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Bad Oldesloe

30.000 Euro für 30 tolle Projekte: Sieger stehen fest

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Bad Oldesloe – Die Entscheidungen sind gefallen: Die 30 Siegerprojekte, die mit jeweils 1.000 Euro unterstützt werden, und die Gewinner der Kreativpreise im Rahmen der großen Förderaktion „30.000 Euro für 30 tolle Projekte in der Region“ von der Sparkasse Holstein stehen fest.

Die Jury (von rechts nach links): Sandra Wehrend und Svantje Lieber (beide Regionalleiterinnen Privatkunden) sowie Sina Lehmbeck (Filialleiterin Bad Malente) von der Sparkasse Holstein durften aus insgesamt 74 spannenden Projekten in der dritten Stufe von „30.000 Euro für 30 tolle Projekte in der Region“ 10 Gewinner ermitteln.

In diesem Jahr hatte die Sparkasse für die Ermittlung erstmals ein dreistufiges Verfahren angewandt: In der ersten Stufe waren die moingiro!-Inhaber der Sparkasse, in der zweiten Stufe die Öffentlichkeit und in der dritten Stufe eine Jury gefordert. Die Jury hatte zusätzlich noch die Gewinner der Kreativpreise, die für besonders kreative Projektgestaltung und –präsentation ausgelobt waren, ermittelt.

94 Bewerber im Geschäftsgebiet der Sparkasse Holstein

Sehr zufrieden mit diesem neuen Verfahren und vor allem mit der Gesamtresonanz auf die bereits zum achten Mal durchgeführte Förderaktion zeigen sich die Verantwortlichen. Svantje Lieber, Regionalleiterin Privatkunden bei der Sparkasse Holstein, fasst zusammen: „94 Vereine und Institutionen aus unserem Geschäftsgebiet hatten sich bei 30 für 30 beworben. Damit haben wir die Bewerberzahl trotz Corona auf einem hohen Niveau halten können. Außerdem haben in diesem Jahr mehr Hilfsorganisationen und weitere soziale Einrichtungen als sonst mitgemacht“. Ihre Kollegin Sandra Wehrend, ebenfalls Regionalleiterin Privatkunden, ergänzt: „Natürlich waren wir gespannt, wie das neue dreistufige Verfahren bei den Menschen ankommt… Wir haben nicht nur viele Online-Stimmen registriert, sondern auch viele positive Rückmeldungen dazu bekommen. Mit der dritten Stufe, der Bewertung durch eine Jury, hatten auch kleinere Vereine ohne großes Fanpotenzial eine reelle Chance“.

In Stufe 1 haben die Sparkassenkunden abgestimmt

Im Online-Voting in Stufe 1, mit dem das moingiro! der Sparkasse Holstein zum „Konto mit Stimme“ geworden ist, haben die Kunden der Sparkasse Holstein folgende zehn Bewerber gewählt: Kindergarten “Unterm Regenbogen” Stockelsdorf, Schulverein Emil-von-Behring-Gymnasium Großhansdorf, Elterninitiative “Pusteblume” e.V. Reinbek, Förderverein des Kindergartens Sonnenstrahl Ratekau, Kindertagesstätte Moordamm Bad Oldesloe, VfL Oldesloe / Jugend, TSV Zarpen e.V., Förderverein Handballsport Malente/Eutin e.V., Tierhilfe Tiere in Not e.V. Heiligenhafen-Fehmarn und Freie evangelische Gemeinde Eutin.

Die Öffentlichkeit war in Stufe 2 gefragt

Im Online-Voting in der Stufe 2, in dem die Öffentlichkeit zur Stimmvergabe aufgerufen war, haben sich diese zehn Gewinner durchgesetzt: LOOKI e.v. – Verein zu Tierrettung Hamburg, Extremislos e.V. Stockelsdorf, Voltigierteam JumpingStars Lütjensee, SC Union Oldesloe von 1907 e.V., Verein zur Förderung der Kindertagesstätte am Zauberwald e.V. Grönwohld, Schulverein Immenhorst Norderstedt, Rahlstedter Sport-Club von 1905 e.V., Reit- und Fahrverein Allermöhe-Moorfleet-Reitbrook, Waldkindergarten Muckestutz e.V. Bad Oldesloe und Freunde der Freiwilligen Feuerwehr Wandsbek-Marienthal.

