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Bad Oldesloe

Aus “Fack Ju Göhte” ins Oldesloer Klassenzimmer der TSS

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Foto: TSS Bad Oldesloe/hfr

Bad Oldesloe – Kreidetafeln wirken auf den ersten Blick eigentlich wie ein Überbleibsel aus einer anderen Zeit, wird doch zumeist moderner Unterricht mindestens mit einem abwischbaren Whiteboard, besser noch digital, mit Beamer, Computer oder Smartboard erteilt.

Bei der altmodisch anmutenden Tafel, welche die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a der Theodor-Storm-Schule seit wenigen Tagen in ihrem Klassenraum vorfinden, handelt es sich allerdings wirklich um etwas Besonderes.

Nachdem die Elternvertreter der 6a, das Ehepaar Pia und Joachim Fahl, auf dem letzten Elternabend der Klasse feststellen mussten, dass sich im Klassenraum aktuell keine beschreibbare Tafel befindet und es nach Angaben der Klassenlehrkräfte wohl noch etwas dauern könnte, bis der TSS für besagten Klassenraum eine Tafel zur Verfügung gestellt werde, entschlossen die beiden Elternvertreter sich, zu handeln.

Eine kurze Internetrecherche später und Joachim Fahl sah sich auf dem Weg nach Hamburg Bergedorf, um bei einem Händler, der unter anderem Firmenevents ausstattet, eine Kreidetafel für kleines Geld zu kaufen und gleich auf dem geliehenen Anhänger nach Bad Oldesloe zu transportieren.

Als die Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte der 6a am nächsten Tag in die Schule kamen, trauten sie ihren Augen nicht. Die neue Tafel war nicht irgendeine, sondern die Originaltafel aus dem Spielfilm „Fuck Ju Göthe 3“, die für eine Pressekonferenz genutzt wurde. Mitsamt Filmlogo und Originalbeschriftung durften die Lernenden die Tafel bewundern. „Also, das ist ja jetzt wirklich mal richtig cool“, äußerte sich Schülerin Lilly Zörkler zur neuen Ausstattung.

Mittlerweile kann die Tafel jetzt auch zum Schreiben genutzt werden. Die Logos sind abgewischt und  es bleibt sicher noch etwas von der Aura, welche diese besondere Requisite umgibt.

Für Elternvertreter Fahl war die Beschaffung dieses besonderen Stücks übrigens eine Selbstverständlichkeit: ,,Als ich gehört habe, dass es keine Tafel gibt, wollte ich sofort handeln. Es sollte möglichst einfach und schnell gehen, damit die Kinder mit einer Tafel lernen können. Dass ich dabei so etwas Besonderes finde, ist natürlich umso toller.“

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Bad Oldesloe

Kritische Marke überschritten: Corona-Inzidenzwert in Stormarn auf 38,1

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Bad Oldesloe – 93 Menschen sind in Stormarn innerhalb der letzten sieben Tage positiv auf das Coronavirus gestestet worden. Das entspricht einem Inzidenzwert von 38,1 Infektionen pro 100.000 Einwohnern.

Landrat Henning Görtz hatte für den Fall, dass der Inzidenzwert in Stormarn den Wert 35 erreicht, Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionsdynamik angekündigt.

“Dazu gehören zum Beispiel eine Ausweitung der Maskenpflicht, Einschränkungen für private Feiern und Veranstaltungen sowie die Einführung einer Sperrstunde in der Gastronomie”, so Görtz.

Als gemeinsames Ziel wurde auf der Bund-Länderkonferenz am 14. Oktober 2020 formuliert, die Infektionsdynamik in Deutschland unter Kontrolle zu behalten.

Die Infektionszahlen müssen auch im Herbst und Winter, wenn das gesellschaftliche Leben wieder überwiegend in Räumen stattfindet, so niedrig gehalten werden, dass eine Kontaktverfolgung durch das Gesundheitsamt möglich bleibt.

Landrat Henning Görtz: „Nur gemeinsam kann es uns gelingen, den schnellen Anstieg der Infektionszahlen in unserem Kreis wieder zu begrenzen, um das Erreichen des weiteren Grenzwertes (50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in 7 Tagen) möglichst zu verhindern und die Menschen zu schützen. Mein Appell: Abstand halten, die Regeln und Empfehlungen beachten und Rücksicht nehmen.“

Die Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn beträgt 817 (Stand: 21.10., 13:00 Uhr). Davon sind 635 Personen wieder genesen, 144 aktuell in Quarantäne, drei in stationärer Behandlung. 35 Personen sind (somit) verstorben.

