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Kita und Erziehung

Glinde beendet die Corona-Pause: Kitas starten in den Regelbetrieb

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Glinde – Mit dem Beginn des neuen Schuljahres sind auch die städtischen Kindertageseinrichtungen und Horte in Glinde nach der Corona-Pause wieder in den Regelbetrieb gestartet.

Doch dieser steht weiterhin unter erschwerten Bedingungen, denn auch hier müssen derzeit verschiedene Hygieneauflagen beachtet werden. Über die unterschiedlichen Anforderungen berichteten nun Bürgermeister Rainhard Zug und Stadtjugendpflegerin Dagmar Schöps.

„An erster Stelle wollen wir uns aber erst einmal bedanken: Bei den ErzieherInnen aller Einrichtungen in der Stadt, die sowohl die Notbetreuung seit März abgesichert haben und dann sehr verantwortungsbewusst im Rahmen der Phasenregelung des Landes in den Regelbetrieb eingestiegen sind. Ebenso geht ein großer Dank an alle Eltern, die überwiegend mit großem Verständnis auf alle Regeln und Veränderungen – oftmals sehr kurzfristig – reagieren haben. Nicht zu vergessen ist der Dank an unsere Kinder und Jugendlichen, die sehr schnell und unkompliziert mit diesen veränderten Bedingungen -insbesondere im Ferien- und Freizeitbereich umgegangen sind“, stellen Rainhard Zug und Dagmar Schöps vorweg.

Der Regelbetrieb in den Kindertageseinrichtungen und Horten ist unter Einschränkungen gestartet.

Dazu zählen unter anderem der Zugang zu den Einrichtungen nur mit Mund-Nasen-Schutz und die Nachfrage nach verschiedenen Nachweise hinsichtlich des Gesundheitszustandes der Kinder.

Mit dem Schulbeginn wurden an beiden Grundschulen aus den Klassenstufen Kohorten gebildet und so den Empfehlungen des Landes Schleswig-Holstein gefolgt. Zur Risikominimierung mussten aus diesem Grund auch in den Hortgruppen analog zu den Schulen die Kohorten nach Klassenstufen gebildet werden.

Derzeit betreibt die Stadt Glinde fünf Hortgruppen mit jeweils 20 Kindern und eine Gruppe der Offenen Ganztagsschule in der Grundschule Wiesenfeld sowie sechs Hortgruppen und eine Betreute Grundschulzeit-Gruppe an der Grundschule Tannenweg.

Einen genauen Überblick über die verschiedenen Betreuungsmöglichkeiten von Kinder, gibt es auch in der neuen Familienbroschüre der Stadt Glinde.

Auf 34 Seiten präsentieren sich alle wichtigen Ansprechpartner für jede Lebensphase.

Die Familienbroschüre ist ein praktischer Ratgeber und Wegweiser für alle BürgerInnen. Sie hilft bei Veränderungen wie beispielsweise der Geburt eines Kindes oder dem Eintritt ins Rentenalter. Der Ratgeber der Stadt Glinde informiert rund um die Themen Familie, Senioren, Eltern und Kind und ist ein wertvoller Wegweiser für den Familienalltag in Glinde. Die Broschüre dokumentiert die Familienfreundlichkeit der Stadt, bietet einen Überblick über alle wichtigen Hilfsangebote, Adressen und Ansprechpartner und stellt öffentliche Familieneinrichtungen von der Kindertagesstätte bis zum Seniorentreff vor.

Die vierte Glinder Familienbroschüre wurde in Zusammenarbeit mit der Firma inixmedia GmbH erstellt und mit Hilfe von Sponsoren finanziert. Die Broschüre ist auch im Internet unter www.glinde.de abrufbar. Die Familienbroschüre ist kostenfrei im Glinder Rathaus sowie in verschiedenen Geschäften in der Glinder Innenstadt erhältlich.

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Bad Oldesloe

Wimmelbücher: Sparkassen-Stiftungen beschenken Kita-Kinder

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Bad Oldesloe – Die Stiftungen der Sparkasse Holstein beschenken auch in diesem Jahr die neuen Kita-Kinder in den Kreisen Stormarn und Ostholstein mit Wimmelbüchern.