Schwierige Aufgabe für die Jury in Stufe 3

Die Jurymitglieder in der Stufe 3 hatten die schwierige Aufgabe, unter den verbleibenden 74 Projekten die dritten zehn Gewinner zu ermitteln. Durchgesetzt haben sich dabei: Orgelbauverein Niendorf/Ostsee e. V., Hamburger Omnibus Verein e.V., Förderverein Montessori Fehmarn, DLRG Haffkrug-Scharbeutz e.V., Lerntiere e.V. Wentorf, Hospiz Ahrensburg e.V., Pferdesport- und Förderverein Süseler Baum e.V., Kinder-Leseclub im Sasel-Haus e.V. Sasel, Kinderbetreuung Streifenenten-Club e. V. Norderstedt und Kinder und Jugend Netzwerk Neustadt in Holstein e.V.

Kreativgewinner kommen aus Bad Oldesloe und Rahlstedt

So etwas wie die „Kirsche auf der Sahne“ war in den vergangenen Jahren stets die Ermittlung der Gewinner der Kreativpreise, dotiert mit insgesamt 3.000 Euro. So auch in dieser achten Runde, in der erneut zahlreiche Projekteinreicher mit kreativen Fotos und Videos überzeugten. Konsequenz: Die Jury hatte Schwerstarbeit zu verrichten. Das bestätigt Jurymitglied Sina Lehmbeck, Leiterin der Sparkassen-Filiale in Bad Malente: „Es ist jedes Jahr wirklich beeindruckend, mit wieviel Liebe, Phantasie und Kreativität die Teilnehmer ihre Projekte präsentieren! Die Abstimmung in der Jury ist wie in den Vorjahren äußerst knapp ausgefallen“. Folgende Kreativgewinner wurden – unabhängig von ihrem Abschneiden in den drei Bewertungsstufen – zusätzlich belohnt: der Waldkindergarten Muckestutz Bad Oldesloe, der mit einem witzigen Foto überzeugend dargestellt hat, dass seine Außentoilette zu klein ist, sowie der Rahlstedter Sport-Club von 1905 e.V., der per Video anschaulich dokumentiert hat, dass er neue Minitore benötigt.

Erfolgsgeschichte „30 für 30“ fortgesetzt

Mit der achten Auflage von „30.000 Euro für 30 tolle Projekte in der Region“ hat die Sparkasse Holstein die Erfolgsgeschichte dieser großen Förderaktion um ein weiteres Kapitel erweitert. Dazu Sandra Wehrend: „Ein besonders großes Dankeschön geht wieder an alle Ehrenamtlichen. Denn diese Aktion ist nur so erfolgreich, weil es Vereine und Verbände gibt, die mitmachen, tolle Fotos und Videos produzieren und für ihre Projekte trommeln. Auch die Presse trägt mit ihrer umfangreichen Berichterstattung einen großen Teil zum Erfolg bei und verdient damit besonderen Dank.“ Svantje Lieber ergänzt: „Aktionen wie diese sind nur dank der Kundinnen und Kunden – und dabei insbesondere den Los-Sparern – der Sparkasse Holstein möglich. Denn die Gesamtgewinnsumme stammt aus unserem Los-Sparen, bei dem die Teilnehmenden monatlich fünf Euro für ein Los einsetzen. Davon werden vier Euro für sie gespart und am Jahresende ausgezahlt. Der verbleibende Euro ist der Lotterieeinsatz. Damit haben die Los-Sparer monatlich die Chance auf attraktive Geldgewinne und Sachpreise. Ein Teil des Lotterieeinsatzes füllt den Sonderfonds des Los-Sparens, aus dem auch diese Aktion ermöglicht wurde.“

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Bad Oldesloe

App gegen Depression: Bürger-Stiftung Stormarn hilft UKE-Forschern

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Die Bürger-Stiftung Stormarn hat das Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) finanziell bei der Entwicklung einer App unterstützt, die an Depression erkrankten Menschen helfen soll.

