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Lübeck

Corona-Demo in Lübeck: Polizei stellt zahlreiche Hygiene-Verstöße fest

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Lübeck – Am Samstagnachmittag (6. Februar) haben sich 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einer spontanen Versammlung auf dem Lübecker Rathausmarkt getroffen, um gegen die aktuellen Coronaschutzbestimmungen zu demonstrieren.

Foto: Stormarnlive.de

Ein anschließender Spaziergang der Demonstranten durch die Lübecker Innenstadt wurde durch die Versammlungsbehörde der Hansestadt und die Polizei gestoppt.

Die Beamten fertigten zahlreiche Ordnungswidrigkeitenanzeigen aufgrund der Missachtung von Auflagen und Schutzbestimmungen.

Gegen 16 Uhr hatten sich die circa 40 Bürgerinnen und Bürger auf dem Lübecker Rathausmarkt versammelt, knapp die Hälfte ohne Mund- und Nasenschutz. Durch die Lübecker Versammlungsbehörde wurden der als Spontandemonstrationen eingestuften Versammlung entsprechende Auflagen erteilt, die mehrfach per Lautsprecherdurchsagen den Betroffenen mitgeteilt wurden. Nach knapp einer halben Stunde entfernten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Rathausmarkt in Richtung der Breiten Straße und formierten sich dort entgegen der Auflagen als neuer Aufzug. Daraufhin verfügte die Versammlungsbehörde der Hansestadt Lübeck das Verbot des Aufzuges.

In der Pfaffenstraße stoppte die Polizei den Aufzug. Von den 26 teilnehmenden Personen mit und ohne Mundnasenschutz wurden die Personalien festgestellt.

Gegen sie wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verstoßes gegen die Coronaschutzbestimmungen und des Infektionsschutzgesetzes eingeleitet. Die Betroffenen erhielten für den Bereich der Innenstadt einen Platzverweis.

Der Leiter der Polizeidirektion Lübeck, Norbert Trabs, erklärte dazu: “Uns kam es insbesondere darauf an, durch konsequentes Vorgehen ein Zeichen für diejenigen zu setzen, die sich zum Schutz aller an die Regeln halten.”

Neben Kräften der Polizeidirektion Lübeck und der 1. Einsatzhundertschaft der Bereitschaftspolizei aus Eutin begleiteten auch Mitarbeiter der Versammlungsbehörde und des Kommunalen Ordnungsdienstes der Hansestadt Lübeck den Einsatz.

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Polizei und Feuerwehr

Mitten am Tag: Maskierter Mann überfällt Frau (69) in ihrem Wohnhaus

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Lübeck – Am Sonntag (18.04.2021) ist eine 69-jährige Frau in ihrem Wohnhaus in Lübeck St. Jürgen überfallen und beraubt worden.

Polizeiabsperrung Symbolfoto: U J Alexander / shutterstock.com

Der Täter konnte mit einer größeren Summe Bargeld flüchten. Im Zuge der Ermittlungen liegt nun eine Personenbeschreibung des Tatverdächtigen vor. Das Kommissariat 13 der Lübecker Kriminalpolizei sucht Zeugen.

Der Fall ereignete sich Sonntagmittag (18.04.2021) zwischen 12:00 Uhr und 12:10 Uhr. Zu dieser Zeit hielt sich die Geschädigte in ihrem Bungalow in der Kruppstraße auf, als der maskierte Täter plötzlich durch eine offenstehende Tür Zutritt zur Küche des Hauses erlangte. Unter Vorhalt eines Messers bedrohte er die Frau und forderte die Herausgabe von Bargeld. Im weiteren Verlauf konnte der Mann mit den Ersparnissen der Dame flüchten. Beeindruckt durch das Geschehen erlitt die 69-Jährige Herz-Kreislaufprobleme und wurde ohnmächtig. Anschließend informierte sie die Polizei. Trotz Fahndung konnte der Flüchtige nicht mehr angetroffen werden.

Im Zuge der eingeleiteten Ermittlungen wegen des Verdachts der schweren räuberischen Erpressung liegt dem Kommissariat 13 nun eine Personenbeschreibung des Täters vor. Demnach soll es sich um einen 35 bis 45 Jahre alten Mann mit sportlich kräftiger Statur und einer Größe von 175cm gehandelt haben. Er hatte dunkle Augen, sprach akzentfrei Deutsch. Auffällig war seine markante, heisere Stimme. Während der Tatausführung war er mit einer schwarzen Windjacke, einem schwarzen Kapuzenpullover, einer schwarzen Stoffhose sowie schwarzen Turnschuhen mit weißen Streifen bekleidet. Der Mann trug dazu eine schwarze OP-Maske und einen Rucksack.

Zeugen, die am vergangenen Sonntagmittag den Täter, verdächtige Fahrzeuge oder das Tatgeschehen in der Kruppstraße beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der zentralen Rufnummer 0451 – 1310 bei der Polizei zu melden.

