Folge uns!

Polizei und Feuerwehr

Schlag gegen Lübecker Dealer: Drogen, Waffen, Geld beschlagnahmt

Veröffentlicht

am

Es stellte sich heraus, dass dort aus dem LKW rund 88 Kilo Marihuana abgeladen worden waren.

Foto: Polizei

Bei der anschließenden Durchsuchung des Hauses fanden die Ermittler sodann diverse Waffen (u. a. Schlagstock, Armbrust, Langwaffe Winchester, Schreckschusswaffen, Messer, Wurfsterne), sowie 500 Gramm Kokain und eine im Keller des Haus betriebene Cannabis-Plantage.

Darüber hinaus konnten die Beamten insgesamt rund 240.000,00 Euro Bargeld sicherstellen.

Bei der Durchsuchung der Wohnung des Gehilfen des Ehepaares fanden die Beamten im Keller des Hauses ca. 22,5 Kilo Amphetamin, welches der 26-jährige mutmaßlich für das Ehepaar aufbewahrte, sowie in der Wohnung kleinere Mengen von Amphetamin, Marihuana, Kokain und Ecstasy Tabletten, die der Mann vermutlich selbst weiter veräußern wollte.

Das Team des MEK, das den LKW aufgestoppt hatte, fand in dem Fahrzeug weitere rund 71 Kilo Marihuana, ordentlich in Umzugskisten verpackt.

Wie sich herausstellte, handelte es sich bei dem Beifahrer des LKW mutmaßlich auch um den Verkäufer, mit dem der Ehemann das Betäubungsmittelgeschäft vereinbart hatte.

Nach bisherigem Ermittlungsstand ist das Ehepaar des gemeinschaftlichen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in 18 Fällen (insgesamt knapp 364 Kilo Cannabis, 13,5 Kilo Kokain und 26 Kilo Amphetamin) und der Mann darüber hinaus in vier weiteren Fällen (weitere knapp 37 Kilo Cannabis) dringend verdächtig.

Der Gehilfe soll das Ehepaar bei dessen unerlaubten Handeltreiben in vier Fällen unterstützt haben und zwar bei dem Erwerb von vier Kilo Haschisch, dem Verkauf von zweimal ein Kilo und einmal 22,5 Kilo Amphetamin, indem er dieses für die beiden aufbewahrte. Außerdem soll er mit den weiteren in seiner Wohnung aufgefundenen Betäubungsmitteln auch selbst unerlaubt Handel getrieben haben.

Gegen die Lübecker, die mit dem LKW das Marihuana angeliefert haben (34 und 41 Jahre), besteht der dringende Verdacht des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge.

Wegen dieser Taten hat das Amtsgericht Lübeck auf Antrag der Staatsanwaltschaft am 27. November 2020 gegen alle fünf Beschuldigten Untersuchungshaftbefehle wegen des Verdachts der Fluchtgefahr erlassen.

Die Beschuldigten haben sich zu den Tatvorwürfen nicht eingelassen. Sie wurden in die Justizvollzugsanstalt Lübeck verbracht.

Zur Sicherung der weiteren Maßnahmen zur Vermögensabschöpfung hat die Staatsanwaltschaft einen Vermögensarrest in Höhe von über 1 Million Euro in das Vermögen des 30-jährigen Haupttäters angeordnet. Neben dem aufgefundenen Bargeld (240.000,00 EUR) stellten die Beamten des Kommissariats 3 der Bezirkskriminalinspektion Lübeck zwei hochwertige Fahrzeuge sowie drei wertvolle Uhren sicher. Hinzu kommen Kontopfändungen sowie Vollstreckungsmaßnahmen in die Immobilie des Mannes.

Seiten: 1 2

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Polizei und Feuerwehr

Maskierter Mann überfällt Spielhalle in Bargteheide

Veröffentlicht

am

Bargteheide – Heute Morgen kam es in einer Spielhalle in Bargteheide in der Straße Am Redder zu einem Überfall, bei dem ein 36-jährige Angestellter unter Vorhalt eines unbekannten Gegenstandes zur Herausgabe des Bargeldes aufgefordert wurde.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Der Täter konnte mit dem Bargeld, einem niedrigen vierstelligen Betrag, unerkannt flüchten. Die Kriminalpolizei Ahrensburg hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen trat gegen 2.50 Uhr ein maskierter Täter an den Spielhallenangestellten heran und forderte mit Nachdruck die Herausgabe der Einnahmen.