Gemeinsam im Kampf gegen Depressionen (v. l.): Die Ehrenamtler Ralph Klingel-Domdey, Ahrensburgs ehemalige Bürgermeisterin Ursula Pepper, Ernst-Jürgen Gehrke, und das UKE-Forscherteam Ruth Veckenstedt, Steffen Moritz und Brooke Viertel. Foto: Andreas Laible

Antriebs- und Appetitlosigkeit, Schlaf- und Konzentrationsstörung, Interessensverlust, herabgesetztes Selbstvertrauen und das Gefühl, wertlos zu sein – jeder Fünfte in Deutschland im Alter über 65 Jahren zeigt Symptome einer Depression. Bei Bewohnern von Seniorenwohnheimen gilt dies sogar für bis zu 42 Prozent.

Eine Psychotherapie kann helfen, aber weniger als jeder Dritte erhält sie.

Lange Wartezeiten auf einen Therapieplatz und mangelnder Zugang machen die Hilfe schwer.

Eine Forschergruppe am Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) entwickelte deshalb ein weltweit neues, niedrigschwelliges Angebot, das depressionsfördernden Denkmustern entgegenwirkt.

Es basiert auf kognitiver Verhaltenstherapie und soll als offenes Gruppenangebot in verschiedenen Gesundheitsbereichen zum Einsatz kommen, darunter geriatrische Kliniken, Seniorenheime oder Ergotherapiepraxen.

„Unser Fokus auf metakognitive Verzerrungen, die zur Entstehung und Aufrechterhaltung von Depressionen beitragen, ist neu“, sagt Prof. Dr. Steffen Moritz, Leiter der Arbeitsgruppe Klinische Neuropsychologie an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am UKE:

„Wir setzen auf spielerische Weise bei Denkverzerrungen an, die die Wahrnehmung auf uns Selbst, die Welt und unsere Zukunft trüben. Wir nehmen eine Vogelperspektive auf das eigene Denken ein, hinterfragen Denkmuster und erarbeiten Alternativen. Das wird auch als Metakognition bezeichnet – also das Denken über das Denken.“

Ergänzend dazu würden ungünstige Verhaltensweisen wie Grübeln oder sozialer Rückzug betrachtet.

Trainingsprogramm MKT-Silber soll Rückfälle verhindern
Bei älteren Menschen seien Themen wie die Bewältigung von körperlichen Veränderungen, die Anpassung an neue soziale Rollen im Ruhestand, die Neudefinition von Werten, Einsamkeit oder der Umgang mit unabwendbaren Situationen Auslöser für eine Depression, so Dr. Brooke Viertel, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der MSH Medical School Hamburg und Psychologische Psychotherapeutin. 

Was zudem unterschätzt werde, sei die psychische Belastung bei Erkrankungen wie Krebs, chronischen Schmerzen oder neurologischen Problemen. 

„Mit unserem Metakognitiven Training, kurz MKT-Silber, wollen wir die Versorgung von älteren Menschen mit Depression verbessern, Behandlungslücken verkleinern, die Wartezeit auf einen Einzeltherapieplatz verringern oder nach erfolgter Therapie damit für eine Rückfallprophylaxe sorgen“, erklärt Viertel, die gemeinsam mit Moritz und Prof. Dr. Lena Jelinek das Programm 2018 auf Basis eines bereits vorhandenen Metakognitiven Trainings entwickelt hat. 

Rund 15 Institutionen nutzen das MKT-Silber bereits in der Hansestadt, bis heute wurden die kostenlosen und online verfügbaren Trainingsunterlagen in deutscher Sprache knapp 5.000 Mal heruntergeladen

Das Training besteht aus acht Modulen, eine Sitzung dauert 45 bis 60 Minuten und ist für drei bis acht Teilnehmende konzipiert.

