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Bad Oldesloe

Bessere Bus-Verbindungen: Stormarn erhöht ÖPNV-Ausgaben um 400.000 Euro

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Bad Oldesloe – In der Sitzung des Verkehrsausschusses vom 2. September wurden umfangreiche ÖPNV-Maßnahmen beschlossen, die sowohl im nördlichen als auch im südlichen Kreisgebiet spürbare Verbesserungen mit sich bringen.

ÖPNV in Bad Oldesloe Symbolfoto: SL

Auf den Linien 8120 (Bad Oldesloe – Trittau) und 8130 (Reinfeld – Lübeck) erfolgt Mo-Fr eine Verdichtung zum ganzjährigen Stundentakt. Diese Veränderung greift insbesondere in der Ferienzeit, in der aktuell ein 2-Stundentakt besteht. Die Schulfahrten bleiben jeweils unverändert. Beide Linien werden (mit Ausnahme der Schulfahrten) an den Bahnhöfen mit Anschlüssen auf den RE Hamburg – Lübeck ausgerichtet.

Die Linie 374 (Bargteheide – Poppenbüttel) wird Mo-Fr ganzjährig zum  20/40-Takt verdichtet. Durch diese Maßnahme wird im nachfragestärksten Bereich Hoisbüttel, gemeinsam mit der Linie 474 (Ahrensburg – Hoisbüttel – Duvenstedt), Mo-Fr ein ganztägiger 20 Min.-Takt entstehen. Die Linie 474 wird zusätzlich an Samstagen vom 2-Stundentakt zum Stundentakt verdichtet.

Auf der Linie U 1 werden an den Wochenendnächten Fr/Sa und Sa/So auf dem Abschnitt Volksdorf – Großhansdorf im 40 Min.-Takt erstmals durchgängig Fahrten angeboten. Im Zuge dieser Maßnahme kommt es zur Neueinrichtung von zwei innerstädtischen Ahrensburger Nachtbuslinien 668 und 669 bei gleichzeitiger Aufgabe der Linie 648 (U Berne – Ahrensburg) und Rücknahme des Linienabschnitts Bf. Ahrensburg – Großhansdorf der Linie 658.

Ebenfalls überarbeitet werden die Nachtangebote auf den Linien 263 (Barsbüttel), 362 (Stapelfeld), 627 (Delingsdorf, Bargteheide) und 649 (Reinbek). Hier werden die Fahrtzeiten zum Teil angepasst und zusätzliche Fahrten angeboten.

Das gesamte Maßnahmenpaket erstreckt sich auf Mehrkosten von über 400.000 Euro Jahr und wird zum Fahrplanwechsel am 13.12.2020 umgesetzt.

Der Beschluss ist der Beginn der Umsetzung der ersten Maßnahmen zur Weiterentwicklung des ÖPNV im Kreis Stormarn, zu dem es im August letzten Jahres die ersten Grundsatzbeschlüsse gab.

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Bad Oldesloe

Bart ab!? Leserbrief zur möglichen FFP2-Maskenpflicht

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Uns hat ein Leserbrief zur Diskussion um das verpflichtende Tragen von FFP2-Masken erreicht, den wir an dieser Stelle in vollständiger Länge veröffentlichen.

Archivfoto: Zoll Hamburg/hfr

Seit etwa 10 Monaten verfolgt uns die Corona-Pandemie und deren Bekämpfung mit Schließungen, Einschränkungen und immer wieder neuen Regeln. Nachdem es trotz eines Lockdowns nicht gelungen ist, die zweite Welle in Deutschland nachhaltig zu brechen, ist jetzt – als verschärfende Maßnahme – u.a. das verpflichtende Tragen von FFP2-Masken als Mund-Nasen-Schutz im Gespräch, da diese im besten Fall bis zu 94% der Viren sowohl beim Ein- wie auch Ausatmen filtern können. Sobald die Maske feucht wird – z.B. durch den eigenen Atem – , verringert sich diese Schutzleistung allerdings.

Bei dieser Masken-Pflicht muss aber unbedingt bedacht werden, dass der optimale Effekt eben nur eintritt, wenn die Maske perfekt sitzt und möglichst nur einmal getragen wird. Das heißt, dass z.B. der eingearbeitete Nasenbügel eng den Nasenrücken umschließen muss oder dass kein 3-Tage- oder Vollbart den Sitz beeinträchtigen darf.

