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Lübeck

Hundehasser legt Nagel-Frikadellen in Lübeck aus!

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Lübeck – Eine Lübeckerin (33) konnte gerade noch rechtzeitig verhindern, dass ihre Hündin eine der mit Nägeln gespickten Frikadellen auffrisst. Das Tier hatte das Fleischbällchen bereits im Maul.

Fotos: Polizei

Am Dienstagmorgen (6.1.) ging die Hundehalterin mit ihrer Rottweilerhündin im Bereich der Zuwegung zur Grünanlage am Moislinger Dorfteich spazieren.

„Sie bemerkte, dass die Hündin eine Frikadelle im Maul hielt. Diese konnte rechtzeitig entfernt werden, so dass das Tier sich nicht verletzte“, berichtet die Polizei.

Bei genauer Betrachtung bemerkte die 33-jährige Lübeckerin, dass sich Nägel in dem Fleischbällchen befanden!

Foto: Polizei

Dieser Sachverhalt wurde zur Anzeige gebracht. Eine Absuche ergab, dass noch eine weitere Frikadelle ausgelegt war. Hinweise zu diesem Sachverhalt werden von der Polizeistation Moisling unter der Rufnummer 0451-1310 erbeten.

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Polizei und Feuerwehr

Lübecker (38) stirbt nach Angriff: Mordkommission ermittelt

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Lübeck – Am Mittwoch (30.12.2020) wurde in der Adolfstraße in Lübeck St. Getrud ein schwer verletzter Mann angetroffen. Die Verletzungen erwiesen sich als so schwer, dass er später im Krankenhaus verstarb.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach derzeitigem Sachstand gehen die Staatsanwaltschaft Lübeck und die Mordkommission der Polizeidirektion Lübeck von einem Gewaltverbrechen aus. Im Zuge der Ermittlungen werden dringend Zeugen gesucht.

Gegen 3:45 Uhr wurde die Polizeileitstelle über Hilferufe aus dem Bereich der Travemünder Allee informiert.

Die alarmierten Beamten fanden kurz darauf in der Adolfstraße einen 38-jährigen Mann mit schweren Verletzungen auf dem Boden liegend vor.

Trotz eingeleiteter Reanimation und notärztlicher Versorgung verstarb der Lübecker am Mittwochmorgen in einem Lübecker Krankenhaus.

Die Staatsanwaltschaft Lübeck hat die Obduktion des Leichnams durch die Lübecker Rechtsmedizin beantragt.

Aufgrund der Sachlage und der Art der Verletzungen ermitteln die Lübecker Staatsanwaltschaft und die Mordkommission der Polizeidirektion Lübeck wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes.

Die Klärung der weiteren Hintergründe ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Polizei fahndet aktuell mit Hochdruck nach einem Tatverdächtigen.

Vor diesem Hintergrund werden Zeugen gesucht, die am Mittwoch in der Zeit von 03:30 Uhr bis 04:30 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Adolfstraße beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise werden unter der zentralen Rufnummer 0451-1310 entgegengenommen.

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Polizei und Feuerwehr

Schlag gegen Lübecker Dealer: Drogen, Waffen, Geld beschlagnahmt

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Lübeck – Kokain, Amphetamin und Cannabis, dazu diverse Waffen, Bargeld, beschlagnahmte Vermögenswerte in Millionenhöhe und fünf Festnahmen: Das ist die Bilanz eines Polizeieinsatzes gegen einen Lübecker Drohenhändlerring.

Foto: Polizei

Umfangreiche und intensive Ermittlungen des Kommissariats 17 der Bezirkskriminalinspektion Lübeck und der Staatsanwaltschaft Lübeck führten in den Abendstunden des 26. November 2020 zur Festnahme eines Ehepaares aus Lübeck (er 30 Jahre, sie 26 Jahre) sowie dreier weiterer Lübecker im Alter von 26, 34 und 41 Jahren.

Das Ehepaar steht in Verdacht, seit längerem in großem Stil mit Betäubungsmitteln in Lübeck Handel getrieben zu haben, wobei der 26-jährige Lübecker sie seit Herbst dieses Jahres unterstützt haben soll.

Bei dem am Abend des 26. November vereitelten Drogengeschäft gingen den Beamten mit den 34 und 41 Jahre alten Männern zudem zwei weitere mutmaßliche Dealer ins Netz.

Die Beamten beschlagnahmten bei dem Zugriff insgesamt knapp 160 Kilo Marihuana, 22,5 Kilo Amphetamin, 500 Gramm Kokain und eine Cannabisplantage sowie diverse Waffen und verhinderten damit, dass die Betäubungsmittel, deren Verkaufswert insgesamt geschätzt bei rund 1,5 Millionen Euro gelegen hätte, auf den Markt kommen konnten.

Staatsanwaltschaft und Polizei sicherten zudem Vermögenswerte in Höhe von über eine Million Euro.

Norbert Trabs, Leiter der Polizeidirektion Lübeck, spricht von einem “heftigen Schlag gegen Händlerstrukturen der organisierten Rauschgiftkriminalität” Dieser Erfolg ist ein wichtiges Zeichen, welches sich auch auf die Versorgung der Rausgiftszene in Lübeck auswirken wird, sagt Trabs: “Damit wird unsere Sicherheitspartnerschaft mit der Hansestadt Lübeck zur Auflösung der offenen Drogenszene unterstützt.”