Ein Einstieg ins Programm ist jederzeit möglich. Eine Besonderheit des MKTs ist, dass neben Psychologen auch geschulte Pflegekräfte, Ergotherapeuten oder sogenannte Gesundheitsbegleiter (ausgebildete ehemalige Patienten) die Gruppensitzungen anleiten können – Voraussetzung dafür ist eine Schulung, für die die Forscher neben Workshops ein E-Learning-Format vorsehen. 

Bürger-Stiftung Stormarn fördert Weiterentwicklung der App

Angesichts knapper Kassen sind die UKE-Wissenschaftler auf Spendenmittel angewiesen, um dieses Angebot bereitstellen und weiterentwickeln zu können. 

Die Bürger-Stiftung Stormarn, unter deren Dach auch die Eheleute Schmöger-Stiftung organisiert ist und die sich zum Thema Depressionen engagiert, hat den Forschern 10.000 Euro für das MKT-Silber zur Verfügung gestellt. Von der Spende werden die Produktion von Lernvideos, in denen Therapiesitzungen nachgestellt werden, sowie die Übersetzung der Trainingsunterlagen in weitere Sprachen finanziert.

„Wir sind der Stiftung dankbar für die Förderung. Ohne ihre Unterstützung hätten wir die Videos nicht produzieren können, die uns helfen, das Training vom Elfenbeinturm der Wissenschaft in die Praxis zu bekommen“, sagt Moritz. Die Förderung sei zudem eine wichtige Anerkennung fürs Team. 

„Die Arbeit der Forscher markiert einen weiteren wichtigen Schritt bei der Bekämpfung depressiver Erkrankungen“, sagt Ernst-Jürgen Gehrke, Vorstandsvorsitzender der Bürger-Stiftung Stormarn. „Das hat uns bei den Gesprächen mit Dr. Moritz und seinem Team überzeugt.“ Gehrke hatte sich im Vorwege der Entscheidung zusammen mit der Vize-Stiftungsratsvorsitzenden und ehemaligen Ahrensburger Bürgermeisterin, Ursula Pepper, über die Apps informiert. 

Weitere 5.000 Euro der Sparkassen-Stiftung Holstein und der Bürger-Stiftung Stormarn fließen in die Weiterentwicklung der neuen Selbsthilfe-Smartphone-App COGITO Kids. COGITO Kids beruht auf der bereits verfügbaren App COGITO

Diese App schickt Nutzern tägliche Übungen, die bei regelmäßiger Ausübung helfen, emotionale Probleme zu reduzieren. Die Version für Erwachsene gibt es seit April 2021. Sie wurde bis jetzt in zwölf Sprachen übersetzt, darunter Portugiesisch, Türkisch, Arabisch, Farsi und Persisch. Gerade ist eine ukrainische Version in Arbeit.

„Die App ist wie eine Zahnbürste für die Seele, nicht nur für akut Betroffene“, sagt Steffen Moritz. „Sie dient zur Begleitung der MKT-Programme, um erlernte Strategien zu verinnerlichen, aber auch zur Prävention. Ältere Patienten tun sich bei der Anwendung nicht schwerer als Jüngere“, so Moritz. 

Die neue App COGITO Kids soll ab Ende dieses Jahres verfügbar sein.

Für die Kinderversion, bei der Übungen in kurzen Geschichten vermittelt werden, arbeiten Moritz und Kolleginnen mit der Kinderbuchautorin Astrid Frank und der Illustratorin Mariana Ruiz Villareal zusammen. Später soll noch eine gesprochene Version hinzukommen für Kinder mit Leseschwäche.

Weltweit wachsendes Interesse am UKE-Angebot
Das Interesse am neuen Ansatz der Hamburger Psychiater und Psychologen ist groß: „Die meisten Therapeuten, die zu unseren Workshops kommen, stammen nicht aus Hamburg. Seit wir das Training auch auf Englisch anbieten, ist das internationale Interesse enorm gewachsen“, sagt Brooke Viertel:

„Wir haben Anfragen von Kollegen aus der Türkei, Portugal, Spanien, Chile und Argentinien. Eine Version des Metakognitiven Trainings wurde in den Leitlinien der Deutschen Gesellschaften für Psychiatrie und Psychotherapie aufgenommen, aber zum Beispiel auch in die Empfehlungen der australischen Psychiater.“

Eine Pilotstudie aus dem Jahr 2018 sowie eine kontrollierte Studie zum MKT-Silber wies einen Rückgang der depressiven Symptome bei den Teilnehmenden nach, die das Programm selbst als nützlichen Teil ihrer Behandlung empfanden.

