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Bad Oldesloe

Inzidenzwert steigt weiter: Stormarn verschärft Corona-Maßnahmen!

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Bad Oldesloe – Der Kreis Stormarn kämpft gegen steigende Infektionszahlen und setzt jetzt neue Verbote in Kraft. Am Freitag liegt der Inzidenzwert bereits bei 120.

Damit ist die Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn auf 2.193 (Stand: 11.12., 13:00 Uhr). gestiegen. Davon sind 1.679 Personen wieder genesen, 404 aktuell in Quarantäne, 47 in stationärer Behandlung. 63 Personen sind verstorben.

In einer Sondersitzung mit den Bürgermeistern hat der Landrat Henning Görtz daher über neue Regelungen zur Eindämmung der Pandemie beraten.

Die hohe Zahl der Neuinfektionen und die daraus resultierenden Inzidenzwerte haben die Landesregierung veranlasst, zum Schutz der Bevölkerung weitergehende Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus zu beschließen.

Ab sofort ist in allen Landkreisen und kreisfreien Städten in Schleswig-Holstein der Ausschank und der Verzehr von alkoholhaltigen Getränken im öffentlichen Raum untersagt.

Kreise und kreisfreie Städte, bei denen der Schwellenwert von 70 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen überschritten wird oder ist, sind aufgefordert, noch weitere Maßnahmen umzusetzen. Da in Stormarn dieser Wert überschritten ist, hat Landrat Dr. Görtz eine entsprechende Verfügung unterzeichnet. Somit gilt für den Kreis Stormarn:

  • Zusammenkünfte sind in der Öffentlichkeit und im privaten Bereich mit Angehörigen des eigenen Haushalts (unabhängig von der Gesamtanzahl) sowie mit Personen eines weiteren Haushaltes zulässig, soweit eine Gesamtzahl von fünf Personen nicht überschritten wird.
  • Im privaten Raum dürfen Familien (unabhängig von Anzahl der Haushalte) bis zu einer Gesamtzahl von maximal zehn Personen zusammenkommen. Familie im Sinne des vorherigen Satzes sind die Ehe- und Lebenspartner sowie Kinder, Enkelkinder, Eltern, Großeltern, Geschwister und deren Kinder sowie jeweils deren Ehe- und Lebenspartner oder deren Haushaltsangehörige.
  • Das Betreten von allgemeinbildenden Schulen, Förderzentren, berufsbildenden Schulen, Ergänzungs- und Ersatzschulen ist für Personen untersagt. Ausgenommen sind Schüler, Lehrkräfte und andere Mitarbeiter. Schulverwaltung und Schulträger sind verpflichtet, weitergehende schulorganisatorische Maßnahmen zu ergreifen, um das Risiko einer Ansteckung mit dem SARS-CoV-2-Virus im Schulbetrieb zu reduzieren.
  • ErzieherInnen müssen in Kindergärten und Kitas eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Dies gilt nicht für Personen, die aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können und dies glaubhaft machen können. Pädagogische Fachkräfte können in der Betreuung der Kinder mit Blick auf das Kindeswohl situationsabhängig, z. B. zur gezielten Sprachförderung oder beim Streitschlichten und Trösten der Kinder, vorübergehend auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verzichten.
  • Ausnahmen können vom Gesundheitsamt gewährt werden, soweit die durch die Beschränkungen bewirkten Belastungen im Einzelfall eine besondere Härte darstellen und die Belange des Infektionsschutzes nicht überwiegen.

Landrat Dr. Görtz: “Die Lage in unserem Kreis ist wirklich sehr ernst. Ich appelliere an alle Stormarnerinnen und Stormarner, sich an die Kontaktbeschränkungen zu halten, Abstand zu halten und Rücksicht zu nehmen. Gerade die vor uns liegenden Feiertage stellen uns vor besondere Herausforderungen. Niemand soll einsam sein – aber wir alle müssen in Kauf nehmen, dass es große Familienfeiern und Silvesterparty in diesem Jahr nicht geben wird. Je disziplinierter wir sind, desto schneller kommen wir durch diese schwere Krise.”

Diese Regelungen gelten ab 12. Dezember 2020 und sind befristet bis zum 31.12.2020.

Die Allgemeinverfügung des Kreises in Bezug auf die weiteren Maßnahmen wird aufgehoben, soweit der Schwellenwert von über 70 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern an fünf aufeinander folgenden Tagen unterschritten wird.

Sie finden den Erlass der Landesregierung auf der Internetseite des Landes, die Allgemeinverfügung auf der Seite des Kreises Stormarn.

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Bad Oldesloe

80-Jährige sammelt 500 Euro für die Stormarner Werkstätten

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Bad Oldesloe – Die Oldesloerin Dorothea Kaben hat sich zu ihrem 80. Geburtstag von ihren Gästen nur eine Sache gewünscht: Geld, das den Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe gespendet werden soll.

