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Bargteheide

Radio Eckhorst Bargteheide gewinnt 1000 Euro beim Medienkompetenzpreis

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Bargteheide – Große Freunde herrscht im digitalen Konferenzraum des Schulradios aus Bargteheide über den 3. Preis in der Kategorie “außerunterrichtliche Projekte” beim Medienkompetenzpreis des Landes Schleswig-Holstein.

Die Laudatorin Nina Soppa von der Medienanstalt Hamburg Schleswig Holstein stellte vor allem die Kreativität und das Engagement der Bartgeheider Jugendlichen heraus. “Ihr habt es verstanden, die kreativen, die kommunikativen und die unterhaltenden Potentiale eures Mediums zu nutzen und einzusetzen. Und ihr habt bewiesen, dass ihr mit digitalen Medien etwas anstoßen, etwas bewegen könnt – und dazu nicht immer Erwachsene braucht”.

Mit der Verleihung ist ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro verbunden.

Damit will die Radiocrew vom Gymnasium Eckhorst nun die Entwicklung einer REB-App vorantreiben.

“Im besten Fall können unsere Reporter dann von überall sehr schnell Beiträge hochladen und unsere Zuhörer noch einfacher auf unsere Beiträge zugreifen”, freut sich Redaktionsleiter Felix Tamm, der den Preis gemeinsam mit Ricarda Kohl-Boas, Emma Barchanski, Lennard Meier, Keanu Fresen und dem Leiter des Lern- und Medienzentrums Michael Schwarz stellvertretend für die REB-Redaktion virtuell entgegennahm.

Das Video der Preisverleihung, die von den Offenen Kanälen des Landes ausgestrahlt wurde, ist weiterhin online.

Die Verantwortlichen vom Kreisjugendring Stormarn freuten sich mit den Bargteheidern: Der KJR gewann wie schon im letzten Jahr in der Kategorie “außerschulische Projekte”, diesmal mit der eGaming-Liga “Stormarnleague”.

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Bargteheide

Bargteheider Streetworker veranstalten Graffiti-Aktion gegen tristen Corona-Alltag

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Bargteheide – Fast ein Dutzend Jugendliche und junge Erwachsene atmeten am Freitag, dem 26. März, förmlich auf. Endlich war wieder etwas los in Bargteheide – ganz speziell für sie organisiert.

Fotos: tohus

In Bahnhofsnähe, auf dem Geländer der Villa Wacker, wo die Streetworker der tohus gGmbH einmal wöchentlich schmackhafte Gemüseeintöpfe für jeden, der kommt, ausgeben und auch Workshops über den Bau von Lastenfahrräder oder nachhaltige Jugendarbeit veranstalten, hatten die Streetworker Fabian Josten und Maike Beecken eine 12 Quadratmeter große Wand aus Holzplatten aufbauen lassen.

Sechs Stunden lang konnten die Jugendlichen diese Wand mit phantasievollen Bildern und ihren Tags besprühen – mit Abstand und Maske.

Denn zuvor hatten die jungen Leute sich per Unterschrift bereit erklärt, sich an das von den Streetworkern ausgearbeitete Hygienekonzept zu halten.

„Wir betrachten diese Aktion als Lichtblick mit Sicherheitsgarantie, quasi als Experiment, was unter den harten Bedingungen eines Lockdowns funktioniert“, sagt Streetworker Fabian Josten, denn ansonsten würden Treffen von Jugendlichen manchmal auch ohne Beachtung des Infektionsschutzes stattfinden und das sei eben nicht sicher.

Einige der am Graffity-Event auf dem Gelände der Villa Wacker teilnehmenden Jugendlichen und Jung-Erwachsenen zeigen sich über die eingeschränkten Möglichkeiten im Lockdown denn auch etwas frustriert. Paula (18 Jahre):

„Schade, dass bestehende Angebote zur Zeit gestrichen sind und es für Jugendliche kaum Möglichkeiten gibt, zusammen zu kommen.“

Der ebenfalls 18-jährige Ole ergänzt: „Schön wäre es, wenn es für die große Graffity-Szene in Bargteheide und Umland mehr freie Flächen zum kunstvollen Besprühen gäbe.“ Für die Streetworker der tohus gGmbH, die im Auftrag der Stadt in Bargteheide unterwegs sind und sich um geeignete Unterstützung für Menschen in prekären Lebenssituationen, mit Suchtproblemen oder psychischen Schwierigkeiten kümmern, wird es aber zunehmend schwieriger, sich auch für die Jugendlichen zu engagieren. Ihnen fehlt einfach die Zeit. Bedarf gibt es aber auf jeden Fall.

