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Polizei und Feuerwehr

Für fast 300.000 Euro: Segeberg schafft Löschdecken für seine Feuerwehren an

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Bad Segeberg – Nach einem Beschluss des Kreistags sind den Feuerwehren in Segeberg jetzt Löschdecken im Wert von rund 282.000 Euro übergeben worden.

Landrat Jan Peter Schröder und Kreisbrandmeister Jörg Nero beim Probedurchlauf. Foto: KFV Segeberg

Ursprünglich war eine große Veranstaltung geplant, bei der jede Feuerwehr ihre Löschdecke direkt vom Landrat erhalten sollte. Dies hat aber die Corona-Pandemie leider nicht zugelassen, die Anforderungen an Sicherheits- und Hygienekonzept wären zu hoch gewesen.

Daher übergab Landrat Jan-Peter Schröder die Löschdecken an die 116 Feuerwehren dem Kreiswehrführer Jörg Nero, stellvertretend für die Wehren.

Eine Löschdecke ist für die Kreisausbildung vorgesehen und wir künftig bei der Ausbildung von Atemschutzgeräteträgern mit eingesetzt.

Die Löschdecke wird über der Fahrzeug gezogen. Foto: KFV Segeberg

Nach einführenden Worten durch Kreiswehrführer Jörg Nero und Landrat Schröter erläuterte Tim Schulte-Frankenfeld (Fa. TSF) die Eigenschaften und den Umgang mit der Löschdecke. Die Ausbilder des Kreislehrgangs “Atemschutzgeräteträger” unter der Leitung von Fabian Caspers führten anschließend die Löschwirkung der Decke mit realem Feuer vor, bei dem ein Auto in Brand gesteckt wurde.

Hersteller der Löschdecke ist die norwegische Firma Bridgehill. Sie hat eine Größe von 6x8m und ein Gewicht von 38 Kilo.

Nach Herstellerangaben kann sie bis zu 50-mal eingesetzt werden.

Aufmerksam wurde der Kreisfeuerwehrverband Segeberg auf die Decke durch den Umstand, dass es in den vergangenen Jahren mehrere Brände von Elektrofahrzeugen gab, welche wegen der verbauten Batterien nur schwer zu löschen gewesen waren. Es folgten Versuche, die brennenden E-Autos in großen Containern zu fluten.

Mit der Decke ist es möglich, die Brände schnell zu ersticken, in dem die Sauerstoffzufuhr unterbunden wird.

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Grönwohld

Mord auf Spielplatz in Grönwohld: 21-Jähriger festgenommen!

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Grönwohld – Nach dem Mord an einem Grönwohlder (22) hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenomnen. Ein 21-Jähriger, der ebenfalls in dem Ort wohnt, soll das Opfer mit zahlreichen Messerstichen auf dem Spielplatz getötet haben.

Symbolbild: Stormarnlive.de

Am Donnerstag (22. Oktober) hatte ein Passant die Leiche des 22-Jährigen gefunden und anschließend die Polizei informiert. Der junge Mann war offensichtlich Opfer eines Verbrechens geworden.

Am Sonntag (25. Oktober) hat das Amtsgericht Lübeck auf Antrag der Staatsanwaltschaft Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Mordes gegen einen 21-jährigen Grönwohlder erlassen.

Der Mann, bei dem es sich um einen Bekannten des Opfers handelt, war nach dem bisherigen Ermittlungsergebnis am Abend des 21. Oktober für 22 Uhr mit dem Getöteten auf dem betreffenden Spielplatz verabredet gewesen. Beide standen offenbar in geschäftlicher Verbindung, wobei deren genaue Natur noch der weiteren Ermittlung bedarf.

Es besteht der dringende Verdacht, dass der Beschuldigte das arg- und wehrlose Opfer auf dem Spielplatz von hinten mit einem Messer angegriffen hat.

Mehrere Anwohner hatten kurz nach 22 Uhr Schreie aus Richtung des Spielplatzes gehört. Im Rahmen der Leichenöffnung wurde eine Vielzahl von Stichverletzungen im Bereich des Rückens festgestellt. Das Opfer verstarb infolge Verblutens.

