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Bargteheide

Neues Positionspapier: So will die Bargteheider SPD für mehr Wohnraum sorgen

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Bargteheide – Die Bargteheider SozialdemokratInnen haben zum Jahresauftakt auf einer mehrtätigen Digital-Klausur intensiv darüber diskutiert, wie in Bargteheide mehr bezahlbarer Wohnraum entstehen kann.

Baustelle Symbolfoto: SL

Dem zuvor gingen mehrere Gespräche mit ExpertInnen aus Politik, Verwaltung, Wohnungswirtschaft, sozialen Trägern und Vereinen.

Im Ergebnis ist ein umfassender Maßnahmenkatalog erstellt worden, der konkrete Vorschläge an Politik und Verwaltung richtet, um gemeinsam und zeitnah an den richtigen Stellschrauben zu drehen – für eine Kehrtwende hin zu mehr bezahlbarem Wohnraum.

„Wir wissen aus vielen persönlichen Gesprächen mit BürgerInnen, sozialen Trägern und Vereinen wie schwierig es ist, bezahlbaren Wohnraum in Bargteheide zu finden. In unserem 10-Punkte-Aktionsplan schlagen wir ganz konkrete Maßnahmen vor, um hier gemeinsam mit Politik und Verwaltung schneller voran zu kommen. Die Zeit drängt, denn der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum ist sehr hoch. Zudem fallen in den nächsten Jahren viele Wohnungen aus der Zweckbindung, was die Probleme auf dem Bargteheider Wohnungsmarkt noch weiter verschärfen wird“, so der Fraktionsvorsitzende Mehmet Dalkilinc.

Peter Beckendorf, Mehmet Dalkilinc, Gerrit Kronenberg

Die Bargteheider SozialdemokratInnen schlagen vor, dass städtische Grundstücke künftig vermehrt im Erbbaurecht vergeben werden sollen.

Damit bleibt die Stadt Eigentümerin der Fläche und kann im Vergleich zur gängigen Verkaufspraxis bessere Konditionen für bezahlbares Wohnen vereinbaren.

Eine Vergabe städtischer Grundstücke nach Konzeptqualität hilft auch dabei, bezahlbaren und vor allem passgenauen Wohnraum insbesondere für Bargteheider Familien, SeniorInnen, Mobilitätseingeschränkte und Azubis zu schaffen.

Besonderes Augenmerk gilt es künftig auf die konkrete Ausgestaltung städtebaulicher Verträge mit privaten BauträgerInnen und InvestorInnen zu legen. Die Verwaltung braucht hier klarere, von der Politik definierte Mindeststandards, um besser für die Interessen der Stadtbevölkerung eintreten zu können.

Für die SPD steht fest: Unterstützt werden Projekte, die öffentlich geförderten Wohnraum zum Ziel haben.

Gerade bei größeren Projekten ist ein Anteil von mindestens 30% öffentlich geförderten Wohnraum unbedingt notwendig.

Neben einer klugen Bodenbevorratungspolitik, innerstädtischer Verdichtung, einer umsichtigen Planung von Mehrgeschosswohnungsbau und stärkeren Berücksichtigung von städtischem Grün in der Planungspraxis, möchten wir kurzfristig die Stadtwerke Bargteheide fit machen, um auf städtischen Grundstücken bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und zu verwalten. Ein entsprechender Antrag für den Haupt- und Sozialausschuss ist bereits auf den Weg gebracht.

Der stellvertretende Vorsitzende Peter Beckendorf erklärt: „Zu oft sind in der Vergangenheit neue Bauvorhaben gegen die Stimmen der SPD genehmigt worden, welche den Bedarf nach bezahlbarem Wohnraum nicht hinreichend berücksichtigt haben. Hier gilt es nun neue Werkzeuge zu identifizieren und zum Einsatz zu bringen, um den Bau von gefördertem Wohnraum rasch voran zu treiben. Ganz konkret geht das mit den Stadtwerken Bargteheide.“

„Wir haben einen umfassenden und stimmigen Aktionsplan vorgelegt, der dabei helfen kann, einem sehr drängenden Problem in unserer Stadt zu begegnen. Der Wohnungsmarkt ist angespannt und die Stadt Bargteheide nur noch im Besitz weniger geeigneter Flächen für den Wohnungsneubau. Wir müssen hier nun umsteuern und die Handlungsmöglichkeiten für die Stadt deutlich erhöhen. Auch neue Instrumente wie die Erbbaurechts- und Konzeptvergabe, städtische Vorkaufsrechte oder eine Erhaltungssatzung zum Schutz unser Bürger:innen sind zu prüfen, um das Ziel nach mehr bezahlbarem Wohnraum zu erreichen.“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Gerrit Kronenberg abschließend.

