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Hamburg

Hamburg: Bootshallen in Flammen – Großeinsatz für 130 Einsatzkräfte

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Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: SL

Hamburg – Gestern Abend, 26. September, um kurz nach 22 Uhr erhielt die Rettungsleistelle der Feuerwehr Hamburg nach eigener Aussage innerhalb kürzester Zeit mehrere Notruf von Anwohnern, die über hellen Feuerschein und starke Rauchentwicklung aus einer Bootshalle am Goldbek-Kanal berichteten.

“Die daraufhin alarmierten Einsatzkräfte des ersten Löschzuges stellten kurz darauf vor Ort fest, dass zwei von mehreren Bootslagerhallen, mit den Außenmaßen von circa 70 x 50 Metern, in einem Wohngebiet bereits im Vollbrand standen. Der Einsatzleiter erhöhte sofort auf die dritte Alarmstufe, um mit einem Großaufgebot von Löschtrupps, Wasserwerfern und Drehleitern ein Übergreifen der meterhohen Flammen auf benachbarte Hallen und Wohngebäude zu verhindern”, so Feuerwehrsprecher Torsten Wesselly.

Dicker schwarzer Rauch behinderte die Sicht, weil in der Halle Klein- und Sportboote aus Holz und Kunststoffen brannten. Starker Funkenflug und meterhohe Flammen waren weithin sichtbar. Der Zerknall von mehreren Druckgasbehältern, die dichte Bebauung und zahlreiche große Bäume erschwerten den Einsatz der Löschfahrzeuge und Drehleitern.

“Nur durch den massiven Einsatz von zahlreichen Löschrohren, Wasserwerfern und Wenderohren über Drehleitern, in mehreren Einsatzabschnitten, gelang es durch sogenannte Riegelstellungen eine weitere Brandausbreitung auf direkt angrenzende Hallen und Wohngebäude zu verhindern und das Feuer zu löschen. Dennoch kam es zum Teileinsturz von zwei Drittel der Hallenkonstruktion”, so Wessely.

Um das Feuer von oben zu bekämpfen und Glut- und Wärmenester ablöschen zu können, wurde auch das Teleskopmastfahrzeug 53 eingesetzt. Eine wasserseitige Brandbekämpfung vom Goldbek-Kanal war nur eingeschränkt mit Wasserwerfern von der gegenüberliegenden Uferseite und mit Hilfe von Kleinbooten möglich.

Vom Einsatzleiter wurde eine Information der Bevölkerung über Warn-Apps, Social-Media und Rundfunkdurchsagen veranlasst, aufgrund der erheblichen Rauchgas-Belästigung Türen und Fenster zu schließen und Lüftungsanlagen auszuschalten. Dieser Warnhinweis wurde am darauf folgenden Morgen um 09.30 Uhr zurückgenommen. In der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg gingen über die Notrufnummer 112 im Verlauf weit über hundert weitere Notrufe von besorgten Bürgern mit Feuermeldungen ein, die im Zusammenhang mit diesem Brandereignis standen.

Mehrere Löschzüge und Freiwillige Feuerwehren wurden zur Überprüfung alarmiert. Die Nachlöscharbeiten zogen sich durch die gesamte Nacht bis in den Vormittag des heutigen Tages. Vertreter von Umweltbehörde und Energieversorgern wurden zur Einsatzstelle angefordert, um mit dem Einsatzleiter notwendige Maßnahmen abzustimmen. Auch eine in Brand geratene Erdgas-Hausanschlussleitung musste durch Fachkräfte von Gasnetz Hamburg abgesperrt werden, bevor letzte Brandherde gelöscht werden konnten. Glücklicherweise verlief der Einsatz ohne Personenschaden.

Insgesamt waren rund 130 Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg mit drei Löschzügen der Berufsfeuerwehr, acht Freiwillige Feuerwehren, diverse Lösch-, Hubrettungs- und Sonderfahrzeuge, Führungsdienste und Versorgungseinheiten vor Ort im Einsatz. Auch der Amtsleiter der Feuerwehr Hamburg, Dr. Christian Schwarz, machte sich vor Ort ein Bild vom Einsatzverlauf.

Es handelte sich bei diesem Einsatz mittlerweile um den dritten größeren Brandeinsatz im Stadtgebiet innerhalb einer Woche.

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Hamburg

Zoll: 3000 Paar gefälschte Markenschuhe vernichtet

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Symbolfoto: Zollfahndungsamt Hamburg/hfr

Hamburg – 3.000 Paar gefälschte Louis-Vuitton-Schuhe wurden am 29. September vom Zollamt Hamburg nach eigenen Angaben vernichtet.

Die schwarzen Stiefeletten mit dem markanten Logo wurden unter zollamtlicher Überwachung zu einem Entsorgungsunternehmen gebracht und sind dort fachgerecht zerstört und entsorgt worden.

Die Hamburger Zöllnerinnen und Zöllnern haben die Fälschungen in einer aus China kommenden Partie mit 1250 Kartons “No-Name”-Winterstiefeln und -schuhen entdeckt.

Um tatsächlich sicherzugehen, dass es sich um Fälschungen handelte, wurden Fotos der Artikel an den Rechteinhaber Louis Vuitton Malletier übersandt. Dieser hat die Waren als Falsifikate bewertet und in Absprache mit dem Zoll die Vernichtung beantragt.

Gefälschte Bekleidung wird übrigens in der Regel vernichtet und nicht zum Beispiel. an Wohltätigkeitsorganisationen gespendet, da die Waren meist unter fragwürdigen Umständen billig produziert werden und deshalb eine Gesundheitsgefährdung beim Tragen nicht ausgeschlossen werden kann.

