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Gesundheit

DRK eröffnet Schnelltest-Zentrum in Trittau

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Stormarn/Trittau – Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) bietet im Testzentrum Trittau, Nikolaus-Otto-Straße 2-6 (leerstehender FamilaMarkt) ab sofort zusätzlich zu den PCR-Labortests, die auf Überweisung durch das Gesundheitsamt oder eines niedergelassenen Arztes erfolgen, jetzt auch Antigen-Schnelltests für Reiserückkehrer und andere Selbstzahler an.

Im Testzentrum Trittau können sich ab sofort auch Reiserückkehrer und andere Selbstzahler auf Covid 19 testen lassen. Foto: Iris Lewe/hfr

Hintergrund sind die aktuellen Anforderungen des Landes insbesondere für Reiserückkehrer aus Risikogebieten.

Das Testzentrum Trittau ist täglich (auch an Sonn- und Feiertagen) von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Die Testung dauert circa 20 Minuten und kostet 30 Euro. Jede/r Getestete erhält eine vom DRK-Kreisverband Stormarn gestempelte Bescheinigung über das Testergebnis in Deutsch oder Englisch.

Wichtig: Am Testzentrum ist nur bargeldlose Zahlung mit der ECKarte möglich.

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Gesundheit

Kinderschutzbund: Kinder schnell impfen lassen

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Kiel – Der Kinderschutzbund Schleswig-Holstein begrüßt die angekündigte Zulassung sicherer Impfstoffe für Kinder und Jugendliche.

Impfung gegen Kinderkrankheiten (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com

„Es wird immer offensichtlicher, dass Kinder und Jugendliche besonders schwer von der Pandemie betroffen sind. Studien belegen, dass sie den Verlust sozialer Kontakte schlechter kompensieren und vermehrt unter psychischen Folgen leiden. Zudem werden vor allem Kinder aus armen und bildungsschwachen Familien durch die Schul- und KiTa-Schließungen in ihrer Entwicklung weit zurückgeworfen. Die Corona-Schutzimpfung bietet ihnen einen Ausweg aus dieser belastenden Situation, weshalb wir sie bei der Impfreihenfolge auch im besonderen Maße berücksichtigen sollten“, appelliert Eberhard Schmidt-Elsaeßer, Vorstandsmitglied des DKSB LV SH.

„Durch zügige Impfungen von Kindern und Jugendlichen, natürlich immer unter der Voraussetzung, dass Sorgeberechtigte ihre Zustimmung geben, könnten Schulen und KiTas schnellstmöglich wieder den Regelbetrieb aufnehmen und damit sicheren Präsenzunterricht und soziale Teilhabe ermöglichen. Sobald genügend zugelassener Impfstoff vorhanden ist, sollten Kinder und Jugendliche so weit wie möglich priorisiert werden, damit sie vor Beginn des neuen Schuljahrs geimpft sind. Nach über einem Jahr weitreichender Beschränkungen sollten wir jetzt alles dafür tun, Kinder und Jugendliche in einen möglichst unbelasteten Lebensalltag zurückkehren zu lassen“, fordert Eberhard Schmidt-Elsaeßer.

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Ahrensburg

Die Ahrensburger Gesundheitswochen im Endspurt

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Ahrensburg – Die letzte Woche der Ahrensburger Gesundheitswochen startet am Montag 3. Mai, um 18 Uhr mit einem Online-Vortrag von Susanna Herno mit dem Titel „Vom Selbstbewusstsein und sich seines Selbst bewusst sein“.

Die Ahrensburger Stadtbücherei. Foto: Stormarnlive.de

Am Mittwoch, 5.Mai stellt um 19:30 Uhr der Hospizverein seine Arbeit vor. Marian van der Maten und Sabine Schaefer-Kehnert berichten über ihre Arbeit der Trauerbegleitung und den bereichernden Erfahrungen in der Begleitung Sterbender. Auch warum gerade diese Arbeit am Ende des Lebens ein kleines Stück Glück bedeuten kann und dem Leben Sinn gibt, wird es wert sein, diesem Gespräch zuzuhören.

Am Donnerstag, 6. Mai um 18:00 Uhr beschließt Stephan Fritsch-Krohn die Runde der 21 Online-Vorträge mit dem Thema Stress-Management und Resilienzentwicklung. Resilienz umfasst die Fähigkeit auf Stress, Herausforderungen oder Widrigkeiten angemessen zu reagieren und sich davon wieder zu erholen. Wie einige andere Referent*innen hat er seine Praxis im Großbereich Ahrensburg, er selbst praktiziert im Gesundheitszentrum Allmende.

Für die Teilnahme an den Vorträgen ist keine Anmeldung erforderlich. Dank der Unterstützung von AOK-Nordwest, der Stadtwerke Ahrensburg und Denn’s Grünkern bleibt die Vortragsreihe für die Zuschauer:innen kostenfrei. Erreichbar für 14 Tage bleibt die aus der Kooperation von Floraforum, VHS Ahrensburg, Heilpraxis Brüwer und Stadtbücherei Ahrensburg hervorgegangene Reihe im Internet über twitch.tv/stadtbuechereiahrensburg.

