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Gesundheit

Lockdown light verlängert: Schleswig-Holstein geht teilweise eigenen Weg

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Kiel – Die Landesregierung und das Kabinett haben sich am Wochenende mit den Folgerungen aus den Beschlüssen der Bund-Länderkonferenz auseinandergesetzt.

Maskenpflicht in der Oldesloer Innenstadt. Foto: Stormarnlive.de

Im Gegensatz zu anderen Bundesländern weist Schleswig-Holstein einen niedrigen Inzidenzwert auf, deshalb werden einzelne Vorgaben anders umgesetzt als im Rest der Republik.

Dazu zählen im Wesentlichen:

Treffen im privaten wie im öffentlichen Raum sind weiterhin mit max. 10 Personen erlaubt. Von dieser Regelung werden auch alle Kinder erfasst. Im öffentlichen Raum dürfen sich maximal 10 Personen aus maximal zwei Haushalten treffen.

Die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird ausgeweitet. Sie besteht nun grundsätzlich in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Berufs- und Kundenverkehrs zugänglich sind, sowie grundsätzlich am Arbeitsplatz in geschlossenen Räumen, Ausnahmen sind möglich.

Die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt auch weiterhin in Bereichen, in denen typischerweise das Abstandsgebot nicht eingehalten werden kann. Die Kreise regeln durch eine Allgemeinverfügung diese Bereiche. Zu den von den kreisangehörigen Kommunen ausgewiesenen Orten kommen neu auch die Bahnhöfe, Bahnhofsvorplätze, Bahnhaltepunkte und Haltestellen des öffentlichen Personennah- und Fernverkehrs hinzu.

Im Einzelhandel ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung jetzt auch vor den Verkaufs- und Warenausgabestellen sowie auf den jeweils dazugehörigen Parkflächen Pflicht.

Die Regelungen zur Mindestgröße der Verkaufsfläche des Einzelhandels (pro 10 qm pro Kundin oder Kunde) bleiben bestehen.

Dienstleistungen mit Körperkontakt (z.B. Massagepraxen, Nagel- oder Kosmetikstudios) sind wieder zulässig. Voraussetzung ist unter anderem das Tragen von Mund-und-Nasenschutz und ein Hygienekonzept, mit dem eine Übertragung des Coronavirus ausgeschlossen werden kann (§ 9 Abs. 1 Corona-BekämpfVO)

Bei den Freizeiteinrichtungen dürfen Zoos, Tier- oder Wildparks die Außenbereiche wieder öffnen.

Schulische Veranstaltungen für einzelne Kohorten im Sinne der Schulen-Coronaverordnung in Theater-, Opern- und Konzerthäusern und Museen können durchgeführt werden

Reiseverkehre zu touristischen Zwecken sind unzulässig.
Ansonsten haben die Regelungen der Corona-BekämpfVO vom 2. November im Wesentlichen weiterhin Bestand. Damit bleiben etwa Gastronomie oder Beherbergungsbetriebe wie auch Sportanlagen geschlossen.

Der Kreis Stormarn verlängert seine Allgemeinverfügung, mit der Orte festgelegt wurden, an denen die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung in der Öffentlichkeit im Kreisgebiet gilt.

Die neue Corona-Bekämpfungsverordnung sowie die  Allgemeinverfügung nebst Anlage mit den Gebieten 

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Bad Oldesloe

Coronavirus in Stormarn: Zwei weitere Todesfälle, Inzidenz bei knapp 90

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Bad Oldesloe – Erneut meldet der Kreis Stormarn zwei Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Einer von ihnen war keine 40 Jahre alt.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Wie das Kreis-Gesundheitsamt am Donnerstag mitteilt, sind zwei weitere Menschen gestorben, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Es handelt sich dabei um einen Mann in der Altersgruppe 30 bis 40 und einen Mann zwischen 80 und 90 Jahren.

Damit sind insgesamt 105 Personen seit Beginn der Pandemie verstorben.

Innerhalb eines Tages meldet der Kreis Stormarn 41 Neuinfektionen. Die Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn beträgt 3.734 (Stand: 14.1., 15:00 Uhr).

Davon gelten 3.157 Personen als genesen, 472 Personen sind aktuell infiziert.

Im Kreis Stormarn wurden innerhalb der letzten sieben Tage 214 Neuinfektionen bestätigt. Das entspricht einem Inzidenzwert von 87,6 Infektionen pro 100.000 EinwohnerInnen.

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Bad Oldesloe

Stormarn meldet Corona-Ausbruch in mehreren Pflegeheimen

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Bad Oldesloe – In mehreren Einrichtungen in Stormarn wurden Covid-19-Infektionen bei BewohnerInnen festgestellt. Insgesamt betreffen etwa 31,5 Prozent der kreisweiten Infektionen BewohnerInnen aus 11 Alten- und Pflegeheimen, das sind 149 Personen.

Die übrigen 68,5 Prozent der Infektionen entfallen auf ein diffuses Ausbruchsgeschehen im gesamten Kreisgebiet, das sich weder regional noch auf bestimmte Personengruppen eingrenzen lässt.

„Leider müssen wir auch mitteilen, dass vier weitere infizierte Personen verstorben sind“, teilt das Gesundheitsamt am Mittwoch mit. Es handelt sich um einen Mann der Altersgruppe über 80 Jahre sowie eine Frau der Altersgruppe über 60 Jahre und zwei Frauen der Altersgruppe über 90 Jahre.

