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Wirtschaft

Corona-Krise: Tobias von Pein besucht Ahrensburger Geschäfte

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Landtagsabgeordneter Tobias von Pein im Gespräch mit Frank Hinkelmann (Druck + Satz Hinkelmann, Ahrensburg) Foto: von Pein/privat/Hfr

Ahrensburg – Der Stormarner Landtagsabgeordnete Tobias von Pein (SPD) hat sich einen Eindruck von der wirtschaftlichen Lage in der Innenstadt von Ahrensburg verschafft.

In verschiedenen Läden fragte er nach, wie sich die Corona-Maßnahmen auf den Alltag der Geschäfte ausgewirkt hat und wie die derzeitige Lage eingeschätzt wird.

„Es ist ein sehr gemischtes Bild. Erfreulich ist, dass viele meiner Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner wirtschaftlich auf einem guten Weg sind. Zum Teil konnte sie sogar das Vorjahresniveau erreichen. Bei anderen sind die Sorgen nach wie vor groß“, so der SPD-Abgeordnete.

Einige Entscheidungen der Politik aus der Anfangsphase stießen auf Kritik. „Warum eine Drogerie Bücher verkaufen durfte, aber ein Buchladen schließen musste, wurde ich gefragt. Das ist in der Tat schwer vermittelbar. Die Politik muss daraus lernen“

Zudem konnte der Abgeordnete einige neue Einblicke gewinnen und neue Zusammenhänge erfahren. „Interessant war die Erkenntnis, dass die fehlenden Party- und Veranstaltungsangebote offenbar einen Einfluss auf den Umsatz von Friseurläden haben.“

„Aus den guten Gesprächen von heute nehme ich nicht nur eine gute, aber auch kritische Einschätzung der vergangenen Maßnahmen mit, sondern auch aktuelle Punkte“, so von Pein.

Zu diesen zählt er unter anderem die Regelung zur Anzahl von Menschen, die sich in einem Laden aufhalten dürfen und die Frage nach weiteren wirtschaftlichen Hilfen für kleine Läden und Gewerbe.

„Wenn Selbständige ihre Rente antasten müssen, um die Corona bedingten Einbußen wett zu machen, liegt noch einiges an Arbeit vor uns“, so von Pein.

Auch typische Ahrensburger Themen wurden angesprochen: „Das Parkplatzproblem und die hohen Mieten für Wohnraum und Gewerbeflächen in der Innenstadt nerven die Unternehmer. Das kann ich gut verstehen. Meine Kolleginnen und Kollegen von der SPD in Ahrensburg sind an den Themen dran, wir stehen dazu im Austausch“, so von Pein.

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Wirtschaft

Schon 650 Stromkästen verschönert: Graffiti-Künstler arbeiten für SH Netz

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Hier fließt der Strom – in der Kanalgemeinde Sehestedt im Kreis Rendsburg-Eckernförde trifft das in doppelter Hinsicht zu.

Fotos: SH Netz

Seit einigen Tagen ziert die Ortsnetzstation von Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) an der Ecke Boyenauer Straße / Alte Dorfstraße ein farbenfrohes Motiv. Es zeigt den Nord-Ostsee-Kanal, die Kanalfähre und natürlich das Gemeindewappen mit Seerosenblüte und drei kleeblattförmigen Seerosenblättern auf blauem Grund.

Das Kunstwerk kommt aus der Spraydose. Im Rahmen des seit 2009 laufenden Projekts „SH Netz Kreativ.Station“ hat der Netzbetreiber bis heute landesweit 650 Ortsnetzstationen zu wahren Hinguckern werden lassen.

„Das Motiv trägt zur Aufwertung des Ortsbildes bei“, freut sich der Sehestedter Bürgermeister Torsten Jürgens-Wichmann – und spricht seinen Amtskollegen aus den Gemeinden mit bereits gestalteten Bauwerken aus der Seele. „Ich bin davon überzeugt, dass die Graffiti-Kunst von allen Bürgern und Gästen positiv aufgenommen wird.“

Bunt und ansprechend statt grau und öde: Das hat sich SH Netz mit dem Kunstprojekt auf die Fahnen geschrieben. Etwa zwei Anlagen schaffen die auf Fassadenkunst spezialisierten Sprayer der damit beauftragten Unternehmen pro Tag. Dafür muss es allerdings trocken sein und die Luft mindestens fünf Grad Celsius haben. Sonst fliegt die Farbe nicht richtig.

„Mit der Verschönerungsaktion möchten wir unsere enge Verbundenheit mit der Region zum Ausdruck bringen“, erklärt Christian Jacobsen, Kommunalmanager von SH Netz im Kreis Rendsburg-Eckernförde. „Uns liegt nicht nur die hohe Versorgungssicherheit der angeschlossenen Haushalte am Herzen, sondern auch ein schönes Ortsbild.“ Die regionalen Motive entstehen in Abstimmung mit den Gemeinden.

Schon gewusst?