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Polizei und Feuerwehr

Frau (19) am ZOB in Lübeck überfallen: Polizei sucht nach ihrem Retter

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Lübeck – Bereits vor zwei Wochen ist eine 19-Jährige am ZOB in Lübec von einem bislang unbekannten Mann angegriffen worden. Weil ein Passant einschritt, könnte die Frau die Flucht ergreifen. Die Polizei bittet jetzt den Helfer und mögliche andere Zeugen, sich zu melden.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Am frühen Dienstagmorgen (06.04.) fuhr eine 19-jährige Frau mit dem Bus nach Lübeck und stieg gegen 5:20 Uhr am ZOB aus. Sie ging weiter in die Straße Beim Rettich zu den dortigen Fernreisebushaltestellen. Auf dem Weg dahin wurde sie von einem Mann am Handgelenk gepackt und in Richtung des rückwärtigen Geländes bei dem dortigen Hotel gezogen.

Es erschien ein engagierter Passant, welcher lautstark rief, was denn da los sei und diese Gelegenheit nutze die Frau.

Sie konnte sich aus dem Griff lösen und flüchtete. Die Lübeckerin blieb erst im belebteren Bereich der Fackenburger Allee stehen.

Angaben über das weitere Geschehen am Tatort zwischen dem Täter und engagierten Passanten kann sie nicht machen. Die junge Frau vertraute sich am vergangenen Wochenende (18.04.) gemeinsam mit ihrer Mutter der Polizei an und erstattete Anzeige.

Den Täter kann sie nicht beschreiben. Zu ihrem Helfer erinnert sie eine tiefere Stimme.

Sie schätzt, dass er älter war. Das Kommissariat 11 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun insbesondere den Mann, der helfend eingegriffen hat.

Insbesondere er, aber auch andere Zeugen des Geschehens, mögen sich bitte bei der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 0451-1310 melden.

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Polizei und Feuerwehr

Zwei Geisterfahrten innerhalb weniger Stunden auf der A1!

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Lübeck – Am gestrigen Montag (29.03.2021) wurden der Polizei in Ostholstein zwei Falschfahrer auf der Autobahn 1 im Abstand von nur zwei Stunden gemeldet.

EInbahnstraße (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Glücklicherweise kam es zu keinem Unfall. Beide Fahrzeugführerinnen konnten durch die eingesetzten Beamten angetroffen werden. Das Autobahn- und Bezirksrevier Scharbeutz ermittelt in einem Fall wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.

Um kurz vor 11:00 Uhr ging bei der Einsatzleitstelle der Polizei ein Notruf ein, dass ein silberner Opel Astra auf der BAB 1 in Fahrtrichtung Fehmarn den Verkehrsteilnehmern zwischen den Anschlussstellen Oldenburg und Heiligenhafen entgegenkommen würde. Sofort wurden fünf Streifenwagen entsendet und vier Anschlussstellen im betreffenden Bereich der Autobahn gesperrt. An der Anschlussstelle Oldenburg-Mitte trafen Beamte der Polizeistation Oldenburg den Pkw nur wenige Minuten später an und geleiteten den Wagen sicher von der Autobahn. Fahrerin war eine 84-jährige Ostholsteinerin. Durch das schnelle Eingreifen konnte möglicherweise Schlimmeres verhindert werden. Es kam zu keiner Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer.

Gegen 12:40 Uhr gingen erneut Meldungen über einen Falschfahrer auf der Autobahn 1 in Fahrtrichtung Fehmarn bei der Einsatzleitstelle der Polizei ein, diesmal zwischen den Anschlussstellen Ratekau und Scharbeutz. Kurz darauf teilte ein Zeuge dem Autobahn- und Bezirksrevier Scharbeutz telefonisch mit, dass ein Pkw Mitsubishi mit Ostholsteiner-Kennzeichen ihm als Geisterfahrer entgegengekommen sei, nun aber bereits auf der Autobahn gewendet habe und in Richtung Fehmarn fahren würde. Der Zeuge fuhr hinter dem Wagen her und gab den Standort des Wagens fortlaufend durch. Der Wagen fuhr an der Anschlussstelle Pansdorf ab und konnte im weiteren Verlauf durch Beamte der Autobahnpolizei in Scharbeutz angetroffen und kontrolliert werden. In diesem Fall verhinderte nur das Bremsmanöver eines Verkehrsteilnehmers einen schweren Unfall auf der Autobahn. Um eine Kollision mit dem Pkw zu verhindern, musste der Verkehrsteilnehmer eine Vollbremsung bei ca. 120 km/h Fahrtgeschwindigkeit machen und auf den rechten Fahrstreifen ausweichen, als ihm der Mitsubishi auf dem linken Fahrstreifen entgegenkam. Der Führerschein der 78-jährigen Fahrzeugführerin wurde beschlagnahmt und ein Ermittlungsverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet.

Das Autobahn- und Bezirksrevier Scharbeutz bittet in diesem Zusammenhang weitere Zeugen, sich unter der Telefonnummer 04524-70770 oder per E-Mail an die Adresse Scharbeutz.PABR@polizei.landsh.de zu melden.

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