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Bund und Länder beraten über weitere Pandemie-Maßnahmen

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Noch strengere Kontaktbeschränkungen und Hygienemaßnahmen an Schulen, keine privaten Feiern bis Weihnachten. Am heutigen Montag beraten die Ministerpräsidenten der Länder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel über weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Eine Entscheidung dürfte aber noch nicht fallen.

Maskenpflicht in der Oldesloer Innenstadt. Foto: Stormarnlive.de

Seit Anfang November befindet sich Deutschland in einem Teil-Lockdown. Das öffentliche Leben ist zu einem Großteil heruntergefahren. Gaststätten, Kinos, und Theater mussten schließen, ebenso wie viele Dienstleister. Es gibt Kontaktbeschränkungen und in vielen Städten eine ausgeweitete Maskenpflicht.

Die Maßnahmen zeigen laut Gesundheitsministerium erste Wirkungen, das exponenzielle Wachstum ist gebrochen, doch in die umgekehrte Richtung geht der Trend noch nicht. “Dieses Virus hat eine unglaublich lange Bremsspur”, sagte Gesundheitsminister Jens Spahn am Wochenende.

Damit die Ansteckungszahlen nicht nur stagnieren, sondern merklich zurückgehen, will der Bund weitere Maßnahmen durchsetzen.

Die Reaktionen aus den Ländern sind da schon verhaltener.

Gegenüber der Deutschen Presse Agentur (dpa) sagte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU): “Ich schlage vor, noch eine Woche zu warten und dann über veränderte Maßnahmen zu entscheiden.”

Darauf wird es wohl hinauslaufen. Am Montag soll zwar beraten aber keine Entscheidung getroffen werden.

Wie mehrere Nachrichtenagenturen am Wochenende berichteten, hat der Bund schon eine konkrete Vorstellung, wie die neuen Maßnahmen aussehen könnten.

So gibt es den Vorschlag, die Kontaktbeschränkungen von derzeit maximal zehn Personen aus zwei Haushalten auszuweiten. Nämlich auf einen einzigen festen weiteren Hausstand. Kinder und Jugendliche sollen angehalten werden, sich nur noch mit einem festen Freund zu treffen. Private Feiern sollen bis zur Weihnachtszeit verboten werden.

Für Diskussionen dürfte auch der Umgang mit dem Virus an Schulen sorgen. Eine komplette Schließung von Schulen und Kitas steht derzeit wohl nicht zur Debatte – allerdings könnten die Hygienemaßnahmen weiter verschärft werden.

Um ursprünglichen Papier hatte der Bund vorgeschlagen, die Mund-und-Nasenschutz-Pflicht für alle Jahrgänge und Lehrer im Unterricht und auf dem Schulgelände vorzuschreiben. Außerdem eine feste Gruppengrößen im Unterricht und Mindestabstände von 1,5 Meter in Klassen und auch in Schulbussen. Regeln, die in der Praxis wohl schwer umgesetzt werden können.

Stattdessen sollen die Länder bis zur kommenden Woche Vorschläge vorlegen, wie die Ansteckungsgefahr an Schulen verringert werden kann.

Eine Entscheidung über weitere Maßnahmen – oder ob einige der bestehenden Einschränkungen zurückgenommen werden können – soll dann voraussichtlich am 23. November fallen.

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Enten zu dick: Glinde bittet auf Füttern zu verzichten

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Glinde – Das Füttern von Enten und anderen Wasservögeln mit Brot ist meistens gut gemeint. Vielleicht auch mit der Absicht verbunden, Kindern die Tiere und die Natur näher zu bringen. Doch leider werden die Tiere durch das Füttern gefährdet.

Die Stadt Glinde deshalb ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, die Vögel an den Glinder Gewässern nicht mehr zu füttern.

Grundsätzlich finden die Tiere genug Nahrung in der umliegenden Natur.

Durch das Füttern verlieren sie ihre „Hauptbeschäftigung“: die Futtersuche. Insbesondere das Füttern mit Brot schadet den Tieren.

Brot enthält viel Salz und Zucker. Gleichzeitig ist der Gehalt an Nährstoffen für die Enten relativ gering.

Durch das Füttern von Brot werden die Tiere zu dick.

Es können Mangelerscheinungen auftreten und die Anfälligkeit für Krankheiten steigen.

Neben den Enten leidet auch die umliegende Natur und verliert ihr Gleichgewicht. Wenn das Nahrungsangebot zu groß ist, vermehren sich Enten und andere Wasservögel zu stark.

