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Polizei und Feuerwehr

Schlag gegen Lübecker Dealer: Drogen, Waffen, Geld beschlagnahmt

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Lübeck – Kokain, Amphetamin und Cannabis, dazu diverse Waffen, Bargeld, beschlagnahmte Vermögenswerte in Millionenhöhe und fünf Festnahmen: Das ist die Bilanz eines Polizeieinsatzes gegen einen Lübecker Drohenhändlerring.

Foto: Polizei

Umfangreiche und intensive Ermittlungen des Kommissariats 17 der Bezirkskriminalinspektion Lübeck und der Staatsanwaltschaft Lübeck führten in den Abendstunden des 26. November 2020 zur Festnahme eines Ehepaares aus Lübeck (er 30 Jahre, sie 26 Jahre) sowie dreier weiterer Lübecker im Alter von 26, 34 und 41 Jahren.

Das Ehepaar steht in Verdacht, seit längerem in großem Stil mit Betäubungsmitteln in Lübeck Handel getrieben zu haben, wobei der 26-jährige Lübecker sie seit Herbst dieses Jahres unterstützt haben soll.

Bei dem am Abend des 26. November vereitelten Drogengeschäft gingen den Beamten mit den 34 und 41 Jahre alten Männern zudem zwei weitere mutmaßliche Dealer ins Netz.

Die Beamten beschlagnahmten bei dem Zugriff insgesamt knapp 160 Kilo Marihuana, 22,5 Kilo Amphetamin, 500 Gramm Kokain und eine Cannabisplantage sowie diverse Waffen und verhinderten damit, dass die Betäubungsmittel, deren Verkaufswert insgesamt geschätzt bei rund 1,5 Millionen Euro gelegen hätte, auf den Markt kommen konnten.

Staatsanwaltschaft und Polizei sicherten zudem Vermögenswerte in Höhe von über eine Million Euro.

Norbert Trabs, Leiter der Polizeidirektion Lübeck, spricht von einem “heftigen Schlag gegen Händlerstrukturen der organisierten Rauschgiftkriminalität” Dieser Erfolg ist ein wichtiges Zeichen, welches sich auch auf die Versorgung der Rausgiftszene in Lübeck auswirken wird, sagt Trabs: “Damit wird unsere Sicherheitspartnerschaft mit der Hansestadt Lübeck zur Auflösung der offenen Drogenszene unterstützt.”

Der 30-jährige Haupttäter ist dringend verdächtig, mindestens seit dem Jahr 2014 in Lübeck einen umfangreichen, gewinnbringenden Handel mit Betäubungsmitteln, vornehmlich Cannabis, Kokain und Amphetamin, in nicht geringer Menge betrieben zu haben.

Seit Juli 2019 soll seine Ehefrau in das Geschäft mit eingestiegen sein.

Gemeinsam betrieben sie zudem im Keller ihres Einfamilienhauses in Lübeck Kücknitz eine Cannabis-Plantage.

Der Verkauf der Drogen diente, so der dringende Verdacht, der Bestreitung des Lebensunterhaltes des Ehepaares.

Gegen den 26-jährigen Gehilfen des Ehepaares richtet sich der dringende Verdacht, dass er die beiden ab Oktober 2020 unterstützt hat, indem er ihnen neue Geschäftskontakte zum Erwerb von Betäubungsmitteln von Lieferanten in Hamburg vermittelte und Amphetamin, das das Ehepaar verkaufte, in seiner Wohnung lagerte.

Nachdem das Ehepaar aufgrund von Erkenntnissen aus anderen Ermittlungsverfahren in das Visier der Ermittler geraten war, wurden die beiden und ihr Gehilfe auf unterschiedlichste Weise überwacht. Hierdurch erlangten die Ermittler Anfang November Kenntnis davon, dass Betäubungsmittel im dreistelligen Kilogramm-Bereich angeliefert werden sollten. Dieses Betäubungsmittelgeschäft stand für die Beschuldigten somit unter keinem guten Stern.

