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Gesundheit

Umfrage: Über 60 Prozent wollen sich gegen Coronavirus impfen lassen

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Mehr als die Hälfte der Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner (61 Prozent) ist bereit, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen.

Bild von Katja Fuhlert auf Pixabay

Das geht aus einer repräsentativen bundesweiten Umfrage der Barmer unter rund 2.000 Befragten ab 16 Jahren, darunter über 100 Menschen aus Schleswig-Holstein, im November dieses Jahres hervor.

Demnach würde sich die Mehrheit der Befragten in Schleswig-Holstein (56 Prozent) bald impfen lassen und vertraut darauf, dass die Impfstoffe sicher sind (43 Prozent).

„An der Impfung führt kein Weg vorbei, um die Corona-Pandemie zu überwinden. Deshalb ist es ein wichtiges Signal, dass sich die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger impfen lassen möchte. Je höher die Bereitschaft, desto besser. Mit der Impfung schützt man nicht nur sich selbst, sondern auch diejenigen, die sich nicht immunisieren lassen können“, sagt Dr. Bernd Hillebrandt, Landesgeschäftsführer der BARMER in Schleswig-Holstein.

Laut Umfrage wollen sich 69 Prozent der Befragten in Schleswig-Holstein impfen, um selbst bestmöglich geschützt zu sein.

62 Prozent wollen es tun, um andere zu schützen.

Ältere Personen stehen einer Impfung offener gegenüber. So wollen sich bei den Befragten ab 60 Jahren über 40 Prozent auf jeden Fall impfen lassen. Bei den 16- bis 39-Jährigen hingegen sind sich nur knapp 23 Prozent vollkommen sicher.

Für knapp ein Fünftel aller Befragten (22 Prozent) kommt eine Coronavirus-Impfung nicht in Frage.

Dabei stellen Zweifel an der Sicherheit der Impfstoffe (68 Prozent), die Furcht vor Nebenwirkungen (60 Prozent) und Zweifel an der Wirksamkeit (52 Prozent) die größten Hürden dar. Etwa jeder Fünfte (22 Prozent) hält generell nichts vom Impfen.

Freiwillige Impfbereitschaft durch Aufklärung erhöhen
„Die Impfung gegen das Coronavirus soll freiwillig erfolgen. Aufklärung ist das beste Mittel für eine hohe Akzeptanz und Impfbereitschaft in der Bevölkerung“, betont Hillebrandt. Wichtig sei allen voran, über die Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe zu informieren und so Menschen ihre Sorgen zu nehmen. Eine Impfpflicht würde von knapp zwei Dritteln der Befragten abgelehnt.

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Bad Oldesloe

Coronavirus in Stormarn: Zwei weitere Todesfälle, Inzidenz bei knapp 90

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Bad Oldesloe – Erneut meldet der Kreis Stormarn zwei Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Einer von ihnen war keine 40 Jahre alt.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Wie das Kreis-Gesundheitsamt am Donnerstag mitteilt, sind zwei weitere Menschen gestorben, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Es handelt sich dabei um einen Mann in der Altersgruppe 30 bis 40 und einen Mann zwischen 80 und 90 Jahren.

Damit sind insgesamt 105 Personen seit Beginn der Pandemie verstorben.

Innerhalb eines Tages meldet der Kreis Stormarn 41 Neuinfektionen. Die Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn beträgt 3.734 (Stand: 14.1., 15:00 Uhr).

Davon gelten 3.157 Personen als genesen, 472 Personen sind aktuell infiziert.

Im Kreis Stormarn wurden innerhalb der letzten sieben Tage 214 Neuinfektionen bestätigt. Das entspricht einem Inzidenzwert von 87,6 Infektionen pro 100.000 EinwohnerInnen.

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Bad Oldesloe

Stormarn meldet Corona-Ausbruch in mehreren Pflegeheimen

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Bad Oldesloe – In mehreren Einrichtungen in Stormarn wurden Covid-19-Infektionen bei BewohnerInnen festgestellt. Insgesamt betreffen etwa 31,5 Prozent der kreisweiten Infektionen BewohnerInnen aus 11 Alten- und Pflegeheimen, das sind 149 Personen.

Die übrigen 68,5 Prozent der Infektionen entfallen auf ein diffuses Ausbruchsgeschehen im gesamten Kreisgebiet, das sich weder regional noch auf bestimmte Personengruppen eingrenzen lässt.

„Leider müssen wir auch mitteilen, dass vier weitere infizierte Personen verstorben sind“, teilt das Gesundheitsamt am Mittwoch mit. Es handelt sich um einen Mann der Altersgruppe über 80 Jahre sowie eine Frau der Altersgruppe über 60 Jahre und zwei Frauen der Altersgruppe über 90 Jahre.

103 Personen sind somit verstorben.

Seit gestern gab es 45 Neuinfektionen. Die Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn beträgt 3.693 (Stand: 13.1., 15 Uhr). Davon gelten 3.116 Personen als genesen, 474 Personen sind aktuell infiziert.

Innerhalb der letzten sieben Tage wurden 218 Neuinfektionen bestätigt. Das entspricht einem Inzidenzwert von 89,3 Infektionen pro 100.000 EinwohnerInnen.

