, eine Wasserversorgung zum Objekt aufgebaut.

Gegen 22:47 Uhr wurde “Feuer aus” gemeldet. Die umfangreichen Nachlöscharbeiten zogen sich bis spät in die Nacht hinein.

Fünf Personen konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen und dem Rettungsdienst zur Betreuung übergeben werden. Eine leicht verletzte Person wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehr war mit knapp 120 Einsatzkräften vor Ort. Die Polizei hat noch vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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Polizei und Feuerwehr

“Smishing”: LKA warnt vor fieser Datenklau-Masche

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“Ihr Paket wurde verschickt. Bitte überprüfen und akzeptieren Sie es unter folgendem Link”

Foto: Stormarnlive.de

In den vergangenen Wochen sind auch in Schleswig-Holstein viele Menschen dieser scheinbar harmlosen Aufforderung, die als SMS auf dem Display ihres Smartphones erschien, nachgekommen – und haben damit unwissentlich eine Infektion ihres Gerätes mit einer Schadsoftware gestartet.

Das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein warnt vor der neuen Masche “Smishing”, die zum Ziel hat, das Smartphone der geschädigten Person fernzusteuern, auszuspähen und/oder missbräuchlich zu nutzen.

“Smishing” ist eine Wortschöpfung aus den Begriffen SMS (Kurznachrichten) und Phishing (Diebstahl von Zugangsdaten über gefälschte Nachrichten oder E-Mails).

Wer in der Annahme, es handle sich um die Information zu einer Paketsendung, auf den in der SMS angegebenen Link klickt, erlebt eine böse Überraschung.

Nach dem Anklicken wird eine Software nachgeladen, die kurz danach hunderte SMS von der eigenen Rufnummer mit gleichen oder ähnlichen Inhalten versendet.

Ermittler gehen derzeit von drei möglichen Quellen für die Herkunft dieser Rufnummern aus. Demnach werden die durch die Schadsoftware benutzen Nummern entweder zufällig generiert oder stammen aus früheren Angriffen oder aber es handelt sich um die Kontaktdaten eines infizierten Smartphones.

Die Links enden zumeist mit tinyurl.com oder duckdns.org, aber es sind auch andere Links im Umlauf.

Auch die Texte der verschickten SMS variieren, auf diese Weise versuchen die Täter, Spamfilter der Provider zu umgehen.

Viele SMS enthalten sogar eine persönliche Anrede mit Vor- oder Spitznamen, was auf einen vorherigen Zugriff auf die Kontaktdaten bereits infizierter Smartphones anderer Geschädigter hindeutet. Die Täter tarnen die Schadsoftware als eine für die Paketverfolgung angeblich notwendige App von bekannten Logistikunternehmen wie FedEx oder DHL. Apple iOS-NutzerInnen landen in der Regel auf Werbe- oder Phishing-Seiten, wo sie sensible Daten preisgeben sollen.

Was ist zu tun, wenn ich eine solche SMS bekommen?

Die gute Nachricht: Nur mit dem Erhalt der SMS ist noch kein Schaden entstanden. Solange Sie den Link nicht angeklickt und die App installiert haben, ist nichts passiert. Mit den folgenden Tipps können Sie sich schützen.

  • Klicken Sie nicht auf Links, die Ihnen von unbekannter Seite und
    unerwartet zugestellt werden. Falls Sie den Absender kennen, fragen
    Sie auf anderem Weg nach, was sich hinter dem Link verbirgt, zum
    Beispiel über die offizielle App des echten Transportdienstleisters.
  • Löschen Sie die Nachricht umgehend.
  • Bestätigen Sie keine Installation von fremden Apps auf Ihrem
    Smartphone. Besonders gefährdet sind Android-Smartphones, da diese bei ungünstiger Einstellung eine Fremdinstallation schädlicher Apps zulassen.
  • Deaktivieren Sie bei Android die Möglichkeit, unbekannte Apps
    installieren zu können.
    Suchen Sie dafür in den Einstellungen nach
    “Apps aus unbekannten Quellen” oder “Unbekannte Apps installieren”
    und entfernen Sie dort den Haken.
  • Prüfen Sie, ob Sie in Ihren Einstellungen einen SMS-Spam-Filter
    aktivieren können.
  • Richten Sie bei Ihrem Mobilfunkanbieter eine Drittanbietersperre
    ein
    , um versehentliche Kosten oder eventuelle Kosten durch
    Schadsoftware zu vermeiden.
  • Installieren Sie auch auf Mobilfunkgeräten die aktuellesten
    Betriebssystemversionen und Sicherheitsupdates.