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Bargteheide

Bargteheide-Taler der Rotarier hilft Jugendlichen

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Bargteheide – „Freude schenken mit dem Bargteheide-Taler und dabei Gutes tun“: Unter diesem Motto steht eine neue Aktion des Rotary Clubs Bargteheide.

Präsentieren den leckeren Gruß aus Bargteheide: Die Rotarier Jörn Otto, Ulrich Borchert und Präsident Ronald Lebelt

Rechtzeitig zum Weihnachtsfest haben sie das Stadtwappen aus feinstem Lübecker Marzipan herstellen lassen, der Taler wiegt 125 Gramm.

„Er ist ein ideales Geschenk für Freunde und Verwandte“, sagt der zukünftige Rotary-Präsident Ulrich Borchert. „Unser Taler sieht toll aus, schmeckt gut und schließt zwei Lücken: Bisher gab es so einen Gruß aus Bargteheide nicht und jeder Kauf unterstützt eines unserer Projekte.“

Die Hälfte des Verkaufspreises in Höhe von zehn Euro spenden die Rotarier für die Aktion „Förderung der Schwimmfähigkeit von Kindern und Jugendlichen“ des Ortsverbandes der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG).

„Es ist erschreckend, dass viele Kinder und Jugendliche nicht oder nur schlecht Schwimmen können“, betont Borchert.

Die Rotarier haben daher in diesem Jahr die Einrichtung einer Stelle des Bundesfreiwilligendienstes bei der DLRG finanziell unterstützt.

„Damit kann die DLRG ihre Aktivitäten ausweiten und Mädchen und Jungen regelmäßig Schwimmkurse anbieten.“

Da die Pandemiebedingungen kaum Spielraum für öffentliche Aktionen zum Geldsammeln gestatten, haben die Rotarier das Taler-Projekt entwickelt und die Produktion bei Niederegger in Auftrag gegeben. Viele Unternehmen haben den Taler bereits bestellt. „Mitarbeiter und Kunden freuen sich gleichermaßen darüber, und unser Marzipan-Gruß macht unsere schöne Stadt bekannter“, so Borchert.

Der Bargteheide-Taler ist erhältlich bei Ramckes Köstlichkeiten in der Rathausstraße oder direkt auf der Internet-Seite des Rotary Clubs: www.bargteheide.rotary.de.

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Bargteheide

Rotary Club Bargteheide: 10.000 Euro für zehn Projekte

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Bargteheide – Aus dem Förderfonds des Fördervereins „Freunde des Rotary Clubs Bargteheide e.V.“ schütteten die Rotarier insgesamt 10.000 Euro für zehn soziale und kulturelle Projekte in Bargteheide und Umgebung aus.

Mit der Förderung von zehn Projekten in Bargteheide und Umgebung zeigen die Rotarier, welche vielfältigen sozialen und kulturellen Projekte es in der Region gibt. Foto: Rotary Club Bargteheide/Özren

„Wir haben unseren Fonds zum dritten Mal ausgelobt und freuen uns, in diesem Jahr die maximal zur Verfügung stehende Summe ausschütten zu können“, sagt Präsident Ronald Lebelt. „Da das öffentliche Leben Pandemie-bedingt seit fast zwei Jahren weitgehend ruht, fehlen viele Vereinen die Einnahmen durch Veranstaltungen. Unser Club hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihre neuen Projekte oder laufende Arbeit zu fördern und damit einen Beitrag zum Gemeinwohl zu leisten.“

Bewerben konnten sich Vereine, Verbände, Schulen und Einzelpersonen aus Bargteheide und Umgebung.

Eine Jury aus Rotariern und einem externen Mitglied suchten die zu fördernden Projekte aus uns legten fest, wie hoch die jeweilige Fördersumme ist. „Dank einer strenger Ausgabendisziplin sind wir trotz ausbleibender Einnahmen finanziell handlungsfähig. Mit der Unterstützung aus unserem Förderfonds geben wir der Region etwas von dem zurück, was die Menschen uns für unsere Projekte gespendet haben“, betont Lebelt und dankt allen Sponsoren und Spendern, die die Projekte der Rotarier seit Jahren finanziell unterstützen.

Präsident Lebelt kündigte an, dass die Bürger und Unternehmen in Bargteheide in den kommenden Wochen zwei Projekte der Rotarier unterstützen können.

Ab sofort verkaufen die Mitglieder des Clubs wieder das Gutscheinheft. Als Dankeschön für eine Spende von mindestens 20 Euro erhalten die Käufer rund 60 Gutscheine, mit denen sie insgesamt mehrer Hundert Euro im Einzelhandel, in der Gastronomie sowie bei weiteren Anbietern von Dienstleistungen sparen können.