Die Lieferung verzögerte sich zwar mehrfach, doch am 26. November wurde die Geduld und Ausdauer der Ermittlungsbeamten belohnt.

Sie beobachteten, wie aus einem LKW diverse Umzugskartons am Haus des Ehepaares in Lübeck Kücknitz abgeladen wurden und dieser sodann in Richtung Innenstadt weiterfuhr.

Während das Fahrzeug in der Friedhofsallee von Beamten des MEK gestoppt wurde, verschafften sich Beamte des SEK Zutritt zu dem Haus des Ehepaares. Weiter auf der nächsten Seite.

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Polizei und Feuerwehr

“Smishing”: LKA warnt vor fieser Datenklau-Masche

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“Ihr Paket wurde verschickt. Bitte überprüfen und akzeptieren Sie es unter folgendem Link”

Foto: Stormarnlive.de

In den vergangenen Wochen sind auch in Schleswig-Holstein viele Menschen dieser scheinbar harmlosen Aufforderung, die als SMS auf dem Display ihres Smartphones erschien, nachgekommen – und haben damit unwissentlich eine Infektion ihres Gerätes mit einer Schadsoftware gestartet.

Das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein warnt vor der neuen Masche “Smishing”, die zum Ziel hat, das Smartphone der geschädigten Person fernzusteuern, auszuspähen und/oder missbräuchlich zu nutzen.

“Smishing” ist eine Wortschöpfung aus den Begriffen SMS (Kurznachrichten) und Phishing (Diebstahl von Zugangsdaten über gefälschte Nachrichten oder E-Mails).

Wer in der Annahme, es handle sich um die Information zu einer Paketsendung, auf den in der SMS angegebenen Link klickt, erlebt eine böse Überraschung.

Nach dem Anklicken wird eine Software nachgeladen, die kurz danach hunderte SMS von der eigenen Rufnummer mit gleichen oder ähnlichen Inhalten versendet.

Ermittler gehen derzeit von drei möglichen Quellen für die Herkunft dieser Rufnummern aus. Demnach werden die durch die Schadsoftware benutzen Nummern entweder zufällig generiert oder stammen aus früheren Angriffen oder aber es handelt sich um die Kontaktdaten eines infizierten Smartphones.

Die Links enden zumeist mit tinyurl.com oder duckdns.org, aber es sind auch andere Links im Umlauf.

Auch die Texte der verschickten SMS variieren, auf diese Weise versuchen die Täter, Spamfilter der Provider zu umgehen.

Viele SMS enthalten sogar eine persönliche Anrede mit Vor- oder Spitznamen, was auf einen vorherigen Zugriff auf die Kontaktdaten bereits infizierter Smartphones anderer Geschädigter hindeutet. Die Täter tarnen die Schadsoftware als eine für die Paketverfolgung angeblich notwendige App von bekannten Logistikunternehmen wie FedEx oder DHL. Apple iOS-NutzerInnen landen in der Regel auf Werbe- oder Phishing-Seiten, wo sie sensible Daten preisgeben sollen.

Was ist zu tun, wenn ich eine solche SMS bekommen?

Die gute Nachricht: Nur mit dem Erhalt der SMS ist noch kein Schaden entstanden. Solange Sie den Link nicht angeklickt und die App installiert haben, ist nichts passiert. Mit den folgenden Tipps können Sie sich schützen.

  • Klicken Sie nicht auf Links, die Ihnen von unbekannter Seite und
    unerwartet zugestellt werden. Falls Sie den Absender kennen, fragen
    Sie auf anderem Weg nach, was sich hinter dem Link verbirgt, zum
    Beispiel über die offizielle App des echten Transportdienstleisters.
  • Löschen Sie die Nachricht umgehend.
  • Bestätigen Sie keine Installation von fremden Apps auf Ihrem
    Smartphone. Besonders gefährdet sind Android-Smartphones, da diese bei ungünstiger Einstellung eine Fremdinstallation schädlicher Apps zulassen.
  • Deaktivieren Sie bei Android die Möglichkeit, unbekannte Apps
    installieren zu können.
    Suchen Sie dafür in den Einstellungen nach
    “Apps aus unbekannten Quellen” oder “Unbekannte Apps installieren”
    und entfernen Sie dort den Haken.
  • Prüfen Sie, ob Sie in Ihren Einstellungen einen SMS-Spam-Filter
    aktivieren können.
  • Richten Sie bei Ihrem Mobilfunkanbieter eine Drittanbietersperre
    ein
    , um versehentliche Kosten oder eventuelle Kosten durch
    Schadsoftware zu vermeiden.
  • Installieren Sie auch auf Mobilfunkgeräten die aktuellesten
    Betriebssystemversionen und Sicherheitsupdates.

