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Ahrensburg

Ahrensburg will alle Straßennamen auf politische Korrektheit untersuchen lassen

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Ahrensburg – Straßen, öffentliche Plätze, sogar Kunstwerke: Die Stadt Ahrensburg will eine Kommission einsetzen, die die Biografien aller Namensgeber überprüft und eventuell problematische Persönlichkeiten ausfindig macht.

Das ist das Ergebnis einer Diskussion über die Schimmelmannstraße. Namensgeber ist Heinrich Carl Schimmelmann (1724–1782). Der Kaufmann und damalige Schlossbesitzer exportierte Waffen und Alkohol nach Afrika und ließ von dort aus Sklaven in die Karibik transportieren. Dadurch machte Schimmelmann ein Vermögen.

Dass noch heute eine Straße in Ahrensburg nach dem Sklavenhändler benannt ist, ist für einige unerträglich. Andere wiederum gehen damit entspannter um und sehen das als eine Art Mahnmal.

Jetzt will Ahrensburg jedoch nicht mehr nur die mögliche Umbenennung der Schimmelmannstraße diskutieren, sondern auch noch pro-aktiv alle anderen mehr oder weniger berühmten Namensgeber unter die Lupe nehmen lassen.

Einem entsprechenden Antrag der Grünen hat die Stadtverordnetenversammlung jetzt mehrheitlich zugestimmt. “Es geht uns darum, dass das erst mal alles beleuchtet wird”, sagt Nicole Levenhagen (Die Grünen). Erst anschließend werde es darum gehen, Schlüsse aus dem Ergebnis zu ziehen.

Die Untersuchung soll 60.000 Euro kosten und rund bis zu 800 Arbeitsstunden in Anspruch nehmen.

Was für die einen die logische Konsequenz aus den weltweiten “Black Lives Matters”-Protesten ist, die auf die noch immer andauernde Unterdrückung schwarzer Menschen aufmerksam machen, ist für die anderen eher befremdlich.

“Das hier ist ein Musterbeispiel dafür, dass ein eigentlich guter Antrag mit der Zeit sein Ziel verliert”, sagte Detlef Steuer von der Wählergemeinschaft WAB. Zunächst sei es um Schimmelmann als Namensgeber einer Straße gegangen. Das ist auch nach WAB-Sicht zumindest diskussionswürdig.

Jetzt sollen alle Straßen und Kunstwerke überprüft werden- und auch noch künftige Benennungen.

Detlef Steuer: „Ich glaube, dass dabei nichts herauskommen. Außer viel bedrucktes Papier.”

Der Antrag wurde mit 18 Ja-Stimmen angenommen. Zehn Stadtverordnete stimmten dagegen, zehn weitere enthielten sich.

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Ahrensburg

Ahrensburg bekommt einen neuen Citymanager

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Ahrensburg – Christian Behrendt leitet ab 16. November das Citymanagement in Ahrensburg. Der 52-Jährige setzte sich in einem mehrstufigen Auswahlverfahren gegen 160 Mitbewerber durch.

Christian Behrendt

Christian Behrendt verfügt über fünfundzwanzig Jahre Berufserfahrung und ein vielschichtiges Netzwerk aus Gewerbetreibenden, Einzelhändlern, Vertriebspartnern, Handwerkern, Sponsoren und Kreativen.

Als studierter Volkswirt, ausgebildeter Kaufmann und Kommunikationsfachmann möchte Christian Behrendt die Aktivitäten der Stadt Ahrensburg herausarbeiten, positionieren und als Alleinstellungsmerkmal in der Öffentlichkeit verstärken.

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Ahrensburg

Radfahrerin (76) bei Verkehrsunfall in Ahrensburg schwer verletzt

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Ahrensburg – Am gestrigen Montag, dem 2. November, um 13:40 Uhr kam es in Ahrensburg in der Hamburger Straße, Einmündung Wulfsdorfer Weg, zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einer Radfahrerin.

Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Die 81-jährige Ahrensburgerin befuhr mit ihrem VW Golf den Wulfsdorfer Weg in Richtung Hamburger Straße. Sie musste an der Ampel verkehrsbedingt halten und beabsichtigte nach links in die Hamburger Straße in Richtung Zentrum einzubiegen.

Die 76-jährige Radfahrerin, ebenfalls aus Ahrensburg, befuhr mit ihrem Fahrrad die Bahnhofsstraße auf dem ausgewiesenen Radweg in Richtung Hamburger Straße. Sie wollte die Hamburger Straße überqueren und geradeaus in den Wulfsdorfer Weg fahren. Auch sie musste verkehrsbedingt an einer Ampel halten.

In der Grünphase beider Ampeln bog die VW Golffahrerin nach links ab und übersah die entgegenkommende Radfahrerin. Bei dem Zusammenstoß verletze sich die Radfahrerin schwer. Sie wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Am Fahrrad und dem Pkw entstand insgesamt ein geschätzter Schaden von 1000 Euro.

Die Polizei Ahrensburg hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Ahrensburg

Ahrensburger (74) angegriffen und schwer verletzt: Sohn (34) festgenommen

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Ahrensburg – Nach einer schweren Körperverletzung ist in Ahrensburg am Donnerstag der Sohn (35) des Geschädigten (74) festgenommen worden.

Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Die Polizei hatte nach der Tat groß angelegte Fahndungsmaßnahmen eingeleitet, nachdem der 74-Jährige mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste.

„Tatverdächtig ist zum jetzigen Zeitpunkt der Ermittlungen sein 35-jähriger Sohn“, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen. Lebensgefahr bestehe bei dem Opfer nach jetzigem Kenntnisstand nicht.

Noch am Donnerstagabend sicherte die Polizei Spuren am Tatort. Die Ermittlungen zum Tatgeschehen und den Hintergründen laufen.

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