103 Personen sind somit verstorben.

Seit gestern gab es 45 Neuinfektionen. Die Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn beträgt 3.693 (Stand: 13.1., 15 Uhr). Davon gelten 3.116 Personen als genesen, 474 Personen sind aktuell infiziert.

Innerhalb der letzten sieben Tage wurden 218 Neuinfektionen bestätigt. Das entspricht einem Inzidenzwert von 89,3 Infektionen pro 100.000 EinwohnerInnen.

Personen, die Kenntnis davon haben, dass bei Ihnen eine Covid-19-Infektion vorliegt und Personen, die als Kontaktpersonen der Kategorie 1 einzustufen sind, weil Sie mind. 15 Minuten einen engen (face to face) oder direkten Kontakt zu einer infizierten Person hatten, sind gemäß einer Allgemeinverfügung des Kreises Stormarn verpflichtet, sich unverzüglich nach Kenntnisnahme auf direktem Weg in ihre Häuslichkeit zu begeben und sich bis auf weiteres ständig dort abzusondern/aufzuhalten.

Ferner besteht die Verpflichtung, mit dem zuständigen Gesundheitsamt Kontakt aufzunehmen. Dafür kann dieses Formular genutzt werden.

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Ahrensburg

30 Jahre Manhagen: über 350.000 hochspezialisierte Operationen

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Ahrensburg – Am 15. Januar 2021 feiert die Klinik Manhagen in Ahrensburg ihr 30-jähriges Bestehen.

Die Klinik Manhagen in Ahrensburg. Foto: hfr

1991 als Modell-Klinik im Auftrag der Gesetzlichen Krankenkassen und des Landes Schleswig-Holstein gegründet, war die Klinik Manhagen die erste orthopädische Fachklinik in ganz Deutschland, die Fallpauschalen abgerechnet und damit das heute gültige Finanzierungssystem für deutsche Krankenhäuser mitbegründet hat.

„Die gesamte Entwicklung der Klinik ist dabei vom Ursprung bis heute von Innovationen geprägt“ skizziert Prof. Dr. Heiner Rüschmann Gründer und Träger der Klinik. „Ein Merkmal der Klinik, das auch in der Zukunft fortbestehen wird“ ergänzt seine Tochter Dr. Bente Harder, Geschäftsführerin der Trägergesellschaft. 

Überzeugt davon, dass eine optimale Versorgung für den Patienten nur durch kompromisslose Spezialisierung erreicht werden kann, gehört die Klinik Manhagen in ihren Fachabteilungen zu den fallzahlstärksten Kliniken in Deutschland. Das gilt sowohl für die Augenheilkunde als auch in der Orthopädie, in besonderem Maße für die Gelenk Endoprothetik: Hier zählt sie seit Jahren zu den TOP 10 Qualitätskliniken in Deutschland. 

Angefangen damals mit 37 Mitarbeitern ist die Klinik Manhagen heute Arbeitgeber für über 450 Mitarbeiter, die jährlich über 20.000 Patienten stationär, in der unfallchirurgischen Notfallversorgung und auch ambulant versorgen.

„Manhagen zeichnet sich durch einen ganz eigenen Spirit, einem besonderen Gefühl von Wertschätzung und Toleranz im Umgang miteinander und mit den anvertrauten Patienten, aus: Wir haben heute immer noch 8 Mitarbeiter der ersten Stunde in unserem Team! Wir sind gemeinsam stolz auf das bisher erreichte und blicken zuversichtlich in die Zukunft“, freuen sich die Geschäftsführer Axel Post und Jan Zabel: „Sehr gern hätten wir diesen Anlass mit all unseren Mitarbeitern mit einem großen Fest begangen, das kann aktuell leider nicht stattfinden. Die Corona-Pandemie trübt dabei nicht nur die Möglichkeiten, unser Jubiläum groß zu feiern, sondern beeinflusst auch bei uns den klinischen Betrieb.“ 

In Manhagen wird den direkten Auswirkungen durch die Pandemie bislang im Wesentlichen durch ein deutlich ausgeweitetes und strengeres Hygienemanagement und eine engere Indikationsstellung mit Blick auf Risikofaktoren begegnet.

Der klinische Betrieb für die Regelversorgung konnte dabei bisher weitgehend aufrechterhalten werden. Die Hoffnung besteht, dass mit zunehmender Durchimpfung der Bevölkerung die Zahl der Patienten deren Eingriff verschoben werden muss, weiter reduziert werden und so wieder auch für geplante Eingriffe eine Rückkehr zur Normalität erreicht werden kann.

Aber gerade in diesen Zeiten spüren nach eigenen Aussagen viele Patienten und Besucher den „Geist von Manhagen“, wenn sie in die Klinik kommen.

Begeisterung für eine besondere Arbeit und das Gefühl, jeden Tag aufs Neue von seinen Patienten gebraucht zu werden, überträgt sich und wirkt ansteckend. Über das Lob der Patienten und die Auszeichnungen der Partner in der Gesetzlichen Krankenversicherung freuen sich die Manhagener sehr.

Die Ergebnisse der Patientenfragebögen, Auswertungen der Krankenkassen und Rankings wie vom EPRD oder dem FOCUS Gesundheit sind ein Beleg für die hohe medizinische Qualität und die Patientenzufriedenheit. „Aus Sicht der Klinik sind sie aber insbesondere Ansporn, dieses Niveau zu halten und immer noch ein bisschen besser zu werden.“ resümiert Axel Post.

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