Ortsnetzstationen sind kompakte, etwa garagengroße Blöcke, die Strom aus dem Mittelspannungsnetz von 10 bis 36 kV auf für den Endverbraucher nutzbare 400 beziehungsweise 230 Volt umwandeln. Optisch unspektakulär fristen die grau-grünen Kästen ihr funktionales Dasein. Die neuen Anstriche verleihen Ortsnetzstationen neben ihrem funktionalen nun auch einen künstlerischen Mehrwert.

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Bad Oldesloe

“Mal Danke sagen”: Oldesloer Händler planen Aktionstag am 24. Oktober

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Bad Oldesloe – Mit einem Aktionstag will der von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie geplagte Oldesloer Einzelhandel Kunden zum Einkaufen animieren.

Oldesloer Einzelhändler und Gastronomen laden zu einem Aktionstag am 24. Oktober ein

Zum Aktionstag am Sonnabend, 24. Oktober, appelliert die Wirtschaftsvereinigung an die Vernunft der Innenstadtbesucher und bittet die Oldesloer, sich weiterhin an die Regeln zu halten. 30 Händler und Gastronomen werden an dem Tag ihre Läden länger als üblich geöffnet haben. So sollen die Besucherströme entzerrt werden.

„Auf den Monat genau vor fünf Jahren haben wir mit der Kampagne ‘Ich bin für Einkaufen in Bad Oldesle’ angefangen und wollten damit das Gemeinschaftsgefühl stärken“, sagt Nicole Brandstetter, Vorsitzende der Wirtschaftsvereinigung. Das sei in Zeiten der Corona-Pandemie noch wichtiger geworden.

Denn während sich der Onlinehandel über Rekordumsätze freut, müssen Inhaber lokaler Geschäfte mit einem immer stärkeren Kundenrückgang zurecht kommen und auch die Angst vor einem neuen Lockdown wird angesichts der steigenden Infektionszahlen größer.

„Auch mit unserem Aktionstag oder beim folgenden Verkaufsoffenen Sonntag gibt es im Grunde keine Planungssicherheit. Wir wissen nicht, wie sich alles in den nächsten Wochen entwickelt“, sagt Brandstetter. Deswegen den Kopf in den Sand stecken, wollen die Einzelhändler nicht. Es gebe noch immer ein großes Verständnis für die von der Landesregierung festgelegten Hygienemaßnahmen.

So wird auch am 24. Oktober der Mindestabstand gelten und in den Geschäften muss ausnahmslos Mund-und-Nasenschutz getragen werden.

Angela Dittmar, Vorstandsmitglied der Wirtschaftsvereinigung und ehemalige Ladeninhaberin, berichtet über die erste Phase der Coronakrise: „Gemeinsam mit unseren Kunden mussten wir uns auf neue Regeln einstellen und wir haben uns sehr gefreut, dass alle Verständnis und Geduld gezeigt haben.“

Am Aktionstag unter dem Motto „Wir sagen danke“ planen die teilnehmenden Geschäfte, die an den blauen Plakaten zu erkennen sind, eigene Aktionen. Außerdem können Kunden Einkaufsgutscheine im Wert von zehn Euro erwerben. Die Geschäfte haben von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

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Wirtschaft

Gero Storjohann: Corona-Soforthilfen nutzen

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Bad Oldesloe/Bad Segeberg – Der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann (CDU) fordert dazu auf, die vielen unterschiedlichen Corona-Hilfen zu nutzen, die die Bundesregierung und das Parlament beschlossen haben.

Gero Storjohann Foto: CDU/Storjohann/hfr

„In der Fülle der vielen unterschiedlichen Angebote geht womöglich einiges unter. Die meisten Förderungen müssen beantragt werden. Eine Recherche, welche Förderung aus welchem Topf im Einzelfall genutzt werden kann, lohnt sich in jedem Fall. Und das gilt sowohl für Privatleute als auch für Unternehmen, Institutionen und für die Kommunen. Auch Investitionen können mithilfe von Corona-Hilfen getätigt werden, beispielsweise mit dem Investitionsprogramm Kita-Ausbau.“

Auf seiner Homepage stellt der Bundestagsabgeordnete unter „Service“ eine Zusammenfassung der Bundeshilfen sowie zahlreiche Links zu den unterschiedlichen Fördermittelgebern zur Verfügung.

„Die einzelnen Fördermittelgeber haben die Informationen zu den Corona-Hilfen und den Prozess der Beantragung inzwischen sehr gut aufgearbeitet. Aber nicht jedes einzelne Programm ist bekannt. Wer weiß denn zum Beispiel, dass es spezielle Förderungen für Krabbenfischer gibt?“ erläutert Gero Storjohann. Andere Programme, wie z. B. die zinslosen Dahrlehen der KfW für Studierende sind dagegen sehr gut angenommen und ausgeschöpft worden.

Neben den Bundeshilfen gibt es auch spezielle Programme des Landes, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abzufedern. Die Bewältigung dieser Pandemie bedeutet einen historischen Kraftakt für die Bevölkerung und Wirtschaft. Die milliardenschweren Maßnahmenpakete sind beschlossen worden, um der Krise effizient, pragmatisch und schnellstmöglich entgegenzutreten. Die Hilfen sollen dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Sie sollen sozial ausgeglichen sein und eine nachhaltige Investition in die Zukunft unseres Landes darstellen.

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