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Gesundheit

Kontakte, Gaststätten, Tourismusverbot: Bund plant Teil-Lockdown

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Strenge Kontaktbeschränkungen, Gastronomie-Shutdown, Tourismusverbot: Das könnte ab November auf Deutschland zukommen.

Über eine entsprechende Beschlussvorlage wird heute von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten der Länder beraten, wie mehrere Medien übereinstimmend berichten.

Demnach könnte es ab dem 4. November zu einer Art Teil-Lockdown kommen, um “zügig die Infektionsdynamik zu unterbrechen.”

Im Gespräch sind unter anderem strenge Kontaktbeschränkungen, nach denen sich nur noch Angehörige zweier Haushalte in der Öffentlichkeit treffen dürfen.

Außerdem wird darüber diskutiert, ob Bars und Restaurant erneut schließen müssen. Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther hatte sich am Dienstag bereits gegen einen solchen Schritt ausgesprochen.

Auch die Hotelbranche steht vor starken Einschränkungen. Laut Beschlussvorlage sollen touristische Übernachtungsangebote verboten werden. Außerdem sollen die Bürger dazu aufgerufen werden, auf private Reisen und Übernachtungen in anderen Haushalten zu verzichten.

Veranstaltungen sollen untersagt, Kultureinrichtungen wie Theater geschlossen bleiben.

Das gilt auch für den Freizeit und Amateursport, für öffentliche und private Sportanlagen, Fitnessstudios und Schwimmbäder, Messen, Kinos, Bordelle und Freizeitparks.

Betriebe im Bereich der Körperpflege (Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoostudios) sollen schließen. Friseursalons blieben aber unter den bestehenden Hygienevorgaben geöffnet. Auch medizinisch notwendige Behandlungen wie Physiotherapien sollen weiter möglich sein.

Schulen und Kitas sollen hingegen geöffnet bleiben, die Länder weitere Hygienemaßnahmen ergreifen.

Der Einzelhandel soll von dem Teil-Lockdown zunächst nicht betroffen sein.

Ob all diese Maßnahmen umgesetzt werden, entscheidet sich voraussichtlich im Laufe des heutigen Tages.

Unabhängig von dem Ergebnis der Konferenz wird Schleswig-Holstein für drei Wochen die Corona-Maßnahmen verschärfen.

Unter anderem werden Kontakte in der Öffentlichkeit auf maximal zehn Personen begrenzt, die Maskenpflicht im Unterricht auf die Grundschulen ausgeweitet. Das soll für Regionen wie den Kreis Stormarn gelten, in denen der Inzidenzwert die 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner überschritten hat und für drei Wochen gelten.

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Bad Oldesloe

Inzidenzwert steigt wieder auf über 70 in Stormarn

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Bad Oldesloe – Im Kreis Stormarn wurden innerhalb der letzten sieben Tage 174 Neuinfektionen bestätigt. Das entspricht einem Inzidenzwert von 71,1 Infektionen pro 100.000 EinwohnerInnen.

Foto: Stormarnlive.de

Die Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn beträgt 1.898 (Stand: 4.12., 13:00 Uhr).

Davon sind 1.563 Personen wieder genesen, 240 aktuell in Quarantäne, 36 in stationärer Behandlung. 59 Personen sind verstorben.

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Bad Oldesloe

Inzidenzwert in Stormarn unter 60, ein weiterer Todesfall

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Bad Oldesloe – Wie der Kreis Stormarn am Mittwoch mitteilt, ist eine weitere mit dem Coronavirus infizierte Person gestorben. Es handelt sich um einen Mann aus der Altersgruppe über 80.

Damit sind seit Beginn der Pandemie 59 Menschen gestorben, nachdem sie sich mit dem Coronavirus infizierten.

Die Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn beträgt 1.814 (Stand: 2.12., 13:00 Uhr). Davon sind 1.525 Personen wieder genesen, 199 aktuell in Quarantäne, 31 in stationärer Behandlung.

Im Kreis Stormarn wurden innerhalb der letzten sieben Tage 143 Neuinfektionen bestätigt. Das entspricht einem Inzidenzwert von 58,5 Infektionen pro 100.000 EinwohnerInnen.

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Gesundheit

Umfrage: Über 60 Prozent wollen sich gegen Coronavirus impfen lassen

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Mehr als die Hälfte der Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner (61 Prozent) ist bereit, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen.

Bild von Katja Fuhlert auf Pixabay

Das geht aus einer repräsentativen bundesweiten Umfrage der Barmer unter rund 2.000 Befragten ab 16 Jahren, darunter über 100 Menschen aus Schleswig-Holstein, im November dieses Jahres hervor.

Demnach würde sich die Mehrheit der Befragten in Schleswig-Holstein (56 Prozent) bald impfen lassen und vertraut darauf, dass die Impfstoffe sicher sind (43 Prozent).

„An der Impfung führt kein Weg vorbei, um die Corona-Pandemie zu überwinden. Deshalb ist es ein wichtiges Signal, dass sich die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger impfen lassen möchte. Je höher die Bereitschaft, desto besser. Mit der Impfung schützt man nicht nur sich selbst, sondern auch diejenigen, die sich nicht immunisieren lassen können“, sagt Dr. Bernd Hillebrandt, Landesgeschäftsführer der BARMER in Schleswig-Holstein.

Laut Umfrage wollen sich 69 Prozent der Befragten in Schleswig-Holstein impfen, um selbst bestmöglich geschützt zu sein.

62 Prozent wollen es tun, um andere zu schützen.

Ältere Personen stehen einer Impfung offener gegenüber. So wollen sich bei den Befragten ab 60 Jahren über 40 Prozent auf jeden Fall impfen lassen. Bei den 16- bis 39-Jährigen hingegen sind sich nur knapp 23 Prozent vollkommen sicher.

Für knapp ein Fünftel aller Befragten (22 Prozent) kommt eine Coronavirus-Impfung nicht in Frage.

Dabei stellen Zweifel an der Sicherheit der Impfstoffe (68 Prozent), die Furcht vor Nebenwirkungen (60 Prozent) und Zweifel an der Wirksamkeit (52 Prozent) die größten Hürden dar. Etwa jeder Fünfte (22 Prozent) hält generell nichts vom Impfen.

Freiwillige Impfbereitschaft durch Aufklärung erhöhen
„Die Impfung gegen das Coronavirus soll freiwillig erfolgen. Aufklärung ist das beste Mittel für eine hohe Akzeptanz und Impfbereitschaft in der Bevölkerung“, betont Hillebrandt. Wichtig sei allen voran, über die Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe zu informieren und so Menschen ihre Sorgen zu nehmen. Eine Impfpflicht würde von knapp zwei Dritteln der Befragten abgelehnt.

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