Das zeigt schon die stark frequentierte Wand an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule, die im vergangenen Jahr mit der Graffity-Party Bagdad-City unter Beteiligung einer Szenebekannten Künstlergruppe aus Hamburg eingeweiht wurde.

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Bargteheide

Wegen Corona: Bargteheide genehmigt keine privaten Osterfeuer

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Bargteheide – Öffentliche Osterfeuer hat das Land Schleswig-Holstein bereits verboten. Die Stadt Bargteheide geht noch weiter und untersagt auch private Osterfeuer. Es werden keine Genehmigungen erteilt. Das Abbrennen einen Feuers „unter vier Augen“ gilt dabei nicht als Osterfeuer.

Osterfeuer. Foto: Stormarnlive.de

Zu einem Brauchtumsfeuer – wie dem Osterfeuer – gehört das Zusammenkommen und die Gemeinschaft.

Ein Osterfeuer ist daher mit den geltenden Regelungen zur Pandemiebekämpfung nicht vereinbar.

Kontaktsperren gilt es auch über die Osterfeiertage einzuhalten.

Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht: „Wir alle sind uns der Einschränkungen und  Anforderungen, die an alle Bürgerinnen und Bürger gestellt werden, sehr bewusst. Die aktuelle Lage erfordert  jedoch dringlich die Einhaltung der Kontaktvorgaben.“

Die Bürgermeisterin bittet um Verständnis für diese Maßnahme und appelliert daran diese mitzutragen, „da sich die Krise nur gemeinschaftlich meistern lässt.“

Das Ordnungsamt der Stadt Bargteheide wird in enger Abstimmung mit der Polizei über die Osterfeiertage verstärkt kontrollieren und beliebte öffentliche Plätze, an denen üblicherweise Osterfeuer veranstaltet werden, absperren.

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Bargteheide

Kleines Theater: Wechsel im Vorstand

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Bargteheide – Wie Olaf Nehls, Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins Kleines Theater Bargteheide e.V. mitteilt, wurden in der letzten Online-Sitzung zwei neue Mitglieder in den Geschäftsführenden Vorstand berufen.

Fließender Wechsel im Geschäftsführenden Vorstand des Kleinen Theaters: Dr. Christian Bücker (v.l) übernimmt Marketing und Pressearbeit von Joachim Krämer (h.r.) Olaf Nehls, (h.l.) Vorsitzender des Vereins Kleines Theater Bargteheide e.V. Günther Russ (v.r.) ist zuständig für Events und die räumlich-bauliche Zukunftsausrichtung. Foto: Jürgen Müller

In einem fließenden Übergang werden die Bargteheider Dr. Christian Bücker und Günther Russ in die laufende Theaterarbeit einbezogen.

Russ ist im Kleinen Theater bestens eingebunden und übernimmt ehrenamtlich den Bereich Events sowie die räumliche und bauliche Zukunftsausrichtung des Hauses als Kulturzentrum in Stormarn.

Russ war bis Anfang März diesen Jahres Produzent der Letterbox Filmproduktion GmbH, ein Unternehmen der Studio Hamburg Produktions Gruppe, bei der er auch als Geschäftsführer fungierte. Russ mitverantwortete unter anderem die Erfolgsfilme „Simpel“, die TV-Serie „Bad Banks“ sowie den Riesenerfolg „Lindenberg – Mach Dein Ding“, der auch im Bargteheider Kino für ausverkaufte Säle sorgte.

Russ: „Ich freue mich sehr über das Vertrauen, das mir entgegengebracht wird und auf die neuen Aufgaben hier im Kleinen Theater. Für mich ist dieser Ort ein Juwel, ein Quell des kulturellen Engagements und wichtiger Treffpunkt der Bürger unserer Stadt.“

Bücker hat das Theaterteam bereits mehrere Monate kennengelernt und übernimmt nun die ehrenamtliche Leitung des Bereiches Marketing und Öffentlichkeitsarbeit als einer der sechs Geschäftsführenden Vorstände. Auch er ist seit kurzer Zeit im Ruhestand und verfügt über langjährige berufliche Erfahrung in Marketing und Pressewesen. Bücker: „Ich freue mich sehr auf diese spannenden Aufgaben in einem exzellenten Team. Das Kleine Theater Bargteheide ist eine Perle in der Kulturlandschaft und es ist mir eine Ehre, hier mitwirken zu dürfen“.