Bei einer Durchsuchung der Wohnung des Beschuldigten wurden verschiedene Messer festgestellt, ob die Tatwaffe darunter ist, müssen die kriminaltechnischen Untersuchungen zeigen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat das Amtsgericht Lübeck am späten Nachmittag des 25. Oktober Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des heimtückisch begangenen Mordes gegen den Beschuldigten erlassen.

Dieser hat von seinem Recht Gebrauch gemacht, als Beschuldigter keine Angaben zu dem Tatvorwurf zu machen. Er wurde in die Justizvollzugsanstalt Lübeck verbracht.

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Polizei und Feuerwehr

16-Jährige stirbt bei Busunfall: Mutmaßlicher Unfallfahrer (20) einen Tag später festgenommen

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Mözen – Samstagabend (24. Oktober) ist es auf der B 432 in Mözen (Kreis Segeberg) zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Linienbus und einem Pkw gekommen, bei dem eine Insassin des Busses tödlich und sieben weitere leicht verletzt wurden.

Die Fahrerseite des Linienbus und der VW Passat wurden komplett zerstört. Fotos: Feuerwehr

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein VW Passat die B 432 um 20:27 Uhr von Leezen kommend in Richtung Bad Segeberg.

Aus bislang unbekannter Ursache geriet der Pkw circa zwei Kilometer hinter Leezen nach rechts auf die Bankette und kollidierte mit einem Baum. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte das Auto wieder auf die Fahrbahn und prallte in die Fahrerseite eines entgegenkommenden Linienbusses.

Eine 16 -jährige Insassin des Busses aus dem Kreis Segeberg verstarb infolge der Verletzungen noch vor Ort. Sieben weitere Insassen zogen sich leichte Verletzungen zu, eine Person blieb unverletzt.

Der Fahrer des Passats war zunächst nicht auffindbar. Die Suche unter anderem mit einem Hubschrauber verlief erfolglos.

Polizeibeamte nahmen den Unfall auf und zogen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kiel einen Sachverständigen hinzu.

Sonntagvormittag hat der mutmaßliche 20-jährige Fahrer über seinen Rechtsanwalt seinen Aufenthaltsort mitteilen lassen und wurde kurz darauf in Polizeigewahrsam genommen. Der junge Mann kommt aus dem Kreis Segeberg.

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Polizei und Feuerwehr

In einer Nacht: 15 Fahrzeuge in Reinbek aufgebrochen oder beschädigt!

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Reinbek – In der Zeit von Mittwoch (14.10.), 15.30 Uhr, bis Donnerstag (15.10.), 10:30 Uhr, kam es in Reinbek zu insgesamt 15 Straftaten im Zusammenhang mit Kraftfahrzeugen. In zwei Fällen kam es zum Aufbruch von Pkw. In 13 Fällen wurden Fahrzeugteile von Kraftfahrzeugen demontiert und entwendet.

Shutterstock.com (Symbolbild)

Die Taten fanden in den Straße Schillerstraße, Lindenstraße, Bismarckstraße, Bernhard-Ihnen-Straße, Am Vorwerksbusch und Kückallee statt. Tatbetroffen waren Fahrzeuge der Marken Audi, BMW, Mercedes Benz, Porsche und Volvo.

In den zwei Fällen der Fahrzeugaufbrüche wurde die hintere Dreiecksscheibe eingeschlagen, um in das Fahrzeuginnere zu gelangen. Bei diesen betroffenen Pkw wurden die Airbags fachmännisch ausgebaut.

In den anderen Fällen hatten es die unbekannten Täter auf die Außenspiegelgläser, sowie teilweise der gesamte Außenspiegel abgesehen. Zusätzlich bauten sie an einem Fahrzeug noch dazu die Scheinwerfer aus. Der Wert des Stehlgutes sowie die Höhe des entstandenen Schadens stehen noch nicht fest.

Die Polizei sucht nun Zeugen. Wer kann Angaben zu den Pkw-Aufbrüchen und Diebstählen machen? Wer hat im betreffenden Tatzeitraum, in den betreffenden Straßen in Reinbek, verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet? Zeugenhinweise bitte an die Kriminalpolizei in Reinbek unter der Telefonnummer 040/727707-0.

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