„Erhältlich ist das Gutscheinheft bei Jessen Fotografie, Optiker Scheel und an unseren Ständen auf dem Wochenmarkt und anderen Orten in der Stadt“, sagte der zukünftige Präsident Ulrich Borchert. „Zum ersten Mal bieten wir in diesem Jahr den Bargteheide-Taler aus Marzipan von Niederegger an. Er kostet zehn Euro. Fünf Euro aus dem Verkauf fließen in unser Projekt ‚Förderung der Schwimmfähigkeit von Kindern und Jugendlichen‘ des DLRG-Ortsverbands Bargteheide“, so Borchert. Erhältlich ist der Bargteheide-Taler bei Ramckes Köstlichkeiten oder per E-Mail: bargteheide.taler@gmail.com.

In diesem Jahr fördert der Rotary Club Bargteheide mit den Mitteln des Fördervereins „Freunde des Rotary Clubs Bargteheide e.V.“:

1. den Förderverein der Bargteheider Kita Kruthorst mit 1.800 Euro für die Anschaffung von Spielgeräten und einer Spielhütte für den Außenbereich,

2. die Albert-Schweitzer-Schule in Bargteheide mit 1.500 Euro für das Projekt mobiler Hochseilgarten,

3. die Beratungsstelle für Frauen und Mädchen in Ahrensburg mit 1.000 Euro für die Unterstützung der defizitären Arbeit,

4. das Bargteheider Inklusionsprojekt im neuen Wohngebiet am Bornberg, Bornberg inklusiv (BornInk), mit 1.000 Euro für die Anschaffung von iPads für den Bürgertreff,

5. die Bläserbanden des Kopernikus Gymnasiums Bargteheide mit 1.000 Euro als Zuschuss für die Anschaffung einer neuen Klarinette,

6. das Gymnasium Eckhorst Bargteheide mit 1.000 Euro als Zuschuss für medienpädagogische Projekte,

7. das Bargteheider Weihnachtshilfswerk mit 1.000 Euro für die Unterstützung bedürftiger Bürgerinnen und Bürger zuu Weihnachten,

8. das Jugendarbeitsteam der Stadt Bargteheide mit 700 Euro für ein „legales“ Graffiti-Projekt an der Sporthalle der Dietrich-Bonhoeffer-Schule,

9. den Pfadfinderstamm Nepomuk in Bargteheide mit 500 Euro als Zuschuss für die Jugendarbeit,

10. das Projekt „Fair ist cool“ der Anne-Frank-Schule Bargteheide mit 500 Euro für die Projektwoche zur Gewaltprävention.

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Politik und Gesellschaft

Online-Theaterstück setzt Zeichen gegen Gewalt an Frauen

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Bargteheide – Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen lädt die Bargteheider Gleichstellungsbeauftrage, Anna Roggensack, gemeinsam mit der Stadtbibliothek zum Theaterstück „Die Wortlose“ von Wilfried Happel ein.

Gewalt gegen Frauen (Symblbild). Foto: Here and now, unfortunately, ends my journey on Pixabay/Pixabay

Die Veranstaltung samt Podiumsdiskussion mit der Schauspielerin Susann Kloss findet aufgrund der aktuellen Pandemielage digital statt und ist am Freitag, 26. November von 19 bis 20 Uhr (Einlass 18.45 Uhr) per Webex zu sehen. Der entsprechende Link wird nach Anmeldung bis 25. November (stadtbibliothek@bargteheide.de) per Mail zugeschickt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Das Thema geschlechtsspezifische Gewalt ist eine der schwerwiegendsten Formen der Ungleichheit zwischen den Geschlechtern und nach wie vor eine der am häufigsten verbreiteten Menschenrechtsverletzungen von der Frauen unverhältnismäßig stark betroffen sind.

Häusliche Gewalt gegen Frauen nahm in der Corona-Pandemie besonders zu und kennt keine Grenzen.

Sie beschränkt sich nicht auf ein bestimmtes Alter oder eine bestimmte Hautfarbe und betrifft alle Arten familiärer Beziehungen und soziale Klassen.

Inhalt des Theaterstückes: Renate – abgestempelt als stummer Schatten ihrer selbst, als ein Mauerblümchen – nimmt die Gerechtigkeit in ihre Hände: Sie kann auch anders!

Das Martyrium ihrer Ehe mit Reinald Rommel beendet Renate als Mörderin. Jetzt beginnt das Kapitel der Aufarbeitung. Ihr Schweigen bricht, Worte sprudeln aus ihr heraus und verwandeln sie. Voller herzzerreißender Komik und erschütternder Tragik erzählt Renate ihre Geschichte.

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