Was kann ich tun, wenn ich bereits auf den Link geklickt und die Schadsoftware installiert habe?

  • Schalten Sie Ihr Smartphone in den Flugmodus.
  • Informieren Sie Ihren Provider.
  • Richten Sie die Drittanbietersperre ein.
  • Prüfen Sie Ihr Konto auf Abbuchungen, die sie nicht veranlasst
    haben.
  • Starten Sie Ihr Smartphone im abgesicherten Modus und schauen
    Sie, welche neuen Apps nicht bewusst von Ihnen installiert wurden.
    Diese Apps können Sie dann entfernen und das Smartphone neu starten.
    Änderungen, die Sie an dem Gerät vornehmen, sollten Sie
    gegebenenfalls zu Beweiszwecken dokumentieren.
  • Erstatten Sie Strafanzeige bei der örtlichen Polizeidienststelle. Nehmen Sie dazu Ihr Smartphone zur
    Beweissicherungen mit.
  • Setzen Sie Ihr Smartphone auf Werkseinstellungen zurück,
    allerdings erst nachdem Sie Anzeige erstattet haben. Durch die
    Zurücksetzung gehen alle gespeicherten und installierten Daten auf
    dem Gerät verloren.
  • Ändern Sie die Zugangsdaten zu Ihren Diensten und Accounts von
    einem sicheren Gerät.
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Citroen-Fahrer (44) gerät in den Gegenverkehr: Schwer verletzt

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Reinbek – Am 13. April kam es gegen 7:30 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall in der Sachsenwaldstraße in Reinbek.

Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach bisherigem Erkenntnisstand befuhr ein 44- jähriger Hamburger mit einem Citroen Jumpy die Sachsenwaldstraße in Richtung Aumühle.

Aufgrund von gesundheitlichen Problemen geriet er in den Gegenverkehr und stieß mit einem entgegenkommenden Mercedes zusammen.

Der Fahrer des Citroen wurde bei dem Unfall eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden.

Er wurde bei dem Unfall schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Der 75-jährige Fahrer des Mercedes und seine 71- jährige Mitfahrerin wurden leicht verletzt.

Der Sachschaden wird auf 68.000 Euro geschätzt. Die Sachsenwaldstraße war für die Bergungsarbeiten eine Stunde voll gesperrt.

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Polizei und Feuerwehr

67-Jähriger brutal in Real-Markt zusammengeschlagen: Polizei sucht diesen Mann

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Oststeinbek – Am 29. Januar 2021 kam es gegen 19 Uhr zu einer gefährlichen Körperverletzung im Real-Markt Willinghusener Weg in Oststeinbek.

Fotos: Landeskriminalamt Schleswig-Holstein

Der unbekannte Täter schlug auf einen 67- Jährigen ein und verletzte diesen schwer.

Gesucht wird in diesem Zusammenhang der auf den Fotos abgebildete Mann. Personenbeschreibung: ca. 185cm groß, 30 – 35 Jahre alt, kräftige Statur, dunkel gekleidet, Vollbart, dunkle Haare mit Undercut, große Geheimratsecke.

Die Kriminalpolizei Reinbek hat die Ermittlungen übernommen. Wer kennt die abgebildete Person oder kann Angaben zu ihr machen? Hinweise nimmt die Polizei Reinbek unter der Telefonnummer: 040/ 727707-0 entgegen.

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