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Gesundheit

Ab Montag Maskenpflicht an allen Schulen in Schleswig-Holstein

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Kiel/Bad Oldesloe – Ab kommenden Montag müssen alle SchülerInnen und LehrerInnen in Schleswig-Holstein eine Mund-und-Nasen-Bedeckung tragen – allerdings zunächst nur auf dem Schulgelände und nicht im Unterricht.

Mundschutz gegen das Coronavirus Symbolfoto: Christo Anestev/pixabay

Das hat die schleswig-holsteinische Bildungsministerin Karin Prien (CDU) am Mittwoch auf einer Pressekonferenz mitgeteilt. Die Maskenpflicht soll dazu dienen, ein Übergreifen des Virus zwischen den sogenannten Kohorten zu erschweren.

Das derzeitige Hyginekonzept an Schulen in Schleswig-Holstein sieht vor, dass SchülerInnen nur in Großgruppen – sogenannten Kohorten – Kontakt zueinander haben. Diese können etwa aus zwei Jahrgängen bestehen.

Die neue Verordnung, die ab Montag in Kraft treten wird, sieht aber auch eine mögliche Ausweitung der Maskenpflicht auf den Unterricht vor. Allerdings nur, wenn sich das Infektionsgeschehen an Schulen signifikant verstärkt.

Auch Eltern und andere Personen, die sich auf dem Schulgelände aufhalten, müssen Masken tragen.

Kritik kommt von der Opposition. “Eine Maskenpflicht in der Schule, mindestens auf engen Fluren und in Situationen, in denen nicht alle an einem festen Platz in einem gut belüfteten Raum sitzen, war besonders in den ersten 14 Tagen des Schulbetriebes sinnvoll”, zitiert der Norddeutsche Rundfunk (NDR) den Bildungspolitischen Sprecher der SPD-Fraktion, Martin Habersaat (SPD). Prien habe die Schulen allein gelassen.

Derzeit kommt es vereinzelt zu Ansteckungen an Schulen. Auch in Stormarn wurden ganze Jahrgänge bereits nach Hause geschickt, weil einzelne SchülerInnen positiv auf das Corona-Virus getestet worden waren. Betroffen waren bisher eine Grundschule in Barsbüttel und die Schule am Masurenweg in Bad Oldesloe.

Die Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn beträgt 515 (Stand: 19.08., 13:00 Uhr). Davon sind 434 Personen wieder genesen, 46 aktuell in Quarantäne, 0 in stationärer Behandlung. 35 Personen sind verstorben.

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Gesundheit

Corona-Pandemie stoppt Grippewelle

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Die Grippewelle fällt in diesem Winter und Frühjahr voraussichtlich komplett aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Auswertung unter krankgeschriebenen BARMER-versicherten Erwerbstätigen zwischen 15 und 64 Jahren.

Bild von Anastasia Gepp auf Pixabay

Demnach war nach den jeweiligen Jahreswechseln ab 2018 die Zahl der Grippe-Krankschreibungen in Schleswig-Holstein auf bis zu rund 700 Fälle pro Woche angestiegen.

In diesem Jahr hingegen liegt die Zahl der Krankschreibungen bei dieser Erkrankung kontinuierlich bei unter 20 BARMER-Versicherten pro Woche.

„Die Abstand- und Hygieneregeln zum Schutz vor Corona senken ganz offensichtlich auch das Influenzarisiko. Wenn sich die Menschen weiterhin an die Vorgaben halten, wird die Grippe auch in nächster Zeit keine nennenswerte Rolle spielen. Das ist sehr wichtig, damit unser Gesundheitssystem nicht überlastet wird“, sagt Dr. Bernd Hillebrandt, Landesgeschäftsführer der BARMER in Schleswig-Holstein mit Blick auf die steigende Zahl der Corona-Kranken.

Eine zusätzliche Grippewelle wie zu Beginn des Jahres 2018 wäre für das Gesundheitswesen derzeit eine extreme Herausforderung.

Damals seien bereits in der zehnten Kalenderwoche mit rund 700 Betroffenen etwa vierzigmal so viele Personen wegen Influenza arbeitsunfähig gewesen wie in der zehnten Kalenderwoche dieses Jahres mit weniger als 20 Personen.

Zahl der Atemwegserkrankungen insgesamt gering

Laut der BARMER-Analyse sei nicht nur die Zahl der Krankschreibungen wegen Grippe seit Jahresbeginn vergleichsweise gering, so Hillebrandt weiter. Dasselbe gelte für Atemwegserkrankungen insgesamt. So seien in der neunten Kalenderwoche dieses Jahres in Schleswig-Holstein nur rund 1.000 BARMER-versicherte Erwerbstätige mit Atemwegserkrankungen arbeitsunfähig gewesen.

In derselben Kalenderwoche des Jahres 2018 waren es mit 6.875 Betroffenen über sechsmal so viele Personen.

„Atemwegserkrankungen spielten in diesem Winter abgesehen von Corona nur eine geringe Rolle. Dennoch dürfen wir uns nicht in falscher Sicherheit wiegen. Gerade in der aktuellen dritten Corona-Welle ist die Einhaltung der AHA-Regeln wichtiger denn je. Zusätzliche Patienten mit schweren Atemwegserkrankungen belasten die Intensivstationen. Das gilt es zu vermeiden“, sagt Hillebrandt.

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Gesundheit

Barsbüttel: Kostenlose Corona-Schnelltests für alle im Bürgerhaus

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Barsbüttel – Der Ortsverein Barsbüttel des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) bietet jetzt ebenfalls Corona-Schnelltests an.

Foto: Stormarnlive.de

Alle Bürger haben ab Donnerstag, 8. April, die Möglichkeit, sich kostenlos testen zu lassen.

Die Testungen finden jeweils donnerstags in der Zeit von 8 bis 12 Uhr im Bürgerhaus Barsbüttel, Soltausredder 20, statt.

Eine Anmeldung ist unter der Telefonnummer 040/670 72 319 möglich, aber nicht zwingend erforderlich.

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Bad Oldesloe

Inzidenzwert in Stormarn sinkt nach Osterwochenende auf 60

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Bad Oldesloe – Ausgehend von der gestrigen Mitteilung der Landesmeldestelle zur 7-Tage-Inzidenz sind im Kreis Stormarn innerhalb der letzten sieben Tage 145 Neuinfektionen zu bestätigen. Das entspricht einem Inzidenzwert von 59,4 Infektionen pro 100.000 EinwohnerInnen.

Ausgehend von der gestrigen Mitteilung der Landesmeldestelle zur offiziellen Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn (5.668) ergibt sich für heute eine neue Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle von 5.678.

5.021 Personen gelten als genesen, 376 Personen sind aktuell infiziert.

281 Personen sind verstorben.

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