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Bad Oldesloe

“Mal Danke sagen”: Oldesloer Händler planen Aktionstag am 24. Oktober

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Bad Oldesloe – Mit einem Aktionstag will der von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie geplagte Oldesloer Einzelhandel Kunden zum Einkaufen animieren.

Oldesloer Einzelhändler und Gastronomen laden zu einem Aktionstag am 24. Oktober ein

Zum Aktionstag am Sonnabend, 24. Oktober, appelliert die Wirtschaftsvereinigung an die Vernunft der Innenstadtbesucher und bittet die Oldesloer, sich weiterhin an die Regeln zu halten. 30 Händler und Gastronomen werden an dem Tag ihre Läden länger als üblich geöffnet haben. So sollen die Besucherströme entzerrt werden.

„Auf den Monat genau vor fünf Jahren haben wir mit der Kampagne ‘Ich bin für Einkaufen in Bad Oldesle’ angefangen und wollten damit das Gemeinschaftsgefühl stärken“, sagt Nicole Brandstetter, Vorsitzende der Wirtschaftsvereinigung. Das sei in Zeiten der Corona-Pandemie noch wichtiger geworden.

Denn während sich der Onlinehandel über Rekordumsätze freut, müssen Inhaber lokaler Geschäfte mit einem immer stärkeren Kundenrückgang zurecht kommen und auch die Angst vor einem neuen Lockdown wird angesichts der steigenden Infektionszahlen größer.

„Auch mit unserem Aktionstag oder beim folgenden Verkaufsoffenen Sonntag gibt es im Grunde keine Planungssicherheit. Wir wissen nicht, wie sich alles in den nächsten Wochen entwickelt“, sagt Brandstetter. Deswegen den Kopf in den Sand stecken, wollen die Einzelhändler nicht. Es gebe noch immer ein großes Verständnis für die von der Landesregierung festgelegten Hygienemaßnahmen.

So wird auch am 24. Oktober der Mindestabstand gelten und in den Geschäften muss ausnahmslos Mund-und-Nasenschutz getragen werden.

Angela Dittmar, Vorstandsmitglied der Wirtschaftsvereinigung und ehemalige Ladeninhaberin, berichtet über die erste Phase der Coronakrise: „Gemeinsam mit unseren Kunden mussten wir uns auf neue Regeln einstellen und wir haben uns sehr gefreut, dass alle Verständnis und Geduld gezeigt haben.“

Am Aktionstag unter dem Motto „Wir sagen danke“ planen die teilnehmenden Geschäfte, die an den blauen Plakaten zu erkennen sind, eigene Aktionen. Außerdem können Kunden Einkaufsgutscheine im Wert von zehn Euro erwerben. Die Geschäfte haben von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

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Bad Oldesloe

Gemeinschaftsaktion: Bad Oldesloe wird zur Sternenstadt

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Bad Oldesloe – Um den Menschen in der Kreisstadt trotz Corona eine weihnachtliche Stimmung in der Innenstadt zu präsentieren, haben sich in gemeinsamer Kooperation die Stadt, die Wirtschaftsvereinigung, der Wir-Verein sowie der Wirtschaftsbeirat mit der Oldesloer Bühne verschiedene Highlights für die Adventszeit einfallen lassen und wollen unter dem Motto “Sternenstadt Bad Oldesloe” weihnachtliches Flair in die Innenstadt bringen.

Gemeinsam für die Sternenstadt (von links): Agnes Heesch (Stadtverwaltung), Phillip Marz (Wirtschaftsbeirat), Astrid Hintze und Günter Knubbe (Wir-Verein), Angela Dittmar und Nicole Brandstetter (Wirtschaftsvereinigung). Foto: Luna Brandstetter

“Gerade vor dem Hintergrund, dass wir die Weihnachtsmärkte absagen mussten, freue ich mich, dass die Organisatoren eingesprungen sind und Alternativen initiiert haben”, zeigt sich Bürgermeister Jörg Lembke begeistert. Die Stadtverwaltung hat die Koordination übernommen und hat alle Ideen der Akteure zusammengetragen und freut sich, dass bereits Erfolge zu sehen sind: Die Weihnachtsbeleuchtung ist durch den Bauhof aufgehängt und eingeschaltet, die großen Tannen stehen beleuchtet auf dem Marktplatz, der Hude und dem Bahnhofsvorplatz.

Neu ist eine Holzhütte auf dem Marktplatz, die der Wirtschaftsbeirat gemeinsam mit dem Hagebaumarkt aufgestellt und mit der Oldesloer Bühne geschmückt hat. “Wenn die Kinder aufs Weihnachtsmannwecken dieses Jahr verzichten müssen, wollen wir ihnen wenigstens das Wohnzimmer vom Weihnachtsmann zeigen”, sagt Thomas Benthien, Vorsitzender des Wirtschaftsbeirats, mit einem Augenzwinkern. Das Jugendaufbauwerk der Kreishandwerkerschaft Stormarn hat einen großen, mit einem Weihnachtsmann bemalten Briefkasten neben die Hütte gestellt. Dort können Kinder bis zum 15. Dezember ihre Post an den Weihnachtsmann einstecken, dann bekommen sie noch rechtzeitig Antwort. Um Post geht es auch bei der Aktion des Wir-Vereins. Der Bürgerverein hat die Schüler der Stadtschule dazu aufgerufen, Adventsbriefe an die Bewohner der Altenheime zu schreiben. “In den Einrichtungen gibt es viele Leute ohne Verwandte. Gerade in der Corona-Zeit können viele Besuche nicht stattfinden. Deshalb wollen wir den alten Menschen eine Freude bereiten”, erklärt Wir-Vereins-Vorsitzender Günter Knubbe gemeinsam mit Astrid Hintze.