Der 30-jährige Haupttäter ist dringend verdächtig, mindestens seit dem Jahr 2014 in Lübeck einen umfangreichen, gewinnbringenden Handel mit Betäubungsmitteln, vornehmlich Cannabis, Kokain und Amphetamin, in nicht geringer Menge betrieben zu haben.

Seit Juli 2019 soll seine Ehefrau in das Geschäft mit eingestiegen sein.

Gemeinsam betrieben sie zudem im Keller ihres Einfamilienhauses in Lübeck Kücknitz eine Cannabis-Plantage.

Der Verkauf der Drogen diente, so der dringende Verdacht, der Bestreitung des Lebensunterhaltes des Ehepaares.

Gegen den 26-jährigen Gehilfen des Ehepaares richtet sich der dringende Verdacht, dass er die beiden ab Oktober 2020 unterstützt hat, indem er ihnen neue Geschäftskontakte zum Erwerb von Betäubungsmitteln von Lieferanten in Hamburg vermittelte und Amphetamin, das das Ehepaar verkaufte, in seiner Wohnung lagerte.

Nachdem das Ehepaar aufgrund von Erkenntnissen aus anderen Ermittlungsverfahren in das Visier der Ermittler geraten war, wurden die beiden und ihr Gehilfe auf unterschiedlichste Weise überwacht. Hierdurch erlangten die Ermittler Anfang November Kenntnis davon, dass Betäubungsmittel im dreistelligen Kilogramm-Bereich angeliefert werden sollten. Dieses Betäubungsmittelgeschäft stand für die Beschuldigten somit unter keinem guten Stern.

Die Lieferung verzögerte sich zwar mehrfach, doch am 26. November wurde die Geduld und Ausdauer der Ermittlungsbeamten belohnt.

Sie beobachteten, wie aus einem LKW diverse Umzugskartons am Haus des Ehepaares in Lübeck Kücknitz abgeladen wurden und dieser sodann in Richtung Innenstadt weiterfuhr.

Während das Fahrzeug in der Friedhofsallee von Beamten des MEK gestoppt wurde, verschafften sich Beamte des SEK Zutritt zu dem Haus des Ehepaares. Weiter auf der nächsten Seite.

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Lübeck

Steigende Infektionszahlen in Lübeck: Weihnachtsmarkt abgesagt, weitere Einschränkungen geplant

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Lübeck – Vor allem für Schausteller ist die Nachricht ein Schock: In diesem Jahr wird der Lübecker Weihnachtsmarkt wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Der Inzidenzwert liegt am Dienstag bereits bei über 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner.

Polizeiabsicherung am Lübecker Weihnachtsmarkt. Foto: Stormarnlive.de (Symbolbild)

Über die Absage hat Bürgermeister Jan Lindenau (SPD) am Montag informiert. Sie ist Teil der neuen Maßnahmen, die die Stadt Lübeck zur Eindämmung der Pandemie ergreift. So gilt jetzt unter anderem eine Maskenpflicht in der Innenstadt.

Am Montag lag der Inzidenzwert in Lübeck bei 44,8, aktuell (Dienstag) bei 50,8. Damit ist eine weitere kritische Marke erreicht.

Das bedeutet, dass die Maßnahmen noch heute weiter verschärft werden: Ausweitung der Maskenpflicht, Sperrstunde für die Gastronomie und Kontaktbeschränkungen.

“Mir ist bewusst, dass die Einschränkungen für viele eine extreme Belastung sind: persönlich, familiär oder wirtschaftlich. Dennoch müssen wir nun versuchen diesen sprunghaften Anstieg der Infektionen, gemeinsam mit aller Kraft einzudämmen, um weitere Maßnahmen abzuwenden“, so Bürgermeister Jan Lindenau.

Nachdem sich die Hansestadt lange Zeit über verhältnismäßig geringe Ansteckungszahlen freuen konnte, ist mittlerweile auch hier der Inzidenzwert derart hoch, dass neue Einschränkungen beschlossen werden mussten.

„Es wird zunehmend schwieriger und in vielen Fällen sogar unmöglich, die Orte der Infektion eindeutig zu ermitteln. Wir gehen von einer zunehmend diffusen Ausbreitung der Infektion aus. Die Pandemie breitet sich leider in der Lübecker Bevölkerung weiter aus“, so Dr. Alexander Mischnik, Leiter des Gesundheitsamts der Hansestadt Lübeck.

„Es muss mit einer weiteren Zunahme an Fällen gerechnet werden. Unser Ziel muss es weiterhin sein, die Infektionsketten zu unterbrechen, das heißt die Kontaktpersonen zu ermitteln und in Quarantäne zu versetzen“, führt er fort.

Das Gesundheitsamt steht mit allen Einrichtungen sowie dem betroffenen Personenkreis in Kontakt, informiert, berät und stimmt gemeinsam im direkten Dialog das weitere Vorgehen mit den Betroffenen ab, um die Infektionskette zu unterbrechen und das Infektionsgeschehen einzudämmen.

Die Hansestadt Lübeck reagiert auf die steigenden Zahlen mit einer Reihe von Maßnahmen, die in der Allgemeinverfügung unter www.bekanntmachungen.luebeck.de  veröffentlicht werden.

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