Neben dem einzigen Kindervortrag der Gesundheitswochen am vergangenen Samstag von Dr. Barbara Kranz-Zwerger (Foto) über Inhaltsstoffen in unseren Lebensmitteln finden sich auch vergangene Vorträge oder Ankündigungen für die kommenden. Lebensmitteldetektive im Alter zwischen 8 und 12 Jahre können, so lange der Vorrat reicht, noch Forschertüten in der Stadtbücherei über den Fensterbetrieb zu den üblichen Öffnungszeiten ohne Anmeldung kostenlos abholen.

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Gesundheit

Das sollten Cannabispatienten in Deutschland wissen

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Seit vier Jahren wird auch in Deutschland medizinisches Cannabis verschrieben. Die Zahl der Patienten steigt rasant an: 2020 bewilligten die Krankenkassen mehr als 320.000 Verordnungen für Cannabis. Die erste legale Produktionsanlage für Cannabis wurde letztes Jahr in Schleswig-Holstein eröffnet.

Cannabis auf Rezept. Foto: Shutterstock.com

Allerdings ist Cannabis nach wie vor als Betäubungsmittel eingestuft. Der Freizeitgebrauch ist und bleibt also strafbar. Das sorgt bei vielen Cannabispatienten für Verunsicherung. Denn sie müssen achtgeben, dass sie nicht in Konflikt mit dem Gesetz geraten.

Selbst anbauen ist tabu

Es ist ganz schön lästig, sich immer wieder ein Rezept beim Arzt abzuholen. Für Selbstzahler ist medizinisches Cannabis außerdem ziemlich teuer. Deshalb liegt die Idee nahe, das Cannabis selbst anzubauen. Das wäre nicht weiter schwierig. Im Internet gibt es feminisiert Hanfsamen zu bestellen, die hohe Erträge liefern. Viel mehr als einen Blumentopf und etwas Dünger braucht es nicht, um preiswertes Cannabis zu ziehen. Allerdings macht der Gesetzgeber nicht mit. Schließlich möchten Staat und Unternehmen am Geschäft mit dem neuen Medikament mitverdienen. Auch wer ein Rezept für Cannabis hat, darf also keine Hanfplantage auf seinem Balkon aufstellen.

Einkauf nur in der Apotheke

Auch der Kauf von Cannabis auf der Straße ist verboten, Rezept hin oder her. Die ärztliche Verordnung berechtigt nur dazu, das Heilmittel in der Apotheke zu holen. Das hat mehrere Gründe. Zum einen dürfen Ärzte nur eine begrenzte Menge an Cannabis pro Monat verordnen. Zum anderen ist Cannabis von der Straße nicht standardisiert und enthält oft Verunreinigungen. Außerdem soll natürlich der illegale Handel eingedämmt werden. Deshalb ist es nicht ratsam, sich Cannabis auf dem Schwarzmarkt zu beschaffen aus welchem Grund auch immer. Wer erwischt wird, kann wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz belangt werden.

Achtung, Kontrolle

Immer wieder kommt es vor, dass Cannabispatienten in eine Polizeikontrolle geraten. Das kann der Fall sein, wenn sie ihr Cannabis in der Öffentlichkeit konsumieren. Aber auch bei einer verdachtsunabhängigen Kontrolle kann es vorkommen, dass die Polizisten auf Cannabis stoßen. Cannabispatienten machen sich zwar nicht strafbar. Aber trotzdem laufen sie Gefahr, dass die Polizei das Cannabis beschlagnahmt und ein Ermittlungsverfahren einleitet, wenn sie keinen Nachweis mit sich führen. Deshalb ist es sinnvoll, immer das Rezept oder eine ärztliche Bescheinigung im Geldbeutel zu haben. So lassen sich Missverständnisse schnell klären.

Autofahren erlaubt

Bei Cannabis am Steuer kennt die Führerscheinbehörde keine Gnade. Der Führerschein ist schnell weg, auch wenn sich im Blut nur geringe Spuren des Cannabiskonsums finden. Ob die

Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt ist, spielt hierbei keine Rolle. Für Cannabispatienten gibt es allerdings eine Ausnahme. Sie dürfen sich auch nach der Einnahme ihrer Medizin ans Steuer setzen – vorausgesetzt, sie sind fahrtüchtig. Auch hier gilt: Für den Fall einer Polizeikontrolle sollte immer eine ärztliche Bescheinigung mitgeführt werden. Wer sich nicht sicher ist, ob er tatsächlich fahren kann, sollte es lieber nicht darauf ankommen lassen. Denn im Falle eines Unfalls wird genau geprüft, ob Cannabis dabei eine Rolle gespielt hat.

Wer sich an die Regeln hält, muss sich als Cannabispatient keine großen Sorgen machen. Denn der Polizei ist mittlerweile bekannt, dass medizinisches Cannabis kein Problem darstellt. Trotzdem ist es eine gute Idee, umsichtig zu sein.

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