Folge uns!

Bad Oldesloe

Ermittlungserfolg der Oldesloer Kripo: 100 Kilo Marihuana sichergestellt, vier Festnahmen

Veröffentlicht

am

Barsbüttel/Bad Oldesloe – Umfangreiche Ermittlungen der Kriminalinspektion Bad Oldesloe führten in Barsbüttel zur Sicherstellung von mehr als 100 Kilo Marihuana, das aus Spanien eingeführt worden war. Außerdem zur vorläufigen Festnahme von vier Männern im Alter von 32, 47, 48 und 49 Jahren.

Sichergestellte Betäubungsmittel. Foto: Polizei

Gegen zwei von Ihnen (32 und 47 Jahre) hat das Amtsgericht Lübeck am Sonntag, 14. Februar, Untersuchungshaftbefehle erlassen und den Vollzug der Untersuchungshaft angeordnet.

Der 32-jährige und der 47-jährige hatten aufgrund von Erkenntnissen aus anderen Ermittlungen bereits länger im Visier der Ermittler gestanden. Es bestand der Verdacht, dass beide den Erwerb einer größeren Menge Betäubungsmittel planten und diese auf ein Firmengelände in Barsbüttel liefern lassen wollten.

Observationsmaßnahmen bestätigten die Ermittler am vergangenen Wochenende in dieser Annahme. Auf dem betreffenden Firmengelände fuhr ein LKW mit spanischen Kennzeichen vor.

Als die Männer damit begannen, den Lastwagen zu entladen, schlugen die Beamten zu.

Es stellte sich heraus, dass der LKW über 100 Kilo Marihuana geladen hatte, das zum gewinnbringenden Weiterverkauf bestimmt war.

Anschließende Durchsuchungen der Räumlichkeiten auf dem Firmengelände sowie unter der Wohnanschrift des 32-jährigen führten darüber hinaus zum Auffinden weiterer Betäubungsmittel (Marihuana, Cannabis, Kokain, Amphetamin, Ecstasy und LSD).

Darüber hinaus beschlagnahmten die Beamten über 40.000 Euro Bargeld und einen Porsche Panamera zum Zwecke der Vermögensabschöpfung.

Gegen die 32 und 47 Jahre alten Männer hat das Amtsgericht Lübeck Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge und des Haftgrundes der Fluchtgefahr erlassen.

Beide machen bislang von ihrem Schweigerecht Gebrauch. Sie wurden in die Justizvollzugsanstalten Lübeck und Neumünster verbracht.

Der Fahrer des LKW (48 Jahre) und der 49-jährige, der bei den Entladungsarbeiten anwesend gewesen und ebenfalls vorläufig festgenommen worden war, wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen mangels dringenden Tatverdachts wieder entlassen.

Sie hatten nach eigenen Angaben keine Kenntnis davon, dass es sich bei der Ladung nicht – wie in den Frachtpapieren angegeben – um eine Kühlanlage, sondern um Betäubungsmittel handelte.

Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalinspektion Bad Oldesloe.

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Bad Oldesloe

Corona in Stormarn: Inzidenzwert nur noch bei 7,4

Veröffentlicht

am

Bad Oldesloe – Das Gesundheitsamt des Kreises Stormarn meldet am 23. Juni zwei Neuinfektionen. Der Inzidenzwert liegt bei 7,4.

Laut Kreis stieg die Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn von 7.080 auf heute 7.082.

6.733 Personen gelten als genesen, 43 Personen sind aktuell infiziert.

306 Personen sind verstorben.

Ausgehend von der gestrigen Mitteilung der Landesmeldestelle zur 7-Tage-Inzidenz sind im Kreis Stormarn innerhalb der letzten sieben Tage 18 Neuinfektionen zu bestätigen. Das entspricht einem Inzidenzwert von 7,4 Infektionen pro 100.000 Einwohner*innen.

Weiterlesen

Bad Oldesloe

Vorsicht Hitze! Hohe Temperaturen nicht auf die leichte Schulter nehmen

Veröffentlicht

am

Bad Oldesloe – Der deutsche Wetterdienst hat eine Hitzewarnung für den Kreis Stormarn herausgegeben. Wetterexperten erwarten in den nächsten Tagen Temperaturen von über 30 Grad.

Sommerhitze Symbolfoto: VladisChern / Shutterstock

Ärzte und Pflegepersonal in der Zentralen Notaufnahme der Asklepios Klinik Bad Oldesloe rechnen damit, dass in den kommenden Tagen deutlich mehr Patienten als üblich wegen hitzebedingter Beschwerden behandelt werden. Kopfschmerzen, Schwindel, Kreislaufprobleme sowie allgemeines Unwohlsein sind dann die typischen Symptome der Patienten, die sich in der Notaufnahme vorstellen oder dorthin gebracht werden.

 „Die tropischen Temperaturen machen vor allem Kindern und älteren Menschen zu schaffen “, erklärt Dr. Armin Frank, Ärztlicher Direktor der Asklepios Klinik Bad Oldesloe.