Freuen sich über die Geburtstags-Spende von Dorothea Kaben in Höhe von 500 Euro für die Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe: Einrichtungsleiter Stephan Bruns (r.) sowie der Leiter des Begleitenden Dienstes, Falko Wildgrube.

„Wir haben ja nur im kleinen Rahmen gefeiert, aber ich habe eine Box aufgestellt und es sind 500 Euro zusammengekommen“, freut sich die Oldesloerin über die Großzügigkeit ihrer Gäste.

Das Geld hat sie jetzt an den Förderverein der Werkstatt übergeben.

Sie betrachtet ihre Spende als „Wunscherfüller“ für die Mitarbeitenden der Werkstatt.

Wie Dorothea Kaben auf die Werkstätten als Spendenempfänger kam? Es gibt eine lange Verbundenheit: Von 1994 bis zu ihrem Tod im Jahr 2008 war Kabens Tochter Kerstin Mitarbeitende.

„Sie hat immer gerne da gearbeitet“, erinnert sich die Bad Oldesloerin. Einrichtungsleiter Stephan Bruns: „Wir freuen uns riesig, dass Frau Kaben nach so langer Zeit noch immer mit uns, unserer Arbeit und unseren Mitarbeitenden, verbunden ist. Wir bedanken uns herzlich für diese Spende.“

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Bad Oldesloe

Radfahrer wird in Bad Oldesloe von Traktor-Gespann überrollt und stirbt

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Bad Oldesloe – Zwischen den Oldesloer Ortsteilen Schadehorn und Poggensee ist am Montag ein Mann von einem Traktor-Anhänger überrollt worden. Der Radfahrer (82) starb noch an der Unfallstelle.

Symbolfoto: SL

Zu dem schrecklichen Unfall kam es am 18. Oktober gegen 17 Uhr in der Straße Poggensee.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr ein 28-jähriger Fahrer eines Traktors mit voll beladenem Silageanhänger den Verbindungsweg von Poggensee in Richtung Schadehorn.

Ihm kam auf dem schmalen Weg ein Radfahrer entgegen. Der 28- Jährige aus Mecklenburg-Vorpommern stoppte den landwirtschaftlichen Zug auf dem Grünstreifen. Der Radfahrer hielt ebenfalls an, stieg von seinem Fahrrad und wartete auf dem Grünstreifen.

Der Traktor fuhr wieder an, als der Fahrer bemerkte, dass der Radfahrer plötzlich stürzte und vor den Anhänger fiel.

Trotz sofortiger Bremsung konnte der 28-Jährige das Überrollen des Gestürzten nicht mehr verhindern. Der 82-jährige Radfahrer aus Bad Oldesloe verstarb noch an der Unfallstelle.

Für die Ermittlung der Unfallursache wurde ein Gutachter durch die Staatsanwaltschaft Lübeck beauftragt.

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Bad Oldesloe

Stormarner SPD zur Landtagswahl: “CDU in die Opposition schicken”

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Bad Oldesloe/Bargteheide – Am vergangenen Freitag trafen sich die Sozialdemokraten im Bürgerhaus in Bad Oldesloe und kürten den Bargteheider Fraktionsvorsitzenden Mehmet Dalkilinc (36) zu Ihrem Direktkandidaten.

Dalkilinc, der seit kurzen auch in Personalunion mit Marion Meyer Kreisvorsitzender der SPD Stormarn ist, wird den Wahlkreis Stormarn Nord vertreten.

Hierzu gehören die Städte Reinfeld, Bad Oldesloe, Bargteheide sowie die Ämter Nordstormarn, Bad-Oldesloe-Land und Bargteheide-Land.

In einer Kampfabstimmung mit der Kreistagsabgeordneten Franziska Eggen (27) gewann Dalkilinc deutlich mit 31 zu 5 Ja-Stimmen.

Vor Beginn der Abstimmung hielt die stellvertretende Landesvorsitzende der SPD Schleswig-Holstein, Sophia Schiebe, eine Rede und heizte die anwesenden Parteimitglieder auf die anstehende Landtagswahl ein.

In seiner Rede ging Dalkilinc auf die Versäumnisse und Fehler der jetzigen Jamaika-Regierung ein: „Die Fertigstellung der A20 wurde versprochen, Kommunen werden mit Kosten wie bei den Straßenausbaubeiträgen allein gelassen, das neue-Kita-Gesetz ist ein reinstes Desaster. Jamaika hat nicht geliefert. Die CDU gehört ab nächstem Jahr in die Opposition.“

Als Betriebsrat und Schwerbehindertenvertreter kämpfe er täglich gegen ungerechte Löhne, Überstunden, gefüllte Langzeitkonten und für faire Arbeitsbedingungen. Ebenso sei es ihm ein Anliegen sich für Inklusion und gegen Rassismus einzusetzen.

Dalkilinc: „Ein Aufbruch sowie ein Neuanfang kann nur mit einer SPD geführten Regierung gelingen. Es ist an der Zeit für soziale und gerechte Politik. Dies geht nur mit dem neuen Ministerpräsidenten Thomas Losse-Müller.“

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