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Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Streit beim Einparken eskaliert – zwei Festnahmen

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Lübeck – Gegen Mittag fuhren zwei Fahrzeuge in den Binnenhof der Aegidienstraße, um dort zu parken. Zeitgleich hielt sich dort ein Pärchen auf. Der Mann und seine Lebensgefährtin hatten jeweils in einem Wickeltrageschal ein Kleinstkind. Der Wagen, der als zweites in den Innenhof eingefahren war – ein lilafarbener DB Mercedes – war mit zwei Männern besetzt. Diesen ging offenbar der Parkvorgang der vorausgefahrenen Fahrzeugführerin zu langsam, so dass sich auf der offenen Straße ein Streitgespräch aller beschriebenen Personen mit unterschiedlicher Beteiligung entwickelte.

“Dieses gipfelte darin, dass der Beifahrer aus dem lilafarbenen Pkw den männlichen Passanten bedrohte und seinen Worten Nachdruck verlieh, indem er seine Umhängetasche öffnete und auf eine darin befindliche Pistole zeigte. Anschließend gingen die beiden Männer aus dem Mercedes zunächst in unterschiedliche Richtungen der Königstraße zu Fuß weg”, so Polizeisprecher Stefan Muhtz.

Die Polizei wurde über Notruf verständigt Schnell wurde ermittelt, dass die beiden Tatverdächtigen einen Bezug zum Rockermilieu haben. Die Polizeidirektion Lübeck bildete umgehend eine sog. Besondere Aufbauorganisation (BAO) und koordinierte hier die Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen zur konsequenten Bekämpfung der Rockerkriminalität; es gilt weiterhin die Null-Toleranz-Strategie.

Gegen 17.30 Uhr konnten sodann in der Königstraße und im Balauerfohr von Spezialkräften der Polizeidirektion Lübeck zeitgleich zwei Männer (32 und 35 Jahre, beide aus Lübeck) vorläufig festgenommen werden. Gegen diese richtet sich der Verdacht, dass sie mit den Beschuldigten der Bedrohung auf dem Parkplatz in Verbindung stehen und deren Festnahme zu verhindern versucht haben. Der lilafarbenen Pkw Daimler Benz Mercedes wurde sichergestellt.

Die polizeilichen Maßnahmen, unter anderem eine erkennungsdienstliche Behandlung der vorläufig Festgenommenen und die Gewährung rechtlichen Gehörs, dauern aktuell noch an. Die Voraussetzungen für die Beantragung eines Untersuchungshaftbefehls liegen aktuell nicht vor.

Die Männer werden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen aus dem Polizeigewahrsam entlassen werden.

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Ahrensburg

Gleichgewicht verloren: Fahrgast in Ahrensburger Linienbus schwer verletzt

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Ahrensburg – Ein Fahrgast ist in einem Linienbus gestürzt und verletzte sich dabei schwer. Der 79-Jähriger verlor offenbar das Gleichgewicht, als der Bus an einer Ampel stark abbremsen musste.

Rettungsdienst im Einsatz Symbolfoto: SL

Der Unfall ereignete sich am 27. Oktober gegen 14 Uhr in der Manhagener Allee

Nach bisherigem Ermittlungsstand stieg ein 79-jähriger Großhansdorfer in den Bus in der Hamburger Straße ein und blieb während der Fahrt stehen.

Auf Höhe der Einmündung Am Aalfang bremste der Bus auf Grund einer umspringenden Ampel stärker ab. Der Großhansdorfer konnte sich nicht mehr festhalten, stürzte und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.

Er wurde umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Ermittlungen werden von der Polizei Ahrensburg geführt.

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Grönwohld

Mord auf Spielplatz in Grönwohld: 21-Jähriger festgenommen!

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Grönwohld – Nach dem Mord an einem Grönwohlder (22) hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenomnen. Ein 21-Jähriger, der ebenfalls in dem Ort wohnt, soll das Opfer mit zahlreichen Messerstichen auf dem Spielplatz getötet haben.

Symbolbild: Stormarnlive.de

Am Donnerstag (22. Oktober) hatte ein Passant die Leiche des 22-Jährigen gefunden und anschließend die Polizei informiert. Der junge Mann war offensichtlich Opfer eines Verbrechens geworden.

Am Sonntag (25. Oktober) hat das Amtsgericht Lübeck auf Antrag der Staatsanwaltschaft Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Mordes gegen einen 21-jährigen Grönwohlder erlassen.

Der Mann, bei dem es sich um einen Bekannten des Opfers handelt, war nach dem bisherigen Ermittlungsergebnis am Abend des 21. Oktober für 22 Uhr mit dem Getöteten auf dem betreffenden Spielplatz verabredet gewesen. Beide standen offenbar in geschäftlicher Verbindung, wobei deren genaue Natur noch der weiteren Ermittlung bedarf.

Es besteht der dringende Verdacht, dass der Beschuldigte das arg- und wehrlose Opfer auf dem Spielplatz von hinten mit einem Messer angegriffen hat.

Mehrere Anwohner hatten kurz nach 22 Uhr Schreie aus Richtung des Spielplatzes gehört. Im Rahmen der Leichenöffnung wurde eine Vielzahl von Stichverletzungen im Bereich des Rückens festgestellt. Das Opfer verstarb infolge Verblutens.

Bei einer Durchsuchung der Wohnung des Beschuldigten wurden verschiedene Messer festgestellt, ob die Tatwaffe darunter ist, müssen die kriminaltechnischen Untersuchungen zeigen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat das Amtsgericht Lübeck am späten Nachmittag des 25. Oktober Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des heimtückisch begangenen Mordes gegen den Beschuldigten erlassen.

Dieser hat von seinem Recht Gebrauch gemacht, als Beschuldigter keine Angaben zu dem Tatvorwurf zu machen. Er wurde in die Justizvollzugsanstalt Lübeck verbracht.

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Polizei und Feuerwehr

16-Jährige stirbt bei Busunfall: Mutmaßlicher Unfallfahrer (20) einen Tag später festgenommen

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Mözen – Samstagabend (24. Oktober) ist es auf der B 432 in Mözen (Kreis Segeberg) zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Linienbus und einem Pkw gekommen, bei dem eine Insassin des Busses tödlich und sieben weitere leicht verletzt wurden.

Die Fahrerseite des Linienbus und der VW Passat wurden komplett zerstört. Fotos: Feuerwehr

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein VW Passat die B 432 um 20:27 Uhr von Leezen kommend in Richtung Bad Segeberg.

Aus bislang unbekannter Ursache geriet der Pkw circa zwei Kilometer hinter Leezen nach rechts auf die Bankette und kollidierte mit einem Baum. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte das Auto wieder auf die Fahrbahn und prallte in die Fahrerseite eines entgegenkommenden Linienbusses.

Eine 16 -jährige Insassin des Busses aus dem Kreis Segeberg verstarb infolge der Verletzungen noch vor Ort. Sieben weitere Insassen zogen sich leichte Verletzungen zu, eine Person blieb unverletzt.

Der Fahrer des Passats war zunächst nicht auffindbar. Die Suche unter anderem mit einem Hubschrauber verlief erfolglos.

Polizeibeamte nahmen den Unfall auf und zogen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kiel einen Sachverständigen hinzu.

Sonntagvormittag hat der mutmaßliche 20-jährige Fahrer über seinen Rechtsanwalt seinen Aufenthaltsort mitteilen lassen und wurde kurz darauf in Polizeigewahrsam genommen. Der junge Mann kommt aus dem Kreis Segeberg.

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