Was kann ich tun, wenn ich bereits auf den Link geklickt und die Schadsoftware installiert habe?

  • Schalten Sie Ihr Smartphone in den Flugmodus.
  • Informieren Sie Ihren Provider.
  • Richten Sie die Drittanbietersperre ein.
  • Prüfen Sie Ihr Konto auf Abbuchungen, die sie nicht veranlasst
    haben.
  • Starten Sie Ihr Smartphone im abgesicherten Modus und schauen
    Sie, welche neuen Apps nicht bewusst von Ihnen installiert wurden.
    Diese Apps können Sie dann entfernen und das Smartphone neu starten.
    Änderungen, die Sie an dem Gerät vornehmen, sollten Sie
    gegebenenfalls zu Beweiszwecken dokumentieren.
  • Erstatten Sie Strafanzeige bei der örtlichen Polizeidienststelle. Nehmen Sie dazu Ihr Smartphone zur
    Beweissicherungen mit.
  • Setzen Sie Ihr Smartphone auf Werkseinstellungen zurück,
    allerdings erst nachdem Sie Anzeige erstattet haben. Durch die
    Zurücksetzung gehen alle gespeicherten und installierten Daten auf
    dem Gerät verloren.
  • Ändern Sie die Zugangsdaten zu Ihren Diensten und Accounts von
    einem sicheren Gerät.
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Citroen-Fahrer (44) gerät in den Gegenverkehr: Schwer verletzt

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Reinbek – Am 13. April kam es gegen 7:30 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall in der Sachsenwaldstraße in Reinbek.

Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach bisherigem Erkenntnisstand befuhr ein 44- jähriger Hamburger mit einem Citroen Jumpy die Sachsenwaldstraße in Richtung Aumühle.

Aufgrund von gesundheitlichen Problemen geriet er in den Gegenverkehr und stieß mit einem entgegenkommenden Mercedes zusammen.

Der Fahrer des Citroen wurde bei dem Unfall eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden.

Er wurde bei dem Unfall schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Der 75-jährige Fahrer des Mercedes und seine 71- jährige Mitfahrerin wurden leicht verletzt.

Der Sachschaden wird auf 68.000 Euro geschätzt. Die Sachsenwaldstraße war für die Bergungsarbeiten eine Stunde voll gesperrt.

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67-Jähriger brutal in Real-Markt zusammengeschlagen: Polizei sucht diesen Mann

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Oststeinbek – Am 29. Januar 2021 kam es gegen 19 Uhr zu einer gefährlichen Körperverletzung im Real-Markt Willinghusener Weg in Oststeinbek.

Fotos: Landeskriminalamt Schleswig-Holstein

Der unbekannte Täter schlug auf einen 67- Jährigen ein und verletzte diesen schwer.

Gesucht wird in diesem Zusammenhang der auf den Fotos abgebildete Mann. Personenbeschreibung: ca. 185cm groß, 30 – 35 Jahre alt, kräftige Statur, dunkel gekleidet, Vollbart, dunkle Haare mit Undercut, große Geheimratsecke.

Die Kriminalpolizei Reinbek hat die Ermittlungen übernommen. Wer kennt die abgebildete Person oder kann Angaben zu ihr machen? Hinweise nimmt die Polizei Reinbek unter der Telefonnummer: 040/ 727707-0 entgegen.

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