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Gesundheit

Analyse: Hohe Arbeitsbelastung sorgt bei Post- und Paketzustellern für hohen Krankenstand

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Die knapp 9.900 Beschäftigten in der Branche Post-, Kurier- und Expressdienste in Schleswig-Holstein sind überdurchschnittlich häufig krank.

Zugestelltes Paket (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com

Dies hat eine Analyse der bei der BARMER versicherten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zur Branchengesundheit in Schleswig-Holstein ergeben.

Im hohen Norden waren Beschäftigte dieser Branche im letzten Jahr im Schnitt 26,3 Tage krankgeschrieben.

Das sind gut acht Tage mehr als der branchenübergreifende Durchschnitt aller Beschäftigten, der bei 18,2 Tagen liegt.

Auch bei der Dauer einer Krankschreibung lagen die Beschäftigten der Post-, Kurier- und Expressdienste in Schleswig-Holstein deutlich über dem Durchschnitt. So dauerte eine Arbeitsunfähigkeit statistisch gesehen 20 Tage. Der Durchschnitt aller Beschäftigten lag bei 14,3 Tagen.

Von den unterschiedlichen Berufen dieser Branche waren die Post- und Paketzusteller mit fast 35 Krankheitstagen am stärksten betroffen.

„In der Vorweihnachtszeit ist diese Berufsgruppe stark gefordert. Verschickten die Deutschen 2019 noch rund 300 Millionen Pakete zur Weihnachtszeit, dürfte diese Zahl durch die Corona-Pandemie und den Lockdown exponentiell ansteigen“, sagt Dr. Bernd Hillebrandt, Landesgeschäftsführer der BARMER in Schleswig-Holstein.

„Ein maßvoller Umgang mit Post- und Lieferdienstleistungen kann helfen, die Branche in der Pandemie zu entlasten. Wer seine Weihnachtsgeschenke anliefern lässt, kann beispielsweise darauf achten, dass möglichst viele Artikel in einer Bestellung zusammengefasst werden.“

Rückenleiden und psychische Erkrankungen als Hauptursache für Fehlzeiten

Der mit rund 31 Prozent größte Anteil der Fehlzeiten ist auf Muskel-Skelett-Erkrankungen zurückzuführen, die häufig in der Form von Rückenleiden auftreten. Die schleswig-holsteinischen Beschäftigten in den Post-, Kurier- und Expressdiensten waren rund 7,4 Tage aufgrund dieser Diagnose krankgeschrieben.

Verletzungen verursachten 16,2 Prozent der Fehlzeiten und führten in Schleswig-Holstein zu 4,6 Arbeitsunfähigkeitstagen. Für 15,9 Prozent der krankheitsbedingten Fehltage waren psychische Erkrankungen ursächlich. Diese führten im hohen Norden zu durchschnittlich 3,7 Arbeitsunfähigkeitstagen.

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Bad Oldesloe

Am Dienstag keine neuen Corona-Impftermine wegen Lieferengpass

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Bad Oldesloe – Von einem Lieferengpass bei dem Corona-Impfstoff von BioNtech/Pfizer ist auch das Impfzentrum in Bad Oldesloe betroffen. Am heutigen Dienstag werden daher zunächst keine neuen Termine vergeben.

Bild von Katja Fuhlert auf Pixabay

Kurzfristig wurde am vergangenen Freitag der EU-Kommission und über diese den EU-Mitgliedstaaten mitgeteilt, dass BioNtech/Pfizer wegen Umbauten von Produktionsstätten die bereits zugesagte Liefermenge für die nächsten drei bis vier Wochen nicht wird vollständig einhalten können.

Nach Angaben von BioNtech/Pfizer dienen die Umbauten dazu, die Kapazitäten ab Mitte Februar zu erhöhen.

Derzeit liegen dem schleswig-holsteinischen Gesundheitsministerium keine Informationen zum weiteren Lieferzeitplan und Lieferumfang des BioNtech/Pfizer–Impfstoffs nach Deutschland und damit auch nach Schleswig-Holstein vor.

Dementsprechend werden entgegen der bisherigen Ankündigung, am morgigen Tag (19. Januar), keine neuen Erstimpfungstermine über die bekannten Hotlines und das online-Portal www.impfen-sh.de für die Impfzentren vergeben werden können.

Bereits in den vergangenen Wochen gebuchte Termine in den Impfzentren für Erst- oder Zweitimpfung bleiben davon unberührt und finden wie gebucht statt. Gleiches gilt für Impfungen in Krankenhäusern und in Altenpflegeeinrichtungen.

Sobald nähere Informationen zum Lieferzeitplan und Lieferumfang durch Hersteller und das Bundesgesundheitsministerium vorliegen, wird das Gesundheitsministerium informieren.

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Gesundheit

DRK eröffnet Schnelltest-Zentrum in Trittau

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Stormarn/Trittau – Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) bietet im Testzentrum Trittau, Nikolaus-Otto-Straße 2-6 (leerstehender FamilaMarkt) ab sofort zusätzlich zu den PCR-Labortests, die auf Überweisung durch das Gesundheitsamt oder eines niedergelassenen Arztes erfolgen, jetzt auch Antigen-Schnelltests für Reiserückkehrer und andere Selbstzahler an.

Im Testzentrum Trittau können sich ab sofort auch Reiserückkehrer und andere Selbstzahler auf Covid 19 testen lassen. Foto: Iris Lewe/hfr

Hintergrund sind die aktuellen Anforderungen des Landes insbesondere für Reiserückkehrer aus Risikogebieten.

Das Testzentrum Trittau ist täglich (auch an Sonn- und Feiertagen) von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Die Testung dauert circa 20 Minuten und kostet 30 Euro. Jede/r Getestete erhält eine vom DRK-Kreisverband Stormarn gestempelte Bescheinigung über das Testergebnis in Deutsch oder Englisch.

Wichtig: Am Testzentrum ist nur bargeldlose Zahlung mit der ECKarte möglich.

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Bad Oldesloe

Coronavirus in Stormarn: Zwei weitere Todesfälle, Inzidenz bei knapp 90

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Bad Oldesloe – Erneut meldet der Kreis Stormarn zwei Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Einer von ihnen war keine 40 Jahre alt.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Wie das Kreis-Gesundheitsamt am Donnerstag mitteilt, sind zwei weitere Menschen gestorben, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Es handelt sich dabei um einen Mann in der Altersgruppe 30 bis 40 und einen Mann zwischen 80 und 90 Jahren.

Damit sind insgesamt 105 Personen seit Beginn der Pandemie verstorben.

Innerhalb eines Tages meldet der Kreis Stormarn 41 Neuinfektionen. Die Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn beträgt 3.734 (Stand: 14.1., 15:00 Uhr).

Davon gelten 3.157 Personen als genesen, 472 Personen sind aktuell infiziert.

Im Kreis Stormarn wurden innerhalb der letzten sieben Tage 214 Neuinfektionen bestätigt. Das entspricht einem Inzidenzwert von 87,6 Infektionen pro 100.000 EinwohnerInnen.

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