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Schleswig-Holstein

Kieler Zollfahnder entdecken geheimes Dopinglabor

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Foto: Zollfahndungsamt Hamburg/hfr

Kiel – Das Zollfahndungsamt Hamburg, Dienstsitz Kiel -, führt im Auftrag der Staatsanwaltschaften Itzehoe und Halle (Saale) Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Antidopinggesetz im Zusammenhang mit der unerlaubten Herstellung von und dem gewerbsmäßigem Handel Treiben mit Dopingmitteln zu Dopingzwecken im Sport.

Ende 2019 konnte in einem Paket, welches an einen Empfänger in Itzehoe adressiert war, circa ein Kilogramm reiner Testosteronwirkstoff am Flughafen Frankfurt sichergestellt werden. Als Empfänger dieser Postsendung wurde ein 43 jähriger im Raum Itzehoe identifiziert.

“Durch die im Auftrag der Staatsanwaltschaft Itzehoe weiter geführten Ermittlungen konnten unter anderem zwei weitere Pakete mit insgesamt 5 Kilogramm Wirkstoffen zur Herstellung von Dopingmitteln und zwei Pakete mit 500 Ampullen festgestellt werden”, sagt Zollsprecher Frank Nielsen .

Hierbei bediente sich der Beschuldigte der oben genannte Beschuldigte zweier weiterer Personen, an die diese Pakete adressiert waren.

Nach umfangreichen taktischen Massnahmen der Kieler Ermittler des Zollfahndungsamtes Hamburg wurde festgestellt, dass der eigentliche Empfänger der Dopingmittel bzw. der Dopingmittelwirkstoffe, ein 31jähriger Mann aus Halle (Saale) ist, der die Dopingmittel vermutlich in China bestellt hatte”, berichtet Nielsen.

In einer groß angelegten Durchsuchungsaktion konnten laut Zoll nun in vier Objekten in Halle (Saale) und in einem weiteren Objekt in Schleswig-Holstein mit Durchsuchungsbeschlüssen, welche durch die zuständigen Amtsgerichte auf Antrag der Staatsanwaltschaften Itzehoe und Halle (Saale) erlassen worden waren, ein komplettes Untergrundlabor zur Herstellung von Dopingmitteln aufgefunden und folgende Beweismittel sichergestellt werden:

– mehr als 10 Kilogramm verschiedene Arznei-/Dopingmittelwirkstoffe – mehr als 2,5 kIlogramm fertig produzierte Tabletten mit vermutlich unterschiedlichen Wirkstoffen – circa 700 Glasvials à 10 ml mit vermutlich unterschiedlichen Wirkstoffen – circa 25 Kilogramm Trägersubstanz zur Herstellung von Tabletten – 1 professionelle Maschine zur Herstellung von Tabletten – 10.000 plus Klebeetiketten und Faltkartons für Ampullen sowei Plastikgriptütchen und Klebeetiketten für Tabletten – diverse Bördelzangen – mehrere Einschweißgeräte – literweise Trägeröle sowie Benzoesäurebenzylester etc. – Bördelkappen, Verschlussstopfen etc. – mehrere Digitalwaagen – umfangreiche elektronische Datenträger

Weiter konnte festgestellt werden, dass 31jährige vermutlich der Betreiber des Labels “King Pharm” ist und von den weiteren Beschuldigten unterstützt wurde. Die Ermittlungen in diesem gesamten Komplex dauern an.

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Hamburg

Hamburg: Zwei Männer bei Messerstecherei lebensgefährlich verletzt

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Symbolfoto: Fleimax/Pixabay

Hamburg – Bei einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in Hamburg sind gestern Abend, 1.10, nach Polizeiangaben zwei Männer (25) durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt worden. Die Mordkommission (LKA 41) hat die Ermittlungen übernommen und bittet mögliche Zeugen, sich bei der Polizei zu melden.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen ist es im Bereich des U-Bahnhofes Billstedt zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen, die sich bis in den Gothaer Weg fortsetzte.

Die alarmierte Polizei konnte vor Ort keine der beteiligten Personen mehr antreffen. Zeitgleich wurde den eingesetzten Beamten eine verletzte Person im Sandkoppelweg gemeldet. Der 25-jährige Geschädigte wies eine Stichverletzung an der rechten Körperseite auf. Er wurde nach notärztlicher Versorgung in ein Krankenhaus gebracht und notoperiert. Es besteht Lebensgefahr.

Kurze Zeit später trafen die Polizeibeamten in der Merkenstraße auf eine weitere verletzte Person. Der ebenfalls 25-jährige Geschädigte wies eine Stichverletzung im Bereich des Rückens und im Kopfbereich auf.

Aufgrund der schweren Verletzungen wurde er unter Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus gebracht. Auch bei ihm besteht Lebensgefahr.

Im Rahmen der Sofortfahndung mit insgesamt 20 Funkstreifenwagen konnten mehrere Personen im Umfeld angetroffen und überprüft werden. Drei mutmaßliche Tatverdächtige (14,15,18) wurden vorläufig festgenommen und zum Polizeikommissariat 42 gebracht.

Die drei jungen Männer wurden nach Abschluss der Maßnahmen entlassen, da gegen sie kein dringender Tatverdacht begründet werden konnte.

Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind unbekannt und Gegenstand der weiteren Ermittlungen der Mordkommission.

Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen oder zu Tatbeteiligten der Auseinandersetzung geben können, werden gebeten, sich beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter der Rufnummer 040/ 4286-56789 oder einer Polizeidienststelle zu melden.

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