Personen, die Kenntnis davon haben, dass bei Ihnen eine Covid-19-Infektion vorliegt und Personen, die als Kontaktpersonen der Kategorie 1 einzustufen sind, weil Sie mind. 15 Minuten einen engen (face to face) oder direkten Kontakt zu einer infizierten Person hatten, sind gemäß einer Allgemeinverfügung des Kreises Stormarn verpflichtet, sich unverzüglich nach Kenntnisnahme auf direktem Weg in ihre Häuslichkeit zu begeben und sich bis auf weiteres ständig dort abzusondern/aufzuhalten.

Ferner besteht die Verpflichtung, mit dem zuständigen Gesundheitsamt Kontakt aufzunehmen. Dafür kann dieses Formular genutzt werden.

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Ahrensburg

30 Jahre Manhagen: über 350.000 hochspezialisierte Operationen

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Ahrensburg – Am 15. Januar 2021 feiert die Klinik Manhagen in Ahrensburg ihr 30-jähriges Bestehen.

Die Klinik Manhagen in Ahrensburg. Foto: hfr

1991 als Modell-Klinik im Auftrag der Gesetzlichen Krankenkassen und des Landes Schleswig-Holstein gegründet, war die Klinik Manhagen die erste orthopädische Fachklinik in ganz Deutschland, die Fallpauschalen abgerechnet und damit das heute gültige Finanzierungssystem für deutsche Krankenhäuser mitbegründet hat.

„Die gesamte Entwicklung der Klinik ist dabei vom Ursprung bis heute von Innovationen geprägt“ skizziert Prof. Dr. Heiner Rüschmann Gründer und Träger der Klinik. „Ein Merkmal der Klinik, das auch in der Zukunft fortbestehen wird“ ergänzt seine Tochter Dr. Bente Harder, Geschäftsführerin der Trägergesellschaft. 

Überzeugt davon, dass eine optimale Versorgung für den Patienten nur durch kompromisslose Spezialisierung erreicht werden kann, gehört die Klinik Manhagen in ihren Fachabteilungen zu den fallzahlstärksten Kliniken in Deutschland. Das gilt sowohl für die Augenheilkunde als auch in der Orthopädie, in besonderem Maße für die Gelenk Endoprothetik: Hier zählt sie seit Jahren zu den TOP 10 Qualitätskliniken in Deutschland. 

Angefangen damals mit 37 Mitarbeitern ist die Klinik Manhagen heute Arbeitgeber für über 450 Mitarbeiter, die jährlich über 20.000 Patienten stationär, in der unfallchirurgischen Notfallversorgung und auch ambulant versorgen.

„Manhagen zeichnet sich durch einen ganz eigenen Spirit, einem besonderen Gefühl von Wertschätzung und Toleranz im Umgang miteinander und mit den anvertrauten Patienten, aus: Wir haben heute immer noch 8 Mitarbeiter der ersten Stunde in unserem Team! Wir sind gemeinsam stolz auf das bisher erreichte und blicken zuversichtlich in die Zukunft“, freuen sich die Geschäftsführer Axel Post und Jan Zabel: „Sehr gern hätten wir diesen Anlass mit all unseren Mitarbeitern mit einem großen Fest begangen, das kann aktuell leider nicht stattfinden. Die Corona-Pandemie trübt dabei nicht nur die Möglichkeiten, unser Jubiläum groß zu feiern, sondern beeinflusst auch bei uns den klinischen Betrieb.“ 

In Manhagen wird den direkten Auswirkungen durch die Pandemie bislang im Wesentlichen durch ein deutlich ausgeweitetes und strengeres Hygienemanagement und eine engere Indikationsstellung mit Blick auf Risikofaktoren begegnet.

Der klinische Betrieb für die Regelversorgung konnte dabei bisher weitgehend aufrechterhalten werden. Die Hoffnung besteht, dass mit zunehmender Durchimpfung der Bevölkerung die Zahl der Patienten deren Eingriff verschoben werden muss, weiter reduziert werden und so wieder auch für geplante Eingriffe eine Rückkehr zur Normalität erreicht werden kann.

Aber gerade in diesen Zeiten spüren nach eigenen Aussagen viele Patienten und Besucher den „Geist von Manhagen“, wenn sie in die Klinik kommen.

Begeisterung für eine besondere Arbeit und das Gefühl, jeden Tag aufs Neue von seinen Patienten gebraucht zu werden, überträgt sich und wirkt ansteckend. Über das Lob der Patienten und die Auszeichnungen der Partner in der Gesetzlichen Krankenversicherung freuen sich die Manhagener sehr.

Die Ergebnisse der Patientenfragebögen, Auswertungen der Krankenkassen und Rankings wie vom EPRD oder dem FOCUS Gesundheit sind ein Beleg für die hohe medizinische Qualität und die Patientenzufriedenheit. „Aus Sicht der Klinik sind sie aber insbesondere Ansporn, dieses Niveau zu halten und immer noch ein bisschen besser zu werden.“ resümiert Axel Post.

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