Jörg Schepers (von links), Olaf Nelle und Susanne Dox mit Sparkassen-Maskottchen SeebiSeebär und den Wimmelbüchern. Foto: Stiftungen der Sparkasse Holstein

In Kooperation mit dem renommierten Oetinger Verlag brachten die Stiftungen der Sparkasse Holstein bereits 2017 ein Wimmelbuch über den Kreis Stormarn heraus. 2020 erschien schließlich ein zweites Wimmelbuch über den Kreis Ostholstein. Nun werden die kunterbunten Schmöker ganz ohne Text alljährlich an die neuen Kitakinder im Kreis gegeben.

Mehrere tausend Bücher wurden in den vergangenen Wochen in Bündeln oder Kisten verpackt und mit Lieferscheinen versehen.

Wimmelbücher eignen sich besonders gut für Kinder im Kita- und Vorschulalter, denn sie erzählen Geschichten ausschließlich mit Hilfe von detailreichen Bildern. Durch die Illustrationen werden die Orte, Landschaften und Besonderheiten der Kreise Stormarn und Ostholstein erfahrbar.

So können auch Kinder ohne Lesekompetenzen auf den Bilderbuchseiten selbstständig Entdeckungen machen und ihren Heimatkreis kennenlernen. Jörg Schepers von den Stiftungen der Sparkasse Holstein freut sich auf die Verteilung: „Vielleicht werden unsere Wimmelbücher bei den beschenkten Kindern in diesem Jahr besonders viel Resonanz auslösen“, hofft er. „Die Wimmelbuchseiten zeigen eine Normalität mit Hochzeitsgesellschaften, Weihnachtsmärkten und Ausflugszenen, die unsere Jüngsten bisher durch die Pandemie nur sehr eingeschränkt kennenlernen durften und auf die sie sich mithilfe der bunten Seiten hoffentlich freuen können.“

Viele Kitas werden dieser Tage kostenlos beliefert, doch noch haben sich nicht alle Einrichtungen bei den Stiftungen der Sparkasse Holstein mit ihren Bestellungen zurückgemeldet.

„Wir haben versucht, alle Kitas und Kindergärten in Stormarn und Ostholstein zu kontaktieren, um zu erfahren, wie viele neue Kinder sie in ihrer Einrichtung mit den Wimmelbüchern beschenken möchten. Dass sich noch nicht alle bei uns zurückgemeldet haben, erkläre ich mir mit dem großen organisatorischen Aufwand, den die Einrichtungen nach den Sommerferien allein durch die CoronaRichtlinien zu bewältigen hatten“, so Susanne Dox von den Stiftungen der Sparkasse Holstein. „Natürlich dürfen sich die Kitas, die es bisher noch nicht geschafft haben, auch in den kommenden Wochen noch mit ihren Bestellwünschen melden. Wir werden dann unbedingt eine zweite Verteilrunde organisieren.“ Olaf Nelle, Leiter der Sparkassen-Filiale in Bad Oldesloe, stellte für die Packaktion und zur Lagerung der Bücher Räumlichkeiten zur Verfügung:

„Selbstverständlich habe ich sofort die Räumlichkeiten in unserer Filiale zur Lagerung der Wimmelbücher angeboten. Denn ich finde es klasse, dass wir den Kleinsten in unserer Region auch in diesem Jahr wieder so großartige Geschenke machen können. Der Schlüssel für unsere gemeinnützigen Aktivitäten sind immer unsere Kunden. Durch ihre Treue können wir Projekte wie dieses auf die Beine stellen“, so Olaf Nelle.

Kitas, die sich bisher noch nicht bei den Stiftungen der Sparkasse Holstein rückgemeldet haben, können die Wimmelbücher zu einem späteren Zeitpunkt erhalten. Bestellungen werden per Mail von Susanne Dox und Jörg Schepers (susanne.dox@spkstholstein.de und joerg.schepers@spkstholstein.de) entgegengenommen

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Ahrensburg

Neues Klettergerüst von “Ein Herz für Kinder” für die DRK-Kita Langeneßweg

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Ahrensburg – Ein großes Spielgerät, an dem viele Kinder zur gleichen Zeit spielen können – das fehlte der Kindertagesstätte Langeneßweg des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Ahrensburg.

Nicolas Rath (Bereichsleitung Kitas DRK Stormarn), Lynn Kloss (Kita-Leiterin), Thieß Passon (Rewe) sowie Kristina Maniu, Sandra Gürth und Franziska Dahnke (Elternvertreterinnen) vor dem neuen Klettergerüst.

