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Gesundheit

Barmer: 48.000 Menschen in Schleswig-Holstein mit Alkoholproblem!

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Die Barmer ruft alle Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner zur Teilnahme am Alkohol-Fasten auf. Am Mittwoch, 17. Februar, startet die sechswöchige Aktion der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Ziel ist es, den gesundheitlichen Folgen übermäßigen Alkoholkonsums vorzubeugen. Jährlich wird bei rund 48.000 Menschen in Schleswig-Holstein ein problematischer Alkoholkonsum diagnostiziert. Das geht aus Hochrechnungen der Barmer hervor.

„Es ist grundsätzlich gut für die Gesundheit, auf Alkohol zu verzichten. Die Fasten-Aktion ist eine Chance, auch langfristig mit dem Alkoholkonsum aufzuhören und damit dem eigenen Körper etwas Gutes zu tun“, sagt Dr. Bernd Hillebrandt, Landesgeschäftsführer der Barmer in Schleswig-Holstein. Auch der zeitweise Verzicht bringe bereits viele Vorteile mit sich. Wer mindestens einen Monat auf Alkohol verzichtet, könne sich über besseren Schlaf, weniger Kopfschmerzen und ein geringeres Körpergewicht freuen. Das Immunsystem und die Konzentrationsfähigkeit profitieren von einer temporären Abstinenz, ebenso das Herz-Kreislaufsystem, der Magen und die Leber.

Mehr Männer als Frauen mit Alkoholproblem

Problematischer Alkoholkonsum wird wesentlich häufiger bei Männern festgestellt.

Den Auswertungen der BARMER zufolge sind sie mehr als doppelt so häufig betroffen. „Ganz gleich welches Geschlecht, es ist immer angebracht, das eigene Trinkverhalten zu hinterfragen“, sagt Schleswig-Holsteins Barmer-Chef Hillebrandt. Helfen könne beispielsweise, ein Trinktagebuch zu führen und so das eigene Trinkverhalten dauerhaft zu verändern. Vorlagen und weitere Tipps gibt es auf der Internetseite der BZgA.

Beschäftigte mit Alkoholproblem sind öfter krankgeschrieben

Erwerbstätige mit Alkoholproblem fehlen im Schnitt jedes Jahr etwa 40 Tage mehr als andere Beschäftigte krankheitsbedingt im Job.

Allerdings sind Alkoholprobleme selten explizit die Diagnose, mit der Fehlzeiten begründet werden. Stattdessen häufen sich bei dieser Gruppe Diagnosen wie psychische Erkrankungen, Verletzungen und Magen-Darm-Probleme. Innere Schädelverletzungen wie Gehirnerschütterungen kommen in dieser Gruppe zehn Mal häufiger vor als im Durchschnitt.

„Die Ursachen für riskanten Alkoholkonsum oder alkoholbedingte Probleme bei Erwerbstätigen können vielfältig sein. Wichtig ist, dass das Problem möglichst frühzeitig, insbesondere von Führungskräften, erkannt wird“, sagt Hillebrandt. Denn je eher Auffälligkeiten bei Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen wahrgenommen werden, desto besser können Maßnahmen zur Verhütung von Unfällen und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren getroffen und Maßnahmen zur Suchtprävention angeboten werden.

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Bad Oldesloe

Inzidenzwert bei 55: Infektionszahlen in Stormarn gehen weiter zurück

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Bad Oldesloe – Das Gesundheitsamt des Kreises Stormarn meldet am Freitag 12 Neuinfektionen (Stand: 13.05., 13:30 Uhr) und einen Inzidenzwert von 54,9.

Ausgehend von der gestrigen Mitteilung der Landesmeldestelle zur offiziellen Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn (6.781) ergibt sich, sofern die Landesmeldestelle im Laufe des Tages keine Veränderungen vornimmt, für heute eine neue Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle von 6.793.

6.195 Personen gelten als genesen, 303 Personen sind aktuell infiziert. 295 Personen sind verstorben.

Ausgehend von der letzten Mitteilung der Landesmeldestelle zur 7-Tage-Inzidenz sind im Kreis Stormarn innerhalb der letzten sieben Tage 134 Neuinfektionen zu bestätigen. Das entspricht einem Inzidenzwert von 54,9 Infektionen pro 100.000 Einwohner*innen.

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Bad Oldesloe

Coronavirus: Inzidenz sinkt zum Ende der Woche auf 63

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Bad Oldesloe – Das Gesundheitsamt des Kreises Stormarn meldet seit gestern Nachmittag 23 Neuinfektionen (Stand: 07.05., 13:30 Uhr).

Ausgehend von der gestrigen Mitteilung der Landesmeldestelle zur offiziellen Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn (6.659) ergibt sich, sofern die Landesmeldestelle im Laufe des Tages keine Veränderungen vornimmt, für heute eine neue Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle von 6.682.

6.001 Personen gelten als genesen, 387 Personen sind aktuell infiziert. 294 Personen sind verstorben.

Ausgehend von der letzten Mitteilung der Landesmeldestelle zur 7-Tage-Inzidenz sind im Kreis Stormarn innerhalb der letzten sieben Tage 154 Neuinfektionen zu bestätigen.

Das entspricht einem Inzidenzwert von 63,1 Infektionen pro 100.000 Einwohner*innen.

Weiterhin hat der Kreis Stormarn seine Allgemeinverfügungen zur Festlegung der Bereiche, in denen der Ausschank und Verzehr von alkoholhaltigen Getränken untersagt und in denen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend ist, bis einschließlich 16.05.2021 verlängert.

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Gesundheit

Kinderschutzbund: Kinder schnell impfen lassen

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Kiel – Der Kinderschutzbund Schleswig-Holstein begrüßt die angekündigte Zulassung sicherer Impfstoffe für Kinder und Jugendliche.

Impfung gegen Kinderkrankheiten (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com

„Es wird immer offensichtlicher, dass Kinder und Jugendliche besonders schwer von der Pandemie betroffen sind. Studien belegen, dass sie den Verlust sozialer Kontakte schlechter kompensieren und vermehrt unter psychischen Folgen leiden. Zudem werden vor allem Kinder aus armen und bildungsschwachen Familien durch die Schul- und KiTa-Schließungen in ihrer Entwicklung weit zurückgeworfen. Die Corona-Schutzimpfung bietet ihnen einen Ausweg aus dieser belastenden Situation, weshalb wir sie bei der Impfreihenfolge auch im besonderen Maße berücksichtigen sollten“, appelliert Eberhard Schmidt-Elsaeßer, Vorstandsmitglied des DKSB LV SH.

„Durch zügige Impfungen von Kindern und Jugendlichen, natürlich immer unter der Voraussetzung, dass Sorgeberechtigte ihre Zustimmung geben, könnten Schulen und KiTas schnellstmöglich wieder den Regelbetrieb aufnehmen und damit sicheren Präsenzunterricht und soziale Teilhabe ermöglichen. Sobald genügend zugelassener Impfstoff vorhanden ist, sollten Kinder und Jugendliche so weit wie möglich priorisiert werden, damit sie vor Beginn des neuen Schuljahrs geimpft sind. Nach über einem Jahr weitreichender Beschränkungen sollten wir jetzt alles dafür tun, Kinder und Jugendliche in einen möglichst unbelasteten Lebensalltag zurückkehren zu lassen“, fordert Eberhard Schmidt-Elsaeßer.

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