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Der Kreis

Pendler profitieren von neuem Shuttle-Service im Kreis Stormarn

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Bad Oldesloe – Der umweltfreundliche On-Demand-Service der DB-Tochter ioki und der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein hat sich in Hamburg bereits als fester Mobilitätsbaustein etabliert. Ab Mitte Dezember können erstmals auch Fahrgäste im Landkreis Stormarn die Elektroshuttles flexibel über die „ioki Hamburg“-App oder telefonisch buchen.

IOKI-Shuttle. Foto: Kreis Stormarn

Wo die Shuttles genau eingesetzt werden, hat ioki vorab im Rahmen einer Mobilitätsanalyse untersucht. Neben Umweltaspekten wurden dafür Pendlerströme und Mobilitätsverhalten in den Gemeinden ausgewertet.

Die datenbasierte Analyse von rund 600.000 Wegen in der Region zeigt: Bereits vier Fahrzeuge können regional im Kreis Stormarn einen großen Mehrwert für die Alltagsmobilität schaffen. Das höchste Potenzial für das bedarfsgerechte Angebot liegt in den Gemeinden Brunsbek, Großensee, Lütjensee, Trittau, Rausdorf und dem Ortsteil Granderheide.

Die Shuttles sollen diese Orte nicht nur stärker miteinander vernetzen, sondern sie auch enger an die Metropolregion Hamburg anbinden.

Die Mobilitätsanalyse von ioki hat auch die Pendler-Haltestellen Trittau-Vorburg, Stapelfeld, Neuschönningstedt-Haidkrug, Willinghusen- Kehre und Großlohe in der Verkehrsplanung berücksichtigt, um vor allem hier die erste und letzte Meile lückenlos zu schließen. Für den On-Demand-Service kommen barrierefreie Elektrofahrzeuge mit je sechs Sitzplätzen zum Einsatz.

„Wir freuen uns, dass wir mit dem Reallabor Hamburg die Möglichkeit haben, zwei On-Demand-Projekte im Kreis Stormarn zu erproben. Dies ist ein wichtiger Schritt in ein hoffentlich zukunftsfähiges Konzept, um die Vernetzung der Mobilitiätsangebote zwischen ländlichem und städtischen Raum weiter zu verbessern“, so Landrat Dr. Henning Görtz.

„Dank der verbesserten Anbindung der Region Brunsbek/Lütjensee/Trittau an die Stadt Hamburg kommt das neue On-Demand-Angebot vor allem Pendlern zugute. Auf Basis unserer Mobilitätsanalyse haben wir ein Verkehrsangebot entwickelt, das die Anforderungen der Fahrgäste vor Ort berücksichtigt“, erklärt Dr. Michael Barillère-Scholz, Geschäftsführer von ioki.

Das neue Angebot, das gemeinsam mit der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH (VHH) und der Süderelbe AG auf die Straße gebracht wird, läuft zunächst befristet bis Ende 2021.

Der Shuttle-Service wird in den HVV-Tarif integriert und ist mit einem Komfortzuschlag in Höhe von einem Euro pro Fahrt verbunden.

Ab 13.Dezember 2020 starten die elektrisch betriebenen Shuttles nicht nur in der Region Brunsbek/Lütjensee/Trittau im Kreis Stormarn, sondern ebenfalls in Ahrensburg und Winsen/Luhe. Diese drei Testregionen werden vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen des „RealLabHH“ gefördert. Ziel ist es, On-Demand-Angebote im Hamburger Umland zu erproben, die den ÖPNV stärken sollen.

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Bargteheide

Angriffe auf Gegendemo bei Corona-“Spaziergang” in Bargteheide

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Bargteheide In mehreren Orten in Stormarn haben sich Kritiker*innen der Corona-Maßnahmen am Montagabend zu sogenannten „Spaziergängen“ getroffen. In Bargteheide wurden Gegendemonstrant*innen angegriffen. Zwei Personen sind dabei laut Polizei verletzt worden, es kam zu Festnahmen.

Großes Polizeiaufgebot in der Rathausstraße in Bargteheide

In der Rathausstraße hatten sich am Abend rund 100 Menschen versammelt, um gegen eine nicht angemeldete Demonstration von Corona-Kritikern zu demonstrieren. Dabei kam es zu den Übergriffen.

Um circa 18:30 Uhr lief ein älterer Herr an der Kundgebung vorbei und blieb vor einem der Transparente stehen. „Nach einem plötzlichen Wortgefecht schlug er völlig unerwartet einem unserer Demoteilnehmer*innen ins Gesicht. Wir waren entsetzt“, schildern Demoteilnehmer*innen die Situation Daraufhin hielten mehrere Personen aus der Kundgebung diesen Herren fest um Anzeige zu erstatten.