Doch das war zunächst gar nicht so einfach zu realisieren, denn das Außengelände der Kita ist ziemlich uneben, und so ein Klettergerüst braucht einen festen und sicheren Stand. Die Elternvertreter*innen und Mitarbeiter*innen der Kita machten sich auf die Suche nach Sponsoren und wurden bei „Ein Herz für Kinder“ fündig.

Die Hilfsorganisation der Bild Zeitung spendete knapp 14.000 Euro für das Klettergerüst. Eine Tiefbaufirma ebnete das Gelände für das Gerüst und setzte L-Träger. Die Kosten dafür in Höhe von ca. 4.000 Euro finanzierte die Kita von ihrem eigenen Spendenkonto.

Für die Montage schoss die Stadt Ahrensburg 3.200 Euro dazu, und der benachbarte Rewe-Markt am Erlenhof beteiligte sich mit über 2.000 Euro aus gespendeten Pfand-Bons. Und endlich war es soweit: Das neue große Klettergerüst durfte von den Kindern in Beschlag genommen werden. Doch zunächst sangen die Jungen und Mädchen ein Dankeslied für alle Sponsoren.

Anschließend schnitten das jüngste Kind (Mathilda, 3 Jahre) und das älteste Kind (Daniel, 6 Jahre), feierlich das Band durch. Und dann gab es auch kein Halten mehr. Nun können ganz viele Kinder gemeinsam gleichzeitig an dem Gerät spielen, denn das große Gerüst, ausgestattet mit Plattformen, Kletternetz, Rutsche und vielen weiteren Spielmöglichkeiten, bietet jede Menge Platz und Spielspaß für alle. Die Kinder, Mitarbeiter*innen und Elternvertreter*innen danken den Sponsoren recht herzlich, dass sich ihr Herzenswunsch nun erfüllt hat!

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Kita und Erziehung

Barmer: Psychosoziale Gesundheit bei Kita-Kindern stärken

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Bindungen aufzubauen ist für Kleinkinder elementar. Denn sie gelten als Basis für eine gesunde psychische Entwicklung. Die BARMER fördert daher das Programm Papilio-U3, an dem ab sofort Kitaträger und Kitas aus ganz Deutschland teilnehmen können.

Spielende Kinder Symbolfoto: Fam Veld / Shutterstock

Es bietet Fortbildungen für Multiplikatoren und Multiplikatorinnen bei Kitaträgern und für Fachkräfte in Kitas zu den Themen sozial-emotionale Kompetenzen, Temperament, Bindung und Feinfühligkeit bei Kleinkindern.

Dieses Wissen können die Kita-Fachkräfte dann im Berufsalltag praktisch anwenden.

„Papilio-U3 ist sehr vielversprechend. Erste Befunde aus der Evaluation deuten darauf hin, dass es die sozial-emotionalen Kompetenzen der Kinder steigern und deren Bindungen stärken kann. Daher wollen wir Kitaträger und -Fachkräfte ermuntern, an den Fortbildungen von Papilio-U3 teilzunehmen“, sagt Dr. Bernd Hillebrandt, Landesgeschäftsführer der BARMER in Schleswig-Holstein.

Papilio zeigt vielversprechende Effekte

Papilio-U3 wurde von dem gemeinnützigen Unternehmen Papilio und der BARMER gemeinsam mit Wissenschaftsteams der Freien Universität Berlin sowie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg in den Jahren 2017 bis 2020 als Modellprojekt entwickelt und evaluiert.

Das gemeinsame Ziel war es, so früh wie möglich die psychosoziale Gesundheit der Kinder in der Kita zu fördern. Die Auswertung der Evaluation ergab Hinweise, dass besonders Kinder mit einem hohen Bedarf an Zuwendung vom Programm profitieren.

„Papilio-U3 hilft nicht nur den Kleinkindern, sondern auch den Kita-Fachkräften, deren Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten gestärkt wird. Dies wiederum kann sie vor Stress schützen und dadurch den Kindern zugutekommen“, sagt Hillebrandt.

Papilio-U3 beinhalte eine mehrstufige Fortbildung von 7,5 Tagen, die sich über ein Jahr verteile. Die Inhalte würden über Selbsterfahrung, Austausch, Video und Feedback vermittelt.

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