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Gesundheit

Barmer: Erste Hilfe auch in Zeiten von Corona Pflicht

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Bei einem Notfall Erste Hilfe zu leisten, ist auch während der Corona-Pandemie Pflicht. Darauf weist die Barmer-Krankenkasse anlässlich der Woche der Wiederbelebung vom 14. bis zum 21. September 2020 hin.

Bild von JamesRein auf Pixabay

Im Fall einer unterlassenen Hilfeleistung drohen eine Geld- oder sogar eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr. Damit sich Ersthelfer in Zeiten von Corona aber nicht selbst in Gefahr bringen, sind die Empfehlungen zur Wiederbelebung angepasst worden. „Nach wie vor gilt der Merksatz: Prüfen. Rufen. Drücken. Dafür muss zuerst der Zustand des Patienten geklärt werden. Um sich selbst nicht zu gefährden, sollte ein Ersthelfer eine Person mit Verdacht auf Herz-Kreislaufstillstand nur noch laut ansprechen, anstatt sich dicht über diese zu beugen. Um die Atmung zu überprüfen, muss ein Helfer nicht länger sein Ohr an Mund und Nase des Patienten halten. Vielmehr soll er im Stehen prüfen, ob sich der Brustkorb des Patienten atemsynchron bewegt. Außerdem sollte über den Notruf 112 professionelle Hilfe angefordert werden“, erklärt Dr. Bernd Hillebrandt, Landesgeschäftsführer der BARMER in Schleswig-Holstein.

Risikopatienten müssen abwägen
Jeder muss im Rahmen der Zumutbarkeit und ohne erhebliche eigene Gefährdung Erste Hilfe leisten. Menschen, die zu einer Corona-Risikogruppe zählen und Zeuge eines Notfalls werden, müssen deshalb abwägen, ob Hilfeleistungen an Fremden möglich sind. Falls nicht, müssen sie umgehend Hilfe organisieren und den Notruf 112 wählen.

Herzdruckmassage statt Mund-zu-Mund-Beatmung
Bei einem Herzstillstand sollte ein Ersthelfer auf die Mund-zu-Mund-Beatmung verzichten und umgehend mit einer Herzdruckmassage beginnen. Diese muss bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes fortgesetzt werden. Die empfohlene Druckfrequenz liegt zwischen 100 und 120 Mal pro Minute. „Das Tragen von Einweg-Handschuhen und eines Mund-Nasen-Schutzes sowie das Auflegen eines leichten Tuchs über Mund und Nase des Patienten können dabei das Ansteckungsrisiko reduzieren“, so Hillebrandt. Nachdem die Rettungskräfte übernommen haben, sollte Ersthelfer ihre Kontaktdaten mitteilen. Das sei wichtig, falls bei dem Patienten nachträglich eine infektiöse Erkrankung festgestellt werde.

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Bad Oldesloe

Kritische Marke überschritten: Corona-Inzidenzwert in Stormarn auf 38,1

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Bad Oldesloe – 93 Menschen sind in Stormarn innerhalb der letzten sieben Tage positiv auf das Coronavirus gestestet worden. Das entspricht einem Inzidenzwert von 38,1 Infektionen pro 100.000 Einwohnern.

Landrat Henning Görtz hatte für den Fall, dass der Inzidenzwert in Stormarn den Wert 35 erreicht, Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionsdynamik angekündigt.

“Dazu gehören zum Beispiel eine Ausweitung der Maskenpflicht, Einschränkungen für private Feiern und Veranstaltungen sowie die Einführung einer Sperrstunde in der Gastronomie”, so Görtz.

Als gemeinsames Ziel wurde auf der Bund-Länderkonferenz am 14. Oktober 2020 formuliert, die Infektionsdynamik in Deutschland unter Kontrolle zu behalten.

Die Infektionszahlen müssen auch im Herbst und Winter, wenn das gesellschaftliche Leben wieder überwiegend in Räumen stattfindet, so niedrig gehalten werden, dass eine Kontaktverfolgung durch das Gesundheitsamt möglich bleibt.

Landrat Henning Görtz: „Nur gemeinsam kann es uns gelingen, den schnellen Anstieg der Infektionszahlen in unserem Kreis wieder zu begrenzen, um das Erreichen des weiteren Grenzwertes (50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in 7 Tagen) möglichst zu verhindern und die Menschen zu schützen. Mein Appell: Abstand halten, die Regeln und Empfehlungen beachten und Rücksicht nehmen.“

Die Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn beträgt 817 (Stand: 21.10., 13:00 Uhr). Davon sind 635 Personen wieder genesen, 144 aktuell in Quarantäne, drei in stationärer Behandlung. 35 Personen sind (somit) verstorben.

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Bad Oldesloe

Corona-Infektionen in Stormarn: Inzidenzwert bereits bei über 23

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Bad Oldesloe – Gestern lag er noch bei 19,3, jetzt schon bei 23,4: Der sogenannte Inzidenzwert beschreibt die Infektionen pro 100.000 Einwohner – und er nimmt auch in Stormarn Tag für Tag zu.

Von Donnerstag auf Freitag sind dem Gesundheitsamt in Stormarn 14 neue Infektionen gemeldet worden. Damit beträgt die Zahl der Covid-19-Fälle 751 (Stand: 16.10., 13:00 Uhr).

Davon sind 631 Personen wieder genesen, 81 aktuell in Quarantäne,
vier in stationärer Behandlung. 35 Personen sind verstorben.

Innerhalb einer Woche haben sich somit 57 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert.

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Bad Oldesloe

Stormarn: Zahl der Corona-Infektionen steigt immer rasanter

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Bad Oldesloe – Die Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn beträgt 737 (Stand: 15.10.). Damit sind seit gestern 13 Infektionen hinzugekommen.

Innerhalb einer Woche ist die Zahl der Neuinfektionen um 47 gestiegen. Das entspricht einem Inzidenzwert von 19,3 Infektionen pro 100.00 Einwohnern.

Von den 737 sind 624 Personen wieder genesen, 75 aktuell in Quarantäne,drei in stationärer Behandlung. 35 Personen sind verstorben.

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