„Besonders gefährlich sind der Flüssigkeitsmangel und die direkte Hitzeeinwirkung auf den Kopf. Viele Menschen vergessen durch das nachlassende Durstempfinden regelmäßig zu trinken. So kann es schnell zu Dehydration, einem Wassermangel im Körper, kommen. An heißen Tagen verliert der menschliche Körper bis zu zwei Liter Wasser mehr als sonst. Das muss unbedingt nachgefüllt werden. Abhängig vom Gesundheitszustand und Aktivität sollte man zwei bis vier Liter körperwarme Getränke trinken, zum Beispiel Wasser, Gemüsesäfte oder erfrischende Tees.“

Besonders betroffen von der Hitze sind auch Patienten mit einer Herzinsuffizienz oder einer koronaren Herzerkrankung. „Bei hohen Temperaturen muss das Herz mehr Blut durch den Körper pumpen, daher macht die Hitze Patienten mit einer verminderten Pumpfunktion des Herzens besonders zu schaffen. Sie sollten dann jede Anstrengung vermeiden und sich in kühlen Räumen oder im Schatten aufhalten“, rät Dr. Frank.

Bei großer Hitze geht mit dem Körperwasser immer auch das Natriumsalz verloren“, warnt der Mediziner. Auch das Nervengewebe ist betroffen. Dadurch wird man müde und matt, die Reaktionsfähigkeit lässt nach, was unter anderem im Straßenverkehr riskant ist.

Zehn „goldene Regeln“ der Mediziner der Asklepios Klinik Bad Oldesloe

Während die meisten Menschen die Sommerwärme genießen, sollten vor allem ältere und erkrankte Menschen sowie Kinder vernünftig mit der Hitze umgehen. Diese Tipps haben die Fachärzte der Asklepios Klinik Bad Oldesloe:

  • 1. Tragen Sie luftige Kleidung und eine helle Kopfbedeckung, wenn Sie in der Sonne unterwegs sind.
  • 2. Halten Sie sich möglichst in kühlen Räumen auf.
  • 3. Vermeiden Sie körperliche Anstrengung.
  • 4. Setzen Sie sich nicht der prallen Sonne aus (z.B. bei der Arbeit  im Garten).
  • 5. Gönnen Sie sich eine verlängerte Mittagspause, machen Sie Siesta.
  • 6. Bevorzugen Sie leichte Kost wie Gemüse, Fisch oder Obst.
  • 7. Trinken Sie mehr als sonst, “immer über den Durst”, aber keinen  Alkohol und nicht zu kühle Getränke.
  • 8. Trinken Sie nicht zuviel auf einmal, denn pro Stunde können Sie  nur 500 – 800 ml Flüssigkeit aufnehmen und sinnvoll verwerten. Am besten trinken Sie über den Tag verteilt jede Stunde ein Glas Wasser, auch wenn Sie noch keinen Durst haben.
  • 9. Bei Hitze verbraucht der Körper mehr Natrium, Magnesium und  Calcium. Deshalb ist es ratsam, dementsprechend angereicherte  Mineralwässer zu trinken. Herz- und nierenkranke Menschen sollten  allerdings aufpassen und ihren Arzt befragen, welche Wassersorten und -mengen für sie geeignet sind.
  • 10. Lassen Sie niemals Kinder oder Haustiere in einem geparkten Auto  zurück.

Im Notfall immer 112 anrufen! 

Wenn es zu einem Hitzschlag oder Kollaps gekommen ist oder der Verdacht besteht, ist sofort der Rettungsdienst unter der Telefonnummer 112 zu verständigen. Bringen Sie den Betroffenen an einen kühlen Ort, lockern Sie seine Kleidung, kühlen sie mit feuchten Tüchern ab und reichen Sie Getränke, nicht zu kühl und nicht zu viel auf einmal.

Weiterlesen

Bad Oldesloe

Exer-Sportplatz zugemüllt: VfL Oldesloe musste Spiel absagen

Veröffentlicht

am

Bad Oldesloe – Pappbecher, zertretene Essensreste, Zigaretten oder etliche zum Teil zerbrochene Schnapsflaschen prägten am Samstagmorgen das Bild des Kunstrasenplatzes Exer in Bad Oldesloe.

Wie schon in der Vergangenheit wurde nach einer wilden Partynacht der Müll einfach liegengelassen. Nicht nur für diejenigen die den Platz zum Freizeitkick nutzen ein schwerer Schlag. Auch die Fußballer des VfL Oldesloe sind betroffen.

Nach monatelanger Corona-Zwangspause sollte am Sonntag auf dem Exer eigentlich ein Testspiel der C-Jugend gegen den Niendorfer TSV stattfinden.

„Wir können die Partie dort jedenfalls nicht austragen. Das Verletzungsrisiko wäre einfach zu groß. Nicht auszudenken wenn ein Spieler nach einer Grätsche eine Glasscherbe im Oberschenkel stecken hätte “, erklärt VfL-Pressewart Nico v. Hausen.

Etliche Menschen die ihren Wochenendeinkauf machten blieben am Exer kopfschüttelnd stehen.

Passanten griffen spontan zur Tüte und sammelten den groben Schmutz ein. Die kleinen, gefährlichen Scherben aber konnten auch sie nicht alle entfernen.

Weiterlesen
Werbung

Unterstütze unsere Arbeit

Stormarlive.de lesen ist kostenlos. Aber ihr könnt uns freiwillig über Paypal unterstützen.

 

Werbung