Nach Erhalt des Bargeldes sperrte der Räuber den Mitarbeiter in einen Raum der Spielhalle ein und flüchtete in unbekannte Richtung.

Der Mitarbeiter konnte jedoch die Polizei alarmieren.

Der Täter konnte beschrieben werden als ca. 170 cm bis 175 cm groß, von kräftiger Statur. Zum Tatzeitpunkt war er bekleidet mit einer dunklen Jacke, einer schwarzen Mütze und einer schwarzen Maske. Zudem habe er mit Akzent gesprochen.

Zeugen, die heute Morgen den mutmaßlichen Täter, verdächtige Fahrzeuge oder das Tatgeschehen in der Straße Am Redder in Bargteheide beobachtet haben, werden gebeten sich mit den Beamten unter der Telefonnummer 04102/809-0 in Verbindung zu setzen.

Weiterlesen

Polizei und Feuerwehr

19-Jähriger nach Tankstellen-Überfall in Barsbüttel festgenommen

Veröffentlicht

am

Barsbüttel – Keine Beute, dafür ein Raub-Verfahren: Die Polizei hat am Samstagabend in Barsbüttel einen 19-Jährigen nach einem missglückten Tankstellenüberfall festgenommen.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Am Samstagabend (15. Januar) betrat ein junger Mann gegen 19 Uhr die Aral-Tankstelle in der Hauptstraße in Barsbüttel. Nachdem er zunächst vorgab Ware erwerben zu wollen, bedrohte er anschließend den hinter dem Tresen stehenden Mitarbeiter mit einem Messer und forderte die Herausgabe von Bargeld.

Der Mitarbeiter verweigerte dies jedoch und es gelang dem Mann nicht, selbständig an das Geld zu kommen, so dass der Täter ohne Beute den Verkaufsraum verließ.

Die alarmierte Polizei leitete umgehend eine intensive Fahndung ein, in deren Rahmen der Täter, ein 19-Jähriger aus Hamburg, durch eine Hamburger Polizeistreife vorläufig festgenommen werden konnte.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Hamburger mangels Haftgründen wieder entlassen. Er wird sich aber in dem gegen ihn eingeleiteten Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des versuchten Raubes, das bei der Kriminalpolizei Reinbek geführt wird, verantworten müssen.

Weiterlesen

Polizei und Feuerwehr

Raubüberfall mit Messer: 14-Jähriger wehrt Angreifer ab

Veröffentlicht

am

Eutin – Am Montag, 10. Januar 2022, ging ein 14-jähriger Ostholsteiner durch den Eutiner Schlosspark. Dort stellten sich ihm zwei männliche Angreifer gegenüber.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Einer der beiden zog ein Messer und bedrohte den Jungen. In einem Augenblick der Ablenkung konnte der Junge dem Angreifer das Messer entreißen und flüchten.

Gegen 14:35 Uhr führte der Schulweg des Jugendlichen durch den Eutiner Schlossgarten. Im Bereich des Küchengartens bemerkte er zwei junge Männer, die er zunächst passierte. Anschließend folgten ihm die beiden. Einer der beiden überholte den Schüler, stellte sich in den Weg und zog ein Messer. Der andere hatte sich etwas hinter dem Jungen postiert. Der Messerangreifer war kurzzeitig durch Umsehen abgelenkt.

Diesen Moment nutzte der Teenager und konnte ihm das Messer entreißen.

Anschließend floh er in Richtung Torhäuser, wo seine Mutter auf ihn wartete. Gemeinsam suchten die beiden umgehend die Polizei auf.

Die Täter konnte der Geschädigte als um die 20 Jahre alt und mit einem eher südländischen Erscheinungsbild beschreiben. Beide sollen dunkle Kleidung und Kapuzen getragen haben.

Bei der Jacke des Messerangreifers soll es sich um eine schwarze Steppjacke gehandelt haben. Diese dürfte beim Entreißen des Messers und dem Handgemenge beschädigt worden sein. Außerdem kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Täter eine Verletzung in der Bauchgegend davon getragen hat.

Wer hat zum besagten Zeitraum Beobachtungen im Schlosspark gemacht oder die Täter im Umfeld gesehen? Wer auch sonst Angaben zu den Angreifern machen kann, wird gebeten, sich beim Polizeirevier Eutin unter der Telefonnummer 04521 – 8010 zu melden.

Weiterlesen
Werbung

Unterstütze unsere Arbeit

Stormarlive.de lesen ist kostenlos. Aber ihr könnt uns freiwillig über Paypal unterstützen.

 

Werbung