Aktuell ist der Geophysiker Präsident des Dachverbands Geowissenschaften (DVGeo) und Lehrbeauftragter an der Universität Hamburg.

An ihn übergibt Joachim Krämer als bisheriger geschäftsführender Marketing- und Presse-Vorstand im Kleinen Theater. Krämer scheidet aus dem Vorstand auf eigenen Wunsch aus, da er gern zwei andere Projekte im kreativen Bereich fertigstellen möchte. Dazu Krämer: „Nach fünf spannenden Jahren bin ich glücklich, dass ich meinen ehrenamtlichen Job an einen so qualifizierten Nachfolger übergeben kann. Und ich freue mich sehr, dass ich helfen konnte, gemeinsam mit dem 11-köpfigen Gesamtvorstand nach der schwierigen Zeit des Neuaufbaues der Theaterorganisation durch unseren Verein, die Bühne seit 2016 und das Kino seit 2019 erfolgreich in Bargteheide und Stormarn zu der Bedeutung zu führen, die dieses wunderschöne Theater/Kino verdient hat. Ich bleibe dem Haus weiterhin verbunden, bleibe Mitglied im Verein und wenn ‚Not am Mann‘ ist, werde ich auch gern als Helfer einspringen.“

Zu normalen Zeiten besuchen etwa 30.000 Zuschauer die Theater- und Kino-Vorstellungen pro Jahr. In rund 65 Vorstellungen pro Theatersaison bringt die Bühne Schauspiel, Kabarett, Musik, Tanz, Musical, Show, Vorträge, Lesungen, Poetry Slam u.a. auf die Bühne. Neben den zahlreichen Gastspielen renommierter Theater und Künstlergruppen wird im Haus auch inszeniert: Die „Theaterwerkstatt im Kleinen Theater Bargteheide e.V.“ studiert mit über 100 Kindern zwischen vier und 20 Jahren bis zu drei Theaterstücke – meist Weihnachtsmärchen – ein. Hinzu kommt noch eine jährliche Inszenierung der Theater-Jugendgruppe.

Das Kino im Kleinen Theater Bargteheide wird seit Mitte 2019 ebenfalls vom Verein betrieben.

Mit einem Kinoprogramm von sieben Vorstellungen pro Woche unterschiedlicher Filme wird nahezu ein Vollprogramm präsentiert. Samstag und Sonntag werden jeweils zwei Vorstellungen, (nachmittags Kinderfilme), gezeigt. Nur montags und mittwochs gibt es kein Kinoprogramm, weil dann die Bühne für abendliche Proben reserviert ist.

Technisch sind Bühne und Kino nach fünf Jahren Vereinsarbeit auf dem neuesten Stand und übertreffen sogar mehrere Häuser in Hamburg. LEDs ermöglichen außergewöhnliche Lichteffekte und gleichzeitig eine erhebliche Einsparung von Stromkosten. In 2019 wurde eine neue Tonanlage für höchste Ansprüche auf der Bühne und für das Kino eingebaut. Seitdem müssen kaum noch Ton- oder Licht-Technik ausgeliehen werden. Und für hervorragende digitale Bildqualität sorgt der neue Filmprojektor, der ebenfalls in 2019 zum Kinostart eingebaut wurde. Mehrere Filmverleihe wählten das Bargteheider Kino bereits für spezielle, höchst anspruchsvolle Kinoevents aus. So bekam das Kleine Theater die Serie von zehn Opernfilmen zum 100. Geburtstag der Salzburger Festspiele.

Alle baulichen und technischen Maßnahmen wurden von der Stadt Bargteheide finanziert, durchgeführt oder begleitet.

Zum 1. Januar 2021 hatte die Stadt Bargteheide einen neuen Fünfjahresvertrag mit Option auf zusätzliche fünf Jahre mit dem Verein geschlossen. Damit beginnt nun eine neue Ära im Bargteheider Kunsttempel. Eigentlich – wenn Corona nicht wäre.

Dazu der Vorsitzende Olaf Nehls: „Leider sieht es auf Grund wieder steigender Inzidenzzahlen so aus, dass wir unsere Planungen für Oster-Programme und anschließende Theater- und Kinovorstellungen erneut verwerfen müssen. Das wäre sehr bedauerlich. Trotzdem bleiben wir optimistisch, dass wir in der zweiten Jahreshälfte wieder mit einem attraktiven Normalprogramm auf Bühne und Leinwand starten können.

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