Die Wirtschaftsvereinigung setzt auf Sterne als zentrales Thema. Über 1.500 rote Dekorationssterne hat der Unternehmerverein an rund 80 Geschäfte verteilt und stellt zusätzlich große Holzsterne in der Innenstadt auf. “Wir freuen uns, dass unsere Idee der Sternenstadt aufgenommen wurde und nach und nach mit Leben gefüllt wird. Es ist wichtig, dass wir für Bad Oldesloe ein Alleinstellungsmerkmal kreieren. Mit der gemeinsamen Dekoration tragen die Händler zum Wir-Gefühl in der Innenstadt bei”, ist Nicole Brandstetter, Vorsitzende der Wirtschaftsvereinigung Bad Oldelsoe, überzeugt. Gemeinsam mit der Stadt hat sich der Unternehmerverein auch eine stimmungsvolle Dekoration für die Laternen in der Fußgängerzone einfallen lassen.

Beleuchtet wird dieses Jahr auch die Brücke von Exer zum KuB. Die Firma Bork Stahl und Metallbau hat eine Konstruktion geschaffen, die es ermöglicht, zwei leuchtende Tannen über der Trave schweben zu lassen.

Eine kleine Alternative zum ausgefallenen Adventsmarkt bietet der Verein Kaktus, zusätzlich am Nachmittag werden Accessoires aus Wolle, Patchwork und Taschen angeboten.

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Bad Oldesloe

Kreis richtet Impfzentrum in Oldesloer Jugendherberge ein

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Bad Oldesloe – In Stormarn werden zeitnah drei Impfzentren eingerichtet, eines davon in der Jugendherberge in Bad Oldesloe.

Mittlerweile haben mehrere Pharmaunternehmen mitgeteilt, einen Impfstoff gegen das Coronavirus entwickelt zu haben. Die Impfstoffe befinden sich noch in der Zulassung. Doch sobald die Mittel Marktreife erreicht haben, soll die Infrastruktur stehen, um in kurzer Zeit möglichst viele Impfdosen verabreichen zu können.

Die bestehende Infrastruktur wie Krankenhäuser oder Arztpraxen reicht dafür nicht aus. Deswegen hat das Land Schleswig-Holstein die Landkreise angewiesen, Impfzentren einzurichten.

Neben Bad Oldesloe sind auch in Reinbek und Großhansdorf solche Zentren vorgesehen, die in den nächsten Wochen mit medizinischem Equipment ausgestattet werden. Die Raumkonzepte stehen bereits.

In Bad Oldesloe laufen schon jetzt die Vorbereitungen – in der zentral gelegenen Jugendherberge am Exer.

“Dass der Kreis sich für die Jugendherberge entschieden hat, ist für uns eine Win-Win-Situation”, sagt Herbergsvater René Petzold. Die Jugendherberge lebt im Grunde von Jugendgruppen. Das Coronavirus macht solche Reisen jedoch derzeit unmöglich.

“Je schneller das alles vorbei ist, desto besser für uns. Daher unterstützen wir gern dabei und stellen unsere Jugendherberge für die Einrichtung eines Impfzentrums zur Verfügung”, sagt er. Zusätzlich werde dadurch der Verlust durch das Fernbleiben der Kundschaft etwas aufgefangen.

Weil ein Impfzentrum für die knapp 250.000 StormarnerInnen nicht reichen würde, werden weitere in Reinbek (Jürgen-Rickertsen-Haus) und Großhansdorf (ehemalige Gymnastikhalle, LungenClinic) eingerichtet.

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Bad Oldesloe

Corona in Stormarn: Vier Tote seit Anfang der Woche

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Bad Oldesloe – Die Todeszahlen in Zusammenhang mit Covid-19 steigen. Seit Anfang der Woche sind in Stormarn vier Menschen gestorben, die sich zuvor mit dem Coronavirus infiziert hatten.

Am Mittwoch teilte das Gesundheitsamt den Tod eines Mannes aus der Altersgruppe über 80 mit. Am Dienstag starb ein über 50-Jähriger und ein weiterer Mann über 70. Am Montag ein Mann der Altersgruppe über 70 Jahre.

Damit liegt die Anzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 bei 52.

Im Kreis Stormarn wurden innerhalb der letzten sieben Tage 151 Neuinfektionen bestätigt. Das entspricht einem Inzidenzwert von 61,7 Infektionen pro 100.000 EinwohnerInnen.

Die Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn beträgt 1.671 (Stand: 25.11., 13:00 Uhr). Davon sind 1.332 Personen wieder genesen, 252 aktuell in Quarantäne, 35 in stationärer Behandlung.

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