Er hörte wohl, dass die Polizei herbeigerufen wurde, so schlug er um sich und traf einige der Demonstrant*innen. Doch statt der Polizei kamen zunächst zwei weitere Personen in die Kundgebung gerannt. Anstatt an einer Deeskalation mitzuwirken, beleidigten diese lautstark und kamen umstehenden Demonstrant*innen bedrohlich nahe.

Im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung ging einer der Männer in die Kundgebung, schubste andere Demoteilnehmer zur Seite und trat um sich.

Nach Geschubse kam es zu Faustschlägen von den beiden Männern auf Teilnehmer*innen unserer Kundgebung. Da die Polizei in diesem Moment immer noch nicht eingriff, mussten sich diese selbst verteidigen. Kurz darauf griff die Polizei ein und nutze Pfefferspray gegen einen der Angreifer.

Erst mit angeforderter Verstärkung konnten die aggressiven Angreifer festgenommen werden, die auch im Beisein der Polizei die Teilnehmer*innen der Gegendemonstration beschimpften.

Anschließend beruhigte sich die Lage. Die nicht angemeldete Demonstration der Corona-Kritiker wurde trotz Verstoß gegen das Versammlungsrecht nicht von der Polizei aufgelöst und zog friedlich durch die Rathausstraße.

Das Bündnis Solidarisches Bargteheide zeigte sich in einer Stellungnahme bestürzt über den Angriff auf die friedliche Gegendemonstration in Bargteheide: „Der Angriff hat uns erschreckt, ist aber leider nichts mehr Ungewöhnliches. Auch in anderen Städten wurden an diesem Tag Gegendemonstrationen und Presse angegriffen.“

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Reinbek

Unfall in Reinbek: Ampel soll komplett auf Grün gestanden haben

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Reinbek – Am 19. Januar 2022 kam es gegen 17:30 Uhr an der Kreuzung Sachsenwaldstraße / Königstraße in Reinbek zu einem Verkehrsunfall. Möglicherweise war eine Ampel defekt. Die Polizei sucht Zeugen.

Foto: shutterstock.com

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr eine 30-jährige Fahrerin eines Opel aus Aumühle kommend die Sachsenwaldstraße und wollte die Ampelkreuzung in Richtung Glinde überqueren.

Die 39-jährige Fahrerin eines Seat wollte von einem Einkaufszentrum kommend die Kreuzung überqueren, um in die Königstraße zu fahren.

Es kam zu einem Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Die 30-jährige Fahrerin des Opel und ihre 24-jährige Beifahrerin wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf 16.500 Euro geschätzt.

Die Unfallbeteiligten gaben beide an, dass die Lichtzeichenanlage für sie Grün zeigten.

Die Polizei sucht Zeugen. Wer hat den Unfallhergang beobachtet? Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Reinbek unter der Telefonnummer: 040/ 72 77 07-0 entgegen.

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Ahrensburg

Zeugen nach Apotheken-Einbrüchen in Ahrensburg gesucht

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Ahrensburg – In der Nacht von Montag (17.01.2022) auf Dienstag (18.01.2022) kam es in Ahrensburg zu einem Einbruch und zwei Einbruchsversuchen. Die Kriminalpolizei Ahrensburg führt die Ermittlungen und sucht Zeugen.

Polizei Symbolfoto: Maximilian Weber/Pixabay

Nach bisherigen Erkenntnissen drangen unbekannte Täter in der Zeit von 18.35 Uhr bis 06.30 Uhr über eine gewaltsam geöffnete Tür in eine Apotheke in der Hagener Allee ein. Dort entwendeten sie einen unteren vierstelligen Bargeldbetrag. Es entstand hier ein Sachschaden von ca. 10.000 Euro.

Auch eine Apotheke in der Hamburger Straße wurde zwischen 19.30 Uhr und 07.50 Uhr ins Visier von unbekannten Tätern genommen. Es gelang ihnen jedoch nicht in die Innenräume der Apotheke einzudringen.

Ein Lebensmittelmarkt in der Manhagener Allee wurde ebenfalls in der Zeit von 20.00 Uhr bis 06.00 Uhr von unbekannten Tätern heimgesucht. Mit Gullydeckeln versuchten sie die Türen des Geschäftes einzuwerfen, was nicht gelang.

Die Ahrensburger Kriminalpolizei sucht nun nach Zeugen oder auch Hinweisgebern. Wer hat in den genannten Tatzeiträumen in der Hagener Allee, Manhagener Allee und Hamburger Straße in Ahrensburg verdächtige Beobachtungen machen können? Sachdienliche Hinweise nehmen die Beamten unter der Telefonnummer 04102/809-0 entgegen.

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