„Wir wünschen uns, dass die Hausärzte, die meist die erste Anlaufstelle für Patienten mit seelischen Problemen sind, unser Angebot kennen und darauf hinweisen“, sagt Viertel. Die Arbeitsgruppe Klinische Neuropsychologie hat noch viel vor.

Das Metakognitive Training soll samt COGITO-App auch noch für Patienten mit chronischen Schmerzen und Schlafstörungen weiterentwickelt werden – wenn ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen.

Ralph Klingel-Domdey, Vorstandsmitglied der Stormarner Stiftung, stellt mögliche weitere finanzielle Hilfen für das UKE-Team in Aussicht:

„Dieses Thema hat leider in jüngerer Vergangenheit durch die Corona-Pandemie, durch den Krieg in der Ukraine und die Sorgen vieler wegen des Klimawandels so viel Fahrt aufgenommen, dass jedes effiziente Hilfsangebot gefragt ist. Etwaige neue Stifter, die sich unserer Dachorganisation in Bad Oldesloe anschließen wollen und noch über einen Stiftungszweck nachdenken, werden wir entsprechende Vorschläge unterbreiten.“ 

Wer dieses oder andere Hilfsprojekte unterstützen möchte, kann sich an die Bürger-Stiftung Stormarn per Mail an info@buerger-stiftung-stormarn.de wenden. Rückfragen beantwortet Stiftungsreferent Jörg Schepers, Telefon 04537 70 700 13.

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Bad Oldesloe: 23-Jähriger stirbt bei Verkehrsunfall auf A1

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Bei einem Verkehrsunfall ist am 7. Juli ein 23-Jähriger ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich auf der A1 bei Bad Oldesloe.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr gegen 5:45 Uhr ein 23-jähriger Fahrer eines Audi A4 bei starkem Regen den linken Fahrstreifen der BAB 1 in Fahrtrichtung Lübeck.

Der 23- Jährige aus dem Kreis Stormarn verlor laut Polizei vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug.

Der Audi geriet ins Schleudern und prallte gegen den Auflieger eines auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Sattelzuges.

Das Fahrzeug kam an der Mittelschutzplanke zum Stehen. Aufgrund seiner schweren Verletzungen verstarb der Audi- Fahrer noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsmaßnahmen musste die Autobahn bis ca. 8:15 Uhr voll gesperrt werden. Zur Höhe des Sachschadens können noch keine Angaben gemacht werden.

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Bad Oldesloe

Polizei sucht Zeugen nach Unfallflucht in Rethwisch

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Am 7. Juli kam es gegen 14 Uhr auf der B 208 in der Nähe von Rethwisch zu einer Verkehrsunfallflucht.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach bisherigem Erkenntnisstand befuhr ein 58-jähriger Schwarzenbeker mit einem Opel Astra die B 208 von der Autobahn1 kommend in Richtung Ratzeburg.

Kurz hinter der Autobahn kam dem Schwarzenbeker ein weißer Transporter auf seiner Fahrspur entgegen.

Um einen Zusammenstoß zu vermeiden wich der Opel- Fahrer nach rechts aus und prallte gegen eine Warnbake.

Hierdurch entstand an dem Opel Astra ein Sachschaden von circa 5.000 Euro. Der Fahrer des Transporters entfernte sich unerlaubt vom Unfallort.

Die Polizei sucht Zeugen. Wer hat den Unfall beobachtet? Wer kann Angaben zu dem Transporter machen? Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Bad Oldesloe unter der Telefonnummer: 04531/ 501-0 entgegen.

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