Es entsteht zu viel Kot und zusammen mit nicht gefressenen Brotresten wird das Gewässer überdüngt. Algen wachsen vermehrt und der Sauerstoffgehalt nimmt ab.

Fische, Schnecken und andere Wasserbewohner leiden unter dem Sauerstoffmangel und können sterben.

Wenn die Anzahl an Enten und anderen Wasservögeln zu groß und der Raum zu klein wird, bedeutet das Stress für die Tiere. Dieser Stress kann zu Verhaltensstörungen bei Paarung, Brut und Aufzucht der Jungen führen.

Außerdem verlieren die Tiere durch das Füttern ihre natürliche Scheu vor dem Menschen. Das kann für die Tiere gefährlich werden und zu mehr Unfällen auf der Straße oder durch Hunde führen.

Ein weiteres Problem ist, dass liegengebliebene Brotreste zum Beispiel Ratten und Mäuse anlocken.

Im Januar 2021 hat die Stadt Glinde Hinweistafeln zum Fütterungsverbot an den Glinder Gewässern aufgestellt. Die Stadt Glinde bittet darum, Enten und andere Wasservögel lieber aus der Ferne zu beobachten und sich an ihnen zu erfreuen anstatt sie zu füttern.

Wer sich aktiv für den Gewässerschutz engagieren möchte oder sich für den Lebensraum Gewässer interessiert, kann gerne Kontakt mit der Glinder Ortsgruppe des BUND (Norbert Walura, norbert.walura@bund-stormarn.de) oder dem Angelsportverein Glinde von 1981 e.V. (Markus Berg, 0172 – 545 90 10) aufnehmen.

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Kreis will mit Community-Magazin Kulturschaffende unterstützen

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Bad Oldesloe – Um die durch die Corona-Pandemie und die damit Verbundenen Veranstaltungsverbote schwer getroffenen Kulturschaffenden zu unterstützen, plant der Kreis Stormarn ein neues Projekt: Ein Community-Magazin mit Informationen über die Szene.

Kulturrefferentin Tanja Lütje. Foto: Privat

Die Themen, die in den unterschiedlichsten Formaten wie Artikel, Fotostrecken, Videos, Tipps, Podcasts medial aufbereitet werden, entstehen aus einer Gemeinschaft kulturaffiner und experimentierfreudiger Menschen heraus.

Dieses offene Angebot richtet sich an alle, die sich mit eigenen Ideen einbringen und an der Gestaltung des kulturellen Lebens mitwirken wollen.

Eine Möglichkeit, sich jetzt zu beteiligen, ist die Namensgebung. Der Kreis sucht derzeit nach einem passenden Titel für die Website.

„Unser wichtigstes Anliegen ist es, möglichst viele für eine Beteiligung zu begeistern und den Community-Journalismus auf eine breite Basis zu stellen“, so Tanja Lütje, Kulturreferentin des Kreises. Auch Menschen ohne oder mit wenig Erfahrung in der Erstellung von Artikeln, Videos, Podcasts etc. sollen zur Teilnahme ermutigen werden.

Auf www.kultur-stormarn gibt es bereits erste Beiträge. An einem weiteren arbeiten etwa bekannte Jazz-Trompeter Ingolf Burkhardt und Kirchenmusiker Andis Paegle aus Bargteheide. Beide haben einen Jingle geschrieben. Ein Making-Of über die Entstehung des Stormarn-Lieds ist ab sofort auf der Website und Youtube zu sehen.

“Ein Jingle ist etwa zehn Sekunden lang, zwei Varianten gibt es”, sagt Andis Peagle. Alles sei in Kirche aufgenimmen worden, mit kleiner Truhenorgel oder E-Piano und Trompete: “Wir haben auch ein bisschen improvisiert.”

Trompeter Ingolf Burkhardt hat das kleine Musikprojekt in der Bargtheider Kirche genossen: “Es ging uns vorrangig nicht ums Geld, wir wissen ja wie es um die Kultur bestellt ist, wir unterstützen mit unserer Arbeit gern die lokale Kultur.” Er sehe dabei das große Ganze.

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DRK bietet Corona-Schnelltests jetzt auch in Reinfeld an

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Reinfeld – In Zusammenarbeit mit dem DRK-Ortsverein Reinfeld bietet der Kreisverband Stormarn des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) jetzt auch Corona-Schnelltests in Reinfeld an.

Foto: Stormarnlive.de

Alle Bürger haben ab Dienstag, 13. April, die Möglichkeit, sich kostenlos testen zu lassen.

Der Testbus steht immer dienstags in der Zeit von 8 bis 12 Uhr auf dem Marktplatz in Reinfeld. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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