Die Kosten einer FFP2-Maske bewegen sich derzeit zwischen 1 und 4 Euro. Eine Reinigung der Einmal-Masken ist nur bedingt möglich und der Schutz danach zweifelhaft. Ferner ist es für den Verbraucher schwer, die zertifizierten FFP2-Masken von den “Fakes” der “Kriegsgewinnler” (z.B. Im Internet) zu unterscheiden. Denn auch CE-Zeichen lassen sich problemlos fälschen. Und da schon heute die Kontrolle von Verstößen die entsprechenden Kontrolleure (Verkaufspersonal, Polizei, Sicherheitspersonal,…) überfordert, ist zu bezweifeln, dass Bartträger ggf. aufgefordert werden, sich zu rasieren, der Sitz der Nasenbügel nachjustiert oder die Zertifizierung überprüft wird.

Bei allen Faktoren der realen – im Alltagsgebrauch – Vor- und Nachteile, stelle ich mir die Frage, ob es wirklich sinnvoll ist, die Bevölkerung, die die Pandemie bisher mit “Bordmitteln” bekämpft hat, mit einer weiteren – und zwar kostspieligen – Bevormundung zu demotivieren.

Ich würde vorschlagen, die schon jetzt geltenden Bestimmungen und Regeln konsequent umzusetzen, zu kontrollieren und ggf. zu ahnden, statt sich auf einen kurzatmigen Aktionismus zu verlegen, der die Bevölkerung immer weiter verunsichert und demotiviert.

Hardy Fürstenau, Bad Oldesloe

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Bad Oldesloe

Am Dienstag keine neuen Corona-Impftermine wegen Lieferengpass

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Bad Oldesloe – Von einem Lieferengpass bei dem Corona-Impfstoff von BioNtech/Pfizer ist auch das Impfzentrum in Bad Oldesloe betroffen. Am heutigen Dienstag werden daher zunächst keine neuen Termine vergeben.

Bild von Katja Fuhlert auf Pixabay

Kurzfristig wurde am vergangenen Freitag der EU-Kommission und über diese den EU-Mitgliedstaaten mitgeteilt, dass BioNtech/Pfizer wegen Umbauten von Produktionsstätten die bereits zugesagte Liefermenge für die nächsten drei bis vier Wochen nicht wird vollständig einhalten können.

Nach Angaben von BioNtech/Pfizer dienen die Umbauten dazu, die Kapazitäten ab Mitte Februar zu erhöhen.

Derzeit liegen dem schleswig-holsteinischen Gesundheitsministerium keine Informationen zum weiteren Lieferzeitplan und Lieferumfang des BioNtech/Pfizer–Impfstoffs nach Deutschland und damit auch nach Schleswig-Holstein vor.

Dementsprechend werden entgegen der bisherigen Ankündigung, am morgigen Tag (19. Januar), keine neuen Erstimpfungstermine über die bekannten Hotlines und das online-Portal www.impfen-sh.de für die Impfzentren vergeben werden können.

Bereits in den vergangenen Wochen gebuchte Termine in den Impfzentren für Erst- oder Zweitimpfung bleiben davon unberührt und finden wie gebucht statt. Gleiches gilt für Impfungen in Krankenhäusern und in Altenpflegeeinrichtungen.

Sobald nähere Informationen zum Lieferzeitplan und Lieferumfang durch Hersteller und das Bundesgesundheitsministerium vorliegen, wird das Gesundheitsministerium informieren.

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Bad Oldesloe

Brand in Mehrfamilienhaus in Bad Oldesloe: Bewohnerin (83) von Feuerwehr gerettet

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Bad Oldesloe – Gestern, gegen 12:30 Uhr, ist in der Küche einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus mit neun Wohneinheiten, in der Segeberger Straße in Bad Oldesloe, ein Feuer ausgebrochen.

Oldesloer Feuerwehr im Einsatz Archivfoto: SL

Die 83-jährige Wohnungsinhaberin wurde mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus gebracht.

Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnte den Brand schnell gelöscht und ein Übergreifen auf weitere Wohnungen verhindert werden.

Es entstand ein geringer Gebäudeschaden in noch unbekannter Höhe.

Die Kriminalpolizei in Bad Oldesloe hat die Brandstelle beschlagnahmt und die Ermittlungen aufgenommen.

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