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Bad Oldesloe

Transporter fährt in Leitplanke: Fahrer (60) muss reanimiert werden

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Bad Oldesloe – Am 20. Oktober fuhr ein Kleintransporter gegen 10:50 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache in die Mittelschutzplanke und verunfallte. Der Fahrzeugführer musste reanimiert werden.

Rettungsdienst im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen befuhr der Kleintransporter mit ca. 120 km/h die rechte Spur der dreispurigen BAB 1 in Fahrtrichtung Hamburg. Ungefähr drei Kilometer hinter der Anschlussstelle Bad Oldesloe fuhr das Fahrzeug unvermittelt in die Mittelschutzplanke und anschließend über alle drei Fahrstreifen in den rechtsseitigen Grünstreifen. Dort kam der verunfallte Transporter zum Stehen. Bei Eintreffen der Beamten des Polizeiautobahn- und Bezirksrevieres Bad Oldesloe wurde der 60-Jährige aus dem Kreis Bad Segeberg bereits von Ersthelfern reanimiert.

Im Verlauf der anderthalb stündigen Unfallaufnahme wurde der Transporter-Fahrer umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert.

Bei dem Unfall entstand Sachschaden in unbekannter Höhe. Insgesamt waren drei Streifenwagen des Autobahnrevieres Bad Oldesloe, die Freiwillige Feuerwehr Bad Oldesloe, ein Rettungswagen sowie ein Notarztfahrzeug eingesetzt.

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Bad Oldesloe

“Mal Danke sagen”: Oldesloer Händler planen Aktionstag am 24. Oktober

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Bad Oldesloe – Mit einem Aktionstag will der von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie geplagte Oldesloer Einzelhandel Kunden zum Einkaufen animieren.

Oldesloer Einzelhändler und Gastronomen laden zu einem Aktionstag am 24. Oktober ein

Zum Aktionstag am Sonnabend, 24. Oktober, appelliert die Wirtschaftsvereinigung an die Vernunft der Innenstadtbesucher und bittet die Oldesloer, sich weiterhin an die Regeln zu halten. 30 Händler und Gastronomen werden an dem Tag ihre Läden länger als üblich geöffnet haben. So sollen die Besucherströme entzerrt werden.

„Auf den Monat genau vor fünf Jahren haben wir mit der Kampagne ‘Ich bin für Einkaufen in Bad Oldesle’ angefangen und wollten damit das Gemeinschaftsgefühl stärken“, sagt Nicole Brandstetter, Vorsitzende der Wirtschaftsvereinigung. Das sei in Zeiten der Corona-Pandemie noch wichtiger geworden.

Denn während sich der Onlinehandel über Rekordumsätze freut, müssen Inhaber lokaler Geschäfte mit einem immer stärkeren Kundenrückgang zurecht kommen und auch die Angst vor einem neuen Lockdown wird angesichts der steigenden Infektionszahlen größer.

„Auch mit unserem Aktionstag oder beim folgenden Verkaufsoffenen Sonntag gibt es im Grunde keine Planungssicherheit. Wir wissen nicht, wie sich alles in den nächsten Wochen entwickelt“, sagt Brandstetter. Deswegen den Kopf in den Sand stecken, wollen die Einzelhändler nicht. Es gebe noch immer ein großes Verständnis für die von der Landesregierung festgelegten Hygienemaßnahmen.

So wird auch am 24. Oktober der Mindestabstand gelten und in den Geschäften muss ausnahmslos Mund-und-Nasenschutz getragen werden.

Angela Dittmar, Vorstandsmitglied der Wirtschaftsvereinigung und ehemalige Ladeninhaberin, berichtet über die erste Phase der Coronakrise: „Gemeinsam mit unseren Kunden mussten wir uns auf neue Regeln einstellen und wir haben uns sehr gefreut, dass alle Verständnis und Geduld gezeigt haben.“

Am Aktionstag unter dem Motto „Wir sagen danke“ planen die teilnehmenden Geschäfte, die an den blauen Plakaten zu erkennen sind, eigene Aktionen. Außerdem können Kunden Einkaufsgutscheine im Wert von zehn Euro